Vera Lengsfeld / 30.05.2021 / 16:00 / Foto: Imago / 14 / Seite ausdrucken

Vera Lengsfeld: Die Quotenfalle

Dieses Buch sollte sich jeder anschauen, der sich fragt, was die Nominierung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin mit dem Zeitgeist zu tun hat. Bekanntlich löste die Entscheidung der Grünen einen Medien-Hype aus, der noch den übertraf, den seinerzeit die Nominierung von Martin Schulz für die SPD auslöste. Der Schulz-Zug fuhr am Ende nicht ins Kanzleramt, sondern an die Wand. An den Kandidaten erinnert man sich kaum noch.

Und jetzt Bearbock auf allen Titelseiten und Kanälen. Auch der Höhenflug von Baerbock war bald beendet. Nun kämpft die Partei, die sich schon als Sieger bei der nächsten Bundestagswahl sah, mit den Folgen ihrer Fehlentscheidung. Der Kür ging ein langes, internes Ringen der beiden Parteivorsitzenden der Grünen um die Pole-Position im Wahlkampf aus. Dabei war Robert Habeck von Anfang an in der schlechteren Position.

Galt für die Frauenbewegung noch vor wenigen Jahren der Grundsatz, dass bei gleicher Qualifikation Frauen bei einer Bewerbung der Vorzug zu geben ist, gilt nun, dass der Frau auch dann der erste Platz gebührt, wenn sie weniger qualifiziert ist. Also wurde Baerbock, die, wie sich bald herausstellte, nur über zweifelhafte akademische Abschlüsse verfügt und keinerlei Regierungserfahrung hat, einem Mann, der immerhin promoviert ist, über berufliche Praxis- und Regierungserfahrung als Minister verfügt, vorgezogen. Es geht hier nicht um eine Stelle bei einer Provinzuni, auch nicht um einen Posten in einer Landesregierung, sondern um das höchste Amt im Staate einer (noch) führenden Wirtschaftsnation der Welt.

Warum es zu solchen Entscheidungen kommen kann, beantworten die 21 Autoren von „Die Quotenfalle“, die sich sicher nicht vorstellen konnten, dass Deutschland wenige Jahre nach Erscheinen ihres Buches tief in dieser sitzt, so tief, dass es für das Land gefährlich werden kann.

An der „Gläsernen Decke“ gescheitert?

Nach ihrer Niederlage gegen Donald Trump behauptete Hillary Clinton, sie sei an der „Gläsernen Decke“ gescheitert. Da ich nicht zu den Feministinnen gehöre, hörte ich diesen Begriff damals zum ersten Mal. Die Gläserne Decke bezeichnet eine von Männernetzwerken angeblich errichtete Barriere, die Frauen an ihrer Karriere behindern soll. Das ausgerechnet eine der politisch einflussreichsten, bestens vernetzen und üppig finanzierten Frauen der Welt diesen Vorwurf erhob, statt nach eigenen Fehlern zu fragen, war absurd. Noch absurder aber war, dass, wie Alice Schwarzer in Deutschland, Feministinnen aller Länder diese Legende aufgriffen und eifrig verbreiteten. Wenn eine Frau scheitert, ist immer ein Mann schuld. So einfach ist das feministische Weltbild gestrickt.

Es hat dennoch Erfolg – durch Propaganda, indem komplexe soziale Prozesse einfach auf den Geschlechtergegensatz reduziert werden. Die neueste Variante des Feminismus hat seit fast drei Jahrzehnten einen Siegeszug durch die Universitäten, Medien, Politik und Behörden angetreten. Inzwischen wird auch in Deutschland gegendert, was das Zeug hält. Studenten werden dazu gezwungen, indem nicht gegenderte Arbeiten schlechter bewertet oder gar nicht erst angenommen werden. Die Behörden und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk gendern selbst beim Sprechen, obwohl sie zur Neutralität verpflichtet wären.

