Ich lege mich mal ziemlich fest: Wenn Angela Merkel noch einmal ihren Willen bekommt mit der Gesetzesverschärfung im Infektionsschutz, bleibt Deutschland für den Rest des Jahres weitgehend eingesperrt, denn der angepeilte Inzidenz-Schwellenwert von 100 für den nationalen Notbremsen-Ausnahmezustand ist inzwischen faktisch gleichbedeutend mit dem, wofür ein prominenter Regierungs-Tierarzt vor einigen Wochen noch ausgelacht worden ist, als er den Wert auf unter 10 drücken wollte.
Auf Achgut.com ist damals nachgewiesen worden, dass mit weit mehr als einer Million PCR-Tests je Woche und bei einem (zurückhaltend geschätzten) Anteil von etwa 1,25 Prozent falsch-positiver Testergebnisse schon ein Inzidenzwert von 35 leicht „gerissen“ werden kann, ohne dass irgendjemand dafür wirklich krank sein müsste. Dass sich die Regierenden darauf eingelassen haben, eine „Notbremse“ dann doch mit der relativ hohen Zahl 100 zu verknüpfen, war offenbar nur ein taktisches Manöver: Man hatte schon vor Augen, dass durch massenhafte Antigen-Schnelltests die Hürde sehr bald leicht überwunden werden könnte. (Wie damit die angeblich massiv steigenden „Fallzahlen“ und hohe Test-Positiv-Quoten der behaupteten „dritten Welle“ produziert werden, wurde hier schon am Donnerstag vorgeführt.)
Es ist so, als würde der DFB dafür sorgen wollen, dass Fußball aufregender wird und mehr Tore fallen. Aber wie? Ganz einfach: Bisher ist der lichte Raum im Profi-Tor laut Regelwerk (S. 11) 7,32 m breit und 2,44 m hoch. Warum das Tor nicht einfach 20 m breit machen und 4 m hoch? Jede Wette, das funktioniert – ganz ähnlich wie mit Merkels Machtergreifung. Ihr neues Testregime macht das Tor so groß, dass noch ein volltrunkener Kreisliga-Innenverteidiger gar nicht mehr daneben schießen kann. Beim entscheidenden Kriterium „Inzidenz“ wird ein vermeintlich gleichbleibender Zahlenwert dank Schnelltest-Orgie bald etwas völlig anderes bedeuten – 100 von vor zwei Monaten ist eine komplette Größenordnung entfernt von dem, was 100 im Mai sein wird.
Denken Sie an eine Familienfeier, wo einer der Älteren nostalgisch erzählt: „Ich weiß noch, wie ein Brötchen zwei Pfennige gekostet hat.“ Heute ist es selbst beim Discounter zehnmal so teuer. Die gewaltige Aufblähung des Corona-Testregimes durch Schnelltests revolutioniert die Zahlenwerte ähnlich, aber in einem Bruchteil der Zeit: Die von den meisten belächelte 10er-Inzidenz des RKI-Chefs vor zwei Monaten ist jetzt oder in 14 Tagen faktisch gleichbedeutend mit einem Wert von 100: die Inflationierung der Testumfänge entwertet automatisch auch den Schwellenwert für das Einsperren der Bevölkerung und das Abwürgen der Wirtschaft. Im Ergebnis wird das Zwangsregiment für die machtberauschten Panikherrscher leichter „begründbar“ als je zuvor und um eine Größenordnung niedrigschwelliger, während und obwohl die tatsächliche medizinische Bedrohung immer weiter zurückgeht.
Jetzt werden die Reserven aus der Dunkelziffer mobilisiert
Es ist bei der „Pandemie“ wie bei allen Kampagnen der technokratischen Weltverbesserer, die das Volk verachten und die Demokratie unterminieren: Sie „gewinnen“ die Debatte nicht mit sachlichen Argumenten, sondern manipulieren sie – indem sie ständig die Maßstäbe verrücken und umdefinieren. (Diesel-PKW werden plötzlich „gesundheitsgefährdend“ durch absurd niedrig angesetzte, kaum einhaltbare Grenzwerte für Stickoxid, um nur ein Beispiel zu nennen.)
