Bei Markus Lanz hat der ZDF-Journalist Elmar Theveßen schwerwiegende Vorwürfe gegen den ermordeten Charlie Kirk erhoben. Er unterstellte Kirk drei Aussagen, die dieser nie getätigt hat. Ein Faktencheck und ein erschütterndes Sittenbild des ZDF.
Bei Markus Lanz hat der Journallist Elmar Theveßen schwerwiegende Vorwürfe gegen den ermordeten Charlie Kirk erhoben. Theveßen hat behauptet, Kirk habe gesagt, man solle Homosexuelle steinigen, man müsse Angst haben, wenn ein schwarzer Pilot fliege, und Schwarze hätten Weißen die Jobs weggenommen.
Alle drei Aussagen sind falsch. Es handelt sich dabei nicht um Missverständnisse, sondern um bewusste Falschaussagen. Es sind öffentlich-rechtlich finanzierte Diffamierungen, die den Ruf eines Menschen nachträglich zerstören sollen. Wäre Charlie Kirk noch am Leben, könnte er Theveßen wegen Verleumdung verklagen und würde gewinnen. Doch das kann er nicht mehr. Umso wichtiger ist es, die Dinge klarzustellen.
Charlie Kirk hat niemals gefordert, Homosexuelle zu steinigen. Der Zusammenhang war ein ganz anderer: In einer Debatte behauptete eine Frau, die Bibel sage eindeutig, Homosexualität sei akzeptiert, schließlich stehe dort in Levitikus: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
Kirk bestätigte, dass dieses Zitat korrekt sei, und dass es selbstverständlich gilt. Doch er wies darauf hin, dass man die Bibel nicht so einseitig lesen könne. Denn an anderer Stelle, ebenfalls im Buch Levitikus, finden sich Vorschriften, nach denen Homosexuelle gesteinigt werden sollten. Kirk machte damit klar: Wer die Bibel als wortwörtlich und widerspruchsfrei liest, gerät in einen logischen Konflikt.
Er erläuterte diesen Widerspruch. Er hat ihn nicht befürwortet.
Das wird auch daran deutlich, wie er Homosexuelle im persönlichen Umgang behandelte: Er hieß sie ausdrücklich willkommen, auch in den eigenen Reihen, und betonte immer wieder, dass alle Menschen vor Gott gleich geschaffen seien. Er sagte sogar ausdrücklich, dass es für ihn nebensächlich sei, was Menschen in ihrem Schlafzimmer machten. Solange es einvernehmlich geschehe, könnten und sollten sie tun, was sie wollten, selbst wenn es ihm nicht gefällt. Das sei nur ein minimaler Aspekt der Persönlichkeit, wenn überhaupt. Entscheidend sei allein die Tatsache, dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen sei.
Diese Unterstellungen sind nicht nur falsch, sie sind gefährlich
Ebenso unzutreffend ist die Behauptung, Kirk habe gesagt, Schwarze nähmen Weißen die Jobs weg. In Wirklichkeit kritisierte er das Prinzip der Quotenpolitik. Wenn Posten oder Stellen nicht nach Qualifikation, sondern nach Hautfarbe vergeben werden, entsteht Misstrauen – sowohl gegenüber den Beförderten als auch gegenüber dem System. Seine Kritik richtete sich gegen ein politisches Modell, das Menschen auf äußere Merkmale reduziert. Gerade damit wollte er verhindern, dass Schwarze pauschal unter Verdacht geraten, sie hätten eine Stelle nicht aufgrund von Leistung, sondern nur durch eine Quote erhalten.
Auch die dritte Unterstellung ist frei erfunden: Kirk hat nie gesagt, man müsse Angst haben, wenn ein schwarzer Pilot ein Flugzeug fliegt. Er warnte vielmehr, wenn ein Land beginnt, Positionen nach äußerlichen Kriterien wie Hautfarbe zu vergeben, statt nach Qualifikation, dann sinkt die Qualität, und wer in einem solchen System lebt, hat zu Recht Angst. Das war eine Kritik an Quotenpolitik, nicht an schwarzen Piloten. Im Gegenteil: Kirk betonte stets, dass Schwarze und Weiße gleichermaßen in der Lage sind, höchste Leistungen zu erbringen.
