Staatsgewalt immer irrer: Mit schlechter Musik gegen Trucker

Während die Opposition gegen Premierminister Trudeau und seine Corona-Restriktionen friedlich bleibt, wird der Hass der Leitmedien auf die Lastwagenfahrer immer schriller.

In vielen Ländern der Welt solidarisieren sich Menschen mit den kanadischen Truckern des Freedom Convoy. Um solche Solidarität zu verhindern, versuchen manche Regierungen, jeglichen Protest im Keim zu ersticken. Die neuseeländischen Behörden greifen dabei zu bizarren Mitteln. Um vor dem Parlament kampierende Demonstranten zu vertreiben, schalteten sie die auf dem Rasen installierte Beregnungsanlage an. Zudem wandten sie eine Taktik der psychologischen Kriegsführung an: Dauerbeschallung mit schlechter Musik. Laut Zeitungsberichten hatte Parlamentssprecher Trevor Mallard diesen Vorschlag gemacht und sich an einer Playlist der 25 „am meisten gehassten Lieder“ orientiert. Die Washington Post berichtet:

„Die Anti-Protest-Playlist umfasste James Blunts ‚You’re Beautiful’, zu dem Demonstranten ihre Arme in die Luft reckten, sowie ‚Let It Go‘ aus dem Disney-Film ‚Frozen‘ und den viralen Kinderhit ‚Baby Shark‘. Auch jahrzehntealte Barry-Manilow-Songs und der 1990er-Hit ‚Macarena‘ tauchten Berichten zufolge auf.“

Auf Twitter nahm Mallard Vorschläge entgegen, welche schlechten Lieder gespielt werden sollen – offenbar ein Versuch, die Bevölkerung auf seine Seite zu ziehen. Der guten Stimmung der Demonstranten tut das keinen Abbruch. Auch nach vielen Tagen des Dauerprotests setze keine Müdigkeit ein, sagte einer der Demonstranten gegenüber der Tageszeitung New Zealand Herald. Es gebe eine „Rotation“:

„Es sind nicht dieselben Leute. Jeden Tag kommen Tausende neuer Leute hinzu. Wir haben zweimal einen Parkplatz geräumt und jeden Morgen tauchen einfach neue Leute auf.“

Menschen lüden Demonstranten zu sich nach Hause ein, damit sie dort duschen könnten. „Das ist die beste Partyatmosphäre, die man bekommen kann. Es ist einfach genial.“

Doch gutgelaunte, völlig friedliche Demonstranten, deren Protest den Charakter einer harmlosen Party hat und die von großen Teilen der Bevölkerung unterstützt werden – das ist nicht das Bild, das einige Redaktionen zeichnen wollen. Um die Demonstranten zu diskreditieren, werden immer wieder drei Mittel benutzt. Erstens: die „Hakenkreuzfahnen“, die die Trucker angeblich schwenken sollen. Es war unter anderem der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau, der die Demonstranten als Hakenkreuzträger diffamierte, als er sagte:

„Dies ist die Geschichte eines Landes, das diese Pandemie durch Einigkeit überstanden hat, und ein paar Leute, die schreien und Hakenkreuze schwenken, definieren nicht, wer die Kanadier sind.“

Die „Hakenkreuze“ erscheinen in den Berichten, die sie erwähnen, stets im Plural; niemand schreibt von einer Hakenkreuzfahne. Sucht man aber nach Fotos und Videos, die die Hakenkreuzfahnen zeigen, findet man immer wieder dieselbe, angebracht an einem Fahnenstock, an dem auch eine „Fuck Trudeau“-Flagge weht.

