Eines der politisch wirksamsten Narrative der Trans-Lobby besteht in dem ständig wiederholten Mantra „Transition oder Selbstmord“, wonach Menschen, denen man den Geschlechterwechsel verweigert, angeblich in den Suizid getrieben werden. Es ist auch ein durchschlagendes Argument, mit dem Eltern regelmäßig bei Beratungsstellen und auch durch Ärzte konfrontiert werden, wenn sie dem Wunsch ihrer pubertierenden Kinder nach Geschlechterwechseln, Pubertätsblockern oder gar operativen Eingriffen skeptisch gegenüberstehen und ihre Einwilligung verweigern.
„Wollen Sie ein Transkind oder ein totes Kind“ kann eine beängstigende Alternative sein, es als emotionale Erpressung zu bezeichnen, wäre wohl ehrlicher. Welcher Vater und welche Mutter will schon schuld sein am potenziellen Suizid des eigenen Kindes und sich vorwerfen lassen, man habe ihm „lebensrettende“ Behandlungen verweigert?
Über zwei Jahrzehnte hat sich dieses Narrativ hartnäckig gehalten, mit dem weltweit in zahlreichen Ländern politische Entscheidungen, Trans-Gesetzgebungen und der Zugang zu Trans-Behandlungen aller Art gerade auch schon für Kinder und Jugendliche beeinflusst und begründet wurden. Dass in zahlreichen Ländern Kinder- und Jugendtherapeuten ihre jungen Patienten nur noch „affirmativ“, also zugewandt und bestätigend, aber nicht mehr hinterfragend behandeln dürfen, ist ebenfalls in diesem Narrativ begründet.
Das Kind mit dem Bade ausgeschüttet
Deutschland beispielsweise hat im Zuge des Verbots von Konversionsbehandlungen bei Homosexuellen die vermeintliche „Konversion“ von Trans-Patienten gleich mit unter Strafe gestellt, so als handele es sich um dieselbe Sache, ob jemand sich vom selben Geschlecht sexuell angezogen fühlt oder ob er glaubt, in einem „falschen Körper“ zu stecken, den er dann mittels Hormonen und Skalpell zu verändern und auch zu verstümmeln gedenkt.
Das Gesetz wurde durchgedrückt, obwohl zahlreiche medizinische Fachverbände im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens damals eindringlich Protest erhoben, dass damit eine adäquate Behandlung von Kindern mit Geschlechtsdysphorie kriminalisiert und verunmöglicht wird. Die Politik blieb uneinsichtig. Es war politisch nicht gewollt, dass Ärzte den Wunsch nach Geschlechterwechsel bei Patienten hinterfragen oder verifizieren, sie sollten nur noch bestätigen und medizinisch umsetzen.
Eine neue Langzeitstudie aus Finnland räumt nun unmissverständlich mit diesem Narrativ auf und verkehrt es gar in sein Gegenteil. Laut Ergebnis der Langzeitstudie stieg bei Jugendlichen, die sich einer medizinischen Geschlechtsveränderung unterzogen hatten, die Häufigkeit psychiatrischer Erkrankungen (psychiatrische Morbidität) während der Nachbeobachtungszeit deutlich an – von 9,8 Prozent auf 60,7 Prozent bei feminisierender Geschlechtsangleichung und von 21,6 Prozent auf 54,5 Prozent bei maskulinisierender Geschlechtsangleichung, heißt es in der neuen Studie.
In anderen Worten: Die Geschlechtsumwandlung hat die psychischen Probleme der Patienten nicht etwa beseitigt, sondern bei männlichen Patienten versechsfacht und bei weiblichen Patienten fast verdreifacht. Was als angeblich „lebensrettende“ Behandlung beworben wird, verschlimmert stattdessen faktisch die psychische Stabilität der Patienten.
Nun gab es in den vergangenen Jahren zahlreiche und sich auch fundamental widersprechende Studien zu genau dieser Fragestellung, die sich gegenseitig vorwarfen, nur genau jene Ergebnisse produziert zu haben, die man auch haben wollte. Zahlreiche Studien wiesen zudem fachliche Mängel auf wie etwa, dass mit zu kleinen oder nicht repräsentativen Stichproben gearbeitet wurde. In der Regel hatte man nur kurzfristige Nachbeobachtungszeiten, sodass verlässliche Aussagen über die Langzeitwirkungen von geschlechtsumwandelnden Maßnahmen keine Aussage gemacht werden konnte. Oft war man auf die freiwillige Kooperation der Patienten angewiesen, was die Objektivität verfälschte, es fehlten dadurch Patientendaten, es kam zu Studienabbrüchen und es fehlten auch Kontroll- oder Vergleichsgruppen.
