Vera Lengsfeld / 11.10.2020 / 11:00 / 8 / Seite ausdrucken

Sonntagslektüre: Tuvia allein unter Briten

Tuvia Tenenbom ist ein waghalsiger Mensch. Er hat sich allein unter Amerikaner, Deutsche, Juden und Flüchtlinge gewagt und ist nicht nur heil wieder herausgekommen, sondern bereichert an Erkenntnis und Einsichten. Im Winter 2018/2019 hat er sich allein unter Briten begeben. In einer Zeit, da es im Vereinigten Königreich hoch her ging wegen des beschlossenen und von den Leave-Gegnern immer wieder verzögerten Brexits, ist Tenenbom von Schottland bis Wales gereist, um die Inselbewohner zu erforschen und hat dabei die erstaunliche Entdeckung gemacht, dass kaum jemanden der Brexit, Medienthema Nummer eins, interessierte. Dafür stieß Tenenbom immer wieder auf höchstes Interesse an der palästinensischen Frage. Palästinenserfahnen an Rathäusern, als Wandgemälde, auf T-Shirts, Stickern, in Oxfam-Läden, an Straßenständen und in Universitäten. Diese Palästinenser-Besessenheit ist die Kehrseite eines flächendeckenden Antisemitismus.

Ich muss zugeben, dass mich das überrascht hat. Ich habe Ende der 1980er zwei Jahre in England gelebt, bin viel im Land herumgekommen, aber von Antisemitismus habe ich nichts bemerkt. War ich blind? Aber auch meine angeheirateten jüdischen Verwandten haben nie etwas von Antisemitismus erzählt. Sie lebten gern in London und in Manchester, waren gesellschaftlich aktiv und wirkten ausgesprochen entspannt. Zwei waren übrigens Labour-Mitglied.

„Ist Jeremy Corbyn Antisemit, ja oder nein?“

Dieselbe Labour-Partei war, als Tenenbom das Land erforschte, Thema Nummer zwei in den Medien, wegen ihres Antisemitismus-Problems. Labour-Chef Jeremy Corbyn war als offensichtlicher Antisemit der Schatten-Premierminister des Landes, was vielen Juden schlaflose Nächte bereitete und mit Ausreisegedanken spielen ließ. Aber kaum jemand, den Tenenbom interviewte, wollte aussprechen, dass Corbyn ein Antisemit ist und dass es ein Problem mit Alltags-Antisemitismus gibt.

Selbst der jüdische MP, der nie ohne seine Tasche mit seinem Pass und Geld in über zwanzig Währungen unterwegs ist, um jederzeit sofort das Land verlassen zu können, will Klartext reden. Auch das jüdische Parlamentsmitglied Louise Ellmann, gerade von Prinz Charles in den Adelsstand erhoben, die seit Jahrzehnten Labour die Treue hält, obwohl sie von Jeremy Corbyn wiederholt als „ehrenwehrte Abgeordnete für Tel Aviv“ angesprochen wurde, windet sich:

„Ich würde Sie gerne etwas fragen, sage ich zur Dame Commander, und bitte antworten Sie mit Ja oder Nein.

Sie lacht. Ist Jeremy Corbyn Antisemit, ja oder nein?

Ich sitze über eine Stunde mit ihr zusammen, und nicht einmal sagt sie, was sie denkt. Das ist umso bizarrer, als völlig offensichtlich ist, was sie denkt – ihr Mann hat es ausgesprochen. Aber sie will nicht. Keine Chance. Ich merke, es wäre einfacher, einen Hund dazu zu kriegen, Jiddisch zu sprechen, als eine Jüdin, die Dinge beim Namen zu nennen.“

Shakespeare gegendert

Dagegen hat nie jemand Probleme, über die Palästinenser zu sprechen, auch wenn er wenig bis keine Kenntnisse über die palästinensische Geschichte und die gegenwärtigen Zustände hat. Die palästinensischen Raketen, die immer mal wieder auf Israel abgeschossen werden, scheinen in den Köpfen der Palästina-Fans den umgekehrten Weg genommen zu haben. Die Steine und Molotow-Cocktails, die von jugendlichen Kämpfern auf die israelische Grenze gefeuert werden, verwandeln sich in der Phantasie, nicht nur des Künstlers Banksy, in Blumensträuße. Den Ursachen dieses Phänomens konnte Tenebom nicht wirklich auf den Grund kommen.