All diese Unterstellungen sind nicht nur falsch, sie sind gefährlich. Sie schüren bewusst Hass. Denn wenn im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein Bild gezeichnet wird, das Charlie Kirk als hasserfüllten Extremisten darstellt, dann vergiftet das das Denken der Menschen. Wer uninformiert zusieht, könnte sich insgeheim sagen: „Na ja, so ganz unverständlich ist die Tötung dieses Menschen dann ja nicht.“ Damit werden Lügen zu einer moralischen Rechtfertigung für Gewalt.Es ist daher nicht nur unanständig, sondern brandgefährlich, dass ein Journalist im öffentlich-rechtlichen Fernsehen solche falschen Behauptungen verbreiten darf. Hier wird Hass gesät, und zwar auf übelste Weise, mit dem Stempel vermeintlicher Seriosität.
Trotz Übergriffigkeit fair
Eine weitere in den letzten Tagen mehrfach wiederholte Behauptung lautet, Charlie Kirk habe gefordert, dass zehnjährige Mädchen, die durch eine Vergewaltigung schwanger geworden sind, gezwungen werden sollten, die Schwangerschaft auszutragen. Diese Behauptung ist falsch. Wie kommt es zu dieser Behauptung?
Sie geht auf ein Gespräch zurück, in dem Charlie Kirk mit einer Frau sprach, die ein sehr drastisches Beispiel wählte: Sie stellte ein Szenario vor, das sich auf seine Tochter bezog. Sie sagte, Charlie Kirk solle sich vorstellen, seine zehnjährige Tochter sei vergewaltigt worden und sei dadurch schwanger geworden, ob er in dem Fall für oder gegen eine Abtreibung sei.
Auf die Frage reagierte Charlie Kirk zunächst dadurch, dass er erklärte, dass dies ein sehr grafisches Beispiel sei. Bemerkenswert ist, dass Kirk sich trotz dieser persönlichen Übergriffigkeit auf das Gespräch und das Gedankenexperiment einließ. Viele andere Menschen hätten in einer solchen Situation das Gespräch vermutlich abgebrochen.
Inhaltlich vertrat Charlie Kirk dabei folgende Position: Er plädierte nicht für eine Abtreibung, und zwar aus einem einfachen Grund: Das gezeugte Kind kann nichts dafür, unter welchen Umständen es entstanden ist. Für Kirk ist jedes menschliche Leben gleichwertig. Alle Menschen sind vor Gott gleich, sowohl diejenigen, die in Liebe gezeugt wurden, als auch jene, die unter schwierigen Umständen entstanden sind.
Problematisch, Menschen das Menschsein abzusprechen
Charlie Kirk verwendet selbst immer wieder ein anschauliches Beispiel: Wenn man zwei Ultraschallaufnahmen von zwei Föten sieht, von denen einer unter normalen Umständen und einer unter extremen Umständen entstanden ist, kann man nicht erkennen, welcher Fötus welchem Szenario zuzuordnen ist. Daraus folgert er, dass der Wert eines menschlichen Lebens unabhängig von der Entstehung des Lebens ist. Ein zentrales Argument von Kirk ist zudem: Es ist problematisch, Menschen das Menschsein abzusprechen. Für ihn beginnt menschliches Leben mit der Zeugung, und er lehnt jede Argumentation ab, die das Recht auf Leben eines Menschen im Körper infrage stellt.
Ich verstehe sehr gut, dass Abtreibung ein extrem sensibles Thema ist, kaum ein Thema garantiert stärker, dass Gespräche eskalieren. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Befürworter und Gegner respektvoll miteinander reden und versuchen, die Perspektive des jeweils anderen zu verstehen.
