Thomas Maul, Gastautor / 17.12.2020 / 13:00 / Foto: Pixabay / 17 / Seite ausdrucken

Dokumentation: Skandale der PCR-Massentestung (4)

Die PCR-Massentestung ist als Begründungsbasis für staatliche Maßnahmen aufgrund mangelnder einheitlicher Standards nicht einmal für sich allein betrachtet vernünftig, sie ist weder in sich stimmig noch wenigstens im Sinne des Infektionsschutzgesetzes rechtskonform. In einer sechsteiligen Beitragsreihe werden hier sämtliche Verstöße gegen die Gebote wissenschaftlich seriöser Datenproduktion, -erhebung und -präsentation dokumentiert. Sie könnten in Zukunft bei der Aufarbeitung der Krise und ihrer Folgen auch juristisch relevant werden. In der heutigen Folge geht es um die Mehrfachtestung.

Eine der in mehrfacher Hinsicht merkwürdigen Meldungen, von denen tausende im letzten halben Jahr zu lesen waren, handelte vom Profifußballer Christiano Ronaldo und ging so:

Nach 18 positiven Testergebnissen wurde der Portugiese im 19. Anlauf negativ getestet, das berichtet sein Klub in einem Statement. Beim Stürmer war am 13. Oktober während seines Aufenthalts bei der portugiesischen Nationalmannschaft erstmals COVID-19 nachgewiesen worden. (Sport 1)

„PCR is bullshit“

Es mag (auch schwere) Erkrankungen geben, von deren Herausbildung im Körper der Betroffene zunächst nichts bemerkt, weshalb sie zu spät entdeckt werden können, um sie noch erfolgreich zu therapieren. Atemwegserkrankungen gehören nicht dazu. Man hat Symptome, oder man hat keine. Wenn man keine hat, ist man gesund. „Covid-19“ ist die abkürzende Bezeichnung für eine noch 2019 (deshalb „19“) entdeckte, von einem „neuartigen“ Coronavirus („CoVi“) verursachte Krankheit (desease = „d“), wobei Publizistik und Wissenschaft bis heute im Vagen lassen, ob damit nur der seltene schwere Verlauf einer zunächst viralen Lungenentzündung gemeint ist oder das ganze Spektrum einer Atemwegserkrankung von leichtem Schnupfen bis Pneumonie. (Spezifische Unterschiede zum bekannten grippalen Infekt und/oder zur bekannten atypischen Lungenentzündung, die erst eine neue Namensgebung rechtfertigen würden, sind bis heute nicht herausgearbeitet worden.)

So oder so ist es eine Tatsache, dass kein PCR-Test dem Fußballer Covid-19 attestieren kann, solange dieser sich gut und gesund fühlt. Die positiven PCR-Test-Ergebnisse werden auch keine Viruslast „nachgewiesen“ haben, die eine Infektion oder gar Infektiosität nahelegen könnte. Insofern ist Ronaldos öffentlich geäußerter Unmut über PCRs, der einen Shitstorm (inkl. Spott des führenden italienischen Virologen) auslöste, nicht nur verständlich, sondern berechtigt und im Einklang mit der seriösen Forschung:

Cristiano Ronaldo verpasste das Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona (0:2) wegen eines weiteren positiven Corona-Tests. Auf Instagram ätzte der Portugiese dagegen, löschte den Kommentar wenig später aber wieder. Vor dem Spiel postete Ronaldo ein Foto von sich und schrieb dazu: "Fühle mich gut und gesund!" Dazu stellte er ein achselzuckendes sowie zwinkerndes Emoji. Wie zahlreiche Screenshots belegen, war darunter aber zunächst noch ein weiterer Kommentar des Juve-Superstars, der vor über zwei Wochen erstmals positiv getestet wurde, anscheinend aber keine Symptome hatte. „PCR is bullshit", erklärte Ronaldo da. (EUROSPORT)

