Nachdem Doris van Geul aufgrund eines migrationskritischen Facebook-Kommentars wegen Volksverhetzung verurteilt wurde, zeigten sich viele Leser solidarisch und boten ihre Unterstützung an. Die Rentnerin war von der Hilfe überwältigt und kündigte am Montag an, nun in Berufung zu gehen.
Wie bereits berichtet, wurde die 74-Jährige am Freitag vom Amtsgericht Düsseldorf wegen Volksverhetzung zu 150 Tagessätzen in Höhe von 53 Euro, also einer Geldstrafe in einer Gesamthöhe von 7.950 Euro, verurteilt. Anlass dafür war ein migrationskritischer Facebook-Kommentar, den Doris van Geul im Oktober 2023 unter einen Artikel geschrieben hatte, in dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) abgebildet war und mit der Aussage „Deutschland ist auf Zuwanderung angewiesen, um den Arbeitskräftebedarf zu decken" zitiert wurde.
„Die Aussage von Habeck hat mich wütend gemacht", schilderte van Geul kurz vor ihrer Verurteilung. Sie habe ihr ganzes Leben lang gearbeitet und nun kein Verständnis für die deutsche Migrationspolitik. „Blablabla. Wir brauchen Fachkräfte und keine Asylanten, die sich hier nur ein schönes Leben machen wollen, ohne unsere Werte und Kultur zu respektieren. Schickt die, die hier sind, mal zum Arbeiten. Wir sind nicht auf Faulenzer und Schmarotzer angewiesen und schon gar nicht auf Messerkünstler und Vergewaltiger", schrieb sie daraufhin in ihrem Ärger unter den Artikel mit Habecks Bild und Zitat.
Dass sich die Rentnerin vor Gericht für die Wortwahl im letzten Satz ihres Facebook-Kommentars reuig zeigte und mehrfach entschuldigte, half ihr nicht. So forderte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer, van Geuls „massive Politikkritik" müsse strafschärfend berücksichtigt werden. Richter Tobias Kampmann begründete sein hartes Urteil unter anderem damit, dass in der Bevölkerung „Ängste und Vorbehalte" gegenüber Zuwanderern bestehen, die seiner Meinung nach „falsch" seien. Die Ursache für diese „falschen" Sichtweisen verortete Kampmann bei Medien und sozialen Netzwerken.
Die Empörung über das Urteil aber sorgte für eine Welle der Solidarität mit der Rentnerin, die in einer Stadt wie Düsseldorf mit monatlich Euro 1.600 zurechtkommen und noch einen Strafbefehl wegen des Teilens eines anderen Facebook-Postings, in dem Grünen-Politiker abschätzig dargestellt wurden, abbezahlen muss. Bereits am Wochenende fragten viele Leser nach, wo für eine mögliche Berufung des Verfahrens gespendet werden kann. Im Fall einer Berufung muss die Sache vor dem Landgericht Düsseldorf neu verhandelt werden.
Leider könne in der Kürze der Zeit keine gesonderte Spenden-Seite im Internet eingerichtet werden, sagte van Geuls Anwalt Dieter Kottirre am Montag. Deswegen bat der Anwalt alle potentiellen Unterstützer, ihre Spenden erst einmal an van Geuls Sparkassen-Konto mit der IBAN DE69 3005 0110 0063 2367 64 zu richten. (Aktualisierung von 8:56 Uhr: Uns wurde zunächst eine falsche Kontonummer mit einem Zahlendreher übermittelt, die jetzt hier angegebene IBAN-Nummer ist korrekt.) Auch bat Kottirre darum, alle Spenden mit dem Verwendungszweck „Rechtshilfe" zu versehen, da die Finanzbehörde die Gelder sonst als Einkommen anrechnen und mit Steuern belasten könnte.
„Ich habe meinen Anwalt damit beauftragt, in Berufung zu gehen", sagte Doris van Geul. „Ansonsten weiß ich im Moment gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach überwältigt von so viel Anteilnahme und Unterstützung. Damit hätte ich niemals gerechnet. Ich möchte auf diesem Weg jedem einzelnen Spender für dessen Unterstützung ganz herzlich danken! Hoffen wir, dass die Berufung Gerechtigkeit bringen wird."