Das Problem in der Debatte ist: Wenn ein Abtreibungsgegner fest davon überzeugt ist, dass Abtreibung Mord ist, dann betrachtet er jeden Menschen, der das Recht auf Abtreibung vertritt, in seinen Augen als jemanden, der Mord rechtfertigt. Es ist somit besonders bemerkenswert, dass Charlie Kirk sich trotz seiner Überzeugung auf das Gespräch eingelassen hat. Er sprach ruhig und sachlich mit jemandem, der in seinen Augen etwas verteidigte, das für ihn absolut unerträglich ist. Daraus lässt sich ableiten: Wenn Charlie Kirk in der Lage ist, mit jemandem zu reden, der etwas verteidigt, das er als Mord ansieht, dann muss es auch möglich sein, dass sein Gesprächspartner respektvoll mit Charlie Kirk spricht, selbst wenn dieser aus seiner Sicht ebenfalls etwas verteidigt, das der Gegner als moralisch extrem problematisch oder so schlimm wie Mord ansieht.
Vor allem aber sollte man in Gesprächen immer fair bleiben. Zu behaupten, Charlie Kirk habe erklärt, man solle zehnjährige Mädchen zwingen, ein in einer Vergewaltigung entstandenes Kind auszutragen, ist eine klare Falschdarstellung. Kirk ließ sich lediglich auf ein Gedankenexperiment ein, das nicht er entworfen hatte und das zudem sehr persönlich und übergriffig war. Niemand kann wissen, wie man selbst reagieren würde, wenn man mit einem derart grausamen Szenario konfrontiert wird. Aus Kirks Bereitschaft, dieses schwierige Gedankenspiel durchzudenken, abzuleiten, er habe gefordert, vergewaltigte Kinder zu zwingen, die Geburt auszutragen, ist nicht nur falsch, sondern nach einem solchen Ereignis perfide und unanständig.
Nachtrag
Der prominente US-Romanautor Stephen King hat aktuell auf X eine Entschuldigung veröffentlicht:
„Ich entschuldige mich dafür, gesagt zu haben, Charlie Kirk habe das Steinigen von Schwulen befürwortet. Tatsächlich hat er nur gezeigt, wie manche Menschen Bibelstellen selektiv herauspicken.“
Damit hat Stephen King zugegeben, was auch oben in meinem Text steht. Jetzt ist nur die Frage: Wann bitten Elmar Theveßen, Dunja Hayali und das gesamte Team des ZDF um Entschuldigung? Dort wurde diese Lüge über einen Mann verbreitet, der erschossen wurde, von Menschen, die unter anderem solche Lügen über Charlie Kirk geglaubt haben.
Ich frage nicht, ob das ZDF um Entschuldigung bittet. Ich erwarte, dass das ZDF das macht. Ich erwarte, dass das ZDF eine Richtigstellung sendet, und zwar in einer Art und Weise, dass die Richtigstellung genauso viele Leute erreicht, wie die Fake News.
Ich erwarte eine vollumfängliche Richtigstellung, und zwar auch deshalb, weil das ZDF diese hinterhältige Lüge durch den Gebrauch der öffentlich-rechtlichen Gelder in die Welt gesetzt hat.