PCR kontrolliert PCR

Der Idee nach haben Mehrfachtestungen ein- und derselben Person entweder den Zweck, den Verlauf der Infektion im Organismus zu verfolgen oder die Gültigkeit vorangegangener Tests zu überprüfen. Mal wird dieselbe Probe vom selben Labor mit demselben PCR-Test erneut getestet, mal von einem anderen Labor mit demselben oder einem anderen PCR-Nachweisverfahren. Oder aber, eine neue, zu einem anderen Zeitpunkt entnommene Probe wird unter denselben oder anderen Umständen analysiert. Häufig wird es dann so kommuniziert, dass bei Abweichungen bezüglich derselben Probe die aktuellen Tests die vorangegangenen als falsch-positiv oder falsch-negativ erweisen, während Abweichungen bei verschiedenen Proben auch eine Erkrankungs- oder Genesungsentwicklung anzeigen könnten. Bei Personen, die den ganzen Testzeitraum über symptomlos geblieben sind, stellt sich das Problem, dass das einzige „objektive“ Kriterium, welches über die Richtigkeit oder Falschheit eines PCR-Tests entscheidet, wiederum ein PCR-Test ist. Daher könnte bei Abweichungen von Untersuchungsergebnissen derselben Probe prinzipiell auch der erste Test richtig und der zweite falsch gewesen sein, bei verschiedenen Proben beide richtig oder beide falsch. Kommen bei der Test-Kontrolle oder zur Beobachtung des Verlaufs hinsichtlich der RNA-Zielsequenzen und der Ct-Werte verschiedene PCR-Tests oder PCR-Test-Handlings zum Einsatz, ist das Chaos perfekt. 

Jeder weiß, es gibt richtig-positive und falsch-positive, richtig-negative und falsch-negative Testergebnisse (deren jeweilige Bedeutung sich nochmal verschiebt, je nachdem, ob man lediglich RNA-Fragmente nachweisen oder eine Infektion/Infektiosität nahelegen will), nur kann man diese mittels PCR-Testung bei Symptomlosen gar nicht zuverlässig auseinanderhalten. Ein PCR-Test allein sagt nichts über einen Gesundheits- oder Infektionszustand aus, sondern lediglich etwas über gesuchte RNA-Stücke im Augenblick der Probenentnahme. Daher kommt es in der Praxis vor, dass die Kontaktpersonen positiv Getesteter mit negativen Testergebnissen in die Quarantäne geschickt werden und nach Ablauf der Frist mit positiven Ergebnissen aus ihr entlassen werden, weil die Gesundheitsämter selber positive Tests bei vor, während und nach der Quarantäne Symptomlosen für nicht aussagekräftig halten bzw. auf zu hohe Ct-Werte Bezug nehmen. Für den Einzelnen kann die Mehrfachtestung daher kafkaeske Züge annehmen und zu einem kostenintensiven und zeitraubenden Hickhack werden, wie es z.B. Frank Pöpsel für Focus Money beschreibt.

Sinn und Unsinn von Mehrfachtestungen

In ihren stetig aktualisierten Handouts zum ausschließlichen Notfallgebrauch des PCR-Tests wies die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (CDC) immer wieder auf folgende Schwierigkeiten hin:

Negative Ergebnisse schließen eine 2019-nCoV-Infektion nicht aus und sollten nicht als alleinige Grundlage für die Behandlung oder andere Entscheidungen zum Patientenmanagement verwendet werden. Optimale Probentypen und der Zeitpunkt für maximale Virusspiegel bei Infektionen durch 2019-nCoV wurden nicht bestimmt. Zum Nachweis des Virus kann die Entnahme mehrerer Proben (Typen und Zeitpunkte) desselben Patienten erforderlich sein. […] Falsch-negative Testergebnisse sind wahrscheinlicher, wenn die Prävalenz der Krankheit hoch ist. Falsch positive Testergebnisse sind wahrscheinlicher, wenn die Prävalenz moderat bis niedrig ist. […] Der Nachweis von viraler RNA weist möglicherweise nicht auf das Vorhandensein eines infektiösen Virus hin oder darauf, dass 2019-nCoV der Erreger für klinische Symptome ist.

Das RKI sah das von Anfang an ähnlich. Deshalb hat es zunächst vor allem bei negativ getesteten symptomatischen Personen erneute Probenentnahmen und Kontrolltests empfohlen. Böse Zungen könnten vermuten, dass negativ Getestete solange getestet wurden, bis das Ergebnis positiv war. Dagegen wurden positiv Getestete in der Regel nicht ein zweites Mal getestet, es sei denn, man forderte es ein, und war bereit, den zweiten Test aus eigener Tasche zu bezahlen. In Ausnahmefällen, bei Fußballprofis und „systemrelevant“ Tätigen (Politikern und Mitarbeitern im Gesundheitswesen), war es dagegen selbstverständlich, auch positive Tests durch zweite Tests zu bestätigen oder zu entkräften, da man es sich nicht leisten wollte, Gesunde in die Quarantäne zu schicken. Positive Fußballer konnten – siehe Ronaldo – pro Woche 10-mal getestet werden, in der Hoffnung, sie durch einen negativen Test wieder einsetzen zu können. Inzwischen, da das RKI die Möglichkeit falsch-positiver Ergebnisse, insbesondere im Kontext von Antigen-Schnelltests (siehe Folge 3), ernster nimmt, empfiehlt es zweite Kontrolltests auch bei positiven Bescheiden. 

