Fundstück / 06.11.2013 / 20:44 / 2 / Seite ausdrucken

Teilnahme ist nicht genug. Es muss auch Partizipation sein

Die niedersächsische Landesregierung plant, den Begriff der ‚Integration‘ durch „den selbstverständlichen Anspruch auf Teilhabe und Partizipation“ zu ersetzen. Das kündigte Sozialministerin Cornelia Rundt am Montag an. Mit Blick auf Migranten lehne sie die Unterscheidung von ‚Wir‘ und ‚Ihr‘ ab. Die Vielfalt der Bürger Niedersachsens solle in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens „wie selbstverständlich mitgedacht werden“, sagte die SPD-Politikerin bei einer Migrationstagung in Stapelfeld vor 90 Zuhörern aus ganz Niedersachsen.
http://www.nwzonline.de/cloppenburg/politik/zuwanderung-wird-um-zehn-prozent-steigen_a_9,4,1596776842.html

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Leserpost

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Rita Leiermann / 07.11.2013

Ich verstehe das Theater nicht wirklich. Manfred Rommel etwa hat schon vor einigen Jahrzehnten gemeint: “Bei uns gibt es keine Deutschen und Ausländer, sondern nur Stuttgarter”. Vielleicht ist diese Einstellung ein Grund, warum es im Süden mehr Einwanderer gibt, aber bei weitem weniger Probleme mit ihnen (von wenigen Hotspots mal abgesehen). Das ist ein guter Satz und recht einfach anzuwenden. Eine besondere Leistung ist das nicht. Man muss blos alle gleich behandeln und das auch wollen, beispielsweise im Gericht.

Dirk Jäckel / 07.11.2013

Und wie damit umgehen, wenn die Unterscheidung von WIR und IHR tatsächlich von manchen Einwanderern ausgeht und IHR dann ebenso die ungläubigen anderen Migranten meint (zuweilen sogar derselben Herkunft; siehe z.B. die liberalen türkischen Aleviten)? Mal ganz abgesehen vom Gift des Nationalismus bei manchen Einwanderen (wobei manchmal beides sogar verbunden ist). Da helfen nur klare Analysen und Ansagen statt dummlinken Dahergesabbels vom “Wir müssen nur genügend Angebote machen und alles wird gut”.

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