Mit den ursprünglichen Zielen der Frauenbewegung, Gleichberechtigung, hat das nichts mehr zu tun. Gleichberechtigt sind die Frauen des Westens dank ihrer Vorkämpferinnen längst. Jetzt geht es unter dem Deckmantel der „Gleichstellung“ um Bevorzugung und Privilegien.

Gender Mainstreaming wurde auf der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 als politische Ideologie etabliert. Fast möchte man den Ort als Omen betrachten, denn es geht um eine Variante der kommunistischen Gleichheitsideologie. Längst hat sich diese Ideologie selbst ad absurdum geführt. Mit dem Dogma, dass Geschlecht lediglich ein soziales Konstrukt und alle Geschlechter gleich befähigt seien, gelingt es Vergewaltigern, die sich zu Frauen erklären, ins Frauengefängnis eingeliefert zu werden, um dort ihrer Leidenschaft weiter frönen zu können, oder räumen umgewandelte Männer bei Sportwettkämpfen mit Frauen die ersten Preise ab. Das hat noch nicht zu einer Ernüchterung und zu einem Überdenken der Ideologie geführt.

Privilegierten Frauen Vorteile verschaffen

Kein Wunder, denn es geht bei der Durchsetzung der Ziele nicht um Frauen an sich, die Kassiererin im Supermarkt spielt bei den Überlegungen der Gender-Ideologinnen keine Rolle, sondern es geht darum, privilegierten Frauen Vorteile zu verschaffen, um mit so wenig wie möglich Mühe die angestrebte Position zu erreichen. Es geht nicht um Gleichberechtigung, sondern um Macht und Einfluss.

Parteien spielen in Deutschland die zentrale Rolle bei der Durchsetzung des Genderismus. Die Grünen waren die ersten, die eine Frauenquote bei der Listenaufstellung durchsetzten. Auf den Frauenplätzen durfte kein Mann kandidieren, auch wenn es nicht genügend qualifizierte Frauen gab. Nach und nach wurde die Quote von fast allen Parteien übernommen; die nächsten Quoten für andere Gruppen werden folgen. Bei den Parteien liegt der Anteil von Frauen in Führungspositionen inzwischen weit über ihrem Mitgliederanteil. Dass es dabei nicht um Frauensolidarität geht, sondern Frauen, die sich aus eigener Kraft ohne Quote durchgesetzt haben, bekämpft werden, habe ich selbst erlebt. Alle meine politischen Mandate habe ich durch Kampfabstimmungen gewonnen. Mehrheitlich sind Damen der Frauenunion gegen mich angetreten, die meinten, leichter gegen mich als gegen Männer gewinnen zu können.

Solange Gender-Mainstreaming nur Politik, Medien und Wissenschaft betraf, war es nur auf einen kleineren Kreis beschränkt. Erst die Forderung, auch die Positionen in der Wirtschaft durchzuquotieren und die Ideologie in die Schulen zu tragen, haben es zu einem gesellschaftlichen Problem gemacht.

Es wird nur die Quotierung von Spitzenpositionen angestrebt

Dabei wird sehr deutlich, dass es nicht um eine Vielfalt von Lebensentwürfen geht, sondern um die Nivellierung derselben. Die Frauen sollen auf einen berufs- und karrierebetonten Lebensweg ausgerichtet werden. Alle Frauen? Nein, wiederum nur die privilegierten. Es wird nur die Quotierung von Spitzenpositionen angestrebt. Darauf, gleichgestellte Müllfahrerinnen oder Gleisbauarbeiterinnen zu werden, wird verzichtet.

Die folgenreichste Erweiterung des Gender-Mainstraemings ist der Diversity-Begriff, der alle Formen angeblicher Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung oder Alter bekämpft. Auch für diese Gruppen werden Quoten angestrebt. Die Durchquotierung der Gesellschaft bedeutet aber die Aushebelung eines wichtigen Erfolgsprinzips des Westens, der Leistungsgesellschaft.

