Den Verfall einer Zivilisation dokumentieren
Einer dieser modernen Stadtbildfänger hört auf den Namen Kurt Caz. Ein südafrikanischer Reiseblogger, der nicht mit geschwängerter Blondine und Surfbrett im Wohnmobil herumreist, die seine ungeheure Leichtigkeit des Seins verkauft, sondern als harter Top-Gun-Typ den Verfall einer Zivilisation dokumentiert. Die von Caz dokumentierten „wortkargen Stadtbilder“ von den Bahnhofsvierteln, Zeltstädten und Drogenparks des Westens findet man überall in den sozialen Netzwerken. Kurz Caz war in Frankfurt, Berlin, London, Brüssel, Paris und unzähligen weiteren europäischen und amerikanischen Städten. Es gibt eine ganze Reihe weiterer Reise-Vlogger, wie Marcin Zabinski („Freiformation“), die ihre Brötchen als Chronisten des Grauens verdienen.
Was soll man sagen? Die von ihnen neu entdeckte „Exotik“ scheint die öffentlichen Räume immer mehr zu beherrschen und die Zuschauer weltweit zu faszinieren als ein Splatter-Movie. Anders sind die Millionenreichweiten nicht zu erklären. Die Bilder der urbanen Unterwelten gleichen sich scheinbar so wie zuvor die sanften touristischen Buntheitskulissen. Die vielen Bessergelaunten unter den Reisenden – (...links gute Laune …oben gute Laune …unten gute Laune), finden nun, dass unkorrekte Neonazis wie Caz das einträgliche Sabbatical-Leben der influencenden Bezahl- und Zivilgesellschaften gefährden und sind nun ihrerseits missgestimmt. Klar – auf den Caz-Videos fehlt einfach das Fröhliche.
Dipl.-Ing. arch Rocco Burggraf, Jahrgang 1963, ist freier Architekt und Stadtplaner. Er lebt und arbeitet in Dresden. Diesen Beitrag veröffentlichte er zuerst auf seinem Facebook-Account.
Danke für den Artikel. Zu dem verlinkten Artikel auf t-online: „Millionen Menschen bekämen ein “komisches Bild von anderen Nationen und Kulturen…„Soso, so lange sie das komische Bild von Kalkutta, den Slums von Manila, Lagos und Rio bekamen, war das Bild noch normal, nur die Zustände schlecht? Wenn das Slum aber im Bahnhofsviertel, in St. Georg und Neukölln angekommen ist, dann sind die Zustände gut, aber das Bild ist schlecht?
Nicht nur in Frankfurt, auch in Berlin (West) war es vor 50 Jahren viel schöner in den Bahnhofsvierteln. Nachzulesen/nachzuschauen im verfilmten Sachbuch und Reiseführer „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Zu erleben: dort befand sich ein echtes Idyll, im Prinzip war der Bahnhof ein Kinderhort. Ja, so war das in der guten alten Zeit, 1978.
Textzitat: „….und – sagen wir – einen eigenen Kranverleih zu eröffnen. “ Böse. Ganz böse. :-) „Man fragt sich, ob Friedrich Merz all das irgendwann nachts heimlich unter der Bettdecke gesehen hat und jetzt schlecht schläft.“ :-) :-) Das wäre das Mindeste. Übrigens, wer sie noch nicht kennt: Die Afghanistan-Videos von Freiformation auf Youtube (zwischenzeitlich mal gesperrt) sind sehenswert.
Es ist nur Kurt, der auch schon mal ein Alpaka statt Hund mit sich führte, sehr entspannt Herrchen und Tierchen. In Rom, Barcelona, London, Brüssel etc. mit offenem Visier, scheute nicht eine direkte Auseindersetzung mit dem angeschwemmten Treibgut. Wäre da nicht Dirk, der seit 30 Jahren als ehemaliger Krankenpflegehelfer auf dem „Gaußplatz“ haust, nur einer von vielen verdreckten Stadtteilen in Hamburg. Witzig ist, die dort hausenden würden niemals eine gleich strukturierte weibliche Afro oder gar arabische Frau in ihren Reihen dulden. Man stelle sich vor, die genannten Weiber hätten tatsächlich nur den Job, Laub zu haken?
Der Weg in den EU-Superstaat ist mit degenerierten Kulturbanausen gepflastert. Gewachsenes (deutsches) Kulturgut wird zugunsten fremdländischer Kültür geopfert. Die EU-Mafia, genannt Nomenklatura, verfolgt das beschriebene Ziel mit gnadenlosem Eifer, und keine Hand rührt sich zum Widerstand. Höchstens als Zahlmeister sollen noch „deutsche Tugenden“ herhalten. Selbst das ist bald verschlissen. Der ökonomische und moralische Verfall ist eingepreist. Im übrigen bin ich der Meinung, D’schland ist keine Träne wert!
Danke, hatte ich nie von gehört. Und dieser Hinweisbeitrag: Klasse, wirklich!
@Emil.Meins: Empörung, Erschütterung (Emotionen) – und dann vergessen wir es, weil wir es nicht aushalten. So wie wir ein Video abbrechen, das uns die Hässlichkeit und Erbärmlichkeit einer Welt ohne den Gott der Bibel zeigt. Was können Sie tun, um die Verhältnisse zu ändern? Mir fällt nichts ein, was ich tun könnte. (Außer zu beten.) Schreiben Sie Karten an die bekannt gewordenen Justizopfer und geben Ihren Namen und Ihre Adresse an? So dumm wird wohl niemand sein. Mein Trost: Ich habe seit 2013 -seit es die AfD gibt – keine der Parteien gewählt, die für den moralischen und wirtschaftlichen Absturz unseres Landes verantwortlich sind; grün noch nie im Leben.