
Bienchen, lieber Herr Röhl - sowohl für die unterhaltsame inhaltliche Komponente als auch für die Klassifizierung dieser Debatte und der vorhersehbaren Ableitungen. Die meisten Bürger werden in den kommenden Wochen mehr Zeit und Muße als sonst haben über das Sein und Werden zu sinnieren - Corinna sei Dank. Entweder wir setzen uns der hier staatlich verordenten Zombifizierung weiter aus oder wir ändern uns. Eigentlich ganz einfach - oder? @ Rainer Hanisch : “Vorhergehende Diskussionen zum Tempolimit haben mir gezeigt, dass auch bei den Achse-Kommentatoren nicht immer die hellsten Köpfe vertreten sind, wenn es um das eigene Ego geht.” Soso… Sie selbst schließen sich dabei aber zufällig nicht mit ein? Wußte bisher auch nicht, daß nur eine Meinung zu diesem untoten Thema zulässig ist. Mangelnde Rücksichtnahme ist zudem kein Alleinstellungsmerkmal von Menschen in rollenden Blechbüchsen mit Sehschlitz. -//- Wie Herr Röhl es klar plakatiert hat, das zentrale Problem ist das Verkehrsaufkommen und damit verbunden die Menge derer, die die Straßen benutzen wollen/müssen/können/dürfen. Und die Wesen der Steuernden sind eben in der selben Bandbreite vorhanden wie Pläsierchen für die Tierchen zur Verfügung stehen. Deswegen heißt es ja “Individualverkehr”. -//- Die Individualisierung von Fahrzeugen konnte selbst die von machen als beste aller möglichen Staatsformen empfundene “Diktatur des Proletariats” nicht verhindern. -//- Wir stecken mitten in einer gesellschaftlichen Transformation. Nur anders, als sich das Soros, Clinton und co. noch vor wenigen Wochen ausgemalt hatten. Also, weiter Zähne zeigen - da fällt einem kein Zacken aus der Krone!
Tote auf der Autobahn sind da eine, möglich, dass hier die Zahlen rückläufig sind. Aber der Stress auf deutschen Autobahnen ist doch enorm und friedlichen Bürgern, die einfach nur an ihr Ziel kommen wollen, nicht mehr zumutbar. Es ist doch nur logisch, dass die Besitzer von PS-Protzenden Autos von ihrem Recht auf kein Tempolimit ausgiebig gebrauch machen wollen und damit die deutschen Autobahnen zur Rennstrecke machen. Die Strafen für Zu-Schnell-Fahren sind zudem in Deutschland viel zu gering, so dass hier wirklich keiner abgehalten wird, sich über Tempolimits hinwegzusetzen, die streckenweise vorzufinden sind. Erschwerend kommt noch die Mentalität der “Neubevölkerung” hinzu, bei denen Angeberei mit schnellen Autos zum Tagesgeschäft gehört und die gnadenlos aufs Gaspedal drücken, um sich zu erhöhen. Ich bin weder Grün noch Links doch ein Tempolimit muss bitte kommen.
Alle die hier so vehement für ein Tempolimit sind und ständig von Rasern sprechen erzählen meiner Meinung nach einfach nur Quatsch. Ich bin ausnahmslos jeden Tag auf der Autobahn unterwegs und kann das in keinster Weise nachvollziehen. Abgesehen von grösstenteils sowieso schon reglementierter Geschwindigkeit fahren die allermeisten Autofahrer auch heute schon entspannt mit 100-140 .Das viel grössere Problem ist der generelle Sittenverfall in dieser Gesellschaft der sich auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens überträgt. Wie schon woanders erwähnt mangelt es ganz einfach am Benehmen, sprich Rücksichtslosigkeit,Ungeduld, dichtes Auffahren, mangelndes Blinkverhalten,fehlende Konzentration,abgelenkt durch andere Tätigkeiten usw. Das sind die viel schlimmeren Übel als das jemand mal schnell fährt. Bei diesen genannten Punkten könnte man gerne die Strafen drastisch erhöhen.
