Robert von Loewenstern / 08.06.2021 / 06:15 / Foto: James Gathany / 94 / Seite ausdrucken

Strom aus Hühnchen – Leser fragen, Achgut antwortet

Das Achgut-Stück zu den neuartigen Hühnchen-Akkus erschütterte vergangene Woche die Republik. Beatrix von Storch twitterte, Hans-Georg Maaßen zog sich einen Shitstorm zu, die Grünen vergeigten eine Landtagswahl und Leser hatten Fragen. Hier die Antworten im Rahmen unserer beliebten Reihe „Achse im Dialog“.

Oliver Groh: Kann der Strom beim Einfrieren auch Gefrierbrand bekommen? Frage für einen grünen Freund.

Nein. Solange Sie den Strom nicht einzeln, sondern vorschriftsmäßig im Hühnchen einfrieren, kann ihm nichts passieren. PS, Grüße an Ihren grünen Freund. Ich habe auch einen. Vielleicht ist es derselbe?

Margit Broetz: Da bekommt der Begriff „Legebatterie” eine ganz neue Bedeutung!

Genau! Das könnte glatt zum „geflügelten“ Wort werden. Bruhaha!

Tina Tobel: Welcher Supermarkt würde seine Tiefkühlhühnchen überflüssigerweise bei -22°C aufbewahren, wenn -20°C ausreichen? Unternehmen in einer Marktwirtschaft arbeiten ständig daran, unnötige Kosten zu vermeiden.

Na toll, Frau Tobel. Jetzt haben Sie’s den Supermärkten verraten. Damit ist die ganze Energiewende kaputt. Facepalm!

Dieter Biermann: Sollte sich am Wahlsonntag abzeichnen, dass A.C.A.B., die Blitzgescheite, wirklich Kanzlerin wird, bin ich am Montag im Baumarkt und kauf mir ein Notstromaggregat.

Sie meinen einen Hühnerstall, richtig? „Urban Farming“ ist bekanntlich der neue Megatrend, die Stars machen es vor. Tipp: Bevor Sie sich festlegen, sollten Sie die moderne Energieversorgung testen. Dafür bietet sich ein Miethuhn an.

Zum Verzehr nicht geeignet

Dr. Isa Grimm: Was ihr nur wollt? Die (unterschwellig) frohe Botschaft lautet: Wir werden auch in Zukunft Brathähnchen essen dürfen!

Im Gegenteil, Doc Grimm. Jetzt, wo TK-Geflügel als Energiespeicher entdeckt ist, wird der Aufdruck „Zum Verzehr nicht geeignet“ Pflicht. Eigentlich logisch. Oder haben Sie schon einmal am Akku Ihres Laptops geknabbert?

Dieter Rose: Wenn wir jetzt alle die Türen und Klappen unserer Tiefkühltruhen und -schränke sowie der Ķühlschränke offen stehen lassen würden, hülfe das nicht gegen die drohende Klimaerwärmung? Nur so ins Unreine gefragt.

Erstens, Respekt für „hülfe“. Zweitens, aus dem Unreinen geantwortet: sehr guter Gedanke. Ihre Erfindung existiert allerdings schon, sogar ohne die lästigen Klappen und Türen. Schauen Sie mal hier. Bereits am Namen erkennen Sie, welchem Zweck diese Geräte dienen: Klimaschutz!

Peter Groepper: Die Kritik an Frau Baerbock ist unerträglich. Ich bin von Eignung und bestem Willen des Spitzenpersonals der Grünen und auch aller anderen potentiellen Regierungsparteien beeindruckt und überzeugt. Und nach der Wahl will ich auch mein Bankkonto behalten dürfen.

Da kann ich Sie beruhigen. Ihr Konto werden Sie sogar behalten müssen. Was glauben Sie denn, wer die Weltrettung bezahlt? Kleiner Tipp: Die Chinesen sind es nicht. Auch nicht die Russen, Inder oder Amis. Und jetzt denken Sie ganz scharf nach, wer übrig bleibt.

Halb voll, nicht halb leer

Wirsam, Dietmar: Die liebe Annalena hilft durch ihre genialen Ideen der bösen AfD maximal. Wer hätte das gedacht?