Es scheint so zu sein, dass bei einer Demonstration am Parlamentshügel in Ottawa, die Ende Januar stattfand, ein Teilnehmer oder eine kleine Gruppe zeitweise diese eine Hakenkreuzfahne schwenkte (ob das eine Sekunde oder einen Tag lang war, hat meines Wissens nach niemand überhaupt thematisiert). In einem Bericht der jüdischen Gemeinde Ottawas, in dem der Vorfall mit Recht beklagt wird, wird erwähnt, dass es sich um eine „kleine Minderheit“ der Demonstranten handelte. Andere lassen diesen Hinweis weg. Offenbar freuen sie sich – ebenso wie Trudeau –, etwas gefunden zu haben, mit dem sie die Demonstranten diskreditieren können. Besonders perfide geht dabei das zur SPD gehörende Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vor. „Corona-Proteste in Ottawa: Hüpfburgen und Hakenkreuze“, lautet die Überschrift eines Beitrags. Das Hakenkreuz (das das RND einfach in den Plural setzt), das die allermeisten der Protestteilnehmer mutmaßlich nicht einmal gesehen haben, wird zum bestimmenden Merkmal des gesamten Protests erhoben. Das ist so, als würde man die DGB-Demonstrationen zum 1. Mai als Kundgebungen für Josef Stalin bezeichnen, weil die sich zu Stalin bekennende Partei MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) dort mit ihren Stalin- und Mao-Bildern mitmarschiert.

Die meisten Kanadier unterstützen die Corona-Maßnahmen?

Ein besonders bescheuertes Argument, das in Presseberichten und auf Twitter immer wieder zu lesen ist, lautet: die demonstrierenden Trucker sprächen nur für eine Minderheit. Die Mehrheit der Kanadier sei für einen Impfzwang und die Politik der Regierung. Ob das so ist, könnte nur durch ein Referendum herausgefunden werden. Doch immer wieder liest man so etwas:

„Dabei sind 80 Prozent der Kanadier voll geimpft und haben keine Probleme mit den Corona-Maßnahmen ihrer Regierung. Doch die Minderheit, die anders denkt, lässt sich vor den Polizeiblockaden feiern.“

Hier wird so getan, als habe jemandes Impfung etwas mit seiner Einstellung zu einer etwaigen Impfpflicht zu tun: Geimpfte sind für Impfpflicht. Ich esse gern Garnelen. Will ich darum das Essen von Garnelen zur allgemeinen Pflicht machen und diejenigen, die keine Garnelen essen, bestrafen? Das „80-Prozent-der-Kanadier-sind-geimpft“-Argument ist so dumm, dass man sich nur verwundert an den Kopf fassen kann, verbreitet sich aber wie ein Virus. Auch die britische BBC etwa belegt die angebliche Unterstützung der kanadischen Bevölkerung für eine Impfpflicht damit, dass „80 Prozent der Kanadier vollständig geimpft“ seien.

Das Ziel dieses Arguments: die Demonstranten als isolierte Minderheit erscheinen zu lassen. Auch totalitäre Regime behaupten gern, Dissidenten seien eine winzige Minderheit. Bei der Volkskammerwahl in der DDR 1986 erhielt der Listenvorschlag der von der SED geführten Nationalen Front ja bekanntlich eine Zustimmung von 99,94 Prozent, bei einer Wahlbeteiligung von 99,74 Prozent.

Dem Ziel, die Demonstranten als Volksfeinde zu diskreditieren, dienen auch Behauptungen, dass ominöse „Anwohner“ die Proteste ablehnten. Unter der Schlagzeile „Party, Drohungen und genervte Anwohner“ heißt es im Vorspann eines Artikels von tagesschau.de:

„Die meisten Kanadier unterstützen die Corona-Maßnahmen. Doch die Protest-Trucker wollen weiterkämpfen – für ihre Freiheit, wie sie sagen. In Ottawa feiern sie eine Dauerparty. Anwohner sind genervt.“

Der Beitrag enthält keinen einzigen Beleg für die These von den „genervten“ Anwohnern. Am ehesten in diese Richtung geht das Zitat eines Restaurantbesitzers, der sagt:

„An einem Freitagabend hätten wir normalerweise Schlangen vor der Tür. Jetzt ist gerade ein Platz besetzt – von 460 Plätzen. Wir verlieren gerade bis zu 10.000 Dollar pro Tag."