Hier noch einmal „zum Mitschreiben“, wie das mit dem Inzidenzwert und dem Testregime funktioniert: Selbst mit mehr als einer Million PCR-Tests pro Woche kann man nicht annähernd vollständig verfolgen, wo das Virus in der Bevölkerung von mehr als 80 Millionen unterwegs ist – man hat zwangsläufig eine gewaltige Dunkelziffer. (Leider müssen wir spekulieren, wie hoch die Dunkelziffer genau ist, denn das RKI weigert sich seit einem Jahr, der Sache durch repräsentative Untersuchungen auf den Grund zu gehen.) Wenn nun aber zehn oder zwanzig Millionen Schnelltests pro Woche möglich werden, dann greift man sehr weit in das „Reservoir“ möglicher „Fälle“ hinein, die bisher in der Dunkelzone versteckt waren.
Dass man eine zahlenmäßig hohe Inzidenz so leicht „herbeitesten“ kann, beruht gleichzeitig darauf, dass schon von Anfang an die „Hürde“ für die Definition eines „Falls“ absurd niedrig liegt, indem jeder positive PCR-Test als „Neuinfektion“ propagiert worden ist. Damit werden auch Personen zum Pandemie-Problemfall stilisiert, die etwa schon vor Wochen mit dem Virus kontaminiert waren, deren Immunsystem aber spielend leicht und ohne Symptome damit fertig geworden ist und die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch niemand anderen infiziert haben: in Wirklichkeit ist bis heute nicht nachgewiesen, dass asymptomatische „Fälle“ messbar zur Virusverbreitung beigetragen hätten, wenn überhaupt. Ähnlich verhält es sich mit Betroffenen, die tatsächlich eine leichte Infektion entwickelt haben, aber nicht schlimmer als eine gewöhnliche Erkältung, und die einfach mal kurze Zeit zuhause geblieben sind, wie sich das gehört.
Zwanzigfaches Testen, Zehnfache „Inzidenz“
Laut RKI-Zahlen kam bis vor kurzem schon auf etwa 10 bis 20 „Neuinfektionen“ jeweils eine Krankenhauseinweisung. Ebenso war die ganze Zeit über in den amtlichen „Sentinel“-Praxen, also bei repräsentativ ausgewählten niedergelassenen Ärzten, das Virus aus China nur gerade so wahrnehmbar. Heißt das, das Virus ist super-mordsgefährlich, wir hatten es dank Lockdowns und Maskenzirkus aber halbwegs im Griff? Eben nicht. Hält man den politisch zugespitzten, nicht wirklich repräsentativen deutschen Zahlen des RKI internationale Erfahrungswerte über Geschwindigkeit und Massivität der Virus-Ausbreitung entgegen, muss man schlussfolgern: vom gesamten Infektionsgeschehen mit Covid-19 (oder eigentlich längst Covid-20, also allen Mutationen, die bei jedem Virus völlig normal sind) hat der weitaus größte Teil sich unauffällig außerhalb von Gesundheitssystem und amtlicher Statistik abgewickelt, schon seit mehr als einem Jahr. (Diese Erkenntnis scheut das RKI wie der Teufel das Weihwasser – vermutlich gab es genau deshalb bisher keine seriöse Durchleuchtung der Bevölkerung. Sonst würde weitgehende Herden-Immunität offensichtlich und das Panikregime mit Impforgien obsolet.)
