The Oyster is my World – Fremdschämen im Minutentakt 

Was gibt es neues seit letzter Woche? Die Ingredienzen sind weiter gefallen, Tausende sind dicht in Berlin, Wal verschluckt Taucher, bleibt aber unverletzt, Dreifachmama treibt es mit vier Flachmännern, sämtliche Pärli-Bilder wurden gelöscht. Und ganz aktuell: Ab kommende Woche finden vermehrt Impfkaffeefahrten statt, so unter anderem ins idyllische Sauerland. An diesem romantischen Ausflugstag geht es von 11.00 bis 17.00 in die Rhön, Unterfranken, Hessen, Bayern & Thüringen. Nach einem reichlichen Mittagessen (Rindfleisch mit Meerrettichsuppe, Prinzessböhnchen, Krauskopfnudeln oder Kartoffeln à la Nante und Schnäpsle) in der rustikalen Rammelmühle bei St. Kützelmütz werden die Teilnehmer von Promoter Dipl.-Impf. Bernward Schlobotti über Heizdecken, Magnetarmbänder, Energetisches Wasser und Orgon-Akkumulatoren informiert, zwischendurch macht es dann einmal Pieks. 

Beachten Sie: Die Anzahl der Personen, die auf dem Restauranttisch sitzen dürfen, ist limitiert. Im Innern dürfen wieder sechs statt wie bisher vierhundert Personen Platz nehmen, es besteht weiterhin Sitzpflicht, vergessen Sie also nicht, eine wasserdichte Gummihose anzuziehen. Alles Weitere regelt das Örtliche auf den gelben Seiten. 

Inzidenzwert zeigt klassische Bratkartoffeln und Gurkensalat

Apropos Gesetz – selbst dem Letzten dürfte inzwischen klar geworden sein, dass das mehr als 70 Jahre alte deutsche Grundgesetz ausgedient hat. Die Zeitläufte haben es auf Grund gesetzt, und das ist nicht einmal verwunderlich. An allem nagt der Zahn der Zeit. Im Zeitungsschnipselarchiv meines Vaters fand ich neulich einen Artikel – ich schätze, er stammt aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts – der darüber informiert, dass ein Richter die Fahrsicherheit eines Kraftfahrzeugchauffeurs mit 1 Promille Blutalkohol nicht mehr gewährleistet sah und diesen Mann  mit einer Strafe belegte. 1 Promille! Das waren Zeiten! Dass Richtwerte aus dem noch gut 10 Jahre älteren Grundgesetz (Gedöns wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit etc.) ebenfalls heute nicht mehr gültig sein können, liegt auf der Hand. Was vor 65 Jahren 1 Promille war, ist heute das Demonstrationsrecht – neue Erkenntnisse zeigen, dass vieles einfach so nicht weiter gehen kann. 

Neue Erkenntnisse für Köln – Hoden und Gehirn sind sich ähnlicher als gedacht

Das Grundgesetz ist, so mein gewöhnlich gut informierter Informant, nach Meinung von Experten überhaupt nicht mehr reformierbar; sie empfehlen, das Ganze komplett abzureißen und an seine Stelle ein neues Regelwerk zu erbauen, genannt „Das Gesundheitsgesetz“. Oberstes zu schützendes Gut soll fortan nicht mehr die Freiheit gewährende Demokratie sein, sondern die Gesundheit. Der Begriff der „Freiheit“ soll ganz und gar aus dem Gesundheitsgesetz der Bundesrepublik Deutschland gestrichen werden. Bewegungseinschränkungen, Verbote von Strohhalmen und Plastikgabeln, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Abschaffung von Technologien – alles regelt das Gesundheitsgesetz. Dagegen gibt es noch einige Widerstände; vereinzelt fordern Stimmen, man solle „Freiheit“ noch für eine Übergangszeit als Begriff erhalten, allerdings mit anderer Bedeutung als früher. Dipl-voelk. med. Tamsu Bicarbon verweist auf eine entsprechende Passage im Roman „1984“, wo es heißt, dass „frei“ durchaus noch Verwendung finden darf, zum Beispiel in einem Satz wie „Mein Hund ist frei von Flöhen“. Das letzte Wort ist hier noch nicht gebrochen.

