Der Hamburger Andi Brehme, Fußballweltmeister und einer der großen Philosophen seine Genres, soll einmal gesagt haben: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“. Daran musste ich diese Woche denken, als unsere Waschmaschine den Geist aufgab, der alte Volvo einen leichten Kabelbrand erlitt und mein Hausarzt in den Ruhestand ging. Der saß immer hinter riesigen Stapeln von unerledigter Kassenbürokratie, und sein Sprechzimmer sah dadurch aus wie die gestürmten Büros der Stasizentrale in der Normannenstraße. Ich habe immer Witze darüber gemacht, und er hat dann vergessen, mir irgendwas zu verbieten. Jetzt kommt neuer Zug in den alten Laden, und ich habe nix mehr zu lachen.
Das gleiche Spiel im Briefkasten, respektive der Mailbox von Achgut.com. Unsere Leser sind ja so eine Art AWACS, also ein luftgestütztes Frühwarn- und Kontrollsystem, typisch ist die große, runde Scheibe auf dem Flugzeug. Die schlägt sehr viel früher Alarm als das Bodenradar. Die Bundeswehr beschreibt es als „fliegendes Radarsystem zur Früherkennung, Vorwarnung und Luftraumüberwachung“. AWACS ist sozusagen das Gegenteil vom Aluhut. Unsere Leser haben zwar keine große Scheibe auf dem Kopf, aber sehr feine Sensoren für die Niederungen des Alltags, die den Zustand des Landes garantiert treffender beschreiben als eine Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten.
Ich lege mir die übersandten Pointen immer zur Seite, nach dem Motto: „Da kannst du mal einen Sonntagsfahrer draus machen“. Bevor ich dazu komme, schneit aber schon eine neue irre Nachricht rein und schlägt die alte davor tot. Kurzum: Ich komme längst nicht mehr hinterher. So wie bei unserem riesigen Ahorn vor dem Haus, der gerade ein „Mastjahr“ hat. Wie Propeller trudeln bei jedem Windstoß tausende geflügelte Nüsschen herab – und zwar schneller, als ich sie aufsammeln kann. Ich gehe dann mit dem unguten Gefühl ins Bett, heroischen Widerstand gegen eine unschlagbare Übermacht geleistet zu haben. Egal, ich fang jetzt trotzdem mal an. „Alles Tun ist vergeblich“, sprach der französische Philosoph Maurice Blondel, obwohl er Angela Merkel noch gar nicht kennen konnte.
Hort der Vernunft in Gößweinstein
Die hat in den letzten beiden Jahren nämlich 57.000 Euro Steuergeld vergeblich in ihre Frisur, Modell Software-Plattform, investiert. Zum Glück beruhigt aber das Handelsblatt die immer noch zahlreichen Merkel-Fans in einem anrührenden Epos: „Ihre private Seite hat Angela Merkel stets geschützt. Neue persönliche Einblicke zeigen, wie viel ein Amt dieser Größe verlangt – und welche schlechte Angewohnheit die Altkanzlerin umtreibt.“ Auf die Frage, welche schlechte Angewohnheit Mutti sich gern abgewöhnen würde, antwortete sie: „Manchmal zu gerne Bratkartoffeln abends um zehn zu essen“. Mir fällt ein Stein vom Herzen, ich dachte schon, es sei ihre schlechte Angewohnheit, ein ehemals prosperierendes Land in den finanziellen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Ruin zu treiben.
Deshalb hier mein Held des Monats: Herbert Brendel, der in Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz in der vierten Generation eine Tankstelle besitzt. Die Zapfstelle gibt es seit 100 Jahren und liegt inmitten des Städtedreiecks Bamberg, Bayreuth und Nürnberg. Daselbst scheint ein letzter Hort bundesdeutscher Vernunft angesiedelt, denn der Mann macht nicht beim täglichen Preisbingo der Tankstellen mit. Er kalkuliert seinen Preis nur alle paar Tage neu, wenn frischer Sprit geliefert wird. „Dann bekomme ich meinen Preis, mache meinen kleinen marktgerechten Aufschlag, und so verkaufe ich solange zu diesem Preis, bis diese Lieferung verbraucht ist“, sagt Brendel. Vielleicht liegt das Verfahren auch daran, dass er keine elektronische Preisanzeige hat und jedesmal auf eine Leiter steigen und die Ziffern von Hand austauschen muss. Funktioniert aber prima: Nach Beginn des Irankrieges war er tagelang die billigste Tankstelle zwischen dem Rheinfall bei Schaffhausen und den Moorleichen von Schloss Gottorf – und erlebte einen Ansturm wie der Checkpoint-Charly nach dem Mauerfall. Darf der das? Wünschen wir Herbert Brendel auf seiner Museumsinsel ein langes, Lieferketten-freies Leben, unentdeckt und unbehelligt von der EU-Kommission und sonstigen Spielverderbern.