Sieht so aus. Beatrix von Storch hat das Achgut-Stück zu Annalenas Wortsalat sogar weiterverbreitet. Und Hans-Georg Maaßen griff die A.C.A.B.-Abkürzung auf, versuchte sich per Tweet an Ironie und löste einen gewaltigen Shitstorm aus. Schönen Dank auch. Dafür wird uns wegen Verstoßes gegen § 666 Strafgesetzbuch („Beifall von der falschen Seite“) mindestens zwei Wochen der Strom abgeklemmt. Gut, dass wir noch einen Wiesenhof-Akku im Tiefkühlfach haben.

Wolfgang Reihnert: Ich bin immer wieder erstaunt, wie man hier teilweise diese vielleicht bald mächtige Frau, z.B. als Außenministerin, abtut. […] Deshalb muss ihr und ihrer obskuren Partei der Weg an die Macht mit Wahlzetteln verbaut werden.

Sorry, Herr Reihnert, aber eine Außenministerin Baerbock wäre nun wirklich kein Problem. Deutsche Außenpolitik besteht aus drei Komponenten: 1. Wir müssen miteinander im Gespräch bleiben. 2. Wir protestieren aufs Schärfste. 3. Okay, wir bezahlen. Das dürfte sogar Annalena Baerbock hinkriegen. Und zwar mindestens so überzeugend wie der sprechende Kleiderbügel von der SPD.

Gertraude Wenz: Dass Deutschland untergehen wird, damit habe ich mich abgefunden. Aber mit Annalena als Kanzlerinnende wird’s wenigstens lustig.

Liebe Frau Wenz, ich mag Ihre Einstellung. Hauptsache, positiv. Wie schon ein altes deutsches Sprichwort sagt: Der Akku ist halb voll, nicht halb leer!

Blumenkind, AfD-Opfer, Linke-Chefin

Frances Johnson: Den Leuten muss klargemacht werden, wie ein Blackout aussieht. Am besten zeigt man Yogeshwars (ja, ich weiß) Film über einen Ausbruch der Phlegräischen Felder.

Dear Mrs. Johnson, wozu? Wir wissen doch, wer an einem Blackout schuld sein wird: die AfD, Viktor Orbán oder russische Hacker. Wahlweise chinesische. Oder alle zusammen. Auf jeden Fall nicht die großartige Energiewende.

Andreas Mertens: Hoffen wir einfach auf den langanhaltenden (4–6 Monate) und flächendeckenden Blackout.

Einen sechsmonatigen Blackout wird es nicht geben. Nach einem halben Jahr ohne Strom sieht es hierzulande aus wie bei „The Walking Dead“. Und Fachleute, die Kraftwerke betreiben und Stromnetze hochfahren könnten, kompostieren im Straßengraben vor sich hin. Kurz, nach sechs Monaten gilt: Der Blackout ist gekommen, um zu bleiben. Außer natürlich, wenn uns die Amis wieder mal aus der Patsche helfen.

Fred Burig: Wer unbedingt extrem wählen will, sollte die Baerböckige wählen – denn dümmer geht’s nimmer.

Hm. Kennen Sie Susanne Hennig-Wellsow? Blumenkind, AfD-Opfer und seit Kurzem Co-Chefin der Linken? Kennen Sie nicht? Dann schauen Sie sich diesen legendären Auftritt an (ab Min. 51:40). Die Marx-Verehrerin geriet so schwer schnaufend ins Schwimmen, dass man fast schon Mitleid bekommen konnte. Wenn diese Dame im Zuge einer grün-rot-roten Machtübernahme ein Ministeramt abstaubt, wird’s in Deutschland so zappenduster wie in ihrem Oberstübchen.

Man sagt nicht mehr „behindert“!

Klaus-Peter Jünemann: Vielleicht wird Annalena auch bitter Unrecht getan. Wenn sich ihre jetzt noch utopisch anmutenden Ideen in fünf Jahren plötzlich als realistisch erweisen und sie als Erfinderin des Wiesenhof-Reaktors gefeiert wird, stehen viele ihrer Kritiker ziemlich dumm da.

Möglich ist alles. Über Annalenas Visionen haben ja bereits vor drei Jahren alle gelacht. Bis die E.ON SolarCloud kam.

Thomas Kache: Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, was alleine dieser Terminus ,erneuerbare Energie’ für ein himmelschreiender Blödsinn ist?

Hallo? Energie ist sehr wohl erneuerbar. Die Grünen erfinden sie schließlich täglich neu, und zwar mit einer Technologie namens „neues Denken“.