Auf Social Media ploppt plötzlich pikantes Pic

Annalena – können Sie's noch hören, das Plaudertäschlein? Ich musste dieser Tage ermattet aufgeben, als ich auf Youtube der Mini-Inquistion folgen wollte, die sich der Kandidatin annahm. Natürlich, sie ärgere sich am meisten darüber, dass ihr Lebenslauf eine gewisse Unschärfe besäße, aber man solle sich deswegen doch jetzt nicht so haben, angesichts der vielen Aufgaben, denen sie sich als Kanzlerin der Geknechteten stellen wolle. Als sie dann auch bei der zweiten kritischen Frage wieder auf die wirklichen Herausforderungen unserer Zeit – Sie ahnen, welche das sind – hinaus reden wollte, musste ich ab und brechen.

In meiner Blase bei Facebook (jetzt: „Baerbook“) sorgt sie weiterhin – wenn auch mit abnehmender Tendenz, für allerlei Amüsement. Kreative Memes und Vorschläge finden sich zuhauf, große Zustimmung erlangt zum Beispiel der Vorschlag, ihre Biografie als Lose-Blatt-Sammlung zu konzipieren, mit wöchentlichen Korrekturen und Ergänzungen („Diese Lieferung ersetzt im Abschnitt 1 (biographische Angaben) die bisherigen Blätter 1-02 bis 1-22.“)

Gut gefällt mir auch ein Tipp-Ex Spender in Form einer Maus als Werbegimmick an grünen Wahlkampfständen. Es gibt den Vorschlag, Fozzy Bär aus der Muppetshow als Ersatzkandidat zu küren, und hübsch ist ein Cartoon, in dem Annalena mit Sleepy Joe Biden zusammentrifft: „Woher kenne ich Sie nur? UNHCR, London, Brüssel, Straßburg?“ Eine Grafik zeigt das angeblich gehackte Word-Verzeichnis der Kandidatin: „Lebenslauf A-B“, „Lebenslauf A-B_Korrektur_Korrektur_Korrektur“, „Lebenslauf A-B_Korrektur_Robert“ , „Angebote_Trampolin“, „Weihnachtsgeld“...  Mein Fazit für den Moment: „Baerbocks Reputation schwindet schneller, als bei mir der Inhalt einer Flasche Lagavulin.“

Onkel oral befriedigt & in den Mund gepinkelt

Wer sich über besonders kreative Sexualpraktiken schlau machen wollte, kam seit Jahrzehnten an dem Talkvoyeur Domian (bürgerlich: Jürgen Domian) nicht vorbei. Nicht alles war zum Nachmachen geeignet, oder wenn, dann nur mit großem Aufwand. Sich eine 60 Kilo schwere Sexpuppe aus frischem Hackfleisch zu bauen, kostet laut Talkgast Erwin jedes Mal 800,-, da muss man schon wirklich sehr angetan von dieser Sensation sein. Weniger kostspielig der Geschlechtsverkehr mit Hähnchen (aufgetauten!).

Es wäre nicht fair, Domian nur auf Erfahrungsaustausch mit sexuell desolaten Köpfen zu reduzieren – auch Themen von gesellschaftlicher Relevanz kommen manchmal zur Sprache. Daran dachte wohl auch ein Anrufer vor wenigen Tagen, der mit dem WDR Kultseelssorger Jürgen Domian über den WDR-Gefangenen Georg Thiel reden wollte, welcher als Verweigerer der Zwangszahlungen für den Rundfunk seit nunmehr einigen Monaten im Schuldturm sitzt. Ja, so etwas gibt es noch. Der WDR als zuständige Anstalt beharrt darauf, dass Thiel, der weder Radio noch Fernseher besitzt, trotzdem bezahlt. 651 Euro und 35 Cent sind bisher an entgangenen Einnahmen entstanden, und würde ich diesen Text nicht, wie gewohnt, auf den letzten Drücker schreiben, könnte ich nachrechnen, wie groß der Anteil dieser 651 Euro und 35 Cent an Tom Buhros monatlichem Gehalt ist. 