Tenenbom ist im Hauptberuf Theatermacher. Er ist der Gründer des Jüdischen Theaters von New York. Schon früher ist er gern nach London geflogen, nur um ins Theater zu gehen. Er hält die britischen Theater und ihre Schauspieler für die besten der Welt.

Nun muss er feststellen, dass die Theaterkunst schon halb durch politische Korrektheit ruiniert ist. Es gibt sie noch, die wunderbaren Inszenierungen, die zum Teil seit Jahrzehnten laufen, wie die „Producer“ in Manchester, die Stadt, die sich nach dem Aus als industrielles Zentrum als Kulturstadt neu erfunden hat. Aber Tenenbom trifft sowohl in den Shakespeare-Hochburgen Stratford upon Avon und im Globe-Theatre London auf Neuinszenierungen, die ihm die Haare zu Berge stehen lassen oder gar aus der Vorstellung treiben. Shakespeare gegendert, heißt, ihn kastriert zu haben. Tenenboms Hoffnung ist, dass nach dem Brexit die europäischen Einflüsse auf das britische Theater abnehmen könnten und es zu altem Glanz zurückfindet.

„Jeder Versuch der Kollektivierung endet in der Katastrophe“

Was Tenenbom nervt, ist die Haltung der unterlegenen Remain-Anhänger, die Leave-Mehrheit nicht anzuerkennen und rückgängig machen zu wollen. Er kommt immer wieder darauf zurück, wie undemokratisch er dieses Verhalten findet. In seinen Augen ist der Brexit ein Teil der Auflehnung der Bevölkerung gegen die globale Elite, die sich in den Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs herausgebildet hat und eine neue Variante der Weltherrschaft, genannt Global Governance, anstrebt.

Der für mich interessanteste Teil des Buches ist sein Zusammentreffen mit Nigel Farage. Anders als alle anderen Gesprächspartner kommt Farage ausführlich zu Wort, wird kaum unterbrochen oder kommentiert. Wer eine kurze, aber prägnante Zusammenfassung der Haltung Farages haben will, greife zu Tenenbom.

Farage begründet seine Ablehnung der EU damit, dass eine neue globale Macht aufgebaut werden soll, ein neuer Staat, ohne Zustimmung der Öffentlichkeit. Er hält den Nationalstaat für eine funktionierende, reife Demokratie und deshalb den besten Friedensgaranten.

„Letzten Endes besteht die Menschheit aus Individuen, und jeder Versuch der Korporatierung oder Kollektivierung der menschlichen Seele endet in der Katastrophe.“

Angesichts der grauenhaften Erfahrungen mit dem Kollektivismus im letzten Jahrhundert, kann ich Farage nicht widersprechen, Tenenbom offenbar auch nicht. Das Beunruhigendste an diesem Versuch der Re-Kollektivierung – diesmal der gesamten Menschheit – ist, dass so wenige darüber nachdenken und zu schwach oder zu feige sind, dagegen anzukämpfen.

„Die Trotzkisten hassen Israel, weil es ein Nationalstaat ist“

„Ich meine“, so Farage, „das muss man sich mal vorstellen, eine halbe Milliarde Menschen werden von Leuten regiert, die wir nicht wählen und nicht loswerden können.“

Am Ende des Gesprächs kommt Tenenbom auf den Antisemitismus zu sprechen. Wie konnte es so weit kommen, fragt er Farage.

„Ich glaube, das hängt mit dem ganzen Globalismus zusammen. Die Trotzkisten sind Globalisten. Die Trotzkisten in der Labour-Party sehen in der Europäischen Union einen Prototyp für eine Weltregierung. Und eins der Länder, die sie am meisten hassen ist Israel. Nicht, weil da Juden sind, sondern weil es ein Nationalstaat ist, der sich und seine Grenzen schützt.“

Damit hat es ausgerechnet Farage auf den Punkt gebracht.

Trotz des Antisemitismus fällt es Tenenbom am Ende schwer, Großbritannien zu verlassen. Er ist „angefixt“. Das verstehe ich nur zu gut, denn auch mir fiel es schwer, von dort wegzugehen, obwohl das Abenteuer der Vereinigung Deutschlands auf mich wartete.

Wie geht es mit Großbritannien weiter? Gerüchten zufolge, die von Tenenbom in die Welt gesetzt wurden, „werden das National Theatre und das Shakespeare Globe … eine Produktion von ‚Ganz oder gar nicht' herausbringen, mit einer Trans-of-colour-Besetzung und lauter entblößten Montys, zum Entzücken aller britischen Katzen. Ich werde dabei sein.“

Ich auch.

