Robert von Loewenstern / 11.11.2018 / 06:05 / Foto: Jenavieve / 75 / Seite ausdrucken

Strom – Leser fragen, die Achse antwortet

Das große Achse-Dossier Energie unter dem Titel „Danke, Angela! Und Annalena! Und E.ON!“ von letzter Woche regte zahlreiche Leser zu Fragen, Anmerkungen und Ideen an. Wir haben beschlossen, uns auch der härtesten Kritik offen zu stellen. Die enge Verbindung zwischen Achse und Grünen ist bekannt, und so sollte es niemanden überraschen, dass wir uns voller Überzeugung dem neuen Leitmotiv von Robert Habeck anschließen: „Wir müssen mehr mit den Menschen sprechen, statt zu den Menschen zu sprechen.“ Hier Teil eins der neuen Serie „Achse im Dialog“.

S. Schleitzer: Endlich kenne ich die Bedeutung der 3 Kabel, und das Ablassen des Leitungsendstromes wird für mich in Zukunft so normal wie das tägliche Lüften. Frage: Muss ich alle 3 Kabel ablassen oder nur das braune und das blaue? Vielen Dank.

Bei näherer Beschäftigung mit dem Thema werden Sie feststellen, dass sich in der grüngelben Leitung nur selten und nur zu bestimmten Tageszeiten eine nennenswerte Portion Strom befindet. In der täglichen Praxis genügt also das Ablassen der braunen und blauen Drähte.

R. Schuffenhauer: Herr Loewenstern, mein Sonntag ist trotz Wolken am Himmel sonnig. Sollte ich dafür Ihnen oder eher Eon danken? 

Wahrscheinlich profitieren Sie gerade von der E.ON Sonnenscheingarantie Ihres Nachbarn. Wenn überhaupt, sollten Sie sich daher bei ihm und E.ON bedanken. Vielleicht halten Sie aber besser die Füße still, sonst könnte E.ON auf die Idee kommen, zu Ihren Ungunsten nachzujustieren. Oder Ihr Nachbar verlangt Kostenbeteiligung.

Ralf Hartwig: Das Irrste ist: Es steht wirklich alles so auf der Website von E.ON! Da ist nichts zugespitzt worden. …

Ich bitte Sie! Dachten Sie, die Achse verbreitet Fake News? Wir sind doch hier nicht beim „heute journal“.

G. Bruns: Da ich dieses physikalisches Fachwissen nicht habe, eine Frage, kann man Angela und Annalena nicht in einer Cloud unterbringen und bei eventuellem Bedarf wieder abrufen?

Statt weitschweifiger technischer Erläuterungen zunächst eine Gegenfrage: Welchen denkbaren Bedarf könnte es geben, die beiden wieder downzuloaden?

Gerd Koslowski: … Nun schnell an die Hausverteilung und die braunen und blauen Drähte abgeschnitten. Wie gut, dass ich einen stabilen Seitenschneider habe mit gut isolierenden dicken grünen Griffen.

Keine vorschnellen Lösungen! Wenn die Energiewende in Deutschland vollzogen ist, brauchen Sie die Drähte wieder für Strom aus polnischer Kohle und französischen Atomen.

Klaus Metzger: Danke! Jetzt ist alles klar. Habe mich eben als virtuelles Mitglied bei den Grünen eingeschrieben.

Von uns aus ist das völlig in Ordnung – solange Sie nur einen virtuellen Mitgliedsbeitrag bezahlen. Ach, übrigens, wo Sie doch jetzt eine Menge Geld gespart haben, schauen Sie mal hier.

Bernd Große-Lordemann: … Aber haben Sie denn noch nichts vom Stromsee gehört? Der ultimativen Lösung des Speicherproblems? In Verbindung mit Annalenas Netzspeicher kann man den mit Öko-, Kohle-, Atom- und Sonstwas-Strom gefüllten See bedarfsgerecht ablassen und auf Wunsch sogar garantiert 100% Ökostrom bekommen. Nürnberg macht’s vor!