Dabei sollte der Misserfolg des Feminismus eigentlich lehrreich sein: Männer und Frauen sind eben nicht gleich, sie haben unterschiedliche Präferenzen, entsprechend ihren unterschiedlichen Fähigkeiten. Auch heute noch gibt es große Unterschiede in der Berufswahl: Frauen bevorzugen soziale Tätigkeiten und meiden eher technische Jobs. Sie werden lieber Lehrerin oder Ärztin als Ingenieur. Sie arbeiten häufiger Teilzeit, weil sie lieber länger mit ihren Kindern zusammen sind.

Daran wird auch das nächste Jahrzehnt Gender-Politik vermutlich nichts ändern. Jedenfalls nicht, solange wir noch in einer halbwegs freien Gesellschaft leben.

„Die Quotenfalle – Warum Genderpolitik in die Irre führt“ von Dr. Harald Schulze-Eisentraut, Dr. Torsten Steiger und Dr. Alexander Ulfi, 2017, Finanzbuch Verlag: München. Hier bestellbar.

Foto: Imago

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Ulla Schneider / 30.05.2021

Merci Frau Lengsfeld!

lutzgerke / 30.05.2021

Die Fehldeutung der Pandemie hat mehr ausradiert als alles bisher dagewesene. Der Sack ist zu. Der Papst kann seinen Hut nehmen, die Kirchen sind erledigt. Die Philosophie kommt in den Mülleimer. Zulange hat man mit Zugeständnissen an die Bequemlichkeit den Teufel genährt und sich nicht um seine Widerlegung bemüht. Das Gute, das man läßt, ist stets das Böse, das man tut. Menschenzucht, Klonschweine, wo bleibt da Platz für Seele und Geist? Gut, man kann glauben, aber dann schaue einem fluoreszierenden Klonschwein so groß wie eine Ratte in die Augen und sage deinen Gebet noch mal auf. Die Zeichen des Verfalls waren schon in den 50er Jahren sichbar, und so ging es weiter, bis schließlich der Untergang da war. Das Antrophozän, das Zeitalter des Menschen, ist hybrider Blödsinn. Weil man sich auf keiner Seite den Tatsachen stellt. Weil man nur dran denkt, was man heute in der Tasche hat. Was in 20 Jahren ist, ist völlig egal. Wir leben im Ölzeitalter und das Ölzeitalter hat alle globalen Verwerfungen hervorgebracht. An der Börse wird kein Geld gehandelt, sondern Öl. Öl bedeutet Waffen, Krieg, Chemie- und Pharma, Unterdrückung, Ausbeutung, Vertreibung, Reichtum und Macht. Der Mensch ist nur noch Zellulose, Wasser, Kohlenstoff, den kann man designen und nachbestellen im Labor. Also weg mit den Querulanten!  

Harald Unger / 30.05.2021

Sämtliche heutigen Zurichtungsmethoden: CorrectnessGenderKlimaInvasionRassismus, und Virus, sind gezielt gehypte Machtmethoden, die sich einen Dreck um CorrectnessGenderKlimaInvasionRassismus, und Virus, scheren. - - - Während Obama I von den Think Tanks, pol. Stiftungen und Einzelmilliardären ‘entdeckt’, und von dort in die mit allem Geld der Welt versorgten ‘NGOs’ - die Medien - und damit in die Politik gedrückt. Die sich solcherart entfaltende Schlechtesten-Elite der totalen und absoluten Dummheit, ist kein Zufall sondern wohlgeplantes Kalkül der Urheber. Weshalb man z.B. das pyknische Trampel jahrelang als “mächtigste Frau der Welt” bauchpinselte. - - - Warum das alles? Die westlichen ‘vertikalen’ Bürgergesellschaften müssen weg. Sie passen nicht ins Konzept der ‘horizontalen’ Machtausübung des marxistischen Neuen-Feudal-Absolutismus á la Chinoise und GAFAT-Kartell. Während der Islam sich ganz hervorragend in dieses Konzept fügt (genau deshalb in China verfolgt wird) und das geborene Mittel der Wahl ist, der sich selbst auflösenden Bürgergesellschaft den Rest zu geben. Als Garant, daß sich nie wieder etwas ähnliches ereignet.

