Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat für die Wirtschaftsvereinigung der Grünen die Folgen der sogenannten Transformationsprozesse für die Wirtschaft, die Politik und die Gesellschaft untersucht. Derzeit sehen knapp 56 Prozent der Geschäftsführer in der deutschen Wirtschaft ihr Geschäftsmodell aufgrund der Kostensteigerung durch die Transformation gefährdet. Das sollte eigentlich die Alarmglocken aller Akteure schrillen lassen.
Dabei ist die Untersuchung keinesfalls oberflächlich. Mit dem Transformationskompass (hier zum herunterladen)hat das Institut systematisch die vielschichtigen „Transformationsprozesse“ der deutschen Wirtschaft in einem „von Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischem Wandel und geopolitischen Disruptionen geprägten Umfeld“ untersucht. In einer Beschreibung der Studie schreibt das Institut auf seiner Webseite:
„Dabei geht der Kompass über die Fortschritte der klimaneutralen Transformation hinaus und bietet mit einer Kombination aus makroökonomischen Indikatoren und einem repräsentativen Stimmungsbild aus der Unternehmenspraxis Orientierung für die Gestaltung eines nachhaltigen und resilienten Wirtschaftswandels.“
Das Gutachten zeigt folglich auf, welche Herausforderungen und Chancen sich für Unternehmen in Deutschland aus der Transformation zu einer angeblich klimaneutralen Wirtschaft ergeben sollen. Die Umstellung auf eine angenommene Klimaneutralität, so ist dem Gutachten zu entnehmen, stellt ein gesamtwirtschaftliches und gesellschaftliches Mammutprojekt dar.
Es wird angenommen, dass es viele strukturelle Veränderungen dazu brauche. Dies ist bereits die zweite Untersuchung, die das IW im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung der Grünen vorgenommen hat. Gegenüber der ersten Befragung aus dem Jahr 2023 ist die Risikoeinschätzung durch die Unternehmen generell negativer ausgefallen. Die Autoren vermuten als Grund hierfür die multiplen Krisen in den letzten beiden Jahren. Offen bleibt allerdings, ob damit auch das wirtschaftspolitische Versagen der Ampelregierung und die erfolglosen wirtschaftspolitischen Versuche der amtierenden Bundesregierung gemeint sind.
Die Unternehmen sind trotz allem willig
Der Analyse zufolge sieht lediglich die Branche Energie-, Wasserversorgung, Entsorgung ein Chancenplus. Dies erklärt sich vor allem daraus, dass die Energiewirtschaft politisch gelenkte Gewinne einfährt. Wasserversorgung gerät auch für Klimapolitiker immer stärker in den Fokus, da eines der Dogmen des Klimawandels von massivem Trinkwassermangel in der nahen Zukunft ausgeht (obwohl in Deutschland kein Wassermangel herrscht). Lesen Sie dazu auch Achgut.com „Trinkwassermangel wegen Klima. Stimmt das?". Zitat aus dem Achgut.com Beitrag der Diplom-Geologin Uta Böttcher: „Die Angst vor Wasserknappheit ist nicht unbegründet – allerdings nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen maroder Wasserleitungen. 800 Milliarden Euro würde die Sanierung kosten.“
Mangel bedeutet immer hohe Preise und damit hohe Erträge. Auch Entsorgungsbetriebe können dank exponentiell zunehmender abfallwirtschaftlicher Regulierungen von hohen Erträgen ausgehen. Besonders skeptisch blickt die Baubranche auf den derzeitigen Umbau der Wirtschaft. Baukosten und Finanzierungskosten sind insbesondere für private Bauherren inzwischen zu ebenso großen Risiken geworden wie die ständig sich wandelnden Auflagen für sogenanntes klimaneutrales Bauen.
In der Rückschau ist zu bedenken, dass noch vor wenigen Jahren Bauherren mit hohen Subventionen ermutigt wurden, Gasheizungen einzubauen, während nun die ersten Kommunen konkrete Planungen für die Abschaltung der Gasnetze in Angriff nehmen. Nachvollziehbarerweise ist die gesamte deutsche Wirtschaft verunsichert. Die Analyse bestätigt dies nur einmal mehr.