Klar verifizierte Daten
Die neue retrospektive finnische Studie, veröffentlicht am 4. April 2026 besticht hingegen durch akkurate Daten und eine langfristige und umfassende Erfassung aller Patienten dank des finnischen Gesundheitsregisters. Finnland zentralisiert alle diese Behandlungen in zwei Universitätskliniken. Da die Meldung in die Gesundheitsregister verpflichtend ist und Patienten nicht aus der klinischen Beobachtung ausbrechen können (no opt-out), erfasst das Register tatsächlich alle Datensätze aller Trans-Patienten Finnlands.
Dr. Sami-Matti Ruuska und seine Co-Autoren untersuchten 2.083 Patienten mit Geschlechtsdysphorie, die bei der Überweisung an Spezialkliniken unter 23 Jahre alt waren; 38,2 Prozent davon unterzogen sich anschließend auch medizinischen Eingriffen. Niemand ging in der Nachbeobachtung verloren und zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe von 16.643 passenden Personen aus der Allgemeinbevölkerung erfasst.
Ruuska und seine Kollegen sind kein unbeschriebenes Blatt in diesem Forschungszweig. Bereits im Jahr 2024 verantworteten sie eine ähnliche Studie, die zu dem Schluss kam, dass Selbstmord unter geschlechtsdysphorischen Jugendlichen eher selten sei und eine medizinische Transition das Selbstmordrisiko nicht zu senken schien. Die Ergebnisse deuteten schon damals darauf hin, dass das erhöhte Selbstmordrisiko bei Patienten von Gender-Kliniken nicht durch die Geschlechtsdysphorie selbst, sondern vielmehr durch ihre psychiatrischen Erkrankungen zu erklären sei, die bereits vorher bestanden („Conclusions: Clinical gender dysphoria does not appear to be predictive of all-cause nor suicide mortality when psychiatric treatment history is accounted for. Clinical implications: It is of utmost importance to identify and appropriately treat mental disorders in adolescents experiencing gender dysphoria to prevent suicide“).
Einfacher zusammengefasst: Das Problem dieser Patienten war nicht das falsche Geschlecht, sondern eine andere bereits vorliegende psychische Erkrankung. Entsprechend kann der Geschlechterwechsel die Situation auch nicht verbessern, sondern gar verschlimmern, weil er nicht die erhoffte Lösung des Problems bringt, das ganz woanders liegt.
Dysphorie als Folgeerscheinung, nicht als Ursache
Co-Autorin der Studie ist zudem Prof. Riittakerttu Kaltiala vom Tampere University Hospital, die seit 2011 Finnlands Jugend-Gender-Klinik leitet und zudem Mitglied im Beratungsgremium des britischen Cass-Reports war. Dieser Bericht im Auftrag des britischen National Health Service NHS, der die Gefahren und die Unwirksamkeit von Pubertätsblocker-Behandlungen nachwies, führte in England zum Stopp und Verbot dieser Behandlungen:
Die finnischen Ärzte überprüften nun im neuen Anlauf die psychiatrische Behandlungsgeschichte der Patienten mit Geschlechtsdysphorie vom Zeitpunkt ihres ersten Termins in finnischen Geschlechtskliniken bis mindestens zwei Jahre nach der Behandlung danach, im Durchschnitt wurden Patienten 5 Jahre lang beobachtet, aber auch bis zu 25 Jahre lang.
Die Studie unterscheidet zwischen zwei Kohorten von Patienten, jenen die zwischen 1996–2010 behandelt wurden, und jenen, die zwischen 2011–2019 in Behandlung waren, einem Zeitraum, in dem weltweit ein exponentielles Wachstum der Fallzahlen vermeintlicher Trans-Patienten zu beobachten gewesen ist.