„Allein unter Briten: Eine Entdeckungsreise“ von Tuvia Tenenbom, 2020, Frankfurt am Main: Suhrkamp, hier bestellbar.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Vera Lengsfelds Blog.

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Joachim Grüner / 12.10.2020

Wirklich? Farage sagte: “Eine halbe Milliarde Menschen werden von Leuten regiert, die wir nicht wählen und nicht loswerden können”? In China leben aber 1,4 Milliarden Menschen!

Marc Greiner / 11.10.2020

“Zwei waren übrigens Labour-Mitglied.”——Genau das ist das Problem von vielen Juden. Es ist vor allem auch ein Generationen-Problem. Bekannte von mir, welche schon älter sind und jüdisch, haben mit ihren Kindern diametral verschiedene Ansichten über Politik. Ihre Kinder wählen noch immer Links und Grün. Und dann beklagt man sich über Antijudaismus (antisemitismus ist ein ungenaues dofes Wort).———Ich habe mal zwei jungen Juden, Mädchen und Junge, in einem Gespräch überzeugen können, doch einmal nach Israel zu reisen. Ich habe von meinen Erfahrungen berichtet von dort und sie, soweit es ging, über die BDS-Propaganda aufgeklärt. Stellen Sie sich vor, die haben bei BDS mitgemacht und wollten nie nach Israel reisen, das sei ein Unrechtsstaat. Die hatten so viele Vorurteile. Ich war überrascht und froh, das ich sie so schnell umstimmen konnte.———-Da sieht man eben wieso Linke Stimmrechtsalter 16 wollen: Leicht beeinflussbare Menschen.

A. Ostrovsky / 11.10.2020

Uoooohh, allein unter Briten….. Das ist noch gar nichts. Ich habe mich sogar schon allein unter Sachsen gewagt, wobei die so rächz sind. Und in Bayern ist es ja auch gefährlich. In der U-Bahn spricht niemand meine Sprache. Ansonsten vielen Dank für den Mut und die intelligenten Erkenntnisse. Was ist aber nicht ganz verstanden habe: Sind eigentlich alle Trotzkisten auch Globalisten und/oder auch nur die? Vom Stalinschen Antisemitismus habe ich nämlich schon gehört, aber von dem Antisemitismus des Lev Bronstein noch nicht. Das ist ja auf dem selben Level, wie dass Hitlers Großmutter Magt im Palast eines Wiener Geldbaruns (mit hier nicht genannten anderen Eigenschaften) gewesen sei, von dem sie ihren Sohn Alois empfangen hätte. Also wenn das eine stimmt, kann es das andere auch. Und dann gibt es noch die Geschichten vom Cafe Central, wo sich 1912/13, also noch vor der Urkatastrophe, die frühen Globalisten getroffen haben sollen, darunter auch Herr Bronstein und Herr Schugaschwili und mehrere andere Personen, deren frühe Bekanntschaft eigentlich ausgeschlossen scheint. Es soll auch unter ganz anderem Kontext gewesen sein. Mehr spare ich mir jetzt. Ich irre auch hilflos zwischen den Begriffen Trotzkismus, Stalinismus, Marxismus, Leninismus, Nationalsozialismus und Verschissmuss hin und her und finde keinen Reim. Da würde eine alles erklärende Geschichte, wie das seit 1912 in London vorbereitet wurde, wie eine Bombe einschlagen. Ich denke auch die Briefe der Brigid H. sind nicht geheim und darüber wurden auch schon Theorien entwickelt. Ich würde mir wünschen, dass alle diese Begriffe mal auf sicheren Boden gestellt werden, weg von der Verwendung als Kampfparole, weg von der Gefahr, das im selben Zusammenhang noch andere Ismen auftauchen könnten, weg von den morschen Bohlen, wo man jederzeit durchbrechen kann, um sich dann vis a vis dem David I gegenüber zu sehen.