Lutz Jordan: Achgut sollte eine ständige Kolumne einrichten mit dem Titel „Der Baerbock der Woche“. Da hätte man dann etwas zum Staunen.

Prima Idee. Andererseits, wollen Sie wirklich jede Woche weinen?

Andreas Giovanni Brunner: Als Nichtdeutscher ist es mir nach all dem vollkommenen Unsinn, den dieses Fräulein von sich gibt, unbegreiflich, dass so jemand ernsthaft als Kanzlerkandidatin in Erwägung gezogen wird. […] Seid ihr Deutschen geistig behindert oder wo dagegengerannt?

Bitte? Geht’s noch? Wo wir Deutschen sind, ist vorne. Moralisch, technisch, historisch. Logisch. Außerdem sagt man nicht mehr „behindert“, sondern spricht von „besonderen Bedürfnissen“, Sie Südtiroler, Sie!

Annie and The Energy Chicks

Zdenek Wagner: Ähm ... muss Strom, bevor er „im Netz gespeichert“ werden kann, nicht erst einmal erzeugt werden?

Ach Gottchen, Sie haben vielleicht Probleme. Um diese Kleinigkeit können wir uns wirklich später kümmern, oder?

Frank Mertes: Das Tragische ist, wenn die gute Annalena Ihre Ausführungen liest, wird sie denken: Endlich jemand, der mich versteht, genau so kann es funktionieren mit der Energiespeicherung und den Hühnchen im Supermarkt und den Rechenzentren.

Interessanter Gedanke. Dann würde sie mich zum Energieminister ernennen, ich könnte heimlich die AKW wieder anknipsen, und meine Kanzlerin wäre begeistert, wie flutschig ihre Geflügel-Akkus arbeiten. Win-win.

Peer Doerrer: Einfach Klasse, die bösen Atomkraftwerke kommen weg, und Hühnchen liefern Strom. Den Text drucke ich mir aus als „Wahlhilfe” für grüne Kollegen.

Fun Fact am Rande für Ihre grünen Kollegen: Jan Fleischhauer erzählte letztens im ARD-„Presseclub“, warum die AKW sterben müssen (hier ab Min. 25:07). Kurz nach Merkels Kill-Order habe man in kleiner Runde beisammengesessen. Auf die Frage, warum sie denn die Kernkraft abschalten lasse, obwohl sie als Physikerin selbst nicht an die angebliche Gefahr glaube, antwortete Merkel: wegen der Umfragen. Nach Fukushima sei die Angst groß. Sogar 60 Prozent der CDU-Mitglieder seien jetzt für Sofortabschaltung. Merkel bekannte also ganz offen: Nicht wegen der Sicherheit, sondern wegen einer aktuellen Stimmungslage im Frühjahr 2011 dürfen wir uns jetzt mit Annie and The Energy Chicks herumschlagen.

TMI – too much information

Bargel, Heiner: Ich wollt, ich wär ein Huhn, / ich hätt nicht viel zu tun, / ich tau mich auf, dann geb ich Strom, / was braucht es da Atom? / Das sichert Grundlast oder so. / Wer’s glaubt, ist dämlich, aber froh!

Absolut hitverdächtig. Amanda-Gorman-Preis 2021 by Achgut ist hiermit verliehen.

Udo Kemmerling: Bei dem Satz „Dabei verbraucht die Kühlung bekanntermaßen eine Menge Energie, die anschließend in den tiefgefrorenen Hühnchen gespeichert ist“ habe ich die Kontrolle über Darm und Blase verloren.

Lieber Herr Kemmerling, schön, mal wieder von Ihnen zu hören. Allerdings muss ich Sie darauf hinweisen, dass Sie gegen das TMI-Gesetz verstoßen haben – too much information.

Ferdinant Katz: Mann Gottes! […] Ich prophezeie stürmische Zeiten für Grüne und ihre Partei, vielleicht erleben wir noch, wie Grüne aus ihrem schmucken Eigenheim hinausenteignet werden … oder bei minus elf Grad auf den Scheiterhaufen kommen, zwecks kollektiver Erwärmung.

Ad eins: Danke. Ad zwei: Das glauben Sie doch selbst nicht. Wenn, dann werden die „Rechten“ entsorgt – aber nicht per Verbrennung, sondern per Tiefkühlung. Jeder von uns kann so später in einem grünen Einfamilienhaus als Energiespeicher seine Sünden abbüßen.

