Mit der Öffnung von SPD-Chef Kurt Beck für Hilfe der Linken in Hessen steuert die Partei auf einen neuen Richtungsstreit zu. Beck erteilte am Donnerstag zwar einer “aktiven Zusammenarbeit” mit den hessischen Linken eine Absage, nicht aber der Wahl der SPD-Kandidatin Andrea Ypsilanti mit Linken-Hilfe oder anderen Kooperationsformen. Die rechten “Seeheimer” und “Netzwerker” in der SPD lehnten jede Form der Zusammenarbeit mit der Linken umgehend ab. Auch der Hamburger SPD-Kandidat Michael Naumann schloss für sich aus, mit Stimmen der Linken Regierungschef zu werden. Experten erwarten nun schwere Verluste für die SPD in Hamburg und im Bund 2009.