Gerd Buurmann schreibt und inszeniert als Theatermensch in diversen freien Theatern von Köln bis Berlin. Er ist Schauspieler, Stand-Up Comedian und Kabarettist. Im Jahr 2007 erfand er die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Mit seinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und den von ihm entwickelten Begriffen des „Nathan-Komplex“ und des „Loreley-Komplex“ ist er in ganz Deutschland unterwegs. Seit April 2022 moderiert er den Podcast „Indubio“ der Achse des Guten. Sein Lebensmotto hat er von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!“

@Wiebke Ruschewski: …„Die Frau muss nach ihrem eigenen Gewissen entscheiden dürfen…“------ Das Gewissen des Vaters und das Leben des ungeborenen Kindes sind natürlich völlig unerheblich und spielen keinerlei Rolle. Ganz zu schweigen von der selbstverständlichen Delegierung der Tötung und Zerstückelung des Fetus an seelisch unempfindlich zu sein habende, unmaßgebliche Ärzte, die, wie jedermann und jedefrau weiß, nur pro forma und mit gekreuzten Fingern das Genfer Ärztegelöbnis leisten. Was soll’s, der Himmel braucht halt immer Nachschub an schuldfreien Engeln…
Diese Elends-Bagage, die sich über zwangsfinanzierte Abgaben mästet, ist mir zutiefst zuwider. Theveßen ist ein „Experte“, der zu allen Themen seine „Expert“isen absondert. Egal ob als Terror-, Russland oder, in diesem Falle, Attentatsexperte. Üppig ernährt aus der riesigen Gulaschkanone der 8-Miliarden-Sind-Noch-Zu-Wenig-Kartelle, die keinerlei Kartell über sich haben, das ihnen mal auf die Finger schaut, geschweige denn, klopft. Nicht nur unter Attentätern, Pfostendemonstranten und Unrechtsgutheißern gibt es Soziopathen, da sind auch solche, die im ö.-r. Fernsehen umverblümt zur Schau stellen, wie abgefuckt es im Innern ihrer Seele aussieht. Scheinbar ist denen jedes Gespür für Recht, Anstand und Moral abhanden gekommen. Hauptsache, man kann seine dumme Birne in die Kamera stecken und sich anschließend einbilden, etwas Wesentliches geleistet zu haben. In welchen Zeiten wir leben, müßte mittlerweile auch dem Blindesten klar sein. Eine Zeit, in der so gut wie nichts mehr stimmt. „Alles bricht auseiander. Selbst die Mitte hält nicht mehr.“ (William Butler Yeats) Im Grunde leben wir in einer Dose, die zwar äußerlich noch hält, aber im Innern fault’s und brodelt’s. Sie hat sich schon kräftig verbeult. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis selbige platzt und der Botulimus der Abscheulichkeiten alles Werte, Gute und Wahre vergiftet. P.S.: Der Rundfunkrat könnte auch mal eine Rüge aussprechen. Aber der tickt wohl im Gleichschritt.
Die Links-faschistischen Propaganda- und Hassmedien tue ich mir schon lange nicht mehr an. Schon aus ästhetischen Gründen. Soviel Stolz muss sein.
Zum x’ten Mat tritt ein achgut-Autor das Vermächtnis des ermordeten Aktivisten mit Füßen. Im Juni sagte er „Man sollte auch Ungeheuerliches sagen dürfen.“ 2024 schrieb er auf X: „Hassrede existiert in Amerika rechtlich nicht. Es gibt hässliche, grobe, böse Rede. Und ALLES davon ist vom Ersten Verfassungszusatz geschützt.“ Ich empfinde es als zutiefst verstöhrend mit ansehen zu müssen, wie Kirkkritiker verfolgt werden. Die Denunziationskampagnen, jegliche Kritik an Kirk zu brandmarken, die jeweiligen Arbeitgebeber der Kritiker zu Kündigungen zu nötigen, sind faschistoid.
Mitlesenden Journalisten würde ich bezgl. des Hintergrunds des Mörders von Charlie Kirk empfehlen, sich mal intensiver mit der Überschneidung von Furry- und Transbewegung zu beschäftigen. Vgl. u.a. eine der Aufschriften/Einritzungen auf einer der Patronen, die der Täter hinterlassen hat und Fotos von einer Person aus seinem Umfeld.
Eigenlich beste Antwort, lasst ihn in Zukunft aus der Antartis berichten.
Das Beste,was ich im Zusammenhang mit diesem „umstrittenen“,„selbsternannten“ „Experten für alles“ gelesen habe,war folgende Meldung nach Trumps erdrutschartig gewonnener Wahl:„Das Oberkommando der Öffentlich-Rechtlichen gibt bekannt,daß unser Meinungsführer Elmar Thevesen heute Nacht in seinem Befehlsstand im ‚heute-journal‘ bis zum letzten Atemzuge gegen Donald Trump kämpfend,gefallen ist“