Damit ist zwingend anzunehmen, dass der Anteil der Virus-Kontaminierten in der nicht PCR-getesteten Allgemeinbevölkerung nicht so viel niedriger liegen kann als bei den gut eine Million PCR-Getesteten pro Woche, auch wenn bei denen die deutlich symptomatischen Fälle konzentrierter gewesen sein müssen als im Bevölkerungs-Querschnitt. Nehmen wir vorsichtshalber nur an, dass der Anteil der Kontaminierten, bei denen sich also Virenbruchstücke genetisch feststellen lassen, in der Allgemeinbevölkerung nur halb so hoch liegt wie in der Vorauswahl derjenigen, die bis vor ein paar Wochen einen PCR-Test absolviert haben. Damit würden wir unterstellen, dass ungefähr eine Hälfte der Virus-Kontaminierten jeweils individuell auffällig stark betroffen (symptomatisch) war und noch dazu, dass diese Teilgruppe tatsächlich quasi vollständig bei einem Arzt oder in einem Testzentrum gelandet ist; alle wirklich halbwegs ernsthaft infizierten Personen wären also ohne verbleibende Dunkelziffer im RKI-Radar aufgetaucht – eine wahrscheinlich übertrieben idealisierte Unterstellung. (Deshalb nehmen wir auch keinen weiteren Sicherheits-Abschlag vor dafür, dass die Antigen-Schnelltests eine vorhandene Kontamination nicht zu 100 Prozent detektieren können, sondern eine gewisse Rest-Unsicherheit verbleibt.)
Wenn unter diesen gedanklichen Vorgaben die Test-Anzahl von ungefähr einer Million (PCR-Tests) auf zwanzig Millionen (Antigen-Schnelltests, einschließlich „Selbsttests“) explosionsartig ansteigt, dann MUSS die Zahl der „erkannten Fälle“ mindestens etwa zehnmal so groß werden. (Eine kleine Korrektur wäre nur einzubauen für diejenigen überängstlichen Zeitgenossen, die sich – wie der geehrte satirisch geneigte Autorenkollege Thilo Schneider und sein „Schatz“ – täglich mehrfach mit einem Selbsttest vom Aldi absichern. Drei Tests pro Tag wären natürlich weniger stark zu gewichten als etwa nur ein Test je Woche.)
Deutschland im Demokratie-Dämmerzustand
Wie vor wenigen Tagen schon belegt: Zehn oder gar zwanzig Millionen Schnelltests pro Woche sind keineswegs unwahrscheinliche Größenordnungen, sondern genau das, was die Bundesregierung offiziell für machbar hält und kurzfristig anstrebt. Und deshalb ist jetzt – spätestens nach weiterem Hochschrauben der Testumfänge in den nächsten paar Wochen – eine „Inzidenz“ von 100 nichts anderes als eine tierärztlich geforderte Inzidenz von 10 im Januar oder Februar. Es bedeutet das endgültige Einschwenken der deutschen Politik auf die wahnwitzigen, kontrollwütigen und menschenfeindlichen Forderungen der extremen Aktivisten, die ungeniert Freiheit und Wohlstand in Deutschland abschaffen und unglaubliche, auch gesundheitliche Kollateralschäden in Kauf nehmen, ohne Abwägung und Verhältnismäßigkeit – auch eine Art Totalitarismus.
Wohlgemerkt: hier ist noch kein einziger falsch-positiver Test unterstellt, sondern es wird nur mit „echten“ Kontaminationen durch das Virus argumentiert. Tatsächlich ist aber zu befürchten, dass das RKI schon einen positiven Antigen-Schnelltest dazu nutzt, einen „Fall“ statistisch zu konstruieren, schon aus „Vorsorge“. Wenn man jeden Tag zwei Millionen Schnelltests vornimmt und die Falsch-Positiv-Quote nur bei lächerlichen zwei Prozent läge (vermutlich der Mindestwert), wären das schon 40.000 vermeintliche/potentielle „Neuinfektionen“ pro Tag oder fast 300.000 pro Woche, entsprechend einer „Inzidenz“ unter mehr als 80 Millionen Menschen von fast 350 je 100.000.