Margit 28, lebt seit Jahren heimlich als Katze

Domian jedenfalls mochte darüber nicht reden, er schaltete dem Anrufer kurzerhand das Mikro ab. Begründung: Der habe beim Vorgespräch gelogen und ein ganz anderes Thema vorgeschlagen. Und das ginge nicht. Tja. Kann man so machen, Herr Kultseelssorger. Domian belügen, geht gar nicht, das hat bis dahin noch nie jemand auch nur versucht. Ich vermute, der Anrufer hatte angegeben, er wolle über die bespielbaren Seemannsbräute reden, die er sich aus Tofu schnitzt, und da war Domian natürlich enttäuscht, als es bloß um einen ungehorsamen Untertanen gehen sollte, der nicht einsieht, warum er für die grenzenlose Propaganda und systematische Verblödung durch die öffentlich Rechtlichen bezahlen solle. Kultseelssorger Domian ist eben auch nur ein Böhmermännlein, der das Lied seines Herrn singt. Wenn Sie mal so richtig in die Abgründe menschlicher Seelen eintauchen wollen oder es Sie interessiert, ob es Leute gibt, die noch schräger drauf sind als Sie selber, folgen Sie diesem Link (auf eigene Verantwortung!) 

Old McClarkson has a farm

Aus ganz anderem Holz ist mein Lieblingsstinkstiefel Jeremy Clarkson geschnitzt. Der (eigentlich) Autothemen-Moderator hat eine neue Serie bei Amazon prime, über deren erste Folge ich mich gut amüsiert habe. Clarkson gehört seit 2008 ein landwirtschaftliches Anwesen in Westengland. Da es bei dem Mann nie klein zugehen kann, ist sein Claim etwa so groß wie das Saarland oder eine Fantastillarde Fußballfelder. Der Landwirt, welcher das Terrain bisher in Pacht beackert hatte, ist in den Ruhestand gegangen, und Clarkson hat kurzerhand beschlossen, das fortan selber zu erledigen. Das kann ja nicht so schwer sein. „Was ist dabei? Ich werfe Saatgut auf den Boden, und bekomme dafür Essbares.“

In gewohnt kurzweiliger Manier wird dem Zuschauer in der Serie nahegebracht, was sich aus einer solchen Konstellation (größenwahnsinniges Großmaul bewirtschaftet Großgrund) entwickeln kann, sofern Clarkson mit im Spiel ist. Da er nur das Land und die Gebäude, aber keine Maschinen hat, steht erst einmal Einkaufen an. Und wie. Der Traktor muss natürlich von Lamborghini sein, womit Clarkson schon mal den Größten in der Region hat. 10 Tonnen schwer. Das Monster passt nicht durchs Scheunentor, und es verfügt über so viele Schalter, Knöpfe, Hebel und Displays, dass selbst ein Großmaul wie Clarkson auf Hilfe angewiesen ist.

Beim Grubbern der Äcker zieht Jungbauer Jeremy vor, Abkürzungen zu fahren, was vielleicht bei einer Autorallye sinnvoll sein kann, aber nicht, wenn man den Boden für das Säen von Wintergerste vorbereiten soll. Zum Glück gibt es geduldige Mitmenschen, die dem immer wieder Gestrandeten weiterhelfen, darunter ein 21-jähriger Jungbauer, der in seinem Alter bereits mehr geleistet halt als mancher von uns im ganzen Leben. Sogar Jeremy ist schwer beeindruckt. Wie alt bist du? 21??? 

