Immer wieder wird von Rechtspopulisten und Miesmachern bestritten, dass die Qualitätsmedien über jeden Zweifel erhaben sind. Schmähungen wie „Staatsfunk“ und „Lügenpresse“ sind keine Seltenheit. Dabei hat gerade die Corona-Krise zuletzt gezeigt, dass die Menschen unerschütterliches Vertrauen in ARD, ZDF, Deutschlandfunk und die großen Zeitungen haben. ARD-Chef Tom Buhrow brachte es auf den Punkt: „Die Leute lieben das, was wir machen, und zwar alles.“
Gehören Sie auch zu „den Leuten“? Machen Sie den Selbsttest – und finden Sie heraus, ob nicht vielleicht doch irgendwelche unberechtigten Vorurteile in den Tiefen Ihrer Seele schlummern.
Thema Haltungsjournalismus
Sind Sie der Ansicht, dass Hajo Friedrichs' Überzeugung, der Journalismus solle „Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken“, längst überholt ist? Dass es richtig ist, Anliegen medial zu begleiten und zu unterstützen, die uns allen richtig und wichtig erscheinen und dafür Meldungen auszuklammern, die nur von regionaler Bedeutung sind?
Befürworten Sie, dass Politiker der AfD, obwohl zurzeit stärkste Oppositionsfraktion im Bundestag, am seltensten von allen in politische Talkshows eingeladen werden, Grüne aber doppelt so häufig, als es ihrer Bedeutung im Parlament entspricht?
Teilen Sie die Auffassung der Grimme-Jury, dass Georg Restle für seine besondere journalistische Leistung ausgezeichnet werden muss und stimmen Sie folgender Aussage zu? „Die Redaktion von „Monitor“ liefert diese relevanten Nachrichten, Analysen und Hintergrundberichte, ohne sich die Sprache der Beobachteten anzueignen, ohne tendenziöse Begrifflichkeiten, ohne Hass, Spott, Manipulationen oder üble Nachrede, und selbstverständlich ohne Lügen.“
Sind Sie der Ansicht, man sollte keinesfalls dem Druck von rechts nachgeben, bei den Tagesthemen gelegentlich auch mal einen eher konservativen Kommentar zuzulassen?
Thema Sexismus, Rassismus, LGBTQ-Feindlichkeit
Teilen Sie die Auffassung, dass Deutschland ein riesiges Problem mit Rassismus hat, dass Menschen mit anderer Hautfarbe bei uns strukturell benachteiligt werden, dass es bedenklich ist, wenn deutsche Handballer oder deutsche Volleyballerinnen sämtlich hellhäutig sind und dass bereits Aussagen wie „Woher kommen Sie?“ oder „Sie sprechen aber gut Deutsch!“ untrügliche Anzeichen für omnipräsenten Alltagsrassismus darstellen?
Stimmen Sie zu, dass die erhebliche Aufmerksamkeit, die Medien den Fragen um intersexuelle Menschen widmen, angemessen ist, obwohl kaum jemand von der Möglichkeit Gebrauch macht, sich als „divers“ eintragen zu lassen?
Finden Sie auch, dass das Übel des Sexismus thematisiert werden muss, wann immer es einen Anlass gibt? Etwa in einer Karnevalssendung?
Thema Migration
Befürworten Sie die Migration nach Deutschland ohne jede Einschränkung und bejahen Sie die Praxis, gewisse Begleiterscheinungen zu relativieren?
Gehen Sie konform mit der Notwendigkeit, Kritiker der Migrationspolitik als Fremdenfeinde, Rassisten und Nazis zu brandmarken? Stimmen Sie der Darstellung zu, 2015 habe überhaupt keine Grenzöffnung stattgefunden?
Glauben Sie, dass die Hälfte der Flüchtlinge inzwischen einer geregelten Arbeit nachgeht und finden Sie es richtig, dass diese Meldung von allen Medien verbreitet wird, auch wenn sie lediglich auf der Selbstauskunft von 8.000 Befragten beruht? Schließen Sie sich der Auffassung an, Meldungen über negative Ereignisse im Zusammenhang mit der Zuwanderung zu unterlassen oder zu verschleiern, um kein Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten zu kippen?