Und nun zu den Big-Shots. Die Porsche-Holding, der Dachkonzern von Volkswagen, machte im ersten Quartal 2026 deutlich weniger Gewinn als Herbert Brendel. Stattdessen machte die Firma fast eine Milliarde Verlust. Bei Porsche selbst hauchen drei Tochterfirmen das Lebens aus. Wie der Autobauer mitteilte, sollen die Batterie-Tochter Cellforce, die eBike Performance GmbH sowie der Softwareentwickler Cetitec nicht weitergeführt werden. So ist das Leben: Im süditalienischen Catanzaro versuchte ein Autohaus, einen zum Ferrari F355 GTS umfrisierten Toyota zu verkaufen, und im süddeutschen Zuffenhausen versuchte das Management Elektroschrott und Fahrräder als Porsche zu verkaufen, beides offenbar keine so gute Idee. Aber insgesamt eine reife Leistung: Von der Gewinnmaschine zum (wieder) Pleitekandidaten – wie zu Wiedekings Zeiten. Nur, dass weder ein Wiedeking noch ein Piech noch ein Winterkorn am Horizont sichtbar sind.
Helm ab zum Gebet
Und den für nix verantwortlichen CEOs und den Gewerkschaftsbonzen geht’s immer noch zu gut. Besonders Robert Joseph „RJ“ Sacrings (43) vom Elektroautohersteller Rivian, an dem auch Volkswagen beteiligt ist. „RJ“ verdiente im vergangenen Jahr angenehme 344 Millionen Euro, wobei der Begriff „verdiente“ ein wenig euphemistisch gewählt ist, denn das Unternehmen hat bis heute noch nie wirklich Geld verdient. „Joint Venture von Volkswagen Group und Rivian macht gute Fortschritte“, lässt VW wissen, die Wolfsburger haben dafür 5,8 Milliarden Dollar in die Wundertüte investiert und erwarten sich eine konkurrenzfähige Software-Plattform für ihre Vehikel. Bis es so weit ist, empfehle ich den VW-Bediensteten: Helm ab zum Gebet.
Womit wir bei der Wehrtüchtigkeit sind. Nach Volkswagen gibt sich jetzt auch Mercedes offen für den Einstieg in die „Rüstungsproduktion“. Zunächst hat der vom Sonntagsfahrer hinlänglich gewürdigte Vorstandschef Ola Källenius den Laden mit dem Stern auf hundertprozent Elektro, Bio, Vegan und Fair Trade gendermaingestreamt sowie dekolonialisiert und transformiert, infolgedessen er zügig ebenfalls der Pleite entgegenfährt. Und gaaanz plötzlich ist es „denkbar“, dass Mercedes in die Rüstungsproduktion einsteigt, weil das praktisch – außer dem Wasserkopf im Beamtentum, dem öffentlichen Dienst und dem NGO-Gewese – der einzige Bereich ist, der derzeit noch wächst. Natürlich wieder mit Steuerzahlergeld. Die Dehnung zwischen Sein und Schein ist dann ungefähr so weit wie ein Spagat im Pole-Dancing-Club.
Für Leute wie den Ola ist das aber kein Widerspruch, das haben sie in Untertürkheimer Stuhlkreisen dialektisch eingeübt, denn, so der Große Vorsitzende, „die Welt ist unberechenbarer geworden, und ich denke, es ist völlig klar, dass Europa seine Verteidigungsfähigkeit ausbauen muss“. Gegenwärtig hält er noch das Mercedes-Steuer in der Hand, der Fachmann für irgendwas mit „International Managment“ und „Finance and Accounting“, zu dessen Großtaten die Einführung des Unternehmensbereichs „Integrität, Governance und Nachhaltigkeit“ gehört.