Ich habe davon gehört und wollte mir ein eigenes Bild machen. Leider konnte ich den Stromsee auch nach einem Navi-Update nicht finden. Dabei sollte er eigentlich nicht zu übersehen sein, bei den gigantischen Ausmaßen.

Jürg Sand: … Als besonders nützlich ist auch Ihr Hinweis für sauberen Strom hervorzuheben, endlich weiss ich nun, weshalb die Wohnung nach längerer Abwesenheit irgendwie dumpf riecht. Hier noch mein Praxistipp dazu: Bei längerer Abwesenheit die Steckdosen mit Klebeband verschliessen.

Schöner Life Hack. Um die lästigen Klebereste zu vermeiden, können Sie aber auch einfach die beiden Löcher in der Steckdose mit einer Büroklammer verbinden. So pulsiert der Strom zwischen Kohle- und Atomkraftwerk vor und zurück, und es bilden sich keine übelriechenden Ablagerungen (Compterviren!). Wichtig: Sie sollten dabei eine isolierte Zange verwenden, um sich nicht zu verschmutzen bzw. zu verstrahlen.

Andreas Rochow: … Das große Vergnügen, das Ihre Geschichte von A., A. und E.ON mir bereitet hat, wird allerdings getrübt von der Befürchtung, dass nicht wenige grün veranlagte Leser – die gibt es auch bei Achgut! – zu Schaden kommen, sprich: ihren persönlichen Blackout erleiden könnten, wenn sie sich auf Ihre vereinfachten Erklärungen über den braun-blau-grüngelben Farbcode verlassen. Besser wäre noch der Warnhinweis: „Auch Grünstrom kann tödlich sein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Elektriker.”

Warnhinweise jeder Art verschärfen das Problem globaler Überbevölkerung. Wir sind daher grundsätzlich dagegen. Außerdem befürworten wir die Verbesserung des menschlichen Genpools.

Markus Sass: StromClouds gibt’s schon ewig. Habe auch seit Jahren schon einen Empfänger auf dem Dach („Blitzableiter“) …

Dazu muss man wissen, dass der durchschnittliche Blitz weit weniger Energie enthält, als gemeinhin vermutet wird. Diese Energie reicht gerade mal für zwölf Stunden Haare föhnen, wie E.ON ausgerechnet hat. Spätere Analysen ergaben, dass die Blitzstromempfänger flächendeckend am Bedarf vorbei installiert wurden. Außer Richard David Precht gibt es niemanden, der sich so lange mit seiner Frisur beschäftigt. 

Sonya Eckert: Hahaha, seid Ihr doch nun ein Tech-Blog geworden. Einer für gute Technik. Vielen Dank für diesen unglaublich lustigen und gleichzeitig auch geistreichen Artikel! Ich habe ihn in meinem „Lesenswert“-Ordner gespeichert, damit ich ihn immer mal wieder lesen kann (ganz ohne Cloud).

Gern geschehen, Frau Eckert. Trotzdem müssen wir darauf hinweisen, dass Ihr Verhalten illegal ist. Die Achse-Nutzungsbedingungen erlauben nur das einmalige Lesen eines Beitrages. Memorierung oder sonstige Speicherung – auch virtuell – von Achse-Inhalten ist nicht gestattet. Ein Lizenz-Upgrade auf AchgutPremium können Sie hier erwerben. 

Dr. Christian Rapp: Kann ich Annalena per Youtube-Video beim GV als Spermizid zur Kontrazeption nutzen? 

Theoretisch ja. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Sie den Vorgang vollständig durchdacht haben. Die Baerbock-Stimme wirkt ähnlich wie Diethylhexylphthalat, ein Weichmacher, der zum Beispiel häufig in PVC eingesetzt wird. Es dürfte daher schwierig bis unmöglich sein, unter Baerbock-Beschallung die zum Verkehr nötige Stabilität der männlich-körpermittigen Ausstattung aufrechtzuerhalten. In diesem Zusammenhang ein weiterer Hinweis: Wenn Ihnen an Verhütung liegt, achten Sie darauf, dass Ihre Partnerin am Tag der praktizierten Romantik keinerlei Auftritten von Robert Habeck ausgesetzt war. Aus bisher ungeklärten Gründen führt Habeck-Exposition bei mindestens 25 Prozent der weiblichen Bevölkerung zu spontanem Eisprung. 

