Noch ist Sommer. Aber wer weiß, wie lange noch! In Zeiten der Energiekrise wirkt Holz als Heizmaterial immer sympathischer. Und ist auch noch viel emissionsfreundlicher als Wärmepumpen & Co.!
Noch ist Sommer. Aber wer weiß, wie lange noch! Bereits am kommenden Wochenende gehen die Temperaturen wieder runter. Winter’s coming, das wussten schon die Alten. Die Grille zirpt, die Ameise sorgt vor. Klar hab ich also Holz vor der Tür, nicht direkt davor, aber daneben. Damit ich nicht tanzen muss, wenn ich nicht mehr grillen kann. Ich gehe allerdings nicht mit Holzschein und Motorsäge in den Wald, das überlasse ich gern Männern, die das Geräusch mögen, weil es sie an den Maserati erinnert, den sie sich nie leisten konnten.
Mein Nachbar ist zu bewundern, der hat für Jahre vorgesorgt und Meter um Meter Holz auf seinem Grundstück gestapelt, das ist ja, im Unterschied zu meinem, auch groß genug dafür. Der Winter kommt bekanntlich jedes Jahr, Herbstbeginn ist bereits am 23. September, und dank unserer Regierung sollte man sich vorsorglich warm anziehen. Wer weiß, womit uns die Ampel noch vor Ende des Sommers überrascht. Wenn sie schon das Heizen mit Holz nicht ganz verbieten, unsere Klimaretter, dann werden sie es gewiss erschweren, etwa indem der Holzheizer zusätzlich für einen Pufferspeicher sowie eine PV- oder Solarthermieanlage zu sorgen hat.
Ach, das dürfte ebenso nutzlos sein wie eine Wärmepumpe. In Übrigen kann die Regierung bis heute, knapp zwei Wochen vor der geplanten Verabschiedung des „Gebäudeenergiegesetzes“ im Bundestag, nicht abschätzen, wie hoch die erwartete CO2-Einsparung ausfallen wird. Julia Klöckner: „eine Fahrt durch den Nebel mit geschlossenen Augen“. Mal ehrlich: Das ist auch völlig egal. Was die Deutschen nicht emittieren, wird der Chinese fröhlich in die Luft blasen.
Abgeholzt werden darf nur für den guten Zweck
Überhaupt: So einen Affenzirkus sollen sie mal in Frankreich versuchen! Dort kommt keineswegs nur sauberes und trockenes Holz in die überalterten Feuerstellen, man ist da sehr kreativ beim Vermeiden von Abfall, weshalb man sich im Winter nicht oberhalb der Dächer aufhalten sollte, das macht dicke Klüsen. In Sauberland Deutschland aber sorgen die Schornsteinfeger dafür, dass der Kaminofen die Abgasnormen einhält und nicht die Luft verpestet. Selbstgefährdend ist höchstens, wer im Raum mit dem gemütlich flackernden Ofen auch noch Kerzen anzündet. Ein Feinstaub freisetzendes Lichtlein brennt, ganz zu schweigen von den Stickoxiden! Der Advent sollte bei empfindlichen Menschen flachfallen.
Die werden sich allerdings gewiss nicht fürs Heizen mit Holz entscheiden, weil dafür ja die Wälder sterben müssen, die der Naturfreund lieber dem Borkenkäfer überlässt. Abgeholzt werden darf nur für den guten Zweck, etwa für Zufahrtswege und Fundamente der Windkraftanlagen, die uns CO2-frei mit der für die klimafreundliche Wärmepumpe benötigten Energie versorgen. Naja. Die Rotorblätter sind Sondermüll, die jede Menge Mikropartikel in die Umwelt blasen, bevor sie verbuddelt werden müssen. Aber macht nichts. Holzheizung ist schlimmer. Immer.
Nur der Fachmann widerspricht. Im Ofen werde genauso viel Kohlendioxid freigesetzt, als wenn das Holz im Wald verrotten würde. „Nur der Ort ist ein anderer – dem Klima ist das egal.“ Heizen mit Holz erspart uns eine weitere Verspargelung der Landschaft mit Windmühlen, schreibt Roland Irslinger, emeritierter Professor für Waldökologie an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar. „Wärme aus Wärmepumpen erfordert den 200-fachen Ressourceneinsatz in Form von Beton und Stahl im Vergleich zu Wärme aus Holz. 30.000 Windenergie-Anlagen gibt es in Deutschland, Energie aus Holz vermeidet den Zubau weiterer 7.000 Windräder.“ Und: „Dank des noch lange nicht CO₂-neutralen Strommix entstehen beim Heizen mit der luftgeführten Wärmepumpe pro Kilowattstunde zehnmal so viel CO₂ und Methan und viermal so viel Lachgas wie beim Heizen mit Holz, Vorketten inklusive.“
Na siehste! Das beruhigt uns hier in der Provinz. Dass das Heizen mit Holz in den städtischen Etagenwohnungen nicht ganz so einfach ist, wollen wir wohl einsehen. Aber unsereins freut sich bereits jetzt auf den kommenden Winter und zündet schon mal ein Kerzlein an. Holz vor der Tür – wer hat, der hat!
