Nach einem Gespräch mit Jebsen erklärte Programmdirektorin Claudia Nothelle die Vorwürfe des Antisemitismus jedoch als nicht gerechtfertigt, „KenFM“ werde deshalb fortgesetzt. Jebsen selbst äußerte sich vergangenen Sonntag in seiner Sendung. Es sei „absurd“, ihm zu unterstellen, er habe den Holocaust geleugnet. Wenn sich jemand, insbesondere die jüdische Gemeinde, gekränkt fühle, tue ihm das leid, fügte er hinzu. http://www.tagesspiegel.de/medien/kenfm-weiter-in-der-kritik/5839640.html
Am vergangenen Sonntag ging „KenFM“ wie gewohnt auf Sendung. Jebsen erklärte zu Beginn der Sendung, dass der kritisierte Satz aus dem Zusammenhang gerissen worden sei. Es sei in dem Schreiben um Propaganda und deren Funktionsweise gegangen. Gleichwohl bezeichnete er die Mail als missverständlich. Der Vorwurf, er habe den Holocaust geleugnet, sei aber absurd, betonte Jebsen. Seine erste Sendung nach der umstrittenen Mail hatte das Thema PR, das Jebsen mit „positives Radio“ übersetzte. http://www.morgenpost.de/kultur/article1827293/KenFM-Juedische-Gemeinde-fordert-Konsequenzen.html
Zwei Minuten vor 14 Uhr schickte der Moderator ein Statement voraus. Darin entschuldigte er sich für die missverständliche Äußerung in einer Mail an einen Hörer, die Henryk M. Broder in seinem Blog öffentlich gemacht hatte. Der Vorwurf drehte sich um den Satz „Ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat.“ Er habe sich mit diesem Zitat auf den „Erfinder der Public Relation, Edward Bernays“ bezogen, auf ein Buch von 1965. „Das war keine Holocaust-Leugnung, es ging um die Propaganda und ihren Mechanismus“, sagte Jebsen. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12217011/63369/Ken-Jebsen-darf-kuenftig-nicht-mehr-einfach-drauflos.html
Ich wollte ihnen nur sagen, dass sie Ken Jepsen Unrecht tun, geben Sie einfach bei Youtube mal “Ken fm Sohn über Vater” ein dort erwähnt Ken Jepsen in Minute 5:50 den Holocaust neben den Kreuzzügen als Beispiel für die schlimmsten Verbrechen die die Menschen sich gegenseitig so angetan haben. Über die Darstellungsform der Kritik an Unmenschlichkeit lässt sich sicherlich streiten, aber ich denke die Botschaft kommt an. Vll. denken Sie ja nochmal drüber nach. Ps: Es ist im übrigen wirklich nicht in Ordnung private Mails ohne Zustimmung desjenigen zu veröffentlichen. - Alina Ruminski
Den Streit zu Ihrer Brüskierung habe ich nun genau verfolgt. Es mag ja sein, dass der Hitzkopf Ken Jebsen mit der Äußerung “ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat” sich unglücklich artikuliert hat. Und ich verstehe, dass Sie als direkt betroffener bei dem Thema emotional reagieren. Aber die gesamte Email von ihm zeigt doch sehr eindeutig, dass er nicht den Holocaust (wenn denn diese Bezeichnung denn gut gewählt ist…das hebräische Wort Schoah passt da doch besser) leugnet oder verleugnen will. Und leider hat er mit 90 % des Inhaltes seiner Email Recht. Und auch die Israelis nutzen das Instrument der Propaganda gezielt, wenn auch in der Weltwahrnehmung (wenn es denn eine Homogene gäbe…) oftmals nicht sonderlich erfolgreich.
Ich finde Ihre Reaktion nicht gut und irgendwie lässt sie sich dann wieder in die typischen Reflexe einordnen, mit denen wir Deutschen den Themenbereich um Nationalstolz, Amerika- oder Israelkritik und
Vergangenheitsbewältigung gern begegnen. Sie wollen immer schlau sein. Leben sie es bitte auch. - Ossietzky
Broder schlug Jebsens Einladung, mit ihm öffentlich zu diskutieren, aus. Weil er ein Dickkopf ist und eingestehen müsste, mit seinem Anwurf, Jebsen sei ein Antisemit, den Falschen getroffen zu haben. Er hat es sich zu einfach gemacht und wegen eines uneindeutigen Satzes, der nie über den Äther lief, voreilig mehr als 500 Sendungen und einen Menschen verteufelt. Jebsen passte zu gut in sein Beuteschema. Als eifernder Konservativer stellt Broder am liebsten jede israelkritische Äußerung unter Antisemitismusverdacht. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12217130/63629/Rechthaberei-Karim-Saab-meint-dass-sich-Henryk-M.html