HaJo Wolf: … Und in einem Punkt muss ich Ihnen leider widersprechen: Annalena ist dümmer als ein Brot, alleine der Vergleich mit dem IQ einer Stulle ist eine Beleidigung für dieselbe. 

Vorsicht! Die Invektive „IQ wie ein Toastbrot“ kostet 2.250 Euro, so verfügt von einer Richterin, die folgende vermutlich gutachterlich untermauerte Feststellung traf: „Ein Toastbrot hat keinen IQ.“ Nach den Gesetzen der Logik müsste also das Insinuieren einer Intelligenz im Minusbereich noch höher bestraft werden. Da wir hier keine Rechtsberatung betreiben dürfen, nur eine unverbindliche Anregung: Wenn Sie alternativ von einem „IQ in Höhe der Raumtemperatur“ sprechen, können Sie vor Gericht argumentieren, dass Sie’s zu Hause gerne sehr warm haben.

Christian Kohler: … Wohin fließt denn der ganze Strom, nachdem er durch die Verbraucher ist und benutzt wurde?

Sehr gute Frage. Sie legen den Finger in die Wunde. Ich habe zum Thema „gebrauchter Strom“ im Vorfeld des Achse-Dossiers Energie recherchiert. Für den Suchbegriff „Stromabfall“ liefert Google 32.100 Ergebnisse (in 0,44 Sekunden). Allerdings löst keine dieser Fundstellen das Rätsel auf, wie und wohin der Strommüll entsorgt wird. Dabei liegt das gewaltige Potenzial dieser ungenutzten Ressource auf der Hand. Würden wir gebrauchten Strom nicht einfach wegwerfen, müssten wir nicht täglich so viel neuen Strom produzieren. Wir könnten es vermeiden, ganz Deutschland mit Windrädern zuzupflastern und so in einen riesigen Industriepark zu verwandeln. Dass auch die Grünen die Möglichkeiten von Stromaufbereitungsanlagen totschweigen, beweist die Heuchelei dieser Partei. Statt sich konsequentem Recycling zu verschreiben, zeigt sie beim Strom Wegwerfmentalität pur.

Lutz Herzer: … Ja, ja, die Stimme von Annalena Baerbock. Wie leicht doch deutsche Grenzen mit Lautsprecheranlagen gesichert werden könnten.

Etwas Off-topic, wie wir Digital Natives sagen, aber ein interessanter Ansatz. Nützt nur alles nichts, wenn die Oberbefehlshaberin keine Grenzsicherung will.

Engelbert Gartner: Da gäbe es noch viele Ideen, die man umsetzen könnte. Z.B. dürfen nur noch Straßen gebaut werden, die nach unten führen. Dann könnte man mit Autos fahren, die keinen Motor mehr benötigen. Oder: Gesetzlich vorschreiben, Windräder auf unseren Autos anzubringen, die beim Fahren Strom erzeugen. Mit diesem gewonnenen Strom würde man einen E-Motor im Fahrzeug betreiben, der diese Fahrzeuge bis ans Ziel bringt.

Dazu eine wahre Geschichte: Mein Neffe träumt von einem NIU-Elektroroller. Da der Racker davon ausgeht, dass sein unermesslich reicher Onkel bei der Realisierung hilfreich sein könnte, berichtet er regelmäßig, wie überaus bedeutsam und nützlich das Zweirad für sein Leben wäre. Sachliche Einwände zur mangelhaften Reichweite des E-Mobils konterte er mit dem Argument, es würde sich doch beim Rückweg von der Schule (ein kurzes Stück bergab) wieder aufladen. Onkel-Ausführungen zum Thema Rekuperation ließen die Neffen-Augen glasig werden und blieben wirkungslos. Überzeugt hat ihn folgende Beweisführung: „Wenn es so einfach wäre, würden den ganzen Tag Teslas die steile Straße vor meiner Wohnung auf und ab fahren, oder? Und jetzt schau runter, mein geliebter kleiner Vollpfosten: Siehst Du einen einzigen?“

Ralf Aretz: … Einer der besten Artikel, die ich bisher zum Thema gelesen habe. Hoffentlich wird er von vielen Vertretern der „Church of global warming“ gelesen. Dann landen die Grün*Innen aufgrund von Mitgliederschwund bei den nächsten Umfragen unter 5% und unser Planet könnte noch gerettet werden.