Sich logische widersprechende Auflagen
Mehr als ein Drittel der Betriebe geht davon, dass ihre Produkte an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Zudem fühlen sich die Befragten in ihrem Klimaschutz-Engagement durch zahlreiche Hürden ausgebremst. Es ist nicht so, dass die Unternehmen unwillig wären, doch stete Gängelung und sich innerhalb kurzer Zeit nicht nur wandelnde, sondern teilweise logische widersprechende Auflagen, machen Investitionen derzeit zu unüberschaubaren Risiken. Die rechtlichen Unsicherheiten belasten die Betriebe und lähmen jede Innovation.
Die Skepsis der Unternehmen richtet sich weniger gegen klimapolitische Ziele als gegen fehlende Planungssicherheit und wirtschaftliche Risiken. Das Signal an die Politik lautet: klarere Rahmenbedingungen, mehr Verlässlichkeit und stärkere Unterstützung im internationalen Wettbewerb. Im Gegensatz zu Bill Gates, der kürzlich seine persönliche Klimawende hinlegte, sieht das IW noch kein tragfähiges Szenario im Rückzug aus dem eingeschlagenen respektive verordneten Weg.
Es betont allerdings bei Vorstellung der Studie auf seiner Webseite: „Angesichts der angespannten konjunkturellen Lage, hoher Energiekosten und schrumpfender Märkte für bisherige deutsche Kerntechnologien gilt es frühzeitig an der Entwicklung von Zukunftsmärkten zu partizipieren, um unternehmerische Chancen aktiv zu nutzen. Entscheidend hierfür ist ein verlässlicher politischer Rahmen, der Investitionen erleichtert, Transformation planbar macht und die Standortattraktivität stärkt.“
Egal ob mit oder ohne Glaube an einen menschengemachten Klimawandel sind ökologische Verbesserungen der Produktionsbedingungen zwar wünschenswert und sinnvoll, aber nur dann eine akzeptable Option, wenn es die Unternehmen nicht erwürgt. Und das geschieht gerade.
@A. Ostrovsky, zu „Die Geimpften sind die, die durch Anpassung dem mörderisch-wütenden Staat entkommen sind, die Ungeimpften durch Ausweichen/Flucht. BEIDES erzeugt Depressionen. Ihre Frage ist deshalb sinnlos.“ -- Meine Erfahrung ist differenzierter ausgefallen. Ich kenne viele „ältere“ oder „vorerkrankte“ Geimpfte, die sich eben nicht wegen gesellschaftlichem Druck, sondern auf ausdrücklichen Wunsch hin haben impfen lassen. Ich habe mehrfach erlebt, dass es im Januar 2021 nahezu unmöglich war, einen Impftermin zu bekommen, da saß man stundenlang in der Telefonschleife, und wurde letztlich abgewiesen. Wer diese Personen jetzt als Anpassungswillige oder „dumme Mitläufer“ tituliert, hat einen mindestens schrägen Blick auf die damalige Realität. Dass ab Jahreswechsel 21/22 mit Omikron immer noch eine Impfpflicht diskutiert wurde, war m.E. idiotisch, entwertet aber nicht die Entscheidung der Geimpften davor. Ungeimpfte kenne ich nicht sehr viele. Die wenigen die ich kenne, haben aber – Verzeihung – sozusagen „das volle Programm durchlaufen“: Sprich, die haben schon im April 2020 darauf hingewiesen, das es keine Pandemie gäbe (der PCR-Test sei „nicht validiert“, steigende Fallzahlen nur, weil die Testungen ausgeweitet würden (absichtlich), später waren es dann „falsch-positive Test“, wegen derer die Pandemie nie enden würde. Auch waren Masken ein „Symbol der Unterdrückung“, die Pandemie wurde zur „Plandemie“ erklärt, gesteuert durch’s WEF, Klaus Schwab, den Great Reset etc. Und abschließend waren die Impfungen gefährlich, schon bevor es sie gab, „Biowaffen!“, Millionen Impftote in Deutschland wurden vorhergesagt). Jetzt fordern die Selben „Aufarbeitung“, ich habe den Eindruck, dass bei vielen derer gemeint ist, „im nachhinein Recht zu bekommen“ bzgl. der Aussagen in der vorigen Klammer. Was eine ergebnisoffene Aufarbeitung doch eher erschwert, meine Meinung.