Die Ergebnisse bestätigen bisherige Befunde. Die Autoren stellten klar fest: Bei einigen Personen scheinen die medizinischen Eingriffe sogar „mit einer Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands verbunden zu sein“. Man kommt deutlich zu der Erkenntnis, dass psychische Vorerkrankungen eine deutlich höhere Rolle spielen als die Dysphorie selbst, entsprechend geht auch die Empfehlung davon aus, dass Ärzte und Therapeuten sich auf die Behandlung dieser Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen konzentrieren sollten, anstatt sich vornehmlich mit der Dysphorie zu befassen, die laut Studie eher eine Folgeerscheinung, aber nicht die Ursache für das Leiden der Patienten ist.
Wörtlich heißt es: „Angesichts der vorliegenden Ergebnisse scheinen schwere psychiatrische Störungen nicht in erster Linie auf [Geschlechtsdysphorie] zurückzuführen zu sein. Psychiatrische Störungen erfordern eine angemessene Behandlung, unabhängig von der Geschlechtsidentität eines jungen Menschen“. („In light of the present findings, severe psychiatric disorders do not appear primarily attributable to [gender dysphoria]. Psychiatric disorders require their due treatment regardless of a young person’s gender identity.”)
Manchen geht es gar deutlich schlechter nach der Transition
Es solle zudem beachtet werden, dass bei einigen Personen die medizinische Geschlechtsangleichung offenbar mit einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit verbunden ist. Vor allem bei Männern wird auf die Wirkung von Östrogen-Behandlungen verwiesen, die Depressionen verstärkt auslösen. Das erklärt die deutlich höhere Quote von psychiatrischen Behandlungen von Männern, die in eine Transition gehen, im Vergleich zu den Frauen.
Dass es Patienten nach einer Geschlechtsumwandlung besser ginge als vorher, kann anhand des weiteren psychiatrischen Behandlungsbedarfs schlicht verneint werden.
Aus der Kohorte der Patienten aus dem Zeitraum von 1996 bis 2010 benötigten 66 Prozent der Patienten zwei oder mehr Jahre nach dem ersten Termin immer noch fachärztliche psychiatrische Betreuung; im Vergleich dazu erhielten nur 18 Prozent der passenden Kontrollpersonen eine solche fachärztliche Betreuung.
Die Patientengruppe der Jahre 2011–2019 war sogar noch stärker auf psychiatrische Betreuung angewiesen als Kontrollpersonen aus der Allgemeinbevölkerung und das bereits vom ersten Termin an, wo 48 Prozent bereits in psychiatrischer Behandlung waren (Kontrollgruppe nur 15,3 Prozent). Auch bei der Nachsorge mussten 61,3 Prozent weiterhin psychiatrisch betreut werden, in der Kontrollgruppe nur 14,2 Prozent.
Vergleicht man die beiden Patientenkohorten untereinander, verdoppelt sich bei den jüngeren Patienten ab dem Jahr 2011 die Zahl jener Trans-Patienten, die bereits mit einer langen und spezialisierten psychiatrischen Vorgeschichte vorstellig wurden, während die Kontrollgruppe aus der Normalbevölkerung keinen Anstieg der Fallzahlen verzeichnete. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass dies darauf hindeute, dass zunehmend Jugendliche mit schweren psychiatrischen Erkrankungen an Gender-Kliniken weiterverwiesen wurden.
Nein, die Gesellschaft ist nicht schuld daran
Gerne wird aus den Reihen der Trans-Lobbyisten ein weiteres Narrativ bedient, wobei die fortdauernden psychischen Belastungen eines Patienten auch nach einer Transition einzig auf die Reaktionen einer ablehnenden und diskriminierenden Mehrheitsgesellschaft zurückzuführen seien. Das Problem liegt in dieser Theorie also nicht beim Patienten, sondern bei seinem Umfeld, das sich eben noch mehr bemühen müsse durch Anteilnahme und Akzeptanz, den Menschen in seinem neuen Geschlecht anzuerkennen. Auch diese Theorie beerdigen die finnischen Forscher mit deutlichen Worten. Angesichts der Öffnung der Gesellschaft gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten hätte man gerade bei dieser Patientengruppe eher einen Rückgang der psychiatrischen Behandlungen erwarten können. Stattdessen trat eine Verdoppelung ein. Die Forscher äußern den Verdacht, dass sich die psychischen Behandlungen bei manchen nach einer Geschlechtsumwandlung „Bedenken in Bezug auf die Geschlechtsidentität manifestieren“.