Das glauben Sie doch selbst nicht.

Andreas Rudolph: Der Hinweis der Verküpfung von Strom und Wasser lässt mich überlegen, in einen Pool mit Zitteraalen zu investieren. Wäre doch der totale Ökostrom, oder?

Absolut. Damit könnten Sie einen ganzen Schwarm Glühwürmchen betreiben und würden als Erfinder der 100-Prozent-Biobeleuchtung in die Geschichte eingehen. Schnell anmelden, bevor andere Ihre Idee klauen!

Wolfgang Salzmann: Ums einmal tatsächlich streng zu betrachten: In der Energiewirtschaft bezeichnet man aus gutem Grunde die Netze nicht als Stromnetze, sondern als Energieübertragungsnetze. Warum? Weil letztlich kein Strom fließt. Das erfolgt bei Gleichstrommnetzen, bei denen sich die Elektronen von einem Pol zum anderen tatsächlich durch den Leiter bewegen. In Wechselstromnetzen hingegen werden die Elektronen in den Leitern lediglich in Schwingungen entlang des Leiters versetzt, also als ob man eine Stange über große Distanzen vor und zurückbewegt. An einem Ende trägt jemand mechanische Arbeit in die Stange ein (elektrisch: der Generator), am anderen Ende wird die Arbeit als Energie zur Verrichtung von Arbeit für den Abnehmer zugänglich (elektrisch: z.B. Glühlampe). Die Elektronen im Leiter bleiben der Menge nach stets gleich viele (zu berechnen mit Hilfe der Avogadro-Konstante/Mol-Masse), sie bewegen sich in einem 50 Hz Netz 180.000 mal pro Stunde und je nach Stromstärke und Leitungsquerschnitt mit einer Geschwindigkeit von ca. 40 cm pro Stunde (1 A bei 1 qmm Kupfer: so um 0,074 mm/s) hin und her. So wie die Kolbenstange bei einer Dampflokomotive vor- und zurückschwingt – eben nur elektrisch. Und daher können Wechselstromnetze jedenfalls in diesem Universum niemals Strom speichern, höchstens haben sie eine leichte (induktive) Pufferwirkung hinsichtlich der Frequenzstabilität und cos phi.

Herr Salzmann. Sie wollen uns jetzt nicht ernsthaft mit Ahnung kommen, oder? Das hatten wir doch schon durchgenommen: Ahnung war gestern. Heute gilt Avocado statt Avogadro und Cousine statt Cosinus. Superfood ist in, tote weiße Männer sind out. Zwölfjährige Blutsverwandte ehelichen ist in, Wirkleistung berechnen ist out. Habe ich mich klar genug ausgedrückt? Falls nicht: Verwenden Sie in der Öffentlichkeit nie wieder extremistische Begriffe wie „Leitungsquerschnitt“, „Pufferwirkung“ oder „Frequenzstabilität“. Sie outen sich damit als Rechtspopulist und stehen mit einem Bein unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Verzeihen Sie den rüden Ton, Herr Salzmann, aber wir brauchen Sie noch! Später, wenn Ahnung irgendwann wieder modern wird. 

Bernhard Krug-Fischer: … Jetzt glaube ich auch langsam an das Zitat: Die Intelligenz auf der Erde ist eine Konstante, und die Erdbevölkerung wächst.

Schön, dass wir einer Meinung sind. Der Beweis für die von Ihnen angeführte These liegt auf der Hand. Was glauben Sie, warum derzeit weltweit so hektisch an künstlicher Intelligenz gearbeitet wird? Die beteiligten Forscher wissen, dass die nachfolgende Generation nicht mehr in der Lage sein wird, das Projekt zu vollenden. Wenn es jetzt nicht klappt, dann nie mehr.