Tatsache ist auf jeden Fall, selbst wenn letztlich doch „nur“ positive (darunter unvermeidlich falsch-positive) PCR-Tests als „Fälle“ gezählt werden: Wenn Merkel ab „Inzidenz 100“ den Notstand dekretieren kann, dann kann sie demnächst fast nach Belieben Deutschland einfrieren und damit nebenbei auch jede demokratische Regung durch Demonstrationen, Kundgebungen oppositioneller Parteien und ähnliche unerwünschte Umtriebe weitgehend unterbinden. Youtube hilft gern noch zusätzlich, kritische Stimmen außerhalb der Staatsmedienlandschaft verschwinden zu lassen.
Es ist sachlich abwegig, den Föderalismus in Deutschland weiter auszuhebeln, die Grundrechte zur Disposition zu stellen, die demokratische Debatte weitgehend zu unterdrücken und in eklatant verfassungs- und rechtswidriger Manier jede Verhältnismäßigkeit fahren zu lassen für eine Viruskrankheit, von der wir inzwischen zuverlässig wissen, dass sie nicht schlimmer verläuft als eine mittlere Grippewelle.
Man kann darüber streiten, ob die Schnelltest-Orgie mit zig Millionen Probanden übertrieben ist. Immerhin könnte sie belegen, was wir bisher nur begründet vermuten können: dass das Virus längst quer durch die Bevölkerung verbreitet ist – aber eben ohne übermäßigen Schaden angerichtet zu haben, verglichen mit anderen Grippewellen (Keine wirkliche Übersterblichkeit). Das Problem ist also nicht so sehr, dass mehr Kontaminierte erkannt werden, sondern dass völlig sachwidrig jeder davon als potenzieller Oma-Mörder hochstilisiert wird. Die mutwillig hochgetriebenen Testzahlen mit entsprechend mehr (ungefährlichen) Pseudo-Fällen belegen gerade nicht, dass alles wieder schlimmer wird, sondern sind bei seriöser Betrachtung gerade der Beweis, dass die Sache in Wirklichkeit längst so gut wie überstanden ist.
Dauerlockdown ab sofort jeden Winter neu garantiert
Wenn wir die absurde, weltfremde Neudefinition der „Inzidenz“-Maßstäbe durch eine Kanzler-Kamarilla im Endstadium paranoiden Cäsarenwahns zulassen, dann bekommen wir damit tatsächlich eine „neue Normalität“ bis in alle Ewigkeit. Denn es werden immer neue Krankheitserreger entstehen, ob Influenza oder Corona. Sie haben immer schon und werden auch zukünftig große Teile der Bevölkerung erreichen, und die allermeisten Menschen werden dank einem faszinierenden und leistungsfähigen Immunsystem (T-Zellen) damit zurechtkommen, während leider einige inzwischen altersschwache und anfällige Menschen daran sterben werden.
Wenn ein (neuer) Erreger ein knappes Drittel der Bevölkerung erreicht, bevor Herden-Immunität ihn ausbremst, vielleicht über eine Winter- oder Grippesaison von höchstens sechs Monaten verteilt, also etwa 25 Wochen, dann wäre der Erreger – und sei es als unbedeutendes und vereinzeltes Virenbruchstück in irgendeinem Nasenschleimhautwinkel – im Durchschnitt bei 1,2 Prozent der Bevölkerung pro Woche neu anzutreffen. (30 Prozent Gesamtbetroffenheit geteilt durch 25 entspricht 1,2 Prozent) Man braucht davon nur jeden zehnten (!) Betroffenen tatsächlich zu testen und zu identifizieren, also 1,2 Promille der Bevölkerung – rechnerisch identisch mit einer „Inzidenz“ von 120 je 100.000! Für die „Notbremse“ nach Belieben braucht man dann „nur“ ungefähr acht Millionen Schnelltests pro Woche (um 10 Prozent der Bevölkerung abzudecken). Es besteht kein Zweifel, dass die weltweite Gesundheitsindustrie das möglich machen wird. Sie will ja schließlich nur unser Bestes (unser Geld).