Im Fazit lässt sich zusammenfassen, dass sich trotz der gestiegenen Akzeptanz in der Bevölkerung die Zahl der behandlungsbedürftigen Patienten nach einer Transition massiv gesteigert hat. Der gesellschaftliche und mediale Hype zum Thema Trans hatte offenbar nach dem Jahr 2011 immer mehr Jugendliche in Gender-Kliniken gebracht, der Mehrheit der Patienten geht es aber nach der hormonellen und/oder operativen Umwandlung keineswegs besser und manchen sogar deutlich schlechter. Die angewandten Therapien haben offenbar ihre vorangehenden psychischen Probleme unbehandelt gelassen und sie stattdessen zu einem Geschlechterproblem erklärt. Im Ergebnis verschwinden psychische Probleme auch nicht, sie verstärken sich womöglich noch, wenn die Patienten realisieren, dass ihr verwandelter Körper ihre Probleme nicht kleiner werden lässt.
Es bleibt abzuwarten, ob die neuen Erkenntnisse zu Konsequenzen in den Behandlungsmethoden bei Trans-Patienten führen werden, ähnlich wie der Cass-Report in England eine echte Umkehr in der Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Pubertätsblockern bewirkt hat. Was in England noch vor Kurzem als adäquate Behandlungsmethode bei Teenagern galt, ist heute gesetzlich verbrieft eine schwere Körperverletzung. Der finnische Report legt nahe, dass es unterlassene Hilfeleistung ist, einem Teenager mit psychischen Problemen nicht etwa eine adäquate therapeutische Begleitung anzubieten, sondern stattdessen die Option zu öffnen, zur „Lösung“ seiner Probleme seinen gesunden Körper unwiderruflich zu verstümmeln und unfruchtbar zu machen.
Dieser Beitrag erschien erstmalig auf Englisch bei Statement.

Noch ein Wort zum Studiendesign: Es ist eine retrospektive Beobachtungsstudie, keine Doppel-Blind-Studie.
Es besteht die Gefahr, Variablen zu „übersehen“. Zum Beispiel: Haben die Personen, bei denen die psychische Belastung/Störung bereits besonders hoch war, möglicherweise bevorzugt den chirurgischen Ausweg gesucht, als letzten Versuch sozusagen?
Auch, wenn das bei denen dann als gescheitert angesehen wird, heißt das nicht, dass das auf sämtliche Fälle übertragbar ist.
Ob die Ärzte, die solche Operationen durchführen, genauso gründlich über die Folgen aufklären wie seinerzeit, als es um die Verabreichung der Gengülle gegangen ist?
Schließlich kann man mit solchen Operationen viel Geld verdienen und wird von einer gewissen „Community“ noch in den Himmel gelobt.
Ich danke Ihnen – @M.Neland – für Ihre offenen Kommentare!
Menschen wie Sie müssten an Schulen geholt werden, um die jungen Menschen, die mehr und mehr von – mit Verlaub – Perversen gekapert werden, aufzuklären und zu warnen!
Studie: „We opted to extend the inclusion age to 22 years“ – Warum?
Die sog. „Jugendlichen“ waren also nicht unter 18-Jährige, sondern unter 23-Jährige. Personen, die teils schon bis zu fünf Jahre volljährig waren und daher für sich selbst entscheiden durften.
Im Artikel kommt das Wort „Kind“ 11 mal vor, das Wort „Jugend“ kommt 8 mal vor und „Teenager“ 2 mal.
„Erwachsen“ kommt gar nicht vor.