@A. Ostrovsky, zu „Interessante Frage. Haben Sie die Antwort schon gefunden.“ -- Nein. Ich habe aber vor einigen Jahren (vor 2020) gewisse Veränderungen (z.B. Konzentrationsfähigkeit) im jüngeren Teil der Gesellschaft bemerkt. Außerdem habe ich in der altersstandardisierten Todesursachenstatistik in D gesehen, dass – entgegen dem allgemeinen Trend – die Todesursachen aufgrund psychischer Ursachen (bestimmte ICD-Codes mit „F“) seit ca. 2010 deutlich zunehmen. Also vor „Impfung“.
Die grünen Nihilisten wollten uns immer einreden, die Deutschen seien humorbefreit. Dabei ging die Humorbefreiung mit dem Schenkelklopfen im privaten Fernsehen los. Man schaue mal „Musikladen Insterburg & Co 1977“. Wir wissen, was witzig ist. Wir sind der einzige Volksstamm mit Humor.
Unsere WEF-Zukunft wird viel mit Coudenhove-Kalergie und dem Morgenthau-Plan zu tun haben. Wir werden wenig besitzen und im Großen und Ganzen jämmerliche Unterworfene sein. Der einzige Lichtblick könnte am Ende ein scharfes Schwert sein.
@Markus Abt : >>@L. Luhmann, „An den Impfungen kann es jedenfalls nicht liegen, denn sie sind sicher und wirksam!“—Sind die Geimpften depressiv, oder die Ungeimpften?<< ## Interessante Frage. Haben Sie die Antwort schon gefunden. Ich habe auch darüber nachgedacht. Und ich finde, die Frage ist falsch gestellt. Diese Frage „Wer ist geimpft, und wie, wer oder was ist der, und was müssen wir deshalb mit dem machen? Und warum versucht der seinen liebenden Staat zu belügen, diesem Staat zu entkommen, durch Anpassung oder durch Flucht?“ die seit nun fast fünf Jahren die einzige relevante Frage zu sein scheint, ist völlig unnötig. Sie wäre auch unnötig, wenn wir souveräne, freie Menschen wären, die nicht unter extremem satanischen/satanistischen Druck stehen würden. So, wie Sie die Frage stellen, in einer Abwandlung der bekannten Frank-Ulrich-Montgomery-Formulierung, hat nur einen Zweck. Sie soll die wichtige Frage übertönen, wer ein Verbrecher/Gewalttäter und Meisterlügner ist. Die Geimpften sind die, die durch Anpassung dem mörderisch-wütenden Staat entkommen sind, die Ungeimpften durch Ausweichen/Flucht. BEIDES erzeugt Depressionen. Ihre Frage ist deshalb sinnlos. Nur die TÄTER sind vor Depression geschützt. Weil die Sklaven nicht kämpfen. Sonst hätten ja jetzt die Täter Depressionen. Wir kennen sie doch alle. Sie sitzen lachend auf dem Kutschbock und schwingen weiter die Peitsche. Die dritte Option ist bei den Leibeigenen und Versuchs-Sklaven nicht ausgeprägt worden, OBWOHL drei die Zahl aller guten Dinge ist. Das ist nicht Spätrom, denn in Spätrom haben die Gladiatoren gekämpft, solange sie konnten. Luhmann würde sicher sagen, das ist die Dodo-Republök 2.1.
Wenn ich schon „nachhaltigen und resilienten Wirtschaftswandel“ lese, weiß ich, wo ich gelandet bin: im Dummschwätzer-, Tunichtgut- und Taugenichts-Milieu.
Wenn sogar schon das DIW (Fratzscher!) derart zurückhaltend formuliert, lässt sich der tatsächliche Ernst der Lage leicht ausmalen. Und mit der „Konjunktur“ (von Linken gern herbeigeredet, wenn sie mit ihrem bescheidenen ökonomischen Wissen am Ende sind) hat dies nichts zu tun – denn Deutschland steht im weltweiten Vergleich überaus schlecht da. Die Saat aus merkelschem Aussitzen von Problemen, „auf Verschleiss fahren“ der Infrastruktur, das Geld ins Ausland verschleudern und ideologischem Irrsinn geht eben auf.