Mehrfachtestungen können also Sinn machen, auch wenn es äußerst schwierig ist, widersprechende Test-Ergebnisse konsistent zu interpretieren. Dies ist im Einzelfall bei der Beobachtung und Begutachtung von Erkrankten durch Ärzte (worauf in einer späteren Folge zurückgekommen wird) aber von vornherein etwas ganz anderes als beim oberflächlichen Blick von Nicht-Medizinern auf die Ergebnisse einer Massentestung nicht-symptomatischer Personen. 

Bis heute hält sich die Vorstellung, dass symptomlose, ergo gesunde „Virusträger“ durch infizierenden Kontakt bei anderen eine ernsthafte Erkrankung auslösen könnten, also einen relevanten (statt wenn überhaupt vernachlässigenswerten) Beitrag zum Infektions-, gar Erkrankungsgeschehen leisten, obwohl seit Beginn der Pandemie weltweit kein einziger Fall entdeckt wurde, der das belegen könnte. Die Testung und Quarantänisierung symptomfreier Menschen vergeudet Ressourcen und befüllt die Statistiken mit unsicheren und nichtssagenden Ergebnissen.

Verfälschung der Statistik

Bei der Kommunikation der Daten zu den Resultaten der PCR-Massentestung verstoßen das RKI, die Politik und die Medien hier schon derart stümperhaft gegen die Gebote seriöser Wissenschaft, dass Absicht, ja politische Propaganda, unterstellt werden muss.

Erstens werden lediglich auf RNA-Fragmente positiv getestete Menschen, darunter überwiegend zweifelsfrei Gesunde und milde Erkältungsfälle, als „Neuinfektionen“ und/oder „Covid-19-Fälle“ kommuniziert:

In Einklang mit den internationalen Standards der WHO und des ECDC wertet das RKI alle labordiagnostischen PCR-Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig vom Vorhandensein oder der Ausprägung einer klinischen Symptomatik als COVID-19-Fälle. (RKI Lagebericht vom 8.12.)

Was sich medizinisch und epidemiologisch eigentlich verbieten würde, ist heutzutage also Standard und erinnert einen unwillkürlich an das berüchtigte Drosten-Zitat aus 2014:

Ja, aber die [PCR-Test-]Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgendetwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.

Zweitens dürfe man doch erwarten, dass ein 18-mal positiv getesteter Ronaldo und eine erst positiv, dann aber per Kontrolltest negativ getestete Person, die darum nicht quarantänisiert wird, zusammengenommen als nur eine (Ronaldo) und nicht als 19 „Neuinfektionen“ oder „bestätigte Covid-19-Fälle“ in die tägliche, wöchentliche Statistik und/oder kumulierte Darstellung eingehen. 

Das scheint nicht selbstverständlich zu sein. Im Kleingedruckten seiner Lageberichte publiziert das RKI einen immergleichen Textbaustein, an dem sich durch tägliche Aktualisierung nur die Zahlenwerte ändern: 

Seit Beginn der Testungen in Deutschland bis einschließlich KW 16/2020 wurden bisher 2.072.669 Labortests erfasst, davon wurden 155.773 (7,5%) positiv auf SARS-CoV-2 getestet. […] Es ist zu beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können. (Vgl. RKI, „Täglicher Lagebericht“ vom 22.04.2020 mit Mitteilung vom 02.12.2020)

Man behauptet, ein „Infektionsgeschehen“ und seine kurzfristige wie langfristige Entwicklung abzubilden, empfindet es aber nicht als seine Aufgabe, die präsentierten Zahlen und Statistiken um Mehrfachtestungen derselben Personen zu bereinigen oder wenigstens öffentlich wahrnehmbar (etwa auf Pressekonferenzen) zu widersprechen, wenn Politik und Medien beim Aufgreifen der RKI-Daten eben nicht beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sind.

Dieser Verstoß gegen einfachste Gebote der Mathematik und Statistik mag von allen „Fehlern“ der nationalen Teststrategie und ihrer grafischen Aufbereitung noch der geringste sein. Weil er so banal und offensichtlich ist, kann er aber auch jenen, die sich auf die Niederungen einer PCR-Test-Kritik nicht einlassen wollen, deutlich vor Augen führen, wie lieblos von offizieller Seite mit der Produktion, Erhebung und Präsentation jener Daten umgegangen wird, die massivste Freiheitseinschränkungen begründen.