Zwei Bücher seien zum Weiterlesen empfohlen: Das erste ist von Dr. Alexander Korte, der lange fast ein einsamer Kämpfer in seiner Zunft war, jetzt jedoch zum Glück mehr und mehr Mitstreiter aus der Ärzteschaft hat. Es heisst „Hinter dem Regenbogen: Entwicklungspsychiatrische, sexual- und kulturwissenschaftliche Überlegungen zur Genderdebatte und zum Phänomen der Geschlechtsdysphorie bei Minderjährigen“ und setzt sich kritisch mit dem Hype der letzten Jahre auseinander, wonach mehr und mehr Jugendliche glauben, „im falschen Körper“ geboren zu sein. Das zweite ist von der Journalistin Hannah Barnes: „Time to Think: The Inside Story of the Collapse of the Tavistock’s Gender Service for Children“ (als preisgünstiges Taschenbuch erhältlich). Barnes beschreibt, wie die haarsträubenden Gepflogenheiten an der britischen Tavistock-Genderklinik für Kinder und Jugendliche schließlich zur Schließung dieses Klinikbereichs führten. Sie weist auch auf teils erschütternde Tatsachen hin, z.B., dass Jugendliche mit einer Geschlechtsdysphorie (Unwohlsein mit ihrem Körper) signifikant häufiger ein Elternteil haben, das im britischen Register für Sexualstraftäter zu finden ist, im Vergleich zu Jugendlichen ohne Dysphorie. Den Grund kann sich jeder denken. An Birgit Kelle vielen Dank für diesen sehr guten Artikel. Vielleicht könnten Sie noch einen Folgeartikel veröffentlichen dazu, dass Gesundheitsministerin Warnken derzeit versucht, Operationen und Hormonbehandlungen für Menschen mit Transidentität ohne jegliche Evidenzgrundlage und entgegen den Forderungen des Bundessozialgerichts (Urteil von 2023) durchzupushen.
Das Bittere ist, dass Jugendliche, die während der Pubertät an einer Dysphorie leiden (Unwohlsein mit dem eigenen Körper), dies zu mehr als 80% überwinden, wenn man ihnen keine Pubertätsblocker gibt und keine Operationen (aus meiner Sicht Verstümmelungen) vornimmt. Und die meisten (!) dieser Jugendlichen werden später homosexuelle/lesbische oder bisexuelle Erwachsene. D.h., derzeit wird eine signifikante Kohorte von eigentlich homo- oder bisexuellen Jugendlichen durch Hormongaben und operative Eingriffe „heterosexualisiert“, was eigentlich nicht im Sinne von Lesben, Schwulen und Bisexuellen sein kann. In der engl. Tavistock-Genderklinik wurden dementsprechend unter den Mitarbeitern böse Witze gemacht, dass bald keine homosexuellen Jugendlichen mehr übrig sein würden. Warum das Ganze trotzdem von einem Teil der LGB-Bewegung und denen, die sich als „queer“ verstehen, unkritisch abgefeiert wird, bleibt ein Rätsel. Es gibt erste junge Menschen, die in den USA Prozesse gegen ihre Ärzte gewonnen haben, denen sie vorwerfen, sie ungenügend beraten zu haben. Zurück bleiben dann z.B. junge Frauen mit dauerhaft tiefer Stimme und ohne Brüste. Und teils schweren medizinischen Langzeitproblemen. Und es ist ein Skandal, dass das deutsche Anti-Konversationstherapiegesetz zwar die Zwangskonversion von Homosexuellen verbietet, jedoch Ärzte, die Kindern und Jugendlichen einreden, sie seien trans, also heterosexuell statt schwul, bi oder lesbisch, im Gesetz explizit straffrei gestellt werden. Das muss wieder weg, ebenso wie die Strafandrohung, wenn Therapeuten professionell, also explorativ statt affirmativ, arbeiten. Natürlich sollte man den Ursachen einer Dysphorie bei Kindern auf den Grund gehen können (z.B. schwere Traumata nach Gewalterfahrungen, die zur Ablehnung des Körpers führen können). Es kann auch nicht im Interesse der Transcommunity sein, dass derzeit viele Psychotherapeuten keine transidenten Jugendlichen mehr behandlen, aus Angst vor Berufsverbot und Strafen.
Ein guter Text! Kinder irreversibel zu verstümmeln, hormonell wie chirurgisch, hat nichts mit mündiger „Entscheidungsfreiheit“ zu tun. Halte Erwachsene, die sich daran beteiligen, „Eltern“, „Pädagogen“ und auch „Ärzte“ für Verbrecher. Identitätsstörungen bei Minderjährigen sind Sache von Psychologen.
Dann halten wir doch einmal fest, das die Transistionsmedizin Kinder kastriert und lebenslang verstümmelt um einer Ideologie willen. Das läßt sich vom verbrecherischen Gehalt nur mit den Menschenversuchen in den KZs vergleichen. Die Buchstabensuppengemeinde gehört auf die selbe Stufe wie Mengele.