Der Schwellenwert 100, ab dem die Bundesregierung zukünftig freie Hand haben will, wegen angeblicher akuter Pandemie-Gefahr Gesellschaft und Wirtschaft immer wieder neu an die Leine zu legen, kann und wird so ungefähr bei jedem neuen Erreger einer Atemwegsinfektionen überschritten werden, zuverlässig in jedem Winter. Von jetzt bis in alle Ewigkeit. Das passiert, wenn man nicht harte medizinische Fakten zum Maßstab macht – wie etwa die Zahl echter Krankenhaus-Einweisungen durch verantwortungsbewusste Ärzte im differential-diagnostizierten Einzelfall – sondern butterweiche, fast beliebig manipulierbare und absurd über-interpretierte Statistikprodukte aus Testverfahren, die nicht mal die panikfreundliche WHO empfiehlt.
Versagen die Eliten auch diesmal kläglich?
Besteht die Hoffnung, dass die Bundestagsabgeordneten noch aufwachen und sich diesem Wahnsinn widersetzen? Oder die Länderfürsten? Darauf würde ich eher nicht wetten. Und was ist mit den großen Wirtschafts-Kapitänen? Gibt es dort noch ein paar Charaktertypen, denen es jetzt reicht? Die sich ihr Lebenswerk als Inhaber familiengeführter Unternehmen nicht zerstören lassen wollen?
Es müsste sogar den politisch naiveren Wirtschaftsführern eigentlich klar sein: Ohne Freiheit schon bald kein echtes Unternehmertum, keine funktionierenden Wertschöpfungskreisläufe und keine angemessenen Gewinnaussichten. Der Niedergang hat ja schon eingesetzt, nicht nur für kleine Restaurantbesitzer, Boutiquen oder Nagelstudios, sondern auch für die Industrie in Deutschland.
Wo ist deren Schwellenwert, wo die „Inzidenz“ für die Wohlstandsvernichtung, ab der es weh tut und wo man endlich doch eingreift? Und ohne materiellen Wohlstand auch kein gesundes Leben, kein erfolgreiches Gesundheitswesen, kein Aufschwung für wirklich arme und gefährdete Menschen in den Entwicklungsländern. Jetzt gilt es, jetzt ist Endspiel. Jetzt muss das Runde ins Eckige, damit Freiheit und Wohlstand noch eine Chance haben.
Nachtrag des Autor vom Nachmittag:
Das mögen vielleicht nicht alle glauben nach all den Zahlen und Relationen im relativ ausführlichen Text, aber eigentlich sind die Dinge noch ein wenig komplizierter und viele ärgerliche Unschärfen müssten analytisch abgearbeitet werden. Insbesondere fragt sich, wie repräsentativ die Eckwerte des RKI etwa im letzten halben Jahr die tatsächliche Betroffenheit der Bevölkerung (Kontaminierung mit dem Virus aus China) widergespiegelt haben. Der Beitrag geht letztlich – ohne das nun auch noch mal groß zu diskutieren – so ungefähr davon aus, dass die RKI-Angaben zur relativen Betroffenheit je Bevölkerungsumfang, ausgedrückt in Inzidenzwerten je 100.000 sowie in Test-Positiv-Quoten, alles in allem halbwegs zutreffen mochten.
Die warnenden Argumente im Beitrag, wie durch massenhafte Schnelltests die „Fallzahlen“ auch um den Faktor zehn oder ähnlich hochgetrieben werden können, wären nur dann substantiell neben der Spur, wenn die propagierten RKI-Werte sich als massiv überzogen herausstellen würden, und massiv heißt mindestens um das Doppelte bis Dreifache. Irgendein Bauchgefühl sagt mir, dass eine solche Feststellung jedenfalls nicht von Seiten der Panikmacher kommen wird. Und falls es sich von unabhängiger Seite doch so herausstellen würde, dann wäre das Thema „gefährliche Pandemie“ ohnehin und von vornherein bei den Akten, und dann hoffentlich vor Gerichten.