Petra Wilhelmi / 30.05.2021

Also Habeck als einen Mann mit Erfahrung herauszustellen? Ich weiß ja nicht. Natürlich ist er unter den Blinden der Einäugige. Seine berufliche Laufbahn ist auch nicht gerade berauschend. Ich weiß nicht, womit er vor seiner politischen Laufbahn überhaupt Geld verdient hat und wirklich gearbeitet hat er auch nicht. Ein begnadeter Schriftsteller, wie er sich nennt, ist er auch nicht. Er bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Politik. Er kennt sich nicht in den Gesetzen Deutschlands aus und ist darin nicht allzuviel besser als Baerbock. Er ist eben ein weißer Mann, das bremste ihn bei der Kanzlerkandidatur aus. Das tut mir aber auch nicht leid, weil er einer von denen ist, die feministisch angehaucht sind und gegen alte weiße Männer eingestellt ist. Deshalb verdient er auch m.E. keine Kandidatur, weil er eigentlich auch ein alter weißer Sack ist. Im Grunde genommen, ist es völlig egal, wer bei den Grünen kandidiert, weil die alle mehr oder weniger Versager und ungebildete Deutschlandhasser sind. Über die Grünen lohnt es sich nicht, zu sprechen. Alle sind nur Abrissbirnen und nichts anderes. Die leben in einer anderen Dimension in ihren Woke-Kreisen und haben nichts über die Wirklichkeit des Lebens in Deutschland gelernt.

Rainer Niersberger / 30.05.2021

So ist es. Was nun aber den Zukunftsoptimismus mancher Autoren oder Gespraechsteilnehmer auf Achgut begruendet, erschließt sich mir nicht.  Auch diese Entwicklung endet nicht von selbst oder qua Einsicht. Solange die “Männer” ihre toxische Männlichkeit aus Angst verweigern, wuesste ich nicht, wer hier gegensteuern sollte. Und dieses Gegensteuern waere durchaus konfliktreich, wie vieles, was man heute aendern muesste. Kaempfer sehe ich hier nicht, ausser den Alten, die aber ohnehin aus verschiedenen Gruenden Aussen vor sind. Da hat Norbert Bolz recht.  Also bleibt die Frage : Wer stoppt den Wahnsinn? Bei den (akademischen) Herren, die ich als Personalverantwortlicher durchaus kennenlernen durfte, habe ich keinen entdeckt. Und der Rest ist gerade beim Schoenheitschirurgen oder bei RTL. Den Zustand des maennlichen Geschlechts erbärmlich zu nennen, waere ein Euphemismus.  Nicht mehr lange und das kann weg.

Wolf Eislich / 30.05.2021

Während die Frauenquoten (von weiteren Quoten sei einmal abgesehen) in allen möglichen Bereichen umgesetzt werden, kommt es zu massiven Verletzungen der sog. Generationengerechtigkeit. Ich bin froh, daß ich als Mann schon älter und beruflich etabliert bin. Wie zu beobachten ist, haben es auch überdurchschnittlich gut qualifizierte junge Männer heutzutage oft sehr schwer beim Berufseinstieg oder -aufstieg. Und dann sollen sie sich auch noch in ihrer Beziehung und als Vater stärker engagieren ...

S.Müller-Marek / 30.05.2021

Sicher mache ich mich nicht gerade beliebt, wenn ich denke, dass der UMGANG mit Themen wie Gender, Diversität, Frauenquote, Diskriminierung, Rassismus u.w.  Formen angenommen hat, die einer übersättigten, dekadenten, gelangweilten, hypersensiblen Gesellschaft entspringt. Jeder Bezug zur Normalität, jede Verhältnismäßigkeit ist abhanden gekommen. Ich will damit nicht sagen, dass diese Themen unter den Tisch gekehrt werden sollten. Die Art und Weise, WIE penetrant und besserwisserisch verlangt wird, jeder müsse auf den durch die Medien gejagten Zug aufspringen, stößt mich ab. Weniger Verbissenheit, dafür mehr KOMMT MAL WIEDER RUNTER wären angebracht.