R.E. Rath: Viel gelernt. Danke. Eine Frage: Könnte man nicht auch eine Leitung für Bier vorsehen? Wie oft müsste diese gereinigt werden?

Ad 1: Gern geschehen. Ad 2: Die Bier-Leitung gibt es bereits. Hier können Sie eine Testwoche buchen. Zwar handelt es sich im konkreten Fall um Kölsch, also objektiv gesehen nicht um Bier, aber die technischen Fragen sollten sich trotz der minderwertigen Flüssigkeit klären lassen. 

Gerhard Sauer: Bei den Grünen wird schon seit längerer Zeit an einer Revolution der Stromversorgung gearbeitet. Mir ist das erstmals aufgefallen, als kurz nach Fukushima der bekannte Elektrotechniker Cem Özdemir davon sprach, es würden in den Kraftwerken mehrere tausend Megabyte Strom zu viel produziert, man könne deswegen leicht einige Kernkraftwerke abschalten. Um so erfreulicher ist es, dass nun auch das Speicherproblem angepackt wird. 

Megabyte, Megawatt, Megaphon – wir wollen nicht kleinlich sein. Ein bisschen mehr fernöstliche Gelassenheit täte uns allen gut. So wie beim Thai-Menschen, der in solchem Fall versöhnlich philosophiert: „Same-same, but different.“

Joachim Bremer: Lieber Dank für den Artikel, auch wenn ich 3x meinen Bildschirm von den Getränken, die zwischenzeitlich daran herunterliefen, reinigen musste. Bin seit 2 Jahren Pate. Vor kurzem kam die E-Mail mit der Bitte, weiter Pate zu sein => gebongt!

Herr Bremer! Oder darf ich sagen, Joachim, altes Haus? Sie sind ein wahrhaft wertvoller Mensch. Sympathisch und empathisch. Einer, der nicht nur nimmt, sondern der Welt auch viel gibt. Bleiben Sie gesund, noch lange!

J. Schad: Ergebensten Dank, Herr von Loewenstern, ich glaub’, ich hab’s jetzt. Könnten Sie bitte uns allen hier auch mal die „Heißzeit“ von Habeck erklären?

Selbstverständlich, gerne: Normale Menschen nennen sie Sommer.

Stefan Müller: Ich kaufe jeden Montag einen Beutel Eiswürfel und lege diesen in den Kühlschrank. Logischerweise kommt dann hinten Strom raus und der wird in das Netz geladen. Somit kann ich an der benachbarten Steckdose das Händie aufladen und mir die neuesten Videos der grünen Jugend ansehen. …

Toller Tipp, den ich leider erst in der nächsten Heißzeit („Sommer“) prüfen kann. Die Tanke meines Vertrauens verkauft Eiswürfelbeutel paradoxerweise nicht während der Eiszeit („Winter“). Trotzdem danke – endlich ist das Geheimnis gelüftet, wer Grünen-Videos schaut.

Gabriele Kremmel: … Ich bin ja in Sachen Strom nicht so bewandert und weiß nur, dass der Strom eine Intelligenz besitzt, die er in erster Linie für hinterhältige Attacken nutzt. Etwa beim Tapezieren bei abmontierter Steckdosenbuchse, wo er aus dem Hinterhalt zuschlägt, sobald man mit der Bürste in erreichbarer Nähe ist. …

Gut beobachtet. Die Hinterfotzigkeit von Strom ähnelt der von Gott, den wir im Energie-Dossier nicht ohne Grund zum Vergleich herangezogen haben. Den Umgang mit beiden dunklen Mächten sollten Sie daher unbedingt erfahrenen Fachleuten überlassen, um sich selbst nicht unnötigen Gefahren auszusetzen.

A. Witzgall: Den Tipp, den abgestandenen Strom erst einmal zu entfernen, versuche ich gerade bei einer länger schon leerstehenden Wohnung umzusetzen. Mangels Elektrogerät könnte ich doch den alten, vergammelten Strom auch mit dem Mund absaugen, oder? … Aaaaalso, der Strom aus der gelbgrünen Leitung schmeckt nach überhaupt nichts. Jetzt versuche ich es mal am brau…

Moment, Herr Witzgall … Herr Witzgall? Herr Witzgall! HERR WITZGALL!!! 