Was läuft da für ein Film?

Frank Müller: Ich bin Schichtleiter in einem sehr großen Braunkohlekraftwerk. […] Ich habe gerade von 05:00 bis 17:00 am Wochenende (ja, Kraftwerke laufen auch am Sonntag, wer hätte das gedacht) an unserer Energieversorgung gearbeitet. Und ich bin ein alter weißer Mann. O Gott, wie ich mich schäme.

Sie haben allen Grund, sich zu schämen. Mit Ihren Fake News verunsichern Sie „die Menschen da draußen“ und tragen zur Spaltung der Gesellschaft bei. Welchen Verschwörungsmythos wollen Sie als nächstes verbreiten? Dass Strom aus ihrem Kraftwerk kommt und nicht aus der Steckdose?

Silas Loy: Strom durch Verzicht! Das ist doch genial. – Peter Hager: Ist nichts anderes als eine Lastverschiebung beim Strombezug und keine „Stromspeicherung“. – Frank Lucas: Strom wird zukünftig zugeteilt. Das ist die Kernaussage, seit Jahren schon. – Ernst Dinkel: In alten Zeiten nannte man das Rationierung. – Jan-Hendrik Schmidt: Im Prinzip hat sie gesagt, dass partiell der Strom abgestellt wird, um die Grundlast zu stabilisieren. Ist in Regionen der Dritten Welt gängige Praxis. – Alex Müller: Zappelverbrauch für Zappelstrom sozusagen – nur, dass es sich nicht um Energiespeicherung, sondern Lastregelung handelt. Ob Frau Baerbock wohl den Unterschied kennt?

Meine Herren, ich bitte Sie! Ihre Korinthenkackerei macht uns alte, weiße Männer nicht sympathischer. Stromspeicherung oder Lastabwurf – das ist doch nur eine semantische Debatte. So was braucht erstens kein Mensch, und zweitens kennt Frau Baerbock selbstverständlich den Unterschied. Nur, den Wählern einfach so sagen, dass es in Zukunft eng wird mit dem Strom, das können Sie nicht ernsthaft erwarten. Was wäre das denn für eine Politik!

Lola Melber: Was läuft da für ein Film?

Ich bin überfragt. Die beste kleine Frau von allen sagt, sie komme sich vor wie in der „Truman Show“.

Kemfert und ihre E-Scientologen

Lutz Herrmann: Hat man eigentlich mal den Einflüsterer von Annalena Charlotte Alma Baerbock ausfindig machen können? Auf die Sache mit dem Hühnchen ist die doch nicht selbst gekommen.

Herr Herrmann, schauen Sie hier bei Herrn Kief:

Dieter Kief: Die Top-Idee mit dem „intelligenten Netz“ ist nicht auf Annalena Baerbocks Mist gewachsen, das hat man der, so gut es eben ging, eingetrichtert. Die grüne Top-Checker-Riege, die dieses Konzept ersann, wird angeführt von Professor Claudia Kemfert, die als Expertin für Grünen Strom deutschlandweit geradezu angebetet wird. […]

Richtig. Die Mitglieder der Kemfert-Sekte hängen dem Glauben an, man könne die Akkus einer Fantastilliarde Elektroautos zur flexiblen Zwischenlagerung von deutschem Wind- und Sonnenstrom nutzen. Im Prinzip ein tolles Konzept, ähnlich wie Gott und Globuli. Damit es funktioniert, müssen die E-Scientologen nur noch die E-Automobilisten davon überzeugen, ihre Teslas Tag und Nacht am Stromnetz zu lassen und sich gesellschaftsschädliches Verhalten wie „fahren“ abzugewöhnen.

Peter Neumüller: Da fällt mir zum Schluss noch ein kleiner Kalauer ein: Was für eine Staubsaugermarke hat Annalena Baerbock? Natürlich einen VORWERK KOBOLD, haha …

Haha. Ihnen wird das Lachen noch vergehen, Herr Neumüller. Bereits 2019 verwies Achgut im Zusammenhang mit Baerbock-Aussagen auf die „wirkmächtige Kombination von Kobold und Strom“ – mit Link zu Vorwerk-Saugern. Vorsicht also. Bei Kalauer-Klau verstehen wir keinen Spaß.

R. Liebold: Schon zu DDR-Zeiten gab es einen Witz, der mit den Worten endete: Der Letzte macht das Licht aus. So wird es wohl kommen, wenn die Grünen drankommen.

