Unter der Überschrift „Asylzuzug und Arbeitsmarkt: Asylsuchende stabilisieren deutschen Arbeitsmarkt“ ist in der Zeit ein Artikel mit Statistik erschienen, nach der 43 Prozent des Beschäftigungswachstums in den letzten zehn Jahren in Deutschland auf Staatsangehörige aus Staaten außerhalb der EU entfällt. Berechnet wurde der Zeitraum zwischen 2014 und 2025.In diesem Zeitraum sei die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 3,9 Millionen zurückgegangen. Gleichzeitig habe die Zahl der Erwerbsfähigen ohne deutschen Pass um 3,4 Millionen zugenommen.
Mit Bezug auf die Angaben der Bundesagentur für Arbeit schreibt die Zeit, dass „Geflüchtete in Deutschland in den vergangenen Jahren“ maßgeblich dazu beigetragen haben, „den Bedarf nach Arbeitskräften zu decken“ und dass „zwischen Juni 2014 und Juni 2025 der Aufbau des Arbeitsmarktes überwiegend von ausländischen Beschäftigten getragen worden“ sei.
Wie sieht das Gesamtbild aus?
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit kann man schwer beanstanden, und für sich allein stehend sehen sie erstmal sehr motivierend aus. Allerdings wächst mit der euphorischen Darstellung der „Zeit“ auch der Bedarf nach einem Blick auf das Gesamtbild, zu dem auch andere weniger angenehme Zahlen gehören. Beispielsweise Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Wirft man auf sie einen Blick, so verblasst ein wenig der Optimismus. Denn im Zeitraum zwischen 2014 und 2024 sind die Asylbewerberleistungen von 1,4 auf 2,7 Milliarden Euro gestiegen. Die Zahl der Leistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist im gleichen Zeitraum von 362.850 auf 460.970 gestiegen. Dieser Anstieg erscheint auf den ersten Blick gar nicht gravierend. Doch in 2015 gab es einen Riesenanstieg der Leistungsempfänger auf fast eine Million. Und hätte man den Zeitraum nicht von 2014, sondern von 2015 bis 2024 genommen, könnte man sogar behaupten, dass die Zahl der Hilfeempfänger sich in diesem Zeitraum halbiert hat. Alles ist also eine Frage des Optimismus. Oder der Haltung. Die Statistik lässt da viel Spielraum zu.
Auch die Zahl der ausländischen Hartz-IV- und Bürgergeldempfänger stieg im gleichen Zeitraum von 1,29 auf 2,64 Millionen. Die Gesamtzahl der Hartz IV- und Bürgergeldempfänger unabhängig vom Herkunftsland ist zwar gefallen – von 1,88 auf 1,75 Millionen, doch Deutschlands Gesamtausgaben nach dem Sozialgesetzbuch (SGB II) sind von 41 auf 52,6 Milliarden Euro gewachsen.
Wie sieht es mit dem Fachkräftemangel aus?
„Während die Zahl von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit bei höher qualifizierten Tätigkeiten steige, glichen Zugewanderte die Rückgänge bei Helfer- und Fachkrafttätigkeiten zum Teil aus.“
Auch wenn die Zeit mit ihrer Formulierungsakrobatik versucht, den Eindruck zu vermitteln, dass Flüchtlinge den Fachkräftemangel kompensieren können, ist selbst die Arbeitsagentur der anderer Meinung. Denn im Original heißt die Passage in ihrer Pressemitteilung so:
„Während deutsche Beschäftigte insbesondere in hochqualifizierten Tätigkeiten Zuwächse verzeichnen, gleichen ausländische Beschäftigte Rückgänge bei Helfer- und Fachkrafttätigkeiten zumindest teilweise aus. Ihr Anteil an den Beschäftigten in Engpassberufen hat sich seit 2014 von sieben auf rund 14 Prozent verdoppelt.“
Mit anderen Worten konnte der Bedarf an hochqualifiziertem Personal in den letzten zehn Jahren durch Ausländer aus Drittstaaten nicht gedeckt werden. Auch spricht die Arbeitsagentur selbst nur davon, dass ausländische Beschäftigte den Rückgang bei Helfer- und Fachkrafttätigkeiten ‚zumindest teilweise‘ ausgleichen. Wie groß dieser Beitrag tatsächlich ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Selbst in den Engpassberufen, in denen Zuwanderung den Fachkräftemangel abfedern soll, stieg der Anteil ausländischer Beschäftigter innerhalb von zehn Jahren lediglich von sieben auf 14 Prozent.
Während „Asylsuchende“ den „Arbeitsmarkt stabilisieren“, destabilisieren die wachsenden Zahlen von Sozialhilfeleistungen, unter anderem der Asylbewerberleistungen, Deutschlands Sozialsystem. Alles ist also eine Frage des Gesamtkontexts. Und wenn die Durchschnittstemperatur im Krankenhaus 36,6 Grad beträgt – wie man schön auf Russisch sagt – heißt es noch lange nicht, dass die Mehrheit der Patienten gesund ist.
Ekaterina Quehl, geboren in St. Petersburg und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland, ist Journalistin, Redakteurin und Grafikdesignerin. Sie leitete jahrelang die Redaktion eines großen kritischen journalistischen Portals und schreibt heute auf ihrem eigenen Blog, wo dieser Beitrag zuerst erschien.
Wer mehr Fachkraft verbrauch als er einbringt erhöht den Fachkräftemangel.