Sind Sie auch davon überzeugt, dass in Chemnitz ein rechtsradikaler Mob aus Einheimischen eine Hetzjagd auf Ausländer veranstaltet hat? Und dass im Frankfurter Hauptbahnhof eine Frau und ihr Kind vor einen ICE gestürzt sind?
Thema Nahostkonflikt
Teilen Sie das Narrativ, dass grundsätzlich Israel schuld am Nahostkonflikt ist und es daher legitim ist, mitunter auch auf originelle Weise die Tatsachen dem Narrativ anzupassen?
Unterstützen Sie die Praxis, israelische Politiker üblicherweise als „Hardliner“ zu titulieren, die Fatah jedoch stets als „gemäßigt“? Glauben Sie auch, dass Ariel Sharons Besuch auf dem Tempelberg die zweite Intifada ausgelöst hat?
Sollten weiterhin die militärischen Reaktionen Israels Anlass einer Meldung sein statt der vorangegangenen Aktionen von Hisbollah, Hamas oder Fatah, um den Eindruck aufrechtzuerhalten, Israel heize den Konflikt an?
Bejahen Sie, dass über die Inhalte palästinensischer Schulbücher, paramilitärische Camps für Kinder etc. eher nicht berichtet wird, um das Nahost-Narrativ nicht ins Wanken zu bringen? Finden Sie auch, dass palästinensische Terroristen nicht als solche, sondern als „Kämpfer“, „Militante“ oder noch besser „Aktivisten“ bezeichnet werden sollten und Terroranschläge als „Ereignis“ oder „Zwischenfall“? Oder, noch besser, recht unspezifisch als „neue Gewalt“?
Halten Sie es für angemessen und pietätvoll, wenn die ZDF-Korrespondentin nach der Ermordung von vier Juden in einer Jerusalemer Synagoge die Familie des Attentäters besucht?
Thema Amerika
Teilen Sie die Auffassung, Amerika sei ein Land voller Hinterwäldler, die, rassistisch und trigger-happy, wie sie sind, am liebsten illegale Einwanderer abknallen würden?
Dass es aber zum Glück Schauspieler wie George Clooney gibt, die mit den unsäglichen Rechtspopulisten abrechnen (so wie in England Hugh Grant gegen Boris Johnson wettert)?
Und dass sich republikanische Präsidenten oder Präsidentschaftskandidaten immer und überall blamieren – wie etwa Romney oder Bush oder McCain oder Trump, während die Spitzenpolitiker der Demokraten wie Clinton oder Obama oder Biden allesamt Hoffnungsträger und leuchtende Vorbilder sind? Wenn nicht gleich Superstar?
Thema Klimawandel
Sind Sie davon überzeugt, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir unsere Lebensweise im Sinn der Fridays-for-Future-Bewegung radikal ändern müssen?
Dass wir nur noch wenige Jahre haben, um den Planeten zu retten? Dass die Erde (bald) brennt? Und dass die Mächtigen der Welt auf eine minderjährige Schwedin hören sollten, wenn diese sie unter Tränen anfleht, den Klimawandel zu stoppen? Dass dem Polarbären das Eis unter den Tatzen wegschmilzt?
Und dass die Kanzlerin sich statt mit Experten mit zwei Mädchen aus dem Aktivistenmilieu treffen muss, um sich von diesen erzählen zu lassen, gegen die Klimakatastrophe werde zu wenig getan?
Thema Energiewende
Finden Sie richtig, dass Deutschland aus der Kernenergieerzeugung aussteigt, weil in Japan ein AKW infolge eines Tsunamis havariert ist? Dass stattdessen auf regenerative Energien gesetzt werden sollte, die allein eine echte Klimawende garantieren? Dass man ein modernes, erst 2015 in Betrieb gegangenes Kraftwerk vom Netz nehmen sollte?
Dass sich das alles lohnt, auch wenn es ein bisschen was kostet?
Und eine sichere Stromversorgung durch Sonnen- und Windkraft leider nicht garantiert werden kann?