Das größte Auto-Vernichtungsprogramm seit Daimler und Benz
Ich komme jetzt aber lieber zu den kleinen Freuden der Woche. Gerade feierte der kleine Ford Fiesta den 50. Jahrestag seiner Premiere. Ford konnte von dem 1976 vorgestellten Kleinwagen rund 20 Millionen Exemplare verkaufen. Das Kölner Fiesta-Stammwerk schrieb Geschichte als eine der branchenweit bestausgelasteten Fabriken mit Exportlieferungen in 71 Länder. Zur Premiere des „Wundercar“ war Ford Chef Henry Ford II persönlich zu einer Probefahrt an den Rhein gekommen. Eine Testfahrt schloss er mit der Bemerkung ab: „Good job“. Seit diesen goldenen Zeiten wurde In Deutschland das größte Auto-Vernichtungsprogramm seit Daimler und Benz hochgefahren. Die einschlägigen Antiauto-Truppen rufen der EU-Kommission daher aufmunternd wie dereinst Henry Ford II in Köln zu: „Good job!“
- Künstliche astronomische Kosten bei Anschaffung, Wartung, Unterhalt und Betrieb von Autos
- Totregulierung und totale digitale Überwachung und Kontrolle, für Kleinwagen unwirtschaftlich teuer
- Abschaffung von „Altautos“ auf Halterkosten als zu entsorgende Schrottwagen (EU-Altauto-Richtlinie)
- Künstliche astronomische Kosten und zunehmend nicht mehr einzuhaltende Bürokratie und Gesundheitsprüfungen für Erwerb und Erhalt der Fahrerlaubnis
- Vorzeitige Beschränkung der Nutzungsdauer durch Abschaltung elektronischer Funktionen
- Weitgehende Nutzungsverbote (Stadt)
- Käfighaltung von Menschen in 15-Minuten-Städten (faktischer Home-Office-Zwang)
Der Blogger Hartmut Danisch schreibt dieser Tage: „Insofern wird die EU Erfolg damit haben, die verkehrsbedingten Todesfälle zu beseitigen, weil Autos so teuer werden, dass sich keiner mehr trauen wird, mit so einem Ding noch rumzufahren“. Die Geschichte des Ford-Fiesta ist eine Parabel auf die absichtliche Zerstörung des bezahlbaren, einfachen, unkomplizierten, nervenschonenden, im positiven Sinne spießigen Lebens, frei von ideologischen Kopfgeburten, Entmündigung, Totalüberwachung und Enteignung. Im Prinzip gilt pars pro toto beim Auto der Trump-Spruch: „Sie sind nicht hinter mir her, sondern hinter Euch. Ich stehe ihnen dabei nur im Weg“.
Das autofreie Paradies ist auf Erden angekommen
Der Spiegel formulierte das Ende vom Lied so: „Experten sehen kaum eine Zukunft für das Ford-Werk in Köln“. Und Hildegard Müller vom Verband der Autoindustrie vermeldete die Zahl der Woche:„Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen“. Obendrauf kommen dann noch engagierte Medienschaffende, etwa der taz, die die Amokfahrt von Leipzig so kommentieren: „Waffe: Auto. Täter: Mann. Verantwortung übernehmen: Null“. Da lobe ich mir doch Kuba. Dort können Männer dieser Tage ihre Autos nur noch schieben, denn es gibt kein Öl und keinen Sprit mehr. Das autofreie Paradies ist also endlich auf Erden angekommen. Wenn halt nur die hässlichen Bilder nicht wären, die den guten Sozialismus in ein falsches Licht rücken.
Auf Bild-Online springt mich derweil die Schlagzeile an: „Kritik an Krenz-Film wegen ‚DDR-Propaganda‘ und ‚Verhöhnung‘ der SED-Opfer“. Ein Dokumentarfilm über Egon Krenz (89), vorletzter Staatsratsvorsitzender der DDR, sorge demnach für Empörung. Kritiker werfen Regisseur Lutz Pehnert (64) vor, „ein geschöntes Bild von der DDR“ zu zeigen und die Mauer-Opfer zu verhöhnen. Die CDU kritisiere die Förderung des Projekts mit Steuergeldern. Der Dokumentarfilm „Kommunist“ wurde kürzlich beim Filmkunstfest in Schwerin uraufgeführt.