Und selbst dieser Restaurantbesitzer sagt nicht, dass er „genervt“ sei. Tagesschau.de lässt keinen Zweifel daran, wen der Leser für die Guten und wen für die Bösen halten soll – und dass das Ausrufen eines Ausnahmezustands eine prima Sache ist: Dass der kanadische Premierminister Justin Trudeau nun ankündigte, „die Blockaden von Gegnern der Corona-Maßnahmen per Notstandsgesetz zu beenden“ und „Bürgerrechte zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung außer Kraft zu setzen“, bezeichnet tagesschau.de als einen „historischen (!) Schritt in Kanada“. „Noch nie“ zuvor sei das Gesetz angewandt worden, frohlockt die Redaktion. Jetzt endlich also werden Bürgerrechte ganz offiziell außer Kraft gesetzt. Um zu sehen, gegen welchen öffentlichen Feind die diktatorischen Maßnahmen eingesetzt werden sollen, muss man in der Berichterstattung ein paar Tage zurückgehen:

„Ottawas Bürgermeister Jim Watson sagt, was da geschehe, gehe ‚weit über normale Proteste hinaus‘. Denn: ‚Die Leute campen, grillen, kommen mit Spanferkeln am Spieß, bauen Whirlpools und Hüpfburgen auf.‘ Ältere Bürger der Stadt würden sich nicht mehr auf die Straße trauen und junge Familien mit Kindern würden nicht mehr schlafen – weil die ganze Nacht Feuerwerk gezündet wird‘. Eine ‚komplette Rücksichtslosigkeit‘, befindet Watson und verhängte am Wochenende den Notstand, um den Sicherheitskräften mehr Befugnissen zu verschaffen, wenn diese gegen die Blockierer vorgehen.“

Also: Böse Demonstranten in Whirlpools und auf Hüpfburgen – gute Politiker, die Bürgerrechte außer Kraft setzen, um Proteste zu beenden.

Ganz anders ist die Berichterstattung von tagesschau.de, wenn es um Linksextremisten geht. Als Gruppen aus dem „Antifa“-Spektrum vor rund zehn Jahren unter dem Motto Occupy Wall Street (später auch: Occupy Seattle, Occupy Portland etc.) öffentliche Plätze blockierten, kamen bei tagesschau.de vornehmlich Unterstützer zu Wort. Von „wachsenden“ Protesten „gegen die Macht der Banken und die Wohlstandsverteilung in den USA“ war die Rede und von einer „bunte[n] Mischung der Wall-Street-Rebellen“, die „prominente Unterstützung“ erhielten.

Schlitzen Sie die Reifen auf!

Als die gleichen Antifas ab dem Frühjahr 2020 in den USA und auch in Kanada nachts marodierend durch die Innenstädte zogen, Morde verübten und brandschatzten, bezeichnete tagesschau.de die Gewaltorgien stets als „Proteste“ und behauptete allen Ernstes: „Trump entsandte Bundespolizisten nach Portland, um die Proteste (sic!) einzudämmen.“ Und das im selben Beitrag, in dem tagesschau.de meldete, dass diese „Protest“-Leute gerade einen Menschen umgebracht hatten. Die typischen Kennzeichen dieser „Proteste“ waren abgefackelte Autos und geplünderte Geschäfte, auch Häuser wurden angezündet. Die Antifa-Gewalt hat allein 2020 und allein in den USA den Versicherungen gemeldete Sachschäden von mehr als zwei Milliarden US-Dollar verursacht. Inhaber selbst kleiner familiengeführter Geschäfte müssen seither in einer Stadt wie Los Angeles mehr als tausend Dollar mehr an Versicherungsprämien zahlen – pro Monat.

Für viele Journalisten der etablierten Medien aber sind brandschatzende, plündernde und gelegentlich mordende „Demonstranten“ die Guten, weil sie im „Antifa“- und „Black Lives Matter“-Gewand daherkommen. Trucker, die schlimmstenfalls Whirlpools und Hüpfburgen aufbauen, sind die Bösen, weil sie nicht die richtige Ideologie haben. Im Hinblick auf die kanadischen Trucker-Proteste twitterte die CNN-Analystin Juliette Kayyem dieser Tage:

„Der Konvoi-Protest, der von rechten Medien als ‚Freiheitsprotest‘ gefeiert wird, ist jetzt ein wirtschaftliches und sicherheitspolitisches Problem. Die Ambassador Bridge-Verbindung macht 28 % der jährlichen Handelsbewegungen zwischen den USA und Kanada aus. Schneiden Sie die Reifen auf, leeren Sie die Benzintanks, verhaften Sie die Fahrer und bewegen Sie die Lastwagen!“

In Kenosha, Wisconsin, stand ein CNN-Reporter im August 2020 beim Live-Bericht von einer linksradikalen Demonstration vor zahlreichen brennenden Autos. Die eingeblendete Schlagzeile lautete: „Hitzige, aber zumeist friedliche Proteste nach Polizeischüssen.“