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Leserpost

netiquette:

Thomas Weidner / 11.11.2018

Von woher kann man Gebrauchtstrom beziehen? Und wieviel kostet die Kilowattstunde? Ich muss nicht unbedingt “neuen” Strom haben! Nicht zuletzt aus ökologischen Gründen (Ressourcenschonung) sollte grundsätzlich die längste wirtschaftlich noch sinnvolle Nutzungsdauer angestrebt werden…

Dietmar Hunger / 11.11.2018

“... also das mit dem Zitteraal hat was. Es ist “die” Möglichkeit unabhängig von Wind und Sonne Naturstrom zu erzeugen. Die Investitionen sind überschaubar. Badenwannen gibt es jede Menge. Zwei Drähte zur Unterverteilung sollten nicht das Problem sein (Vorsicht !!! Hauptsicherung vorher raus!!! Es ist eine Insellösung!!!) Ob es so viele Zitteraale in der Zoohandlung gibt ??? Ich denke nicht. Das ist aber auch erstmal nicht so wichtig. Lithium und Kobalt für Batteriezellen gibt es auch nicht genug, und trotzdem wird von Milliarden Elektroautos geträumt. Für die Vermehrung von Zitteraalen gibt es aber eine Lösung - Gentechnik!!! Was brauch brauchen wir noch? Richtig, eine Schwimmnudel, mit irgendwas müssen wir den Zitteraal ja ärgern, damit das Licht angeht . Mit der Zeit schaffen wir es sicherlich, die Tierchen auf die 50hz Netzfrequenz auszubilden.  Die Zitterfunktion ist schon mal eine gute Voraussetzung. Bei Drehstrom wird es komplizierter. Wir brauch dazu drei Zitterale, ein größeres Becken, also mindestens einen Swimmingpool, am besten rund, natürlich frostsicher aufgestellt und viel Geduld bei der Dressur. Die Tierchen müssen ja genau 120° versetzt im Kreis schwimmen “und” mit 50Hz zittern !!! .....

Jochen Schmid / 11.11.2018

Ich dachte ja bisher, daß die vielen Windräder mit sauberen Solarstrom betrieben werden.

H. Störk / 11.11.2018

okay, Ahnung ist out. Trotzdem komme ich nicht daran vorbei, welchen Nutzen EON davon hat, Solarstrom “virtuell in der Cloud” zu “speichern”. Wenn man Ahnung hat (Ahnung ist böse, ich weiß) dann denkt man sich “was dann im Winter als “gespeicherter Solarstrom” ausgeliefert wird, kann eigentlich nur eine Mischung aus Atomstrom und Kohlestrom sein”. Aber, jetzt kommt die Lösung: weil auf der Rechnung “gespeicherter Solarstrom aus Ihrer eigenen Cloud” steht, muß für diesen “Kohle- und Atom-Misch-Strom” weder EEG-Umlage abgeführt, noch CO2-Zertifikat gekauft, und noch nicht mal die Atomstrom-Restliefermenge heruntergezählt werden! EON darf also Strom liefern, ohne Zusatzkosten, als ob es tatsächlich der selbsterzeugte Solarstrom dieses Kunden wäre. Damit ist klar, was mit den Kernkraftwerken passiert, wenn ihre Reststrommengen aufgebraucht werden: sie werden einfach umgewidmet zu Cloud-Backup-Speichern! Natürlich muß bei Sonnenschein dann Überschußstrom entsorgt werden, aber vielleicht kann man den ja in Kühlhäuser, Kühltruhen, Kühlschränke und Kühlregale einlagern…?

Bernd Gärtner / 11.11.2018

Der Schriftsteller Max Goldt macht in seinem Buch “Die Chefin verzichtet” auf die stimmliche Fehldisposition mancher jungen Damen aufmerksam, die er mit den Lautäußerungen der Knäk-Ente (Anas querquedula) vergleicht. Er empfiehlt als Abhilfe einige Besuche beim Logopäden, Operation sei wohl meist nicht erforderlich. Warum werde ich immer an diesen Text erinnert, wenn ich die von Annalena verursachten Sprechgeräusche höre? Allerdings - der Sound wäre vielleicht logopädisch korrigierbar, die inhaltliche Nähe zum Geschnatter besagter Ente kaum.