Thema Corona-Pandemie
Sollten die Medien täglich und grundsätzlich in jeder Nachrichtensendung über die Ausbreitung des Corona-Virus berichten, auch wenn es sich nur um mögliche Ansteckungen handelt, die bei 90 Prozent der „Infizierten“ keine oder nur leichte Symptome hervorrufen?
Finden Sie, dass die Corona-Berichterstattung sachlich und nüchtern und geeignet ist, den Menschen ihre Ängste zu nehmen? Wähnen Sie sich mitten in einer tödlichen Pandemie?
Glauben Sie auch, dass man grundsätzlich sofort einen Faktenfinder, Facktenchecker oder Faktenfuchs aktivieren muss, sobald das gültige Narrativ vom bombensicheren PCR-Test, von Inzidenzwerten und schlimmen Hotspots wie Gütersloh, wo jedenfalls anderthalb Monate nach dem großen Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies kein einziger Todesfall im Zusammenhang mit Corona bekannt war, infrage gestellt wird?
Haben Sie uneingeschränktes Vertrauen in die Expertise von Prof. Dr. Christian Drosten? Möchten Sie am liebsten täglich von Prof. Dr. Karl Lauterbach vor noch viel schlimmeren Entwicklungen und neuen Wellen gewarnt werden?
Thema Rechtspopulismus
Teilen Sie die allgemeine Überzeugung, bei der AfD handle es sich um eine Art Wiedergeburt der NSDAP? Glauben Sie, es sei nicht nötig, das Parteiprogramm zu thematisieren, um zu klären, was die AfD im Schilde führt? Ist es richtig, der AfD in Talkshows kein Forum zu bieten?
Sollte man AfD-Politikern jahrelang ihre verbalen Ausrutscher aufs Butterbrot schmieren oder auch mal ihre Aussagen kreativ interpretieren?
Impliziert der notwendige Kampf gegen rechts für Sie die Entscheidung, bereits Bürgerliche, mäßig Konservative, Nationalisten und Nazis unter „Neue Rechte“ zu subsumieren, nach dem Motto „Wehret den Anfängen“?
Halten Sie den Linkspopulismus für legitim und völlig in Ordnung, während der Rechtspopulismus keine Existenzberechtigung hat und abzulehnen ist, und ist es für Sie okay, wenn die Medien darüber entscheiden, was rechts ist? Sind Argumente schon deswegen abzulehnen, wenn sie von Menschen kommen, die dem rechten Lager zugeordnet werden?
Goutieren Sie die Praxis, bei der Berichterstattung über das Geschehen im Parlament, beim Zitieren von Politikerstimmen und so weiter die AfD zu ignorieren, sie medial einfach gar nicht stattfinden zu lassen, es sei denn im Zusammenhang mit einem empörenswerten Vorfall?
Begrüßen Sie es, wenn einschlägig aufgefallene TV-Promis wie der Schlagersänger Michael Wendler aus den bereits abgedrehten Folgen von „Deutschland sucht den Superstar" herausgeschnitten bzw. verpixelt oder wenigstens zu einer öffentlichen Entschuldigung genötigt werden, weil sie partout keinen Rassismus beim Gebrauch des Begriffs „Zigeunersauce" erkennen wollen?
Thema Linke
Sollte man über die Partei Die Linke wie über jede andere Partei (außer der AfD natürlich) berichten und darüber, ob und wie sie koalitionsfähig sein könnte?
Sollte man die Vergangenheit dieser Partei thematisieren und unbedingt breittreten, dass es sich bei ihr um die mehrfach umbenannte SED handelt? Oder lieber ihre Protagonisten hofieren?
Stimmen Sie zu, dass es besser ist, in der Regel nicht über unglückliche Äußerungen aus den Reihen der Linken zu berichten?
Sollte Die Linke ganz selbstverständlich für eine Regierung auch im Bund in Betracht kommen? Und finden Sie auch, dass man ohnehin darüber streiten kann, ob die DDR wirklich ein Unrechtsstaat war?
Thema Gendersprache
Begrüßen Sie Wortschöpfungen wie „Gästinnen“ oder „Mitgliederinnen“?