Ich sag’s mal so: Es war nicht alles schlecht. In der DDR gab es zum Ende hin wenigstens noch Licht, das man ausmachen konnte. Das ist bei den Grünen nicht so sicher.

Foto: James Gathany PHIL via Wikimedia Commons

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Leserpost

netiquette:

Leo Hohensee / 08.06.2021

Stimmt, Herr von Löwenstern. Und zu Ihrem entsprechenden Artikel aus 2018 gibt es dort auch einen Beitrag von mir mit dem Hinweis auf die “Warmwasser-Beleuchtung” (ebenfalls innovativ). “Ss is” also KEINE Erstidee von mir, Strom zukünftig digital in Megabyte zu liefern und KFZmäßig über WLAN permanent zu laden. Ich räume also vollumfänglich meine naseweise Vorspiegelung einer hervorragenden Genialität ein. Immerhin gewinnt die Idee im aktuellen U-n-feld wieder an Esprit. Denken wir also vom Ende her ... ! herzliche Grüße

Dieter Kief / 08.06.2021

Sahra Wagenknecht, der viele hier zugeneigt sind, ist ja auch zu gehemmt, was zu der Lebenslaufbetrugs-Virtuosin Annalena Baerbock zu sagen. - Genau gleich wie bei einem ganzen Schwung anderer prominenter Frauen in Politik, Kultur und Medien. Wo ist denn die Elke Heidenreich gerade? Oder die Tina Hassel, ARD? Dunja Hayali? Tina Hildebrandt (DIE ZEIT), Constanze von Boullion/ SZ, Bettina Gauß, taz? - Die Männer, sagte, Goethe, machen die Regeln, die Weiber die Ausnahmen… - In der Schärfe war das noch nicht da. - Was hält die Grünen eigentlich davon ab, dem unwürdigen Baerbock-Spuk ein Ende zu bereiten?  Vermutlich die Solidarität der grünen Frauen. - Ein Denkfehler, denn hier geht es keineswegs um Solidarität, sondern um Komplizenschaft, nedwahr. - Warum sagt das den vermeintlich solidarischen Frauen eigentlich keiner, dass sie sich zu Komplizen einer notorischen Betrügerin machen?

J. Thielemann / 08.06.2021

Die Zukunft der Energieversorgung wird so smart und intelligent, das kann sich niemand vorstellen. Die Energie-App sagt ihnen nicht nur, wann sie ihre Waschmaschine starten können, weil es gerade Strom gibt.  Und sie die damit gleich einschalten. Sie sagt ihnen auch früh um vier, dass die Temperatur in der Supermarkt-Kühltruhe gerade hundert Grad Minus überschritten hat - (die bei Stromüberschuss von Mittag an auf minus zweihundert gebracht wurde, liebe Stromleugner! Von wegen Strom verschenken und so…). Dann kann man sich paar Hühner rausmeißeln und zu Hause in den Kühlschrank legen, der mit diesem Kühlakku gleich viel stromsparender ist. Der Supermarkt- Mitarbeiter steht auch nicht dumm rum oder umsonst auf, seine App kontakten sie ja, bevor sie losziehen. Der Fleischbedarf ist natürlich zu senken, damit die Kühltruhen nicht unter die Kühlmedien- Kapazitätsgrenze kommen. PS.: Ein grüner Hinweis: Überprivilegierte weiße Männer haben- böswillig?  - die Temperaturuntergrenze auf null Grad Kelvin festgelegt. Wo doch jeder weiß, dass es Minusgrade gibt bei Temperaturen! Da geht noch was! Die Truhe ist der Speicher!

Bargel, Heiner / 08.06.2021

Vielen Dank für die Verleihung des “Amanda-Gorman-Preis 2021 by Achgut”, wobei ich die Verleihung eines Preises dieses Namens durch eine vorwiegend von alten weißen Männern besetzte Jury ablehnen muss. Nicht, weil mir die Jury nicht gefällt, aber es schmälert die Aussichten auf internationale Verwertung meiner Reimkunst durch massive Einschränkung bei der Auswahl geeigneter Übersetzer aufgrund irgendwelcher -ismen. Für die aufgewendeten 10 Minuten Reimerei hoffte ich nämlich auf Tantiemen in Fantastillionenhöhe und eine Einladung zur Vereidigung unserer Broilerverstromenden.  :-)))

g.schilling / 08.06.2021

@Jan Häretikus: Die Büroadresse im Bundestag der “Elekronikgorrifähe” lautet: annalena-baerbock.de

Foitzik Hans-Werner / 08.06.2021

Die Einzigen, denen ein Stromausfall nicht viel ausmacht, sind die Ostfriesen. Die treten einfach vor die Tür und holen sich ein paar Kilo Watt.

