Doch aus dem Abend wird nichts, die Universitätsleitung will die Veranstaltung nun doch nicht unter ihrem Dach haben, der im April vorgemerkte Antrag auf Raumvergabe wurde kurzfristig abgelehnt. Die Begründung: Türkischer „Protest aus Berlin“ sowie der Wunsch, als Universität „neutral zu bleiben“. Dass gewisse türkische Kreise hierzulande Druck auf Institutionen ausüben, um einen offenen Umgang mit dem Völkermord zu verhindern – und damit dessen Anerkennung und Aufarbeitung –, ist nichts Neues (im Gegenzug schicken die Lobby „Türkische Gemeinde“ und die türkische Botschaft Genozid-Leugner auf Vortragstournee durch deutsche Städte). http://www.faz.net/artikel/C30108/die-stuttgarter-unversitaet-kneift-parteilich-30387695.html
Siehe auch:
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/14606/