Gefällt ihnen der Stimmritzenverschlusslaut (Glottisschlag), wie ihn etwa die Nachrichtensprecherin Petra Gerster praktiziert, indem sie von „Politiker(*schluck*)Innen" spricht? Möchten Sie, dass künftig von „Meeresforschenden“ und „Tierschützenden“ die Rede ist?
Thema Merkel
Finden Sie es richtig, dass die Wahl eines Landesparlaments auf Betreiben der Kanzlerin rückgängig gemacht wird und die Medien dieses „Machtwort“ begrüßen?
Erkennen Sie an, dass wir nur froh sein können, Angela Merkel zu haben? Dass sie eine erfolgreiche Krisenmanagerin ist? Eine ehrliche Haut? Dass wir mehr Merkel brauchen?
Dass Merkel in sich selbst ruht, gelassen, abgeklärt und souverän? Dass sie das alles einfach richtig gut macht? Eine Wissenschaftlerin mit Durchblick, die erklären, begründen und nötigenfalls auch vorrechnen kann? Die Regierungschefin mit Überblick, eine Kümmerin?
Dass die Kanzlerin Besonnenheit, analytische Kühle und Weitblick besitzt, das Land bei ihr in guten Händen ist. Dass sie es ist, die uns durch die Pandemie steuert. Dass sie demütig und verlässlich ist, keine Machtpolitikerin, keine, die regiert um des Regierens Willen. Sondern demütig, ihr Wirken in den Dienst des Landes stellend. Weil sie nur das Wohl ihrer Landsleute im Auge hat. Auch, wenn ihr in der Flüchtlingskrise und von rechten Hetzern das Gegenteil unterstellt wurde. Dass sie rational analysiert und handelt. Dass wir wirklich dankbar sein können, dass Merkel immer noch da ist (alles nachzulesen hier).
Nur wenn Sie alle diese Fragen aus vollem Herzen bejahen können, geraten Sie nicht in den Verdacht, ein „Lügenpresse“-Krakeeler zu sein, der am liebsten die Zahlung der obligatorischen Rundfunk- bzw. Demokratieabgabe einstellen würde. Und sich damit auf der dunklen Seite der Macht befände, mutmaßlich auf den Seiten alternativer Medien herumsurfend, um seine Vorurteile bestätigt zu sehen und Hass & Hetze zu goutieren – Seiten, die die Erkenntnisse der Wahrheitspresse unerklärlicherweise immer wieder in Zweifel ziehen.
Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay

Ich schätze mal, dass nicht sehr viele den Test bei der TAZ machen. Und nehme an, ich sei ein „Medienleugner“, wenn ich es für unangemessen und pietätlos halte, wenn die ZDF-Korrespondentin nach der Ermordung von vier Juden in einer Jerusalemer Synagoge dem Vater der Attentäter das letzte Wort überlässt. Und wenn ich Biden für eine Katastrophe halte oder für ein Trompe-l’œil , bin ich das auch. Schöne Auflistung. Fehlt nur noch die Ratio: Wenn Sie noch einen Rest von Vernunft in sich tragen, sind Sie vermutlich ein „Medienleugner“.
Etwas muss ich doch noch loswerden zur Grimme-Jury und dem Umstand, dass man Georg Restle den Grimme-Preis zugeschanzt hat. Für seine „besondere journalistische Leistung“. Allein das schon ein Schenkelklopfer. Der Wortlaut der Begründung lässt einem dann aber – mal wieder – die Kinnlade auf die Tastatur fallen. Der x-te Beweis dafür, wie inzestuös und verkommen das System ÖRR/Medien ist. Linksgrüne unter sich, ohne Kontrolle, ohne Hemmungen. Eingeschlossen in ihre Meinungsblase, jede abweichende Meinung niederbügelnd. Der ÖRR ist zum Staat im Staate geworden, mit viel zu viel Macht ausgestattet. Diese Macht wird benutzt, um die Meinung der Bevölkerung nach Belieben zu formen. So befürchte ich denn auch, dass die 67%, die dem ÖRR „vertrauen“, glauben WOLLEN, im „besten Deutschland, das es je gab“ zu leben. Und dass sie Bewohner eines moralisch überlegenen Landes sind, das alle und alles „rettet“. Ist Teil dessen, was Hamed Abdel-Samad vor einigen Monaten im „Kulturzeit“-Interview als „Schuld-Kult“ umschrieb. Im Grunde ist es nämlich einfach, sich richtig zu informieren und sich von der ÖRR-Propaganda zu emanzipieren. Aber man muss der Realität eben auch begegnen wollen.