Die gleiche CDU lässt indessen wissen, in Sachsen-Anhalt könnte nach der kommenden Wahl die CDU eine Duldung durch die Krenz-Partei, sprich die Rechtsnachfolger des SED-Systems anstreben, für den Fall, dass es der AfD nicht für eine absolute Mehrheit reiche. Als Vorbild diene Sachsen, wo eine CDU-geführte Minderheitsregierung bereits von der Linkspartei toleriert wird. Also: Warum die Aufregung um einen verharmlosenden Dokumentarfilm? Die CDU legt den Stasi-Erben doch gerade einen roten Teppich wie beim Filmfestival in Cannes aus, nicht im Film sondern in echt. Oder wie Andi Brehme so treffend sagte: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß". Oder eben Merz und Klingbeil.
Foto: Automobil-Polo war eine in den Vereinigten Staaten erfundene Motorsportart, deren Regeln und Ausrüstung dem Reiterpolo ähnelten. Die Sportart war von 1911 bis in die späten 1920er-Jahre auf Jahrmärkten, Ausstellungen und Sportstätten in den Vereinigten Staaten sowie in mehreren Regionen Europas beliebt; sie war jedoch gefährlich und barg für Teilnehmer und Zuschauer das Risiko von Verletzungen und Todesfällen sowie teurer Fahrzeugschäden. (wikipedia).
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Hilfe, mein Hund überholt mich rechts! – Geständnisse eines Sonntagsfahrers“ von Dirk Maxeiner, Achgut Edition 2018, hier bestellbar.


Der Fiesta wird weiterhin gebaut. Er nennt sich jetzt Dacia und ermöglicht „bezahlbares, einfaches, unkompliziertes, nervenschonendes, im positiven Sinne spießiges Leben“ vulgo savoir-vivre. „Künstliche astronomische Kosten bei Anschaffung, Wartung, Unterhalt und Betrieb von Autos“ könnten auch ein Intelligenztest der Hersteller am Konsumenten sein… In gewissen Stadtvierteln jedenfalls sind Logan (und Lastenfahrrad) deutlich überrepräsentiert.
@Klara Altmann: Sie haben die meist jugendlichen E-Scooter-Fahrer vergessen, die mit einem Affenzahn kreuz und quer auf Straßen oder Gehsteigen/Gehwegen herumbrettern, Kurven schneiden, nonchalant auf Autos oder Fußgänger „pfeifen“ und oft doppelt besetzt sind.
Manchmal denkt es in mir, dass all das auch zum Menschenausrottungsprogramm gewisser „Eliten“ gehört.
Die Abschaffung des Individualverkehrs habe ich schon vor Jahren angemahnt. Die Elektrifizierung des Individualverkehrs ist die geplante Zwischenphase dorthin, um allen zu verklickern, die Weltrettung geht nur über allergrößte Opferbereitschaft (Videos zur Rushhour an Bahnsteigen Japan und China vor Augen). Der Rückbau des Wohlstands soll die solidarische Gleichberechtigung auf dieser Welt nivellieren. Wohlstand und Fortschritt stehen nicht in kommunistischen Lehrbüchern, weil diese nicht gleich verteilt werden können. Leistungsdenken der Arbeitnehmer machte den real existierenden Sozialismus kaputt – egal, was sich kommunistische Gehirne an Neuen Menschtyp herbeiphantasierten. Also Licht am Ende des Tunnel ist sicher. Aber erstmal stehen wir noch vor dem Tunnel und kämpfen, ob wir rein oder nicht rein in den Tunnel.
Warum hupt keiner? Hupen ist doch verboten! Neulich wurde ein Huper angezeigt, weil er ein Kind angehupt hatte, das auf dem Besten Weg war, totgefahren zu werden.
Der hupende Autofahrer konnte sein Auto auf die letzte Zehntelsekunde stoppen; das kleine Kind bekam einen großen Schreck und der Papa empörte sich über das Gehupe – unangefochten davon, dass er seinen Sohn in den Straßenverkehr hatte rennen lassen.