50 Minuten dauert die erste Folge, und die ging so schnell vorbei, wie sich in Westengland das Wetter ändert. Hier sehen Sie Jeremy Clarkson beim Traktorkauf

Prinz Harry sendet – Polizei geht vom Schlimmsten aus

Kommen wir zum heutigen Datum, ein Dreizehnter, aber ein Sonntag. Der französische Marquis de Lafayette beginnt ein unbezahltes Praktikum im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, Ludwig II. hat Würmer und ertrinkt, Bolschewiki ermorden Menschen (was man eigentlich an jedem Tag vermelden kann), Motorola präsentiert einen Ziegelstein, mit dem man auch telefonieren kann, sofern einem nach Kauf des Steins für 3.995 US-Dollar noch Kleingeld übrig blieb. Es werden allerlei Fußballweltmeisterschaften eröffnet, und die Toronto Playoffs gewinnen in Turin als erste Raptoren ein Dutzend Golden Girls, mit denen sie in den unergründlichen kanadischen Steppen untertauchen.

Täter klauen verdächtige Personen und Praxisstempel

Unter den bedeutenden Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die an einem 13. Juni das Licht erblickten, seien Karl der Kahle und Johann der Beständige genannt. 68 wird heute Tim Allen, der in jungen Jahren nicht nur eine tüchtige Menge Kokain wegrüsselte, sondern später auch anderen Menschen als nur seinem Dealer Freude machte; wir alle kennen ihn aus der Sitcom „Hör mal, wer da hämmert.“ Die war nicht immer lustig, aber doch unterhaltsam, außerdem gab es eine blonde Assistentin namens Heidi. Wenn Sie den irgendwo bei einem Anbieter finden – schauen Sie sich den Film „Galaxy Quest“ mit Tim Allen an, eine Parodie auf Science Fiction Klassiker, zudem mit einer sehr blonden und sehr wohlgeformten Sigourney Weaver. An Galaxy Quest fand nicht einmal das ansonsten stets nörgelnde Lexikon des Internationalen Films etwas auszusetzen. 

Und weil Tim das Koksen später aufgab, konnte er Geld für eine sehr feine Oldtimersammlung zusammensparen. 

1927 wurde Attila Zoller geboren; der ungarische Gitarrist war ein außergewöhnlicher Virtuose, wie dieser Clip mit dem nicht weniger großartigen Wolfgang Lackerschmidt zeigt. Mit dem Schauspieler und Rezitator Gert Westphal und seinem Quartet nahm Attila Zoller 1965 eine wunderbare LP auf. „Heinrich Heine – Lyrik Und Jazz“ 

80 Jahre alt wird heute Esther Ofarim, die ab und zu noch immer auf der Bühne steht, so wie hier. Und dann fand ich einen hübschen Clip von 1969

1794 fragt Friedrich Schiller bei Johann Wolfgang von Goethe an, ob er bei seiner Zeitschrift „Die Huren“ mitmachen wolle, Goethe sagt gegen 18.15 Uhr zu, unter der Bedingung, dass der Titel in „Die Horen“ umgeändert wird, worauf sich Schiller nur zähneknirschend einlässt. 1949 – ich muss es erwähnen, um meinem Status als Nebochant gerecht zu werden – wurde Ulla Schmidt geboren, die Ziehmutter Karl Lauterbachs. Bis zur Erwähnung Stanley Milgrams hat es noch etwas Zeit, genauer bis Mitte August; zudem weilt er seit Dezember 1984 nicht mehr unter den Lebenden, was ihn aber nicht daran hindert, Leserzuschriften an die Achse zu schicken. Oder sollte sich da jemand mit einem illustren Namen schmücken, jemand, der eigentlich Adolf Hühnerhirn heißt? Egal, viel wichtiger die Meldung, dass 2004 ein Meteorit in einem Vorort von Auckland (Neuseeland) eine Couch beschädigte.

