... aber nicht die SPON-Leser:
Den Begriff “Terrorismus” so beliebig zu benutzen entwertet ihn. Anscheinend haette man gerne mehr echten Terrorismus, daher versucht man jetzt den bei jedem Anlass herbeizureden. Abstossend.
Mir fällt es schwer, die Tat zweier Bekloppter “Terrorakt” zu nennen. Wenn zwei Menschen jemanden niedermetzeln würden und dabei Bibelverse brüllen; würden wir das dann auch tun?
Es könnte sein dass die zunehmende witrschaftliche Krise ihren Beitrag zu dieser Gewalt leistet, besonders vor dem Hintergrund dass die Schere arm - reich sich immer weiter öffnet.
Wir haben in Koeln ca. 70.000 Menschen mit islamischem Glauben. In den letzten 30 Jahren kann ich mich an keinen religioes motivierten Angriff oder Anschlag erinnern. So ein Terrorgefasel grenzt Menschen weiter aus und bringt nichts.
Bevor jetzt wieder die üblichen Islam-Hass-Tiraden hier verbreitet werden: 1,6 Millionen Menschen muslimischen Glaubens leben in Großbritannien, 99,99 % begehen keine Morde.
Widerliche Tat, aber auch wir müssen uns fragen, warum wir (der “Westen”) an der Spirale der Gewalt und des Hasses drehen.
Man kann wohl mit Sicherheit sagen, das der ziviliserte Westen mehr Muslime auf dem gewissen hat, als Muslime westliche Zivilisten umgebracht hat. Die ganze Diskussion ist eine Farce.
So grausam es klingen mag aber: Wer Gewalt in die Welt hinausträgt und gezielt Armut erzeugt wird einen Sturm von Gewalt ernten. Die gnadenlose Ausbeutung durch britische Ölfirmen und das verantwortungslose Verhalten der britischen Finanzwelt trägt seine Früchte.
http://forum.spiegel.de/f22/moeglicher-terrorakt-soldatenmord-erschuettert-london-91063.html