Beitragsbild: Illustration Rudolf Wildermann
Man kann es auch ganz einfach mathematisch formulieren: Die Inzidenz steht im umgekehrten Verhältnis zur Intelligenz. Dazu hat man den Coronatest ganz einfach als multiple choice test umgebaut: Haben Sie Corona? A) ja, B) ja oder C) ja.
Die technische Seite ist hier auf der Achse unstrittig, denke ich. Bleibt die Frage, was die Kanzlerin und ihre Getreuen motiviert. Ich stimme zu, sie sie sind Weltverbesserer. Aber ich meine, sie handelten sozusagen aus Liebe. – Die Mitbürger sollen an dieser Krankheit minimal leiden. Nach dem Philosophen John Rawls (Eine Theorie der Gerechtigkeit) gilt hier folgender Grundsatz: Das Regierungshandeln soll sich am Schwächsten ausrichten. Nehmen wir den nicht deutsch sprechenden Roma. Der findet sich (nicht zu knapp) auf den Intensivstationen, aber auch der soll geschützt werden. – Eine überaus humanistische Vorgabe, die leider bei der praktischen Umsetzung reichlich absurde Resultate zeitigt. – In dieser Argumentation meine ich, habe sich die Regierung zusammen mit den Eliten dieses Landes – denken wir nur an die Redaktionen der ZEIT oder der FAZ, verfangen. – Die FAZ lässt immer wieder durchblicken, dass sie durchaus auch Null-Covid als ein vernünftige Ziel ansieht… Tichy’s Einblick (TE) hat Verbindungen in die CDU hinein, und ist erst vor zwei drei Monaten darauf gekommen, dasss die hunderter Inzidenz keine vernünftige Messlatte darstellt. Jetzt sind sie aber sehr klar dagegen. Solche CO-19 Hauptstrom-Abweichler wie TE müssten mehr werden. Die gute Nachricht: Es gibt Schweden, die Schweiz und mittleriweile fast die Hälfte der USA , die sich an harten Endpunkten orientieren – also Intensivbettenbelegung, Sterbefälle, Beatmunspatienten. Das können auch Kanzler-Medien auf Dauer nicht ausblenden. Das spricht sich einfach rum. Es wird viel davon abhängen, dass die das im Großen und Ganzen gut durchhalten können. Dann kippt auf mittlere Sicht auch hier die Stimmung.
Man muss sich immer wieder vor Augen halten, wie die willkürlichen Inzidenzwerte entstehen und wie sie leicht missbraucht werden können. Wenn in einer Kleinstadt wie Römhild (Thüringen) mit etwa 2000 Einwohnern in einer Woche durch den schon allein sehr umstrittenen PCR-Test eine einzige Person als „Neuinfizierter“ festgestellt wird, bedeutet das schon ein Inzidenzwert von 50, denn der Inzidenzwert bezieht sich auf 100 000 Einwohner. Wohlgemerkt: Einer auf 2000 Peronen pro Woche, von dem noch nicht einmal feststeh, ob er infektiös ist oder erkrankt. Die meisten der „Neuinfizierten“ bleiben sogar völlig symptomfrei. Auf dieser Grundlage werden 99,8% der Menschen, die völlig gesund sind, mit Restriktionen überzogen, die beispiellos sind!