S. Marek / 11.10.2020

@ Vera Lengsfeld, liebe Frau Lengsfeld, daß toppt sogar das Buch vom Tuvia,  haben Sie von dieser “Demo” in Frankfurt gehört: Frankfurt: Demo für Aufnahme von Moria-Flüchtlingen eskaliert mit antisemitischen Hassrufen (Update: Enissa Amani)  Von David Berger - 5. Okt. 2020 ? Zu finden auf philosophia-perennis.com.  >>> (David Berger) Die Demonstrationen für die unbegrenzte und sofortige Aufnahme aller Immigranten aus Griechenland zeigen sich zunehmend unterwandert von linken (Migrantifa) und antisemitischen Extremisten. Am vergangenen Wochenende wurde dies bei einer Demonstration in Frankfurt sehr deutlich.  Bei dem Refugee welcome-Aufmarsch anlässlich von Moria/Lesbos waren nicht nur nationalistische Flaggen zu sehen, sondern auch antisemitische Parolen zu hören: „Free Palestine—From the River to the Sea“ heißt, dass das ganze Israel „judenfrei“ gemacht werden soll.  Andere Teilnehmer berichten gar von „Israel Judenrein“-Rufen auf dem „Moria-Aufmarsch“ in Frankfurt.

Gabriele Klein / 11.10.2020

Vielen Dank für den Lesetipp. Und Herrn Farage zu zitieren, einen der letzten Menschenrechtler im Post-humanen Zeitalter lohnt in der Regel immer. Hier bin ich ausnahmsweise andrer Mainung: ...“Und eins der Länder, die sie (Trotzkisten d. labour party) am meisten hassen ist Israel. Nicht, weil da Juden sind, sondern weil es ein Nationalstaat ist, der sich und seine Grenzen schützt.“ Ich glaube der Judenhass gilt am Ende nicht dem Grenzschutz, sondern dem 1. Gebot, das die menschliche Seele direkt einer transzendenten Intelligenz unterstellt und somit der Vereinnahmung durch die totalitären ....“ismen”  und ihren Diktatoren entzieht.  Schade Frau Lengsfeld,  dass man Sie nicht allerwenigstens zur Bundestagspräsidentin wählen kann.  EIch würde mir “alternative” Wahlen wünsche wo wir unsere Wahlwünsche selbst zählen könnten, denn ich kann mir nicht denken dass diese oder jene über Listenplätze in die Regierung gelangte Figur je vom Volk mehrheitlich gewählt werden würde. Dies sollte man aufzeigen, es ginge so einfach, dass vermutlich deshalb keiner auf die Idee kommt.

Ralf Pöhling / 11.10.2020

Dass außerhalb Israels lebende Juden den Mund eher selten aufbekommen und die Dinge meist nicht beim Namen nennen, hat einen einfachen Grund: Sie sind überall außerhalb Israels eine kleine Minderheit. Strategisch sind in einer solchen Situation Ausweichmanöver und “in Deckung gehen” zur eigenen Sicherung oftmals viel sinnvoller, als frontal gegenzuhalten. Was dann den gepackten Koffer des im Artikel genannten jüdischen MP erklärt. Ein gewisses Maß an Öffentlichkeit kann jedoch einen vergleichbaren Zweck erfüllen. Siehe Tenenbom und auch Broder. Allerdings muss man dafür charakterlich geeignet sein und das ist nicht jeder. Bezüglich der Äußerung und Einschätzung des Nigel Farage: Da stimmt jedes Wort. Der Mann hat es begriffen.

Andreas Rochow / 11.10.2020

Danke, verehrte Vera Lengsfeld, für die wieder genial akzentuierte Rezension, die soviel Essenzielles ausspricht, dass die Leseempfehlung schon fast zum Imperativ wird. Den journalistischen Arbeiten des Künstlers kommt seine Reisetätigkeit - Erfahrung! - zugute. Als Seismograph macht Tenenbom Trends sichtbar, als Analytiker legt er angesichts anstehender globalistischer Umwälzungen den Finger in die Wunde und als jüdischer Publizist weiß er genug über verschlafene Gefahren. Kernsatz in ihrer Rezension aber ist das bemerkenswerte Farage-Zitat: „Ich meine, das muss man sich mal vorstellen, eine halbe Milliarde Menschen [des EU-Machtbereichs - A.R.] werden von Leuten regiert, die wir nicht wählen und nicht loswerden können.“ Der betreute öffentliche Diskurs ist so gestaltet, dass viele Bürger 1. immer noch nicht wissen, dass die Vereinten Nationen sich über die USA gestellt haben, im Trump-Fall auch gegen sie. Und 2. dass die EU der Versuch ist, die Nationalstaaten und die Demokratie zu opfern, um an der Weltregierung teilzuhaben. Tenenbom hat jede Menge blinde, linke Kleingeister getroffen, aber auch Charaktere, die sich durch globalistische Propaganda und Zensur nicht korrumpieren lassen. - “Unter Briten” ist ein eminent wichtiges Buch!