Dummerweise verbraucht ein Einwanderer Fachkraft auf deutschem Niveau, bringt aber eben durchschnittlich nur die geringen Fähigkeiten seiner Population ein.
Ausländer karren Ausländer durch die Gegend. Tatsächlich ist auch das ein faschistisches System, weil es der Wirtschaft den Vorrang einräumt. Dahinter steht die Überzeugung, daß die Bürger für die Wirtschaft da sind.
Die Konzerne bestimmen schon lange über die Zuwanderung. Die Großraumwirtschaft hat den Souverän entmachtet.
Mit dem Euro ist ganz bewußt eine krisenhafte Währung eingeführt worden, denn man wußte, daß dahinter keine staatliche Souveränität existiert, die eventuelle Stützungsmaßnahmen ergreifen kann und drohende Bankinsolvenzen abwenden. Die Krisen waren vorausgesehen und die Lösung sollte sein, Krisen politisch zu meistern. Dahinter steht der Zwang, die beteiligten Staaten und Völker zur Not mit betrügerischer Gewalt zu überrumpeln.
Das humanitäre Asylrecht ist illegal ausgeweitet worden, so daß jeder Glückritter, Haderlump und Streuner hier hereinspzaieren und auf unsere Kosten leben kann, um die Volkssouveränität zu unterlaufen.
Gäbe es keine Ausländer, gäbe es weniger Wirtschaft, billigsten Wohnraum, billigste Energie, billigste Lebensmittel und keine sozialen Probleme. Die Wirtschaft wäre für den Menschen da und auf den Bedarf geschrumpft. Wer hat ein Problem damit, ausser die gierigen Bosse und ihre Parteimarionetten?
Die Nachricht der Nahles-Bude ad „Stabilisierung Beschäftigung durch Asylanten“ las ich auch in der Zeitung. Besagter Artikel war so „seltsam“ formuliert, dass diesen mehrfach lesen musste – und diesen unseren Asylanten jetzt für alles doppelt dankbar bin !
Ich glaube fest u. unerschütterlich an unendliche Dinge wie Schwachsinn und Dummheit. Der Herr helfe mir !
Asylsuchende stabilisieren deutschen Arbeitsmarkt„
Nur frisch zugereiste Mondkälber glauben das, weil sie nicht wissen, daß sämtliche Verlautbarungen der sog Arbeitsagentur mit L- beginnen, und mit -ügen enden.
Diese dienen der Täuschung, der Verbreitung gefälschter Statistiken, dem Vortäuschen von Aktivität, dem Verbreiten falscher Zahlen, der Beschönigung der Arbeitslosenzahlen uvm.
Beispiel: man stellt Dinge in einen scheinbaren Zusammenhang und textet:
“Zwischen 2014 und 2025 sei die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 3,9 Millionen zurückgegangen. Gleichzeitig habe die Zahl der Erwerbsfähigen ohne deutschen Pass um 3,4 Millionen zugenommen.„
A hat mit B zunächst überhaupt nichts zu tun, und “erwerbsfähig„ bedeutet nicht, daß diese Leute auch tatsächlich arbeiten.
Aber der treudofe Leser glaubt, die auf geheimnisvolle Weise verschwundene Gruppe A sei wunderbarerweise durch die Gruppe B ersetzt worden, und da eine Differenz besteht, brauche man sogar noch mehr von B. Genau das ist die Absicht, sozusagen zwei Fliegen mit einer Klatsche erwischt. Oder andeers ausgedrückt, man wird gleich zweimal verarscht.
Die fälscherei hat Methode: bereits in den 80er Jahren standen in den Computern des Arbeitsamtes massenhaft “Offene Stellen„ die schon lange vergeben waren, aber auch nach Monaten nicht gelöscht wurden, auch nicht nach Meldung durch Arbeitslose, die vergeblich dort angerufen hatten.
Damals fand auch die Abkehr von der “Arbeitsvermittlung„ zur reinen Verwaltung des Mangels statt, gefolgt von der Umbenennung des Ladens, und dem Übergang vom früher oft “lebenslangen„ Arbeitsplatz zum “Job„.
Und keiner hat es gemerkt.
Ja genau das haben uns doch diese „Regierungen“ schon 2015 versprochen. Es kommen Spitzenkräfte, Ingenieure, Ärzte, Goldstücke, was das Herz begehrt. Ich sehe wie die das Straßenbild bereichern von morgens bis spätabends. Diese Regierungen und ihre Ableger lügen, betrügen und verfälschen doch nicht. Das würden die nie, nie tun. Die lügen doch die Bevölkerung niemals an. Ich gucke jeden Abend Nachrichten, lese diese Spitzenpresse in D. Alles prima in Ordnung im besten Deutschland.
Die Asylindustrie boomt, auch Polizei, Gerichte ,Ärzte, Krankenhäuser, Psychiater,Anwälte, Totengräber ,haben gut zu tun. Diese Jobs sind gesichert, der Steuerzahler ist der Dumme.
Die Lichterketten schwächeln zuletzt, auch die RAF-Omas sind nicht mehr so oft präsent, wo sollman zuerst Haltung zeigen, man kommt gar nicht mehr hinterher.
Der deutsche Lemming nimmts mit Gleichmut, „,Jetzt sind sie nun mal da,da kann man nichts machen“, sagte mir zuletzt ein alter Mann, der wohl hofft, dass es immer die anderen trifft.