
Zu diesem Thema; gestern Abend! Unter den Linden. Prof. Harald Welzer mit Prof. Norbert Bolz. Das war schon beeindruckend mit welcher Nonchalance der Herr Welzer all die sehr genau dargelegten Argumente von Herrn Bolz versucht hat als reine Verschwörung abzutun. Und dabei gerne auch mal mitleidig gegrinst hat. Das ging in etwas so: Bolz beschreibt Vorgänge, Welzer räumt ein, und bestreitet gleichzeitig, das ging so einige Male. Lustig!!
Was für ein sauguter Text!! Wenn doch nur der Staatsfunk abgeschafft werden könnte, ich würde was drum geben.
Ich finde Herr Köppel hat nicht ganz Unrecht, was er sagt macht Mut, was er sagt ist ein Zeichen der zerbröselnden Macht der Herrschenden. Alles richtig, nur wo ist die Grenze zwischen dem Oech und Schwefel der Regierenden und dem harten Oppositionsbrot? Wann kippt das System ins Totalitäre? Das ist eine Gratwanderung, die Frage ist sind wir noch auf dem Grad oder nicht. Würde Herr Köppel das Gleiche auch den Oppositionellen in Russland sagen? Heute oder auch zu Stalins Zeiten? Die Ortsbestimmung des Jetzt ist das Problem, die Frage wohin kippt das System? Was mich wirklich beängstigt ist, das Wahlvolk trögt das System mit. Das scheint mir eine deutsche Krankheit zu sein, deren Symptome Sorgen machen, mehr als sie es in der Schweiz täten.
@ Klaus Müller Mit Ihrer Meinung gehen Sie den Linken auf den Leim. Denn: In welchen Punkten des AFD-Programms „geben die Höckes den Ton an“? Das zum einen. Zum anderen: Welche schlimmen Positionen vertritt ein Höcke überhaupt? Jedenfalls spiegelt Ihre Äusserung die Unfähigkeit deutscher Nicht-Linker wider, sinnvollen, an Ergebnissen orientierten Widerstand zu leisten. Einen „Höcke“ finden Sie als Ausrede immer. Zu jeder Zeit. In jeder Partei. Wenn Sie tatsächlich konservativ sind, dann haben Sie die Unterordnung unter linkes Denken verdient.
@giesemann gerhard. Ihrem Kommentar kann ich vollumfänglich zustimmen. Herr Alberts, danke ich für seinen sehr guten Gegenspruch zu dem von Herrn Köppel. Viele erklärende Beleuchtungen und Hinweise einer “anderen Sicht”, die eben wieder einmal aufzeigen, zu was eine echte Diskussion fähig ist und leider zum grossen Teil durch die Staatliche Übermacht der Medien in EUtschland gar nicht mehr möglich scheint. Die “Muskelspiele” die diese Regierung so unverfroren offen fast schon zelebriert, (Merkel Spahn, Söder, und all die Bären und Böckinnen) die sind alleine schon ein reine Provokation. Gegensätzliche Meinungen, sofern man sie dann auch diskutiert, sind eine Bereicherung und keine Angriffe. Ich hoffe sehr, dass das noch ein Weilchen auf einer so hohen Ebene stattfinden kann. Das ist erfrischen, erleuchtend und schlussendlich nur Lehrreich. Herzlichen Dank an die Achse und auch an die Kommentatoren. b.schaller
Und Köppel hat doch Recht! Was Spiegel, Süddeutsche oder Zeit schreiben ist doch längst nicht mehr vom Deutungswert von vor 30, 40 Jahren. All die Alternativmedien kommen auf wesentlich höhere Leserzahlen und beginnen immer mehr die Agenden zu setzen. Es könnte noch viel mehr sein, wären da nicht Duckmäusertum (In einem noch immer gut funktionierenden Rechtsstaat -der heute links-grüne Schlagseite hatte zu früher schwarzer- sagen mehr als die Hälfte, man dürfe nicht mehr alles sagen. Das sagt mehr zum Zustand dieser Menschen aus als zur politischen Lage), Wehleidigkeit/fehlender Kampfgeist und der Hang zum Zerreden (vulgo: Haare in jeder Suppe suchen, kleinkarierte Kritik). Dazu kommt die aktuelle Volkskrankheit, sich partout als Opfer stilisieren zu müssen, um gross herauszukommen.
Ganz meine Meinung. Die Vorstellung, “es wird schon gutgehen, habt euch nicht so”, die hinter Köppels Ansicht zu stehen scheint, ist falsch. Karl Popper schrieb schon, dass es keine sichere Methode zur Vermeidung der Tyrannei gebe. Möglich, dass wir nun Zeuge des Versagens der Institutionen werden.
1984 spielt in einem sowjetischen Gefangenemlager. / Die unappetitliche Elite förderte die Subkulturen. Natürliche Tabus hat sie eingerissen, widernatürliche Tabus sind entstanden. Die Minderheiten, die sie instrumentalisiert und der Mehrheitsgesellschaft zum Maßstab setzt, stammen von Sankt Pauli. / Ich denke, wir sollten aushören, uns was vorzumachen. Wissenschaftler sind keine Christen, Hindus oder Naturreligiöse, sondern kalt berechnende Atheisten, die schon mal über Leichen gehen, wenn’s dafür Studiengelder gibt. Für die sind Menschen Hautm Knoche, ein Büschel Haare, Bioautomaten, es gibt keine Empathie. Politiker sind Straßenräuber, die es zu was gebracht haben. Und für Manager ist der Bürger eine Rohstoff, der mit Werbeterror und allen möglichen kriminellen Machenschaften zum Kauf von billigem Scheiß gezwungen werden soll. Der absurdeste Werbespruch scheint mir: Wir lieben Lebensmittel. Die Betonhalle ist ein Leichentempel, der noch skurriler wird durch den Mix völlig mißratener Jammermusik und krachendem Reklamemüll. Dert wird meistes gesprochen von Mädchenstimmen. Das ist kein Einkaufserlebnis, das ist der Crankheitsherd. / Frauen lieben Einkaufen, die latschen da durch wie durch ein Museum. Frauen lieben den Chemiewaffenhandel Rossmann und Frauen gucken diese widerlichen Talks am Nachmittag. / Die Vernunftbegabten sind eine Minderheit. Die Subkultur ist oben.
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