Peter Hemmelrath arbeitet als Journalist und Gerichtsreporter.

@Moritz Ramtal: „Sind sich die Spender des Risikos einer direkten Spende bewusst? Wir sind nun mal in Deutschland und da werden Daten von Konten auch mal abgegriffen.“ – Wenn die Angst das Einschreiten verhindert, sind wir da, wo wir nicht wieder hinwollten, nämlich in der Akzeptanz des Unrechts und des tatenlosen Zusehens im Moment dessen Geschehens. Jeder muss für sich entscheiden und verantworten, wie er sich in dieser Frage verhält.
Linksgrüne Gesinnungsjustiz, die die Meinungsfreiheit kriminalisiert, ist ebenfalls eine Gefahr für unser freiheitliche Demokratie.
Diese Leute sollten entwokegrünt erden, also wieder auf das Grundgesetz geeicht werden. Ansonsten haben sie in einem Gerichtssaal nichts zu suchen.
PS: Die nach Emmanuel Todd psychoanalytische Aufladung des „Wertewestens“ respektive dessen Flucht in den Nihilismus, um nun in der Zerstörung dessen, was ihn einst groß und prosperierend gemacht hat, sein „Heil“ zu finden, wird durch einen – man höre und staune – Welt-Artikel mehr als untermauert. Titel: „Wahlen in Rumänien. Ein Staatsstreich mit legalistischer Fassade – und das mitten in der EU“. Was also früher noch als Phantasie durchgeknallter Verschwörungstheoretiker galt, wird nun ganz offen von denjenigen ANgeordnet, „die nicht gewählt werden können, aber entscheiden“ und AUSgeführt von „denen, die gewählt sind, aber nichts zu entscheiden haben“! Oder glaubte irgendwer ernsthaft, das dazumal IM Erika einen Seiltanz ohne Netz wagte, indem SIE SELBST eine demokratische Wahl als „unverzeihlich“ erklären und das „Wahlergebnis rückgängig“ machen konnte? Es wurde ihr AUFGETRAGEN, so einfach ist das! Was dies für die kommenden Wahlen im besten Deutschland bedeuten könnte, muss ich hier nicht ausführen. Auch und insbesondere die Frösche im Versuchslabor Ex-BRD sollen zu Froschsuppe verkocht werden. Es sind biblische (End)Zeiten, die wir vor unseren Augen gerade ablaufen. Zeiten der apokalyptischen Enthüllung und Entschleierung. Schnallt Euch an, bedenkt aber die unzerstörbare Weihnachtsbotschaft: „Fürchtet Euch nicht!“ **** „Der Stern von Bethlehem ist ein Stern in dunkler Nacht – auch heute noch!“ Edith Stein, Jüdin und christliche Karmeliterin- ermordet von den braunen Sozialisten im KZ Auschwitz *****
Die Frau van Reul hat mit ihren Alter und einer erwirtschafteten Rente eine Lebens-ARBEITS-Leistung vorzuweisen. Während die Herren sich zusammen tun müssen um irgendwie auf eine Leistung zu kommen. Von in Sand gesetzten Projekte und damit verlorenen Steuergeld des Beleidigten sind dabei noch außen vor.
Ich habe gespendet. Ich verabscheue eine Gesinnungsjustiz genauso wie einen unfähigen und dummen Wirtschaftsminister. Wer nicht weiß, was eine Insovenz ist, ist unfähig und dumm. Punkt. Wer das ausspricht, äußert eine rational begründete Meinung. Punkt. Wer eine unvernünftige und gefährliche Einwanderungspolitik propagiert, hat ein Brett vor dem Kopf: er ist entweder Ideologe oder Dummkopf.
Als Beamter i.R. schreibe ich keine Texte mehr, um keine Gehaltskürzung zu riskieren und Fremde in meiner Wohnung begrüßen zu müssen… (Frau Merkel, ich glaub‚ das ist nicht mehr mein Land.)
Vielen Dank für die IBAN. Eine ganz einfache Erwähnung für eine wirkungsvolle Unterstützung.