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Andreas Müller / 18.02.2022

Liebe Leute, in meiner eigenen Sache zur Selbstbestimmung der Informationsfreiheit. Ich zahle momentan mehr Geld an z.B. Achgut, Reitschuster, Junge Freiheit,  Tichy und noch weitere als die höhe der GEZ Zwangsgelder.  Viele meiner Bekannten wurden von mir erst auf diese Medien hingewiesen und jeder kann sie soweit kostenlos nutzen, und das wird auch getan.  Nur ohne unsere finanzielle Unterstützung stärken wir die ÖR und alle anderen SZ, FAZ, Stern, Spiegel etc. etc. Jeder Cent unterstützt die Informationsfreiheit in diesem Land. Das ist unser stärkster Widerstand. Danke.

Ludwig Luhmann / 18.02.2022

Die besten Deutschen aller Zeiten im besten Deutschland aller Zeiten: Heutzutage ist es unvorstellbar, dass die Deutschen jemals ohne Holocaustleugnungsverbot existieren konnten.

Thomas Taterka / 18.02.2022

In Kanada ist praktisch jeder Patriot und man ist sehr stolz darauf, nicht so verroht zu sein wie der mächtige Nachbar mit der notorisch großen Schnauze . Der Grund für die 80% dürfte hauptsächlich darin liegen , daß man allgemein verstanden hat , wie obszön und bigott es ist , Kranke , die es sich nicht leisten können , ohne Versorgung ihrem Schicksal und den Anwaltsimperien der Versicherungsbranche zu überlassen, wie das in den USA lange Zeit völlig widerspruchslos gehandhabt wurde . Den Bürgern Kanadas beizubringen , der Gesundheitspolitik des Landes zu misstrauen, wird also schwierig werden, wenn nicht unmöglich. Im Wesentlichen geht es ja nicht um die Grundsatzfrage , ob geimpft oder nicht , sondern warum Beschränkungen, wenn geimpft . Die Gegner ” Trudolfs ” im kanadischen Parlament sind ALLE geimpft und nehmen das Wort ” Impfung ” sehr wörtlich, es ist eine Kampf um die Macht der bisher Folgsamen, die als Patrioten wohl kaum zu vergleichen sind mit den deutschen Konservativen . Da liegen Welten dazwischen .

U. Unger / 18.02.2022

Wo kommt man an die Setlist ran? Bin irgendwie neugierig zu erfahren welcher Künstler man sich bedient?

Werner Arning / 18.02.2022

Gewaltsamer Linksextremismus wird von unseren Medien in der Regel wohlwollend begleitet. Ideologisch von den Medien nicht gebilligte Proteste, und seien sie noch so friedlich, werden verdammt und als Gefahr für sie Allgemeinheit hingestellt. So weit, so bekannt, so mittlerweile die Norm. Aber James Blunts „You‘re so beautiful“ in Dauerschleife würde mich auch fertigmachen. Fehlt nur noch Tina Tuner „What‘s Love“, oder Bon Jovi „It‘s my live“, oder Nickleback. Dann heißt es nur noch : I surrender. I give up.

Franz Michael / 18.02.2022

Eines wird für mich im Vergleich der Länder immer deutlicher. Die alten Kräfte der Hochfinanz die schon den 1/2WK zu Verantworten haben, sind nun wieder aktiv und versuchen sich hinter den Begriffen wie Nazi, Antisemitismus und Holocaust zu verstecken. Z.B. in Deutschland ein Dr. Michael Blume als Antisemitismusbeauftragter der selbst Antisemit ist. Der Holocaust war eine politisch, industrielle staatliche Vernichtung von Juden und andere Menschenleben großteils unter staatlichen Zwang und Drohung. Und jetzt finden solche Umdeutungen genau in den Ländern statt, die zu den Five Eyes Geheimdienstallianz (tlw. Rattenlinie!) gehören. In Guantanamo wird/wurde nicht nur nach dem Mengele “Kubark Manual” gefoltert, auch mit Musik. Es gab einen Kinofilm “Musik als Waffe”, “No Touch Torture”. “Auch in Dachau wurde Musik gezielt zum Foltern eingesetzt. Außerdem erfüllte die Musik noch einen weiteren Zweck: Sie übertönte die Schreie der Gefolterten.”—Vermutlich sind die heutigen Five-Eyes Demokratien nur eine teilweise Fortsetzung der Vergangenheit. Und schon vor 100 Jahren bestand aus der Hochfinanz die Bestrebung alle Menschen zu nummerieren. (American Breeders Association, Willet Hays, Eugenics Record Office, Carnegie +++) Wie dämlich australische Demonstranten im Schnee zu zeigen.