Frauen-Gehirne funktionieren. Nach dem Hoden-Prinzip

Kommen wir zu den Schattenseiten des 13. Juni. Das letzte Licht der Welt sah an diesem Tag unter anderem Anna Göldi, sie starb im Schweizer Glarus 1782 durch das Schwert. Vorwurf und erwiesenes Verbrechen: Hexerei. Der Ausgewogenheit halber darf nicht verschwiegen werden, was mir vor einigen Jahren ein katholischer Doktor der Theologie in einer Diskussion über strenge religiöse Bräuche entgegenhielt. Im Gegensatz zu den Opfern islamischer Terroristen wie IS, Boko Haram oder Taliban hätten alle einst von den christlichen Kirchen ins Jenseits beförderten Delinquenten vor der Exekution ein ordentliches Gerichtsverfahren erhalten. Ja, schau an, das muss ich anerkennen, auch Anna Göldi bekam diese Chance. Dass sie ihren Umgang mit dem Teufel erst dann zugab, nachdem die Befrager ein wenig nachgeholfen hatten, beweist eindeutig, wie verstockt doch diese Teufelsanhänger waren. Verstocktheit zeigte auch die Hexe in Monty Pythons „Ritter der Kokosnuss“ ein gutes Beispiel für diese liederlichen Weibsbilder. Und noch etwas Musik: Benny Goodman legte 1986 Klarinette und Taktstock aus der Hand, 2013 folgte ihm Flötist Sam Most. Ich hingegen gedenke nach dem Diktat Grimald von Weißenburg, Abt mehrerer Klöster, Erzkaplan und Kanzler des ostfränkischen Reiches, er hauchte am 13. Juni 872 in Sankt Gallen sein Leben aus. Wer würde ihn je vergessen?

Fazit der Woche: Berlin bleibt Berlin. Der echte Ur-Berliner stirbt langsam mit einem Nackengriff  in der Forckenbeckstraße aus, überall werden Testbordelle eröffnet, Giffey hat mit Verlust des Doktortitels die letzte Hürde auf dem Weg ins Rote Rathaus genommen, die Tesla-Fabrik in Grünheide hat ihre Notzulassung erhalten, zwei Männer in Gesundbrunnen, weitere Männer, ein Mann hier, ein Mann dort, kurz: Staatsballett für alle! My brain hurts.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost

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Manni Meier / 13.06.2021

Tzeitlaufen hin - Tzeitlaufen her, Herr Belchlenberch, der ‰ -Wert is tasechlich ein Anzeiga fürn Verlust vonne Freiheit*In von den Innuviduuumm inne RBD. Isch sitire: “In den 60-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts war es auch mit knapp unter 1,5 Promille Alkohol im Blut noch erlaubt, Auto zu fahren. Erst 1966 wurde die Grenze definitiv auf 1,3 Promille festgelegt. Also gut 1,0 ‰ mehr als heute. Bereits ab 0,3 ‰ relative Fahruntüchtigkeit, wenn man augenscheinlich nicht mehr zum Fahren in der Lage ist und das gilt sogar für Fahrradfahrer.” Unn WARUM frge isch? Weil die den Kommunismuss wida habn wolln. Isch sitire noomal: “Auf dem Gebiet der DDR galt ab 1956 bis zur Wiedervereinigung eine Null-Promillegrenze.” AHHAA!!! Naaa? Jezz allaska? Un nooch eins Herr Belchenburch, lassense mir den Herrn Domino zsufrieden! Dä Herr Domina iss jutt. Hab ich jern jekukkt, kam zzeitlich imma zu jünstich. Hab den sojar mal selbs anjerufen, wejen meine Problemme, sie wissen schonn, mit meine Alte. Bin abba nich durchjekommen. Abba machense weita so mit ihre Muschi, Herr Bechlerbrück, sie sinn auch ne jute Mann.

Belo Zibé / 13.06.2021

Jürgen Domian-als hätten sich Jürgen Fliege und Brigitte Lämmle -Live mal eine Nacht versehentlich im Studio eingeschlossen.

Hans Reinhardt / 13.06.2021

Da muss ich Ihrem (hoffentlich echten) Doktor der Theologie beipflichten: ein fairer Prozess muss sein. Das waren ja schließlich keine Barbaren damals, niemand ertränkt eine Frau oder verbrennt sie bei lebendigem Leibe ohne ihr vorher die Chance zu geben während eines Prozesses vielleicht noch ein paar weitere Übeltäter anzuzeigen. Selbst die Nazis haben niemanden ohne Prozess auf das Schafott geschickt oder mit heruntergelassener Hose am Fleischerhaken aufgehängt. Das waren alles ordentliche Richter damals, die nichts anderes taten als geltendes Recht anzuwenden. Und, seien wir ehrlich, so richtig fair ist ein Prozess sowieso nur, wenn das Urteil schon vorneherein feststeht. Das hat sich bis heute nicht geändert und wer glaubt, dass ein fairer Prozess auch ein faires Urteil nach sich zieht, der zeigt nur, dass er den Sinn und Zweck der ganzen Juristerei nicht verstanden hat.

