Der Schauspieler Walter Sittler ("Das Traumschiff") wurde in den USA geboren und gilt deswegen als ein Amerika-Kenner. Neulich war er wieder im Fernsehen zu Gast, im Mittags-Magazin des MDR, und lehnte sich dabei sehr weit aus dem Fenster der Geschichte.
Walter Sittler ist ein bekannter Schauspieler mit einer ellenlangen Filmografie. Die fängt 1987 mit der „Schwarzwaldklinik“ an und geht durch alle Genren weiter. Schnulzen („Der Millionär und die Stripperin“, „Heute heiratet mein Mann“, „Der Liebhaber meiner Frau“), Serien („Das Traumschiff“, „Der Kommissar und das Meer“), Semi-Dokumentationen („Die Getriebenen“, „Sternstunde ihres Lebens“) und harmlose Komödien („Der Butler und die Prinzessin“).
Da Sittler 1952 in Chicago geboren wurde, hat er auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1958, also im zarten Vorschulalter von sechs Jahren, kam er mit seinen Eltern nach Deutschland. Seitdem gilt er als USA-Experte und wird entsprechend häufig in TV-Sendungen zu amerikanischen Themen eingeladen.
(Und wenn er mal nicht kann, springt die Komikerin Gayle Tufts für ihn ein und erzählt, wie sie in nur 12 Monaten 33 Kilo abgenommen hat.) Zuletzt war „Amerika-Kenner Walter Sittler“ letzten Montag Gast im Mittags-Magazin des MDR (ab 1:50), wo er „über den alten und neuen US-Präsidenten“ plauderte.
Trumps Mann fürs Grobe
Dabei kam er auch auf einen Mann namens Stephen Miller aus dem Trump-Team zu sprechen, den außer Sittler höchstens drei weitere „Amerika-Kenner“ in Deutschland kennen. Und über diesen Trump-Gehilfen sagte Kamerad Sittler, er erledige für Trump die Drecksarbeit:
„Stephen Miller ist einer von den kadavergehorsamen Leuten, man könnte sagen, dass er der Eichmann von ihm (Donald Trump) ist, wenn es um die Durchsetzung von den Sachen geht; nicht die Leute umbringen, das nicht, aber die Art, wie er das macht, ohne jegliche ethischen Richtlinien, wenn Trump das will, dann mach ich das, egal was es ist, und das tut er.“
Seltsam, nicht wahr? Woher hat Sittler sein Hintergrundwissen? Man könnte meinen, Sittler und Miller hätten vor ein paar Tagen nebeneinander an der Theke bei Madam's Organ Blues Bar gestanden und Miller habe Sittler verraten, dass seine Eltern Juden waren. Das muss Sittlers Relaisstationen dermaßen erschüttert haben, dass er es sich nicht verkneifen konnte, Miller mit Eichmann zu vergleichen, dem Mastermind der Endlösung der Judenfrage. Denn unter Eichmann tut es so ein knallharter deutscher „Amerika-Kenner“ nicht.
Er hätte auch Hans Globke als Prototyp des Lakaien nennen können, den Co-Autor der Nürnberger Gesetze, den Adenauer nach dem Krieg zu seinem Büroleiter machte, aber das wäre ihm zu niederschwellig gewesen, es musste schon Eichmann sein. Und der Moderator zuckte nicht einmal mit der Augenbraue. Wahrscheinlich hatte er den Namen Stephen Miller noch nie gehört und verließ sich da ganz auf Sittlers Wissen. Zwei Amerika-Kenner unter sich, und kein Faktenchecker in Sicht.
Henryk M. Broder ist einer der Herausgeber von Achgut.com.

Traumschiff und Schwarzwaldklinik, bei so viel USA Expertise, wird selbst Winnetou am Marterpfahl noch blass vor Neid. Übrigens, wurde meine Urgrossmutter in Osnabrück geboren und ist mit ihrem Liebhaber nach Hamburg geflohen, um dort ein Sondervermögen als Stripperin zu machen. Ich muss jetzt dringend als Scholz Experte ins Morgenmagazin.
Manche Schauspieler und Sängerinnen brauchen dringend Nachholbedarf im Geschichtsunterricht und ich fürchte fas in Westberlin hat man es mit der propagandistischen Schulpropaganda vom Lehrkörper gehalten wie in einer Gummizelle der Ideologieschulung, schlimmer noch wie in der DDR. Immerhin saß das MFS hier durch seine eingeschleusten Kader an der Basis total zu verblöden. Zumindest die leicht empfänglichen Weltverbesserer, die bis heute nicht begreifen, das Volk wurde von den Eliten an der Front verheizt. Merkel als Menschen Freundin und Christin zu sehen ist wirklich blauäugig und doof, sie hat am Anfang alle getäuscht und sie hat den geopolitischen Entspannungsprozess Genscher, Kohl, Gorbatschow und US Außenminister Baker hintergangen und Russland verarscht, damit die größenwahnsinnige EU die Zusage KEINE NATO Osterweiterung darauf mit Krieg gegen Russland antwortet, ferner hat Merkel uns mutwillig nicht integrierbare Flüchtlinge und damit Mord und Totschlag im Land beschert. Natürlich auch den teuflischen Migrationspakt unterschrieben, weil sie glaubt, sie sei Katharina die Große. Merkel konnte alle gut täuschen, am Anfang auch uns Wähler. Man sollte nicht Heimatvertriebene mit Schein Flüchtlingen verwechseln. Damals habe ich mich aufgeregt über mein einstiges Idol, heute bin ich drüber weg und werde wenn ich ihr nochmal begegne höflich sein. Ein Scheidungskrieg mit der Kirche ist schon hässlich, aber Spitzel wie die Kirchentante im Verfolgungsrausch noch hässlicher .Ich will da helfen, wo man mir auch half, aber lasse mich nicht länger ausnutzen. Hier werde ich allerdings die Dame sollte es noch mal passieren wegen Hausfriedensbruch belangen. Ich denke, Künstler sollten ihre Rolle als Intellektuelle nicht überschätzen, weil sie die Lebensrealität der kleinen Leute nicht kennen. Also nehmt die Sänger und Schauspieler die sich zu Medien oder Kirchenkaspern machen nicht all zu erst, die sind eben so ohne Bodenhaftung gestrickt.
Hat hier schon jemand Anzeige gegen MDR und Shittler erstattet? Dieser Level an Holocaustverharmlosung dürfte aktuell durchaus noch strafrechtlich relevant sein.
Niemals nicht habe ich mir vor 2015 vorstellen können, dass es in Deutschland so viele dumme Schlechtschwätzer gibt, wie sie seitdem am Stück sich zu entblößen nicht schämen.
Einen Tag, nachdem Herr Wegner hier erklärt hat, dass es im D von heute schlechter um die Meinungsfreiheit / Demokratie bestellt sei, als im D der Vergangenheit, regen Sie sich darüber auf, dass ein Traumschiffschauspieler die Funktionsweise eines der führenden Agenda25 Architekten für Trump mit der Funktionsweise Eichmanns verglichen hat. Inhaltlicher Vergleich hier ist super. „Mechanischer“ Vergleich da ist böse. Ob die Einrichtung von Lagern für Flüchtlinge auf Miller zurückzzführen ist, ist nicht bekannt. Dass Scholz aber keine Lager für Ungeimpfte eingerichtet hat, wie Sie es mutmaßten, ist bekannt.
Ach, zur Ergänzung, da hat einer dummes Zeugs erzählt, gehört unter Zeitverschwendung.
Ich weiß nicht, Herr Broder. Was soll so ein Thema? Ich finde es herzlich unwichtig.