
Es werden nicht nur 10% über die Wohnverhältnisse, (qm/Personenzahl/Kaltmiete) befragt, sondern 100%, denn jeder Besitzer einer Immobilie muss diese Auskünfte für jede Wohnung im Haus machen. Egal ob vermietet oder selbst bewohnt.
Entschuldigung, Frau Stephan, aber bei kam kein Volkszähler vorbei, ich bekam zwei Briefe für meinen beiden Häuser. In denen standen 4 Codes, mit denen ich mich auf der Webseite des Zensus einwählen konnte. Für unser selbstgenutztes Haus konnte ich schon bei Frage 2 aufhören, da wir es vor dem 15. Mai verkauft hatten und jetzt im Ausland wohnen. Im zweiten Haus wohnt meine Mutter, dafür habe ich die Fragen die sich ausschließlich auf die Wohnsituation beziehen, beantwortet. Warum auch nicht, geht mich ja nichts mehr an und meine Mutter ist 85 Jahre alt. Falls sie die große Abzocke, deren Grundlage hiermit geschaffen wird, noch erlebt wird der ganze Krempel verkauft und sie kann zu uns ziehen. Jetzt frage ich mich nur, wieso ausgerechnet ich zweimal für Zensus ausgewählt wurde und wo ich in dem Fragebogen die Stelle übersehen habe, wo man die schlaumeierischen Kommentare hinterlassen kann, die hier einige tapfere Revoluzzer von sich gegeben haben. Hätte ich auch gerne gemacht.
Liebe Frau Stephan, lassen Sie am gleichen Tag den Staubsaugervertreter und den Weinverkäufer kommen, und dann bitten Sie zu dritt so etwa eine Stunde später die erhebende Person herein.
Herrlich! “Eine woke diverse auf Rollschuhen”..., geile Formulierung! ...vor denen habe ich auch Angst….:))
Daß ALLE Immobilienbesitzer befragt werden, trägt nicht zu meiner Beruhigung bei.
Es scheint so, dass dieses Mal der Kelch an mir vorüber geht. Ich habe die Interviewer immer draußen stehen lassen und ihnen erklärt, sie sollen mit den Bogen aushändigen. Ich sende den dann zurück. Die haben dann immer vergeblich an meiner Türe geklingelt. Irgendwann hatte ich dann den Bogen. Meine Wohnung betritt niemand ohne meine Erlaubnis, es sei denn mit richterlicher Anordnung. Ob man wahrheitsgemäß antwortet können die sowieso nicht überprüfen. Das läßt das Datenschutzgesetz nicht zu. Also wie vor 80 Jahren, so tun als ob man dazu gehört, sonst dem anderen gleich woke “drohen”, z. B, Wollen sie das etwa bezweifeln? - Das können Sie in der Tagesschau sehen ... Man bleibt so aus der Schußlinie - wir bleiben im Ungefähren ...
Habe von drei Briefen einen chnell erledigen können, weil das Objekt (- DDR-Sprech) schon einige zeit glücklich verkauft wurde; sehr schnell scheint der Abgleich der Zensus-Listen mit den tatsächlichen Kataster-Daten nicht zu verlaufen. Ansonsten könnte die Obrigkeit mit den Angaben entweder Einquartierungen planen (- Anzahl der Räume vs. Zahl der im Haushalt lebende Personen) oder auch die Grundsteuer anheben (- Angabe des Baujahres). Ansonsten waren die Fragen an Eigentümer mE harmlos. Für die Vorbereitung von Zwangshypotheken reichen die Daten nicht aus.
Dieser teuflische Zensus wird die Grundlage für die Zwangseinweisung von Invasoren sein, die Futschland unaufhörlich Monat für Monat entern um sich lebenslang Vollversorgen zu lassen. Ich kenne aus meinen Kindertagen noch die Wohnraumlenkung a la DDR, Geschichte wiederholt sich eben doch! In der nächsten Stufe werden die erhobenen Daten wohl die Grundlage für den ab 2026 eingeführten Lastenausgleich sein. Die in einem vorherigen Kommentar angesprochene Grundsteuererhöhung ist nämlich nur die erste Grausamkeit. Der einzige Trost ist, dass es auch all die Gutmenschen treffen wird in ihren schicken Speckgürtelhütten und Altbaulofts.
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