Sabine Heinrich / 13.06.2021

Domian: Nun - wenn sich bei mir jemand unter Angabe falscher Tatsachen meldet, würde ich ihn/sie/es auch umgehend rauswerfen. Allerdings: Hätte der Anrufer überhaupt eine Chance gehabt, zur Sendung durchzukommen? Wohl nicht - und daher halte ich sein Vorgehen für verständlich. Dass allerdings Anrufer mit extrem perversen Neigungen sich ausgiebig darüber bei Domian ausbreiten dürfen - das ist mehr als fragwürdig - bringt aber Quote. Und ob diese Anrufe wirklich echt sind…? Vielleicht plaudert irgendwann einmal ein Insider…  Was Georg Thiel betrifft: Die BILD hat dem Eingeknasteten am 11.6. schon wieder einen ausführlichen Artikel gewidmet. Was ist nur aus diesem regierungstreuen Schmuddel- und Sexblatt geworden? Sie hat auch den Betrugsskandal (Intensivbetten) groß auf der Titelseite gebracht. Für mich ist sie - bei allen Vorbehalten -inzwischen zu einer Art alternativem Medium mutiert, da sie die einzige Tageszeitung ist, die ich kenne, die nicht 100%ig regierungstreu daherkommt. Welcher Leser z.B. vom Hamburger Abendblatt, all denen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland angeschlossenen Tageszeitungen erfährt schon etwas über Georg Thiel und den unglaublichen Intensivbettenbetrug?

Amergin `a Bhurc / 13.06.2021

@ Wilfried Cremer , (nicht dem BP verraten) :  Henry Miller said :  in a sexual emergency, you can´t beat an apple with a hole.

The Kraut / 13.06.2021

Domian: Es gibt eine frühe Folge der Sendung des schwulen kölschen Beichtvaters, in dem ein Anrufer ihn durchgehend und mit steigender Penetranz als ‘Domina’ anspricht. Wenn irgendjemand die auffindig machen könnte, bitte, bitte dringend melden. Es ist an Köstlichkeit nicht zu überbieten, wie im Moderator langsam (aber unerbittlich sicher), vor laufender Kamera die Erkenntnis wächst, daß ihn da jemand nach allen Regeln der Kunst auf den Arm nimmt.

Wilfried Cremer / 13.06.2021

Der Bundespräsident hat mir erzählt, dass Schröder seine Hähnchen nicht auftaut.

Robert Korn / 13.06.2021

Also das mit den Hexen und sonstigen Abweichlern, Häretikern muss mal richtiggestellt werden. Die heilige Kirche hat niemals nie jemandem vom Leben zum Tode gebracht. Sie hat den casus untersucht, sich ein Urteil gebildet und das Weitere dem “weltlichen Arm” überlassen. Pech halt für die Betroffenen,  daß der weltliche Arm da so seine eigenen Methoden hatte. Kann doch die Kirche nix für.

Hjalmar Kreutzer / 13.06.2021

Guten Morgen und danke für das schöne sonntägliche Antidepri wieder. Der Link zu Heine, Lyrik und Jazz funktioniert so nicht (mehr). Wenn man aber den Suchbegriff eingibt, kommt man zu den einzelnen Stücken, immer mit dem im damaligen hippiesken Stil gestalteten Cover der LP. Die Stimmung ist etwas elegisch, höre ich mir ein andermal an, denn trübsinnig bin ich heute selber. Schönen Sonntag!

Archi W Bechlenberg / 13.06.2021

Kurzer Zwischenruf: natürlich blieb der Wal unverletzt, so, wie es da steht. Und das Sauerland ist mir lieb und teuer, inklusive einem ganz bestimmten Bewohner.

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