Orit Arfa, Gastautorin / 25.08.2019 / 12:00 / 9 / Seite ausdrucken

The Orit Arfa Show: Grown-Up-Nation Israel!

An Israel als Start-Up-Schmiede kommt heutzutage niemand mehr vorbei – vor allem im Hightech-Bereich. Ohne Programmierkunst aus Israel gäbe es keine „Face-ID“-Gesichtserkennung im iPhone, keine „Meinten Sie...?“-Funktion bei Google-Tippfehlern, und auch das neue Sammeltaxi „BerlKönig“ der Berliner Verkehrsbetriebe baut auf israelische Technologie. Bislang kooperieren israelische Unternehmen vor allem mit den USA. Doch mehr und mehr rückt auch Deutschland in den Fokus. Ob das einen Beitrag zur Festigung der deutsch-israelischen Freundschaft leisten kann?

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Caroline Neufert / 25.08.2019

“Doch mehr und mehr rückt auch Deutschland in den Fokus” - Ich habe schon seit ein paar Jahren initiiert, dass das Unternehmen für das ich arbeite, israelischen startups ermöglicht, sich vor meist deutschen Investoren, VCs zu präsentieren ... es sind oft interessante Ideen ... Startups, die sich Jeckes holen zur Vermarktung in D haben deutlich bessere Chancen, an Geld zu kommen. Denn oft treffen hemdsärmlige Gründer auf Deutsche, die einen “ordentlichen” Business Case sehen wollen ;-) DIF - man wird sehen….

Ralf Pöhling / 25.08.2019

So habe ich mir das vorgestellt. :-) Wenn es in Deutschland mit der Digitalisierung etwas hakt, dann können uns die Israelis bei dem Problem sicherlich sehr gut unter die Arme greifen. Deutsches Organisationstalent + israelische Innovationskraft sind eine vielversprechende Mischung. Gemeinsam etwas schaffen, macht den Kopf frei und lässt den Blick nach vorne schweifen. Also dahin, wo der Blick eigentlich schon lange hingehört.

Susanne antalic / 25.08.2019

Liebe Orit, welche deutsch-israelischen Freundschaft meinen sie? Die Freundschaft, der die Hamas unterstützt, die Freundschaft der bei der UN gegen Israel votiert, die Freundschaft der Milionen Judenhassen nach Deutschland einlädt, die Freundshaft der MSPresse gegen Israel hetzt ? Juden sind in Deutschland unerwünscht, Deutschland hat jetzt neue Freunde, die dem Deutschland neue Höhepunkte und Wohlstand bringen wird, da will man keine Juden, das könnte die neue Freunde entzürnen.

Marc Blenk / 25.08.2019

Liebe Frau Arfa, da müssen wir erstmal unsere israelfeindliche und antisemitische Obrigkeit loskriegen. Und solange weite Kreise unserer Berliner Oberen BDS - Sympathisanten sind und lieber die Wirtschaft auf Kooperation mit dem Mullah Regime trimmen, müssen die Tüftler dort wie hier an deutscher Politik vorbei operieren. Fähige Leute, die sich um Zukunftstechnologien kümmern, gibt es ja in Israel wie in Deutschland. Und größere mentale Hürden sehe ich da schon gar nicht. Vom deutschen Staat ist aber keine Unterstützung zu erwarten.

Lef Kalender / 25.08.2019

Das Problem nit dem Antizionismus basiert darauf, dass kaum jemand weiß, was Israel wirklich ausmacht, das Image von Israel wird nicht nur in Deutschland eher negativ gehalten, IMHO ganz bewusst. Welch phantastischen Erfindungen aus Israel stammen, was das eigentlich für ein richtig innovatives Völkchen ist, ist recht unbekannt. Leider haben “westliche” Menschen in ( falsch verstandener) Empathie eher Mitleid mit den Ärmeren - dass deren Armut oft selbstverschuldet (z. B. kulturell bedingt) ist, erfordert einen zweiten Gedankensprung, der dann nicht vollzogen wird. Solange die bisher eher israelphoben Massenmedien in Europa nicht eine Kehrtwende machen und das ganz Besondere an Israel würdigen dürfen (Anlässe dazu gibt es ja viele), wird sich wohl wenig am Denken ändern. Trotzdem ist gut, dass in Blogs immer neu darauf hingewiesen wird, steter Tropfen ...