„Damit ist zwingend anzunehmen, dass der Anteil der Virus-Kontaminierten in der nicht PCR-getesteten Allgemeinbevölkerung nicht so viel niedriger liegen … Nehmen wir vorsichtshalber nur an, dass der Anteil der Kontaminierten, bei denen sich also Virenbruchstücke genetisch feststellen lassen, in der Allgemeinbevölkerung nur halb so hoch“ – also lieber Herr Alberts, solche Annahmen sind mir zu spekulativ, ich mache da nicht mit. | Hier ein paar reelle Zahlen: Die Helios-Kliniken vermelden zu gestern 668 COVID-Fälle auf Normalstation, das sind 5,2 % aller Fälle auf Normalstation. Auf welche Erkrankungsbilder sich die restlichen 95 % erstrecken, ist im Detail nicht veröffentlicht. Bei den IMC- und Intensiv-Behandlungen kommen auf 1389 Gesamtfälle 316 (22,8 %) COVID-Fälle. Im CORONA-Hotspot Erzgebirgskreis verweist das dortige Klinikum auf folgende Fallzahlen: 29 (8,4 %) von 344 COVID-Fälle auf Normaltstation sowie 15 (35 %) von 43 IMC/Intensiv. Insgesamt (Normal und IMC/Intensiv) liegen die Belegungszahlen auch in diesem Hotspot unter den gemittelten Fällen der Vorjahre. (Die Zahlen stellen den öffentlich einsehbaren Stand zum 11. April 2021 dar.) Soweit ein paar konkrete Bedrohungs-Zahlen des Gesundheitssystems aus der Praxis, ohne jegliche statistische Spielereien. Statistik, so sie ordentlich betrieben wird, ist selbst unter dieser Restriktion nur ein Hilfsmittel, ein Tool im Werkzeugkasten, um mit einer Situation umgehen zu können. Entscheidend sind die die Dinge im tatsächlichen Leben und nicht deren Hokuspokus-Abbildung auf dem Papier. „Zurzeit ist die Lage in unseren Kliniken weitgehend unkritisch. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede.“ – heißt es auf der Webseite der Helios-Kliniken.
Ein sollte man nicht vergessen! Vom!3 April bis zum 11 Mai ist Ramadan und Moslem haben schon immer gezeigt, was sie von deutschen Gesetzen halte. Außer es sind die Sozial-Gesetze.
„Wir schaffen das!“ Hört sich immer mehr an wie Merkels Antwort auf die Frage ob es wohl möglich wäre, Deutschland noch ein zweites Mal in Schutt und Asche zu legen.„ So steht es schon in meinem Buch aus 2018 “Deutschland schafft uns ab„. Damals fand ich es noch zum Lachen und hielt es für Satire. Andererseits: Unterbrich Deinen Gegner nie, wenn er gerade dabei ist, einen Fehler zu machen. Drum, weiter so! Es ist wie bei anderen tödlichen Erregern: Sie liefern am Ende auch sich selbst ans Messer, indem sie den Organismus killen, von dem sie gelebt haben. Das Schlimmste, was uns doch zum jetzigen Zeitpunkt passieren könnte, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung an Merkel immer noch nichts Krankhaftes entdecken kann, wäre deren freiwilliger Rücktritt oder gar ihr plötzliches Ableben. Nicht auszudenken!! Die verblitzdingsten Realitätsmigranten, die hier in den Wahllokalen herumdelirieren und immer noch zu mehr als zwei Dritteln ihr Kreuz bei den “Deutschland, verrecke!„- Parteien machen, würden zusammen mit den digitalen Schreibtischtäter und Maulhuren aus dem horizontalen Mediengewerbe die Kanzlerin der Grünen doch über Nacht zur Märtyrerin hochstilisieren und die Spaltung im Volk zwischen den Zeugen Coronas und denen, die ihren Verstand noch beisammen haben, würde sich verewigen.
Falls das Ding aus dem Sumpf ihre 16 MP-Zombies tatsächlich aufzieht und gegen das eigene Volk losmarschieren läßt bleibt uns nur noch, auf der EU-befreiten Insel Asyl zu beantragen – wenn zwei sich streiten, freut sich der Brite! Mal sehn, ob sie dort dann auch auf dem Bahnhof stehen und mit Teddybären nach uns werfen.
Warum wird in der BRD (von Regierung, MSM aber auch alt. Medien) verschwiegen, daß die WHO mit ihrer „WHO-2019-nCoV-laboratory-2020.6-eng“ vom 20.02.2021 eine scharfe Umkehr vollzogen hat und nun einer Gleichsetzung von „positives Testergebnis“ und „Infiziert“ längst energisch widerspricht?