Dirk Jungnickel / 30.05.2021

Ehrlich gesagt, ich hätte mir die rot(h)e, bunte Vize - Claudia statt dem Bärböckchen gewünscht. Wenn sie die Grün - Kanaillen in den Bundestagswahlkampf geführt hätte, hätte sie wenigstens ihre Vize - Erfahrungen mitgebracht.Und immerhin will sie wie und nach Brecht die Welt verändern. Gut, das will das Bärböckchen auch, aber das hat Familie, während C. von der Mutter gewarnt wurde, sich zu früh an einen Mann zu binden. Da fand sich wohl auch keiner. Nun ist’ s zu spät. Auch mit Ton, Steinen und Scherben kann Bärböckchen nicht aufwarten , nicht mal mit einem abgebrochenen Studium an der L.- Maximillian - Uni. Also, die Grün - Kanaillen haben womöglich ihre Chance verspielt.

Horst Jungsbluth / 30.05.2021

Gut, dass Sie die diesen Beitrag geschrieben haben, sehr verehrte Frau Lengsfeld und noch besser, dass Sie darauf hingewiesen haben, dass man einerseits Frauen in Führungspositionen haben will, aber dass dann ausgerechnet kompetente weibliche Persönlichkeiten bekämpft werden und dazu noch von den Frauen in der eigenen Partei. Das verstehe, wer will, es steckt aber durchaus eine perfide Logik dahinter, die schon vor Jahrzehnten von den “Strategen des Untergangs” aus Ost und West ausgebrütet wurde:  Es geht gar nicht um “Frauen”, sondern darum, Personen in Ämter, Vorständen und Aufsichtsräten zu hieven, die dort mangels Kompetenz gar nichts zu suchen haben, aber Unheil anrichten können. Ein Paradebeispiel dafür ist der von der SED 1989 “gesponserte” SPD/AL-Senat von Berlin (West), wo 7 Frauen Senatsposten bekleideten, die genau wie übrigens auch die Männer mit Momper an der Spitze bewusst nur Unsinn verzapften. Die Rechtsprofessorin Limbach als Justizsenatorin fand “Täter interessanter als Opfer”  und sorgte so für einen Anstieg von Verbrechen aller Art, verfolgte aber dafür mit gefälschten Vorschriften und unzutreffenden Gründen unter schlimmstem Missbrauch der Verwaltungsgesetze unbescholtene Bürger wie Verbrecher. Damals ging es um den Austausch der Schutzmächte gegen NVA und Stasi, was leider durch den “Fall der Mauer zu falschen Seite” verhindert wurde, wie es nicht nur in der Westberliner Justiz bedauert wurde. Die Sportsenatorin interessiert sich nicht für Sport (jedenfalls bis zum Mauerfall) und die Familiensenatorin wollte Heroin freigeben und alle wollten zwar die Knete aus Bonn, aber nicht die Bundesgesetze übernehmen.  Übrigens wird jetzt noch einen Gang höher geschaltet: Nicht nur Frauen, sie sollten auch noch farbig sein und möglichst divers, was immer das auch ist.

Heiko Stadler / 30.05.2021

Eine Frauenquote ist für die Wirtschaft desaströs, weil sie das Leistungsprinzip untergräbt. Ich vermute aber, dass genau das gewollt ist, denn sie reiht sich so wunderbar ein in die Ruinen-schaffen-ohne-Waffen-Strategie. Lockdown, Green Deal, Energiewende und Frauenquote sind die Wunderwaffen, um den Morgenthauplan schnell und reibungslos umzusetzen. Übrigens ist die Frauenquote auch doppelt frauenfeindlich: Die Hausfrau oder Sekretärin gilt als Versagerin, weil sie es nicht in den Vorstand gebracht hat und die Frau im Vorstand ist die dumme Quote.

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