Henryk M. Broder / 02.03.2010 / 19:59 / 0 / Seite ausdrucken

Talking of Islam as a Religion of Peace

Sagen Ihnen die Namen Jaspal Singh und Mahan Singh etwas? Nein? Nie gehört? Es sind zwei Sikhs, die von den Taliban entführt und geköpft wurden. Dass Sie darüber nichts gelesen haben, hat einen einfachen Grund. Herr Bahners von der FAZ, Herr Steinfeld von der SZ und Herr Seidl von der FAS beschäftigen sich lieber mit den grausamen Folgen der Islamophobie in Deutschland als mit den Erscheinungen des real existierenden Islam bzw. Islamismus in der Welt. Und weil sie sich für das Recht der Frauen, das Kopftuch tragen zu müssen, so vehement einsetzen, geht es ihnen am Arsch vorbei, wenn zwei Sikhs ihre Köpfe verlieren.

Wie in solchen Fällen üblich, kann man sich darauf verlassen, dass ein kluger Moslem das sagt, was die feigen Europäer nicht mal zu denken wagen. Ishtiaq Ahmed, 1947 in Lahore/Pakistan geboren, schreibt in der pakistanischen “Daily Times” von heute über den Mord an den beiden Sikhs und die Reaktionen auf die Tat:

“Many Sikhs, totally shattered by what has happened, have written to me to find out if this is Islam. They even wondered why we keep talking of Islam as a religion of peace. I must say I have run out of arguments but would still like to believe that Islam can also develop its humanism like all other cultures or religions have been compelled to consider by the march of time. I will come to this issue later but first a few words about Muslim attitudes and reactions are in place.”

Der Mord an den beiden Sikhs, schreibt Ahmed, ist nur ein Symptom. Die Ursachen der Barbarei reichen tiefer:

“However, there is something terribly inhuman about contemporary Muslim attitudes. There is a screaming silence from the custodians of Islam — the ulema — on the execution of Jaspal Singh, probably because he was not a Muslim. The Muslim masses have not taken to the streets in protest because they have been conditioned to protest only when something is perceived to be anti-Islam. Let some European draw a cartoon of the Prophet (PBUH) and see how we demonstrate our street power and mob fury. However, even when Muslims kill Muslims, the ulema and the masses usually keep quiet unless someone in their own sub-sect or family is hurt. I do not remember any demonstrations in Pakistan or anywhere else in the Muslim world when Iran and Iraq waged a war against each other in the 1980s, which killed some 1.5 million boys and men. Beheadings and stoning to death are a regular occurrence in Saudi Arabia, in fact every Friday, I am told. Those given such savage treatment are Muslims from poor countries such as Pakistan, Bangladesh, Somalia or non-Muslim workers from anywhere from Asia or Africa. Raping female servants, confiscating the papers of servants, paying them little or no wages are practices common to the larger Arab world of rich Emirates.”

Der ganze Text:
http://www.dailytimes.com.pk/default.asp?page=2010%5C03%5C02%5Cstory_2-3-2010_pg3_2

Und jetzt zurück zu den islamophilen Dumpfbacken bei der FAZ, der FAS und der SZ.

Siehe auch:
„Terroristen sind Ungläubige und gehören in die Hölle”
http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/02/fatwa-islamgelehrter-tahir-al-kadri/terroristen-sind-unglaeubige-und-gehoeren-in-die-hoelle.html

Krawalle nach einem Artikel über die Burka
http://www.zeenews.com/news607846.html
http://ibnlive.in.com/news/violence-over-taslima-article-in-karnataka-2-killed/110889-3.html?from=tn

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