Frances Johnson / 11.10.2020

Sehr schön. Vielen Dank für die Buchbeschreibung. Ich kann Tuvia hiermit bestätigen: Bei einem Frühstück in einem b&b saßen meine Familie zusammen mit einem britischen Paar, beide Elite-Uni-Absolventen, an einem großen Tisch. Irgendwas war gerade los im NO, irgendein Krieg. Sie echauffierten sich über Israel. Ich beschloss instinktiv, Israel zu verteidigen, was auch debattenfreundlicher ist. Die beiden gerieten sofort in Rage und verließen den Frühstücksraum. Er war übrigens, wie sich dann herausstellte, in Palistan geboren, sie war geborene Britin und Antisemitin, wie man an jeder Aussage hören konnte. Tja. Und was Farage da zusammenfasst, ist vollkommen richtig. Und sie haben immer neue Opfer am Wickel. Jetzt haben sie Markus Söder aufgetan. Wer wettet gegen, dass er nächstes Jahr bei den Bilderbergern eingeladen wird? Aber er kann sich ja gut verkleiden. Die Royals, zumindest Charles, scheinen mit von der Partie zu sein, wie auch die beiden abgesprungenen Royals aus der Firma Woke&Co;.

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Vera Lengsfeld / 18.10.2020 / 11:00 / 16

Sonntagslektüre: „Der Raum, in dem alles geschah“

"Trump verliert die Orientierung und dann die Nerven". Das ist die Überschrift des 12. Kapitels des Buches von John Bolton, das der ehemalige Sicherheitsberater von Donald…/ mehr

Vera Lengsfeld / 06.10.2020 / 12:00 / 136

Joschka Fischers große Corona-Transformation

Vor wenigen Tagen habe ich noch auf ein Interview in der Sendung „Hard Talk“ verwiesen, das der EU-Wirtschaftskommissar Gentiloni der BBC gegeben hatte. Mehrmals sprach Gentiloni davon,…/ mehr

Vera Lengsfeld / 04.10.2020 / 11:00 / 10

Sonntagslektüre: Wendezeit – Die Neuordnung der Welt nach 1989

Die Joachim Hertz Stiftung, die sich die Förderung der deutsch-US-amerikanischen Beziehungen zum Zweck gesetzt hat, präsentierte am 24. September im Kleinen Saal der Elbphilharmonie das…/ mehr

Vera Lengsfeld / 27.09.2020 / 10:00 / 7

Sonntagslektüre: Der Angstfresser

An einem der letzten schönen Sommertage diesen Jahres fand im Schloss Schönhausen in Pankow eine für dieses Ambiente eher ungewöhnliche Lesung statt. Veranstalter waren die…/ mehr

Vera Lengsfeld / 21.09.2020 / 12:00 / 22

Die letzten Tage der DDR: Als Kohl fluchtartig den Saal verließ

Beinahe hätte es, außer der SPD, keine neu gegründete Partei in der ersten und letzten frei gewählten Volkskammer gegeben. Am Runden Tisch, der die finalen…/ mehr

Vera Lengsfeld / 13.09.2020 / 14:00 / 13

Sonntagslektüre: Der Schmuggel über die Zeitgrenze

Chaim Noll ist einer der produktivsten deutschsprachigen Schriftsteller. Ihn zu lesen, ist immer ein Gewinn. Anlässlich des 30. Jahrestages des Endes des sozialistischen Experiments DDR…/ mehr

Vera Lengsfeld / 13.09.2020 / 11:00 / 3

Eugen Onegin als Kammerspiel

Die Corona-Schutzmaßnahmen haben die Kulturlandschaft unter immensen Druck gesetzt. War es schon zu wirtschaftlichen Boomzeiten schwierig, die zahlreichen wunderbaren Kulturstätten zu finanzieren, sieht die Perspektive…/ mehr

Vera Lengsfeld / 06.09.2020 / 15:00 / 4

Sonntagslektüre: Die Villa

Hans-Joachim Schädlich wird von den Kritikern als einer der „ganz Großen der zeitgenössischen Literatur“ gewürdigt. Das liegt an seiner besondern Sprache, mit der er in…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com