Sachliche Konsequenzen und juristische Implikationen

Das Infektionsschutzgesetz definiert Infektion (in §2) als Aufnahme eines vermehrungsfähigen Agens im menschlichen Organismus und seine nachfolgende Vermehrung. Entscheidende Voraussetzungen, dank derer der PCR-Test bei symptomatischen Menschen einen Beitrag zur Verdachtserhärtung leisten könnte – ein Ct-Wert von unter 30 (bevorzugt 10–15) [Folge 1] und wenigstens zwei (besser drei) bestätigte Zielsequenzen, von denen mindestens eine SARS-CoV-2-spezifisch sein sollte [Folge 2] – wurden von der „nationalen Teststrategie“ jeder Beschwörung eines „‚Goldstandards‘ für die Diagnostik“ (RKI) zum Trotz nicht erfüllt. Durch die Massentestung von Symptomlosen wird die Lage nicht übersichtlicher, sondern chaotischer. Während zunehmend falsch-positive Ergebnisse produziert werden [Folge 3], sind genauso uneinheitliche, nicht-standardisierte zweite Kontrolltests vor allem bei Symptomlosen nicht in der Lage, richtige von falschen der zuvor positiven oder negativen Tests zu unterscheiden, womit das Chaos potenziert wird – und mitnichten direkte oder indirekte Erregernachweise erbracht werden. Schließlich gehen richtig-positive, nichtig-positive und falsch-positive Tests ohne Berücksichtigung von Mehrfachtests derselben Person als nicht nur positiv Getestete, sondern als Infizierte, gar Erkrankte in eine Statistik ein, welche die Aufrechterhaltung des Ausnahmezustands rechtfertigen soll. Bei ein paar hundert „Neuinfektionen“ pro 100.000 Einwohner pro Woche – Überschreiten des extrem niedrig festgelegten und für sich schon fragwürdigen Inzidenz-Schwellenwerts von 35 bzw. 50 „Neuinfektionen“ – zieht der Staat auch dann die Zügel an, wenn es weniger Getestete als Tests gibt und der überwiegende Teil der positiv Getesteten bloß milde bis gar keine Symptome hat, also nicht erkrankt oder hochinfektiös, sondern lediglich nichtig- bis falsch-positiv ist.

Erst aber mit den am 18.11.2020 von der Regierung durch Bundestag und Bundesrat gepeitschten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes, welche die bisherige und künftige Maßnahmenpolitik rechtlich legitimieren sollen, sind der Begriff der „Neuinfektion“ und der Inzidenz-Schwellenwert von 35 bzw. 50 „Neuinfektionen“ pro 100.000 Einwohner pro Woche zum Gesetz geworden (§ 28a Abs. 3 IfSG). Das könnte langfristig ein Eigentor sein, weil es seitdem nicht mehr „nur“ fahrlässig, unseriös oder propagandistisch, sondern tendenziell kriminell ist, wenn sowohl Mehrfachtestungen als auch Nachmeldungen zu abgearbeiteten Probenrückstaus die Zahl akuter „Neuinfektionen“ erhöhen, statt herausgerechnet zu werden.

In den gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen nicht weniger entscheidend waren und sind zudem die systematischen Fehler bzw. propagandistischen Kniffe des RKI bei der Aufbereitung absoluter und relativer „Infektionszahlen“ zu Grafiken einer kurz- und langfristigen Entwicklung des „Infektionsgeschehens“, die in der nächsten Folge behandelt werden.

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 2 finden Sie hier.

Teil 3 finden Sie hier

Teil 5 finden Sie hier.