Ob die Sache vor Gericht landen wird, weiß ich nicht; kommt auf die Staatsanwaltschaft (SA) an. Auch darüber berichtete Danisch vor kurzem.
Zu lachen gibt’s nichts mehr, egal wohin man sich wendet. Man muss den eigenen Humor bemühen und lachen, wenn einem eigentlich nur noch zum Heulen zumute ist.
Hörte heute Vormittag, dass die ev. Kirche St. Martini in Bremen (Pfr. Olaf Latzel) 12 (zwölf) Überwachungskameras und acht dazugehörige Monitore betreibt (betreiben muss).
Warum? Ach, das ist eben so… (siehe Andi Brehme)
Das Top – Thema diese Woche: Die AfD plant einen „Staatsstreich“.Sie will nämlich das machen, was seit Bestehen der Bundesrepublik alle anderen Parteien auch gemacht haben:Das „Spitzenpersonal“ in den Behörden, die politischen Beamten, mit eigenen Leuten austauschen.Während GrünInnen in Berlin also ganz offen prahlen, sie hätten dort alle maßgeblichen Stellen bei Polizei usw mit „guten Leuten“ besetzt und diese Praxis in anderen Ländern wie den USA noch viel radikaler durchgezogen wird, macht man sich hier „Sorgen um die Demokratie“, wenn ein nicht genehmer Wahlsieger das ganz genauso macht.Da wir, wie wir ja schon die Woche davor erfahren durften, dass in Sachsen-Anhalt im Falle einer absoluten Mehrheit der AfD mit „einem Schulsterben wie wir es noch nie gesehen haben“ zu tun kriegen, das Abitur nicht mehr anerkannt wird und die Wirtschaft abwandern würde, hilft nur eins: eine Koalition mit der SED, da diese bekanntlich so wirtschaftsfreundlich und demokratisch ist.Mal sehen, was wir vor der Wahl noch so erfahren dürfen und welche „Skandale“ noch so passieren.Stranden im Falle eines Wahlsiegs vielleicht Wale in Sachsen- Anhalt?Man darf gespannt sein.
Verfilmung der widerspenstigen Zähmung, in den 90ern, mit Denzel Washington. Gab da wohl keine Probleme. Da die Kaukasier heute unter acht % der Weltbevölkerung ausmachen ist es doch wohl logisch, dass gute Geschichten mit den 92% der anderen besetzt werden. Ein schwarzer oder Asiate als Siegfried oder Beowulf, wo ist das Problem ? Warum bekomme ich bei meinem eigenen Text Würgereize?
Mir fällt der Niedergang konkret im Straßenverkehr vor allem darin auf, dass immer weniger junge Menschen die Verkehrsregeln auch nur im Ansatz zu beherrschen scheinen. Das heißt, ich fahre längst mit der Haltung Auto, dass jeder andere Verkehrsteilnehmer schlicht ein Vollidiot sein könnte und allein das ermöglicht mir ein unfallfreies Fahren. Was mich aber besonders erschüttert, ist der Fakt, dass viele Fahrradfahrer und teilweise auch Fußgänger nicht einmal rudimentäre Überlebensinstinkte zu besitzen scheinen. Allein diese sollten Fahrradfahrer eigentlich davon abhalten, mir scharenweise direkt vor das Auto zu fahren und Fußgänger – stets mit dem Blick aufs Handy – einfach auf die Fahrbahn zu laufen. Besonders besorgniserregend ist das, weil ich mir sagen lassen habe, dass mittlerweile auch nicht wenige Autofahrer laufend auf ihr Mobiltelefon starren. Und wenn dann so ein Handyzombie im Auto auf einen auf dem Fahrrad oder zu Fuß trifft, am besten noch mit durch High-Tech-Lautsprecher abgeschirmten Ohren. Wir können uns alle das Ergebnis ausmalen. Ich staune nur immer – haben sie wirklich ein grenzenloses Vertrauen, dass es die anderen Verkehrsteilnehmer schon richten werden oder haben sie schlicht weniger Überlebenswillen als schon die einfachsten Organismen wie Amöben oder Wimpertierchen??