Zudem wurde Berlin mit der Erkenntnis konfrontiert, dass es in Deutschland auch noch eine Bundeswehr gibt, die ihr Personal nicht mehr frei Haus geliefert bekommt, sondern nun tatsächlich Werbung machen muss, z.B. mittels spektakulärer Youtube-Clips nach amerikanischen Vorbild. Und zum Schluss kam auch noch raus, dass eines dieser Werbefilmchen tatsächlich Schusswaffen, Panzer und Kampfjets zeigt, Dinge also, die irgendwie an Krieg erinnern, womit Deutschland ja nie wieder etwas zu tun haben wollte.
Das freilich gefiel dem guten Gewissen des Bundestags, das nun in Gestalt einer grünen Hinterbänklerin zum Vorschein trat, die sich vor lauter Empörung über soviel Realität vermutlich an ihrer Bionade verschluckte, überhaupt nicht. Agnieszka Malczak, grünes Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie im „Unterausschuss Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung“ erkannte darin sofort eine Gefährdung des friedlichen Brunnenbauer-Images der Bundeswehr und war somit natürlich standesgemäß dagegen. Hier weiterlesen!