dina weis / 18.02.2022

Es geht nur noch um das Installieren eines Herrschaftssystems, um weitere Maßnahmen nach ihren Spielregeln umsetzen zu können. Dabei sind die Verweigerer und Selbstdenker ein Dorn im Auge. Da auch die profitorientierte gleichgeschaltete Medienlandschaft ein BIG Player in diesem Geschäft ist und die gesellschaftlichen Organisationen als Nutznießer ebenfalls mit drin hängen, braucht man sich über den neuen Faschismus, der weltweit am köcheln ist nicht wundern. Die 80 % Blödheit, die unter den Menschen grassiert ist das eigentliche Virus, denn jene tragen dazu, dass sich solche Strukturen zäh halten und die Feudalherren ihr Gift verspritzen können. Eine Anmaßung sondergleichen. Zum Kotzen . Mir reichts nur noch und trotzdem heißt es Widerstand wo immer es geht!

S. Marek / 18.02.2022

Trudeau hat eine langjährige Affinität zu autoritären Regierungen. Im Jahr 2013, bevor er PM wurde, wurde er gefragt, welches Land er am meisten bewundere. Trudeau antwortete: “Wissen Sie, ich bewundere China in gewissem Maße, weil ihre grundlegende Diktatur es ihnen ermöglicht, ihre Wirtschaft im Handumdrehen umzukrempeln und zu sagen: ‘Wir müssen am schnellsten grün (?) werden… wir müssen anfangen, in Solaranlagen (?) zu investieren’. Ich meine, es gibt eine Flexibilität, von der ich weiß, daß PM S. Harper davon träumen muß, eine Diktatur zu haben, in der er alles tun kann, was er will, und das finde ich ziemlich interessant.” Und als Fidel Castro 2016 starb, gab es in Trudeaus Erklärung keinen Hinweis auf die Blutrünstigkeit und Unterdrückung des kommunistischen Regimes in Kuba. Stattdessen überschlug sich Trudeau geradezu mit Lob für “Kubas dienstältesten Präsidenten”. Er erklärte, daß “Fidel Castro ein überlebensgroßer Führer war, der seinem Volk fast ein halbes Jahrhundert lang diente. Als legendärer Revolutionär und Redner hat Herr Castro das Bildungs- und Gesundheitswesen (?) seines Inselstaates entscheidend verbessert.” Er sagte, seine Familie schließe sich “dem kubanischen Volk an, das heute den Verlust dieses bemerkenswerten Führers betrauert”. Jetzt können wir sehen, daß dies nicht nur ein unüberlegter Ausdruck der Trauer um einen Mann war, den Trudeau offensichtlich sehr liebte. Sein Lob für China und für Castro hat die Bewunderung für die Fähigkeit des Autoritären gemeinsam, Dinge durchzusetzen, ohne Rücksicht auf die Opposition oder das Geben und Nehmen des demokratischen Prozesses. Und jetzt kann Trudeau sich des Freiheitskonvois entledigen und die Bankkonten der Demonstranten beschlagnahmen, ohne auf Gerichtsbeschlüsse warten und sich um ein ordentliches Verfahren kümmern zu müssen.  Was jedoch noch schlimmer ist, ist das Schweigen der Welt. Eine der wichtigsten freien Republiken der Welt verwandelt sich vor unseren Augen in einen Polizeistaat, ..

Lutz Herrmann / 18.02.2022

Landesweit gelten auch strenge Impfmandate, die für Ungeimpfte starke Einschränkungen bedeuten. Stirbt man an der Impfung, hat man jedoch Pech gehabt. War ja die eigene “freie” Entscheidung.

Christoph Ertel / 18.02.2022

Friede den Hütten! Krieg den Palästen! Heute würde Georg Büchner sicherlich noch “Stürmt die Redaktionen” hinzufügen.

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