Martin Ruehle / 11.11.2018

Lieber Herr von Löwenstein, beim Lesen Ihrer praktischen Energietipps benötigte ich 3 - in Worten DREI - Papiertaschentücher ! Ich kann mich nicht daran erinnern zuletzt so viele Tränen vor Lachen vergossen zu haben ...

Lutz Herzer / 11.11.2018

@Ulf Renner, “Nur die arg niveaulosen Gags mit Annalenas Stimme sollten Sie lassen…” Da ich wahrscheinlich mit angesprochen bin: die Stimme an sich ist es ja nicht einmal. Es ist schon die Art des Sprechens, die so etwas Klassensprecherinnenhaftes hat. Ob sie dafür etwas kann, weiß ich nicht. Ist mir auch egal, solange sie mit solcher Inbrunst so spricht wie sie spricht, sich dabei gerne selber zuhört und Leuten wie mir damit vorsätzlich körperliches Unbehagen verursacht. Und Niveau? Wer braucht denn so was heute noch? Geht doch zur Not auch ohne.

Thomas Apel / 11.11.2018

Über den von Herrn Emmanuel Precht erwähnten Atomstromfilter (nucleostop.de) hatte ich auch schon gelesen - und dies für eine Veralberung von Atomstromgegnern gehalten. Nachdem Sie, Herr von Loewenstern, uns dankenswerterweise die technischen Grundlagen der getrennten Stromnetze (braunes Kabel für Kohlestrom, blaues Kabel für Atomstrom, grüngelbes Kabel für Ökostrom) erklärt haben, ist mir natürlich klar, wie so ein Atomstromfilter wirklich funktioniert: Einfach das blaue Kabel nicht durchleiten, die Erklärung unter nucleostop.de -> Technik ist offenbar ein Hoax.

Archi W. Bechlenberg / 11.11.2018

Mir kam eben die Erinnerung an eine hoch interessante Dokumentation der Wissenschaftler Zucker, Abrahams und Zucker mit dem Titel “Kentucky Fried Movie“ vom Ende der 1970er Jahre. Darin werden alternative Energieträger präsentiert, die, gesammelt, einen großen Beitrag zur Stromerzeugung liefern können. So enthalten benutzte Kämme bedeutende Mengen an Fetten und Ölen, und von Teenagergesichtern können mittels einer Absaugvorrichtung ebenfalls Hektoliter an Fett gewonnen werden. Ergänzen möchte ich, dass sich durch Verzicht auf grünen Salat Unmengen an Oliven- und sonstigen Ölen einsparen lassen. Das alles kippt man in eine Art Biotonne, und nach kurzer Zeit würde Strom daraus.

Christian Kohler / 11.11.2018

Jetzt mal im Ernst, Spaß beiseite und höggschde Konzentration, geehrte Mitleserinnen und Mitleser. Da erfindet Annalena das Nobelpreis trächtige Perpetum Mobile Stromnetz oder sowas mit Stromseen ( vielleicht kommen noch Flüsse uns Wasserfälle hinzu, Biotope sozusagen ), und zum Dank erntet sie Spott und Hohn. Ich denke, dass ich dem WDR den Tipp gebe das Baerbocksche Speicherseenstromnetzgedöns in der “Sendung mit der Maus”, gerne am Samstag Abend zur Prime Time, den Diletanten und Unwissenden zu präsentieren. Geehrte Mitleserinnen und Mitleser, man braucht in keinster Weise hellseherische Fähigkeiten zu haben das dieses Baerbocksche Speicherseenstromnetzgedöns neben dem Baerbockschen CO2 neutralen Hochofen zum Exportschlager und Konjunkturmotor ungeannten Ausmaßes weltweit wird. Sie lebe hoch, hoch, hoch. Danke Annalena, wie gut das es dich gibt.  P.S. Gut das heute der 11.11. ist.

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