Bei mir vor dem Haus ist Tempo 30. 87 % halten sich nicht daran-vor allem junge Frauen sind deutlich schneller um auf dem Weg zur Schule nicht zu spät zu kommen. Ich werde sogar in der Tempo 30 Zone überholt-dafür werde ich auf der Autobahn auf der dritten Spur mit 100 ausgebremst.
Tempolimit für GESETZE. Alle 4 Jahre nur ein neues Gesetz und Streichung von 20 alten Verboten.
Das Auto soll endgültig weg. Die Ideologen wissen genau, dass die Elektroauto-Idee unpraktikabel, unbezahlbar sein wird und mehr Umweltschäden verursacht als der Diesel. Die Forderung danach ist nur ein Vorwand, genau so wie die 130 km/h. Da helfen auch keine Flottenberechnungen oder Strafzahlungen nach Brüssel. Die Leute sollen elektrisch höchstens mit der Bahn fahren. Es steckt die allen Sozialisten und Grünen gemeine Angst vor dem sich frei bewegenden Bürger dahinter. M.f.G.
Bei einer 2-3 stündigen Fahrt durch Holland braucht man 1-2 Pausen , da der Fahrer kurz vorm einschlafen ist. Bei einer Fahrt von Leipzig nach Göttingen ist man hellwach, das sagt jemand, der 1,6 Millionen Kilometer im AD auf Europas Straßen unterwegs war. Die Autobahnen braucht man damit die Wirtschaft läuft und nicht um am Sonntag mit der Familie zur Oma zu schleichen. Es gibt gute und schlechte Autofahrer, aber in Deutschland richtet man sich seit 16 Jahren , wie auch in der Bildung zu sehen, immer nach den Minderbegabten.
@Andreas Rühl: “Auf breiten Strassen faehrt man ganz rechts, damit eine Mittelspur zum ueberholen entsteht…”. Da würde mich mal interessieren, wo sie dass gesehen haben und wo dass geschrieben steht, dass eine MITTELSPUR ZUM ÜBERHOLEN entsteht. Ich weiß nicht, wo & wann sie ihren Führerschein gemacht haben oder ob Italien über ein extriges Regelwerk für den Straßenverkehr verfügt - ich habe auch in den letzten Jahren in Italien nicht feststellen können, dass der DURCHSCHNITT aus überaus guten Fahrern besteht - in Bezug Nationalität - gerade bei Fahrern aus Belgien, Dänemark, Schweden und eben Italien…( in Annahme, das da auch wirklich der Fahrer aus der Stadt / Region / Land drinsitzt, welches das Nummernschild aussagt - dazu sollte man sich auch mal erkundigen, wieviele Firmen- & Mietwagen mittlerweile durch die Gegend fahren und schon dadurch ist da eigentlich nur eine UNGEFÄHRE Einschätzung möglich, WER da fährt, aus welchem/er LAND/STADT er oder sie kommt und mittlerweile immer öfter ob diese Person überhaupt einen Führerschein besitzt oder wenn ja, wer diesen Ausgedruckt oder mittels Schmiergeld erworben hat- ist auch nicht ironisch gemeint !);..ich kann ihnen also grad in Bezug auf diese Personen genau das Gegenteil sagen. Ich bin beruflich seit Jahren jeden Tag mehrere hundert Kilometer für einen Automobilhersteller unterwegs und man tauscht sich auch mit den Kollegen, welche täglich selbiges Programm abspulen aus. Gerade in Bezug Autobahn: Italiener & Belgier (und nicht NL - zumindest Durchschnitt) haben anscheinend eine Pachtvertrag mit der Dauermittel u. Linksspur geschlossen - wenn sie mal mehrere Stunden auf unseren Autobahnen fahren, werden sie das schnell feststellen. Das Problem ? Autofahren in Ö, Ita, Fra, Spa etc. ist durch die Beschränkung entspannter, wenn´s jedoch nach BRD geht, fehlt durch diese Lockerheit auch das Einschätzungsvermögen und dann werden halt STVO-Regeln wie Rechtsfahrgebot etc. Stur ignoriert.
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