Detlef Fiedler / 08.06.2021

Gerade im ganz aktuellen Lebenslauf gelesen: Baerbock hatte auch mal eine Band gegründet. ACDC Hühnerfilet. Dolle Sache.

Dirk Jungnickel / 08.06.2021

Geschlechtergerechter Strom - das ist d e r HIT !

Wolf von Fichtenberg / 08.06.2021

DANKE! >> Ich bedanke mich erst einmal für die mehrfache Beantwortung der Frage bezüglich meiner Autopanne und habe schnell nachgeschaut: Auf der Verpackung der Tiefkühlhühner stand kein Hinweis, ob es sich um Gleichstromhühner handelt oder ob sie Wechselstrom gespeichert haben. Darin sehe ich eine drastische Täuschung des Verbrauchers der hier nicht informiert wird. Es muss nachgebessert werden! So ein Blitzsymbol auf der Verpackung (Oder: Facepalm Tesla) könnte helfen. - Auch einen weiteren Fehler habe ich entdeckt: Da ja das Netz der Speicher ist, habe ich ein Stromkabel in die Steckdose gesteckt und dann das aufgeladene Kabel nach einer Stunde heraus gezogen. Aber: Die darin gespeicherte Energie reichte absolut nicht aus um den Elektrogrill zu betreiben. Nichts! Gar nichts geschah,  als ich den Grill daran anschloss. Nicht einmal die Leuchtdiode zeigte ihr politische Farbe: Grün. Dann kam ich auf die Idee! SENSATIONELL: Ich legte ein gefrorenes Hähnchen auf den Grill, verband dieses per Drähten mit dem Gerät und harre seitdem der Dinge.  - Jetzt die FRAGE: Hat jemand einen Tipp wie lange es jetzt dauert bis ich ein Grillhühnchen erhalte? Und: Warum schwirren da Fliegen um den Grill herum? Vor drei Stunden waren die noch nicht da, seitdem kühlt es schon herunter und gibt seine Energie frei.  Riecht Hühnerstrom in der Prallsonne eigentlich immer so? - Oder soll ich mal unseren Ortsgrünen fragen, jenen der den Bauern immer die Landwirtschaft erklärt und gelegentlich mit diesen ein Wettrennen veranstaltet? Er vorneweg, der Bauer mit der Forke hinterher. Das ist verständlich, denn der Bauer ist ein trainierter Mann,  er muss ein Gewicht tragen, sonst wäre das Rennen sehr, sehr ungleich.  Oder soll ich die Hühner umtauschen? Hm,  vielleicht klappt meine Grillidee nur mit Federvieh dessen Gefieder gestromt ist?

Robert von Loewenstern / 08.06.2021

Herr Hohensee! Unter dem Titel „Danke, Angela! Und Annalena! Und E.ON!“ erschien am 4.11.2018 bei Achgut das deutsche Standardwerk zur Elektrotechnik. Verfasser ist ein Ihnen bekannter Autor. In dieser wegweisenden Schrift heißt es unter der Zwischenüberschrift „Bald kommt Strom ohne Netz“: „Der nächste Schritt liegt auf der Hand, auch wenn E.ON dazu noch nichts sagt: Strom ohne Netz – you heard it here first! Die Überwindung des aufwendigen und anfälligen Leitungsnetzes ist die logische Weiterentwicklung und funktioniert jetzt schon bei der Hälfte der Dinge, die früher aus der Wand kamen. Telefon, Fernsehen und Geld lassen sich bereits heute komplett kabellos übers Smartphone nutzen. In Zukunft laden Sie sich per Doppelflat gleichzeitig mit der Netflix-Serie den nötigen Strom zum Anschauen aus der Cloud. […]“ So. Jetzt reden wir gerne noch einmal darüber, wer den kabellosen Überallstrom erfunden hat. Und ich radle gleich morgen früh die 1,2 Kilometer rüber zum Deutschen und Europäischen Patentamt. Hab da was zu erledigen.

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