Beitragsbild: Maasaak CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

„Im Ofen werde genauso viel Kohlendioxid freigesetzt, als wenn das Holz im Wald verrotten würde. “Nur der Ort ist ein anderer – dem Klima ist das egal.„“ Nicht so ganz. Das Klima freut sich nämlich, weil der Ofen die Gasheizung etc. überflüssig macht und dadurch dem Klima eine zusätzliche „CO2 Belastung“ erspart !!
Frau Stephan, sie spalten………..nein kein Holz, sondern die Leserschaft auf der Achse. Sie machen sich lächerlich über die Menschen die mit Öl und Gas heizen müssen. Sie erzeugen Neid, genauso wie die SPD. Solidarität ist was anderes.
Wenn der Winter kommt, dann muss diese ReGIERung sich sehr warm anziehen, also für den Fall das dieses GEG tatsächlich gelten sollte. Auch sollten die Alt Genossen besser erst mal lernen worüber die als Klima Sekte da eigentlich reden. Das ganze ist an Dummheit kaum zu überbieten. Der Provinz werde ich auf jeden Fall öfters mal einen Besuch abstatten um zu gucken wie viele Denunzianten es dort noch gibt die den Nachbarn anschwärzen wollen. Ich kann mir gut vorstellen das es dort dann zu lustigen Szenen kommen wird, also wenn der Mitläufer/ Denunziant vom Dorfvolk geteert und gefedert durch die Strassen gejagt wird. Auch der Dorfsheriff dürfte, falls er zu sehr Systemling ist, seinen Spaß mit den Bewohnern haben. Hier im dicken B ist ja der Panzergraben schon ein Hinderniss, aber wenn die Menschen frieren, kann ich mir gut vorstellen das die Alt Genossen auch sehr unagenehmen Besuch bekommen könnten. Lustig wird ja auch der 1 Sept, da wird Zensur durch den Staat legalisiert. Gibt es zwar schon länger, jetzt aber neu und legal. Auch heute wieder bedankt sich die AFD für die kostenlose Wahlhilfe durch die Alt Genossen und deren Mitläufer.
„… Motorsäge in den Wald, das überlasse ich gern Männern, die das Geräusch mögen, weil es sie an den Maserati erinnert, den sie sich nie leisten konnten.“ Welch Unterstellung. Einen von beiden Motoren haben Sie noch nie gehört. Entscheiden Sie jetzt.
Grüne Genossen! Haltet ein! Verrottendes Holz setzt Kohlendioxid frei?! Bäume sind Umweltsäue! Hitler ging gerne in der Natur spazieren! Zwischen Bäumen! Natur ist Nazi! Bäume sind Umweltnazis! Alles abholzen und durch Windräder ersetzen! Für die Umwelt ist uns kein Opfer zu groß! Heil Habeck!
In Bayern sind bald Wahlen. Wer noch nicht weiß, wie er seinen Holzofen anheizen soll, der sollte einfach die Werbeprospekte der Altparteien, die unaufgefordert im Briekasten landen, sammeln und im Winter zum Anheizen nutzen. Das ist zwar nicht ganz klimaneutral, aber so gerät der Propagandadreck wenigstens nicht in falsche Hände.
Danke für die Zeilen Frau Stephan,
gleichwohl meine ich, es wird Zeit, daß der ganze Klimasch…. vom Grunde her angegriffen wird. Inzwischen wissen wir von soooo vielen Leuten wie z.B. dem Prof. Christian Schlüchter ( in den vergangenen 12.000 Jahren immer wieder in Intervallen wärmer gar als heute), dem Dr. Ing. Fleischmann (atmosphärische Bedingungen der Erde auf den planetaren Bedingungen der Venus führt dort zu um 160° höherer Temperatur), Nobelpreisträger John Clauser (Wirkung des CO2 wohl 200fach überschätzt) und nicht zuletzt aus Sciencefiles.org (97 Übereinstimmung ist nichts als eine Lüge), Dengler nicht zu vergessen (Rahmstorf der Lüge überführt) etc, etc.
Auch wenns schwer wird, das ganze Gelump an Klimagesetzen und Verordnungen muß weg.
Es wird besonders schwer weil die Politik doch schon den Geldhahn in der Hand hat über die CO2 Steuern.
Und dann kann sich die angegrünte Klientel wieder um klassischen Umweltschutz bemühen, da gibts wahrlich viel zu tun.