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T. Weidner / 17.12.2020

Aus “wochenblick.at, Rubrik “brisant”“: “Das französische Diagnostikunternehmen Biomerieux freut sich, die Zertifizierung für neuartige Corona-Tests erhalten zu haben. Damit soll es bald möglich sein, das Corona-Virus von einer Grippe zu unterscheiden, berichtet der ORF. Das wirft fragen auf: Konnten wir Corona bisher nicht einmal von Grippeviren unterscheiden? Sie hören richtig: Bisher war es nicht möglich, Erkältungsviren von SARS-Cov-2 in Testverfahren zuverlässig zu unterscheiden. Bereits am 24. April berichtete Deutschlands umstrittener Corona-Guru und mittlerweile-Playboy Dr. Christian Drosten in einem >>>Podcast<<< von Kreuzreaktionen, die eine solche Unterscheidung verunmöglichen könnten. ___Vorgängerviren verursachen Kreuzreaktionen___Aufgrund der Vorgängerviren des Corona-Virus, die längst im Umlauf waren, sollen viele Menschen bereits Immunzellen dagegen vorweisen können. In einer Studie ermittelt Drosten, dass „bei 34 Prozent der Patienten reaktive T-Zellen [gegen SARS-CoV-2] vorliegen, obwohl diese Patienten nie Kontakt mit dem SARS-2-Virus hatten“. Anscheinend war es der Medizin bisher auch nicht möglich, das Corona-Virus von der herkömmlichen Grippe (Influenza) zu unterscheiden. Sonst würde der neue Test des französischen Unternehmens keine Neuheit darstellen.”

HDieckmann / 17.12.2020

Darauf einen Christiano Ronaldo: PCR is bullshit !!!

Udo Kemmerling / 17.12.2020

Mein lieber Schwan, Frau @ Panther, da hab ich erst einmal laut gewielert, dass bei Ihnen sich die Leute drosten lassen müssen. Wenn Sie da mal nicht demnächst eine vom Mainstream gelaschet bekommen. Zurückgemerkelt und voll abgesödert zu werden ist bestimmt auch unangenehm…

Irmgard Grünberg / 17.12.2020

Danke, dass Sie das alles dokumentieren, es wird mit Sicherheit Rechtsstreite geben.

Chris Kunz / 17.12.2020

Irgendwie hab ich sowas schon geahnt als ich vor Monaten auf eine kleine Meldung stieß: Einige (recht viele) Mitglieder einer bald anzutretenden Fußballmannschaft wurden im ersten Durchlauf positiv getestet. Im zweiten Durchgang alle negativ und das Spiel konnte stattfinden. Es wurde ein Laborfehler als Ursache angegeben. Damals dachte ich schon : ein Schelm, wer .......

Sabine Schönfelder / 17.12.2020

Judith@Panther, Ihre Beiträge wirken immer sehr erfrischend! Wie eine kleine höchst angenehme Pause nach harter Arbeit, - in einer Strandbar, am Meer, bei leichter Brise im Sonnenschein: ein Gläschen eiskalten Sekt in der Hand und um mich herum lauter nette Menschen aus ACH und GUT….....bleiben Sie ja wie Sie sind! LG

Silas Loy / 17.12.2020

Warum sollte das RKI aus seinen PCR-Schrottdaten epidemiologisch korrekt Mehrfachtestungen herausrechnen? Dafür sind sie dann vielleicht doch zu rational, das wäre ja viel Arbeit für nichts und wieder nichts. Is doch ejal!

N.Lehmann / 17.12.2020

Die testen solange Kritiker, bis das gewünschte Ergebnis da ist. Das hat Merkel in der DDR gelernt. Die täglich steigenden Infektions- und Totenzählungen werden wie das kommende Wahlergebnis vorgegeben.  Selbst der verblödete Michel wird das nicht mehr lange glauben. Merkel & Co scheitert, wie schon das DDR-Regime!

Dr. Gisela Meyer / 17.12.2020

Typisch Kommunist. Klaut sich von überall alles zusammen, anstatt statt zu saufen mal selber zu recherchieren. Peinlich.

Max Rundberg / 17.12.2020

Herzlichen Dank für Ihre sehr guten und beharrlichen Recherchen und die Zusammenstellung, die zu dieser hervorragend aufbereiteten, nüchtern und verständlich dargestellten Beitragsreihe führten. Es ist wirklich skandalös, wie RKI und Politik einfachste wissenschaftliche Prinzipien mißachten und banalste logische Fehler machen - und das inzwischen seit einem Dreivierteljahr. Was mich noch mehr schockiert ist, daß viele meiner Kollegen in der Wissenschaft, die in ihren eigenen Fachgebieten oft exzellente Arbeit abliefern, diese zum Teil ja wirklich offensichtlichen Probleme nicht erkennen oder aktiv ignorieren. Mit meinen Mitarbeitern im Labor kann ich nicht über diese Problematik reden; niemand hinterfragt die offiziell verkündeten Zahlen. Wie kann ich dann noch davon ausgehen oder ihnen bescheinigen, dass meine Doktoranden und Postdocs gute Wissenschaftler sind oder werden?! Es ist deprimierend.

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