Gabriele Klein / 25.08.2019

PS:  ..... Das beste Abkommen nützt übrigens nichts wenn die Vertragspartner nicht vertrauenswürdig sind und das gleiche unter den Begriffen der Vertrags-Sprache verstehen.  Zu letzterem benötigen wir ein gemeinsames Wertesystem was nicht mehr der Fall ist. Wenn Gleiches nicht als Gleiches von beiden Vertragspartner erkannt wird, wenn der Eine solange die Begriffe re cycled und mit jeder Neu-Auflage deren Inhalte mutieren lässt, bis er am Ende zum Ergebnis kommt dass 2+2 eigentlich 10 gibt (1)dann haben wir es nicht nur mit dem Zusammenbruch westlicher Werte zu tun sondern auch mit dem Verfall von Sprache und Logik einhergehend mit dem Ende von Wohlstand und Fortschritt. Nun mal im Ernst, wollen Sie mit jemandem ein Geschäft machen der eine einfache Gleichung nicht mehr lösen kann, weil er sich weder auf A noch B als feste Größen einigen kann und je nach Bedarf, das A als B bezeichnet oder umgekehrt? Um es am Beispiel zu verdeutlichen: Im Moment können wir Männchen und Weibchen bzw geschlechtsneutral wirklich nur noch im (noch vorhandenen) Tierreich unterscheiden vermutlich nicht mehr lange.Denn das Ende der begrifflichen Differenzierung Tier- Mensch ist schon in Sicht und die kirchliche Trauung zwischen Reiter und Pferd nicht mehr weit. Gleiches gilt für die Begriffe: (Mutter /Vater) (Service -/Unterdrückung) , Zentralismus- Föderalismus (2)  Zu (1)  (Siehe die Begründung der Quetschgelder auf der Verwaltungsebene mit Absegnung auf der Verfassungsebene) . Zu (2) Siehe hierzu was Europa unter “Föderalismus” versteht, die USA und die einstige Soviet Union..

Donald Adolf Murmelstein von der Böse / 25.08.2019

Alle Israelis sollten nach Deutschland kommen und pro forma Asyl beantragen und dann wieder in ihrer angestammten Heimat saisonal Urlaub machen. MUDDI DIE ERSTE UND EINZIGE würde sich sicherlich darüber freuen.

Gabriele Klein / 25.08.2019

Danke für den Beitrag! Eine wichtige Erinnerung gerade im Zusammenhang der viel diskutierten Kennzeichnungspflicht in Europa respektive Produkt Herkunft. Leider lässt sich die Wirtschaft von der Politik nicht trennen und solange Deutschland die Nutte des Irans ist sehe ich keine Chance   für ein Deutsch-Israelisches Start Up. Langfristig das Dümmste was Israel machen könnte. Ungefähr so dumm wie der Verkauf von deutschem Grund und Boden an jene die darauf ihre Militärkasernen zur Bekämpfung des europäischen Werte und Rechtssystems errichten wollen. Weiterhin darf ich Herrn Broder zitieren der irgendwo in seinem Werk meinte, dass bestimmte Dinge (als wirtschaftliches Ergebnis eines Wertesystems) nichts in den Pfoten von Neandertalern zu suchen haben) Das gilt für Kernkraft in den Händen jener die explizit das Ende der Welt herbeisehnen ganz genauso wie für Smartphones im Dienste der Barbarei.

Hubert Bauer / 25.08.2019

@ Orit Arfa: Mir gefällt Ihr Lied “Let the Jordan run” wahnsinnig gut (Melodie, Gesang und das Video). Vor ein paar Wochen habe ich das Lied in Tschechien in einer Gaststätte in einer anderen Sprache (wohl tschechisch) gehört. Leider waren die Kellner so extrem im Stress, dass ich nicht wegen des Liedes nachfragen wollte. Aber vielleicht kann ich hier eine Aufklärung bekommen, was Original und was Cover ist. So sehr ich die Version von Orit Arfa mag; aber ich liebe auch die tschechische Sprache in der Musik.

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