Die Vorsitzende des Bundestags-Umweltausschusses, die Grüne Sylvia Kotting-Uhl, lässt die Katze aus dem Sack. Sie ruft den AfD-Abgeordneten zu: „Allein Ihre Unfähigkeit, sich unter Energieversorgung etwas anderes als Grundlast vorzustellen, das ist so von gestern wie Sie selbst. Die Zukunft wird flexibler sein, spannender, ja, auch anspruchsvoller: nicht mehr nachfrage-, sondern angebotsorientiert, …". Zu gut Deutsch: „Strom gibt es nicht, wenn er gebraucht wird, sondern dann, wenn der Wind weht und die Sonne scheint“. Gesellschaftsklempnerin Kotting Uhl will ein neues Bewusstsein, „dass Energie kostbar ist und sorgsam mit ihr umzugehen ist“.
Kaffee kochen? Warmes Wasser zum Duschen? PC anschalten? Hängt vom Wetter ab. Liebe Wähler, bedenkt, dass ihr dann nicht mal mehr in die Nachbarländer abhauen könnt, weil ihr den Familien-Tesla nur noch angebotsorientiert laden könnt. Und richtig spannend wird die grundlastfreie Energieversorgung für Aluhütten und industrielle Großverbraucher.
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„… Aluhütten und industrielle Großverbraucher“, sollte sicher die Mehrzahl von Aluhut, Aluhüte, heißen. Die brauchen wir dann nicht mehr, sind sowieso verboten. Im Dunklen können dann wieder mehr erzählen als lesen, gemeinsam beim Kerzenschein Geselligkeit genießen. Im fünfhundert Jahren steht es erst geschrieben, was ein finsteres Zeitalter war. Man wird es nicht verstehen, wiedermal, wie eine Hochkultur verschwunden ist.
Nicht nur Strom, nein alles wird angebotsorientiert gesteuert werden! Fleisch, Brot, Butter, Schuhe, Kraftstoff, Kaffee – also wirklich alles, dazu gibt es den europaweit gültigen GRÜN-ROTEN BEDARFSPASS bzw. die entsprechende digitale App. Der mögliche Bedarf ist durch das vorgegebene Angebot streng limitiert.
Der Michel wird es hinnehmen. Wenn dann wieder der Wind weht und die Sonne scheint, bedankt er sich artig bei seiner Grünen Regierung, dass sie es wieder geschafft hat, Strom in die Leitungen zu bringen. Eine wundervoll glückliche Zeit steht uns bevor.