Nach den Sondierungsgesprächen in Thüringen haben CDU, BSW und SPD ein gemeinsames Papier erstellt, das als Grundlage für mögliche Koalitionsverhandlungen dienen soll.
Nach etwa eineinhalb Monaten nach der Landtagswahl werden die Ergebnisse der Sondierungen am Freitag bekannt gegeben, berichtet Welt. Sollten die Gremien der drei Parteien damit zufrieden sein, würden formelle Koalitionsverhandlungen folgen.
Über die Ressortverteilung besteht offenbar schon weitestgehend Einigung, wie die Welt berichtete. Die CDU könnte den Ministerpräsidenten stellen sowie Ministerien für Bildung, Wirtschaft und Landwirtschaft übernehmen. Das BSW würde die Ministerien für Finanzen, für Arbeit und für Umwelt erhalten, während die SPD das Innen- und das Sozialministerium leiten würde.
Ein wesentlicher Streitpunkt gerade für die CDU sind die Bedingungen der BSW- Bundesvorsitzenden Sarah Wagenknecht, im Koalitionsvertrag solle eine Ablehnung der Stationierung von US-Raketen enthalten sein. Ein Bündnis aus CDU, BSW und SPD wäre ein Novum in Deutschland.