Meine Güte, jetzt bin ich auch noch Medienleugener! Der Selbsttest hat es eindeutig bestätigt! Nach Rassist, Nazi sowieso, Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner, Klimaleugner, weiß und alt (Asche auf mein Haupt), jetzt auch noch Medienleugner. Ich bin ein schlechter, schlechter Mensch! Eigentlich bleibt da nur nur noch die Kugel!
Jemanden, der an Bezeichnungen ein „Innen“ anhängt, kann ich schon aus Prinzip nicht ernst nehmen. In dem Moment hat die Person bereits den eigenen Dachschaden dokumentiert. Das sind die echten lächerlichen Aluhutträger dieser Zeit. Erstens glauben sie, es wäre Wohlverhalten, sie wären dadurch vorbildlich und besonders modern, zweitens glauben sie, sie könnten damit irgendwen und irgendetwas, am besten noch global, beeinflussen, sie würden dadurch nicht nur etwas tun, sondern auch noch Gutes. Wer in derartigen Parallelwelten lebt, ist nicht ganz dicht, kann wahrscheinlich auch CO2 sehen, glaubt, dass auf Worte immer auch Taten folgen, dass Framing eine gesellschaftlich erlaubte Variante der Lüge und des Betrugs ist. Derartige Gedankenwelten sind die eines zwei- bis fünfjährigen Kleinkindes oder eben eines psychisch Gestörten. Magische Fernwirkung, Gedankenübertragung, Animismus, Hokus Pokus. So einen Sch… muss man auch noch finanzieren-.
Eine Brillante Systematik der Leugner-Ressentiments! Diesem Papier ist auf den Ersten Blick nicht anzusehen, dass es per Link die Belege dafür zusammenfasst, wie Journo- und Propaganda-Aktivisten systematisch und gewohnheitsmäßig die Vorgaben der Rundfunkstaatsverträge übergehen. Und diese Regierung schämt sich nicht, vom Souverän per Gesetz einen Zwangsbeitrag zu fordern für den Desinformations- und Umerziehungs-Kakao, durch den er tagtäglich gezogen wird. Die Links sind eine Fleißarbeit, vielen Dank dafür, Claudio Casula. Sie können als Belege gelten für die gänzlich antidemokratische, linksideologische Schlagseite des Propaganda-Staatsfunks und liefern – jeder einzelne – die Gewissensgründe für den fälligen „Antrag auf dauerhafte Befreiung vom Rundfunkzwangsbeitrag“.
Wenn Sie alle Fragen aus vollen Herzen bejahen suchen sie bitte die nächstliegende geschlossene Einrichtung für Geisteskrankheiten auf, bitten Sie um Einweisung und vor allem: verzichten Sie auf die Teilnahme an den nächsten Bundestagswahlen. Danke! Ihre Deutschlands Zukunft.
Herrlich Herr Casula, Ihre Testfragen treffen das Wesentliche. Hätte man sich vor vielleicht sechs Jahren diese Situation vorstellen können? In diesem Extrem? In dieser Gründlichkeit? In dieser undurchlässigen Konsequenz? Was ist aus unseren Medien geworden? Stellen sie diese denn gar nicht infrage? Der oft bemühte Blinde mit Krückstock erkennt doch, was hier los ist. Schämt sich da niemand? Gibt es denn gar keine Einwände, Kritik, Gewissensbisse? Misstraut man denn dem Fernsehzuschauer so sehr? Wie abseits der Lebenswirklichkeit müssen die Verantwortlichen leben? Wie wenig scheinen sie, ihre Kunden zu kennen. Wie abgehoben, wie arrogant, wie ideologisch verblendet muss man sein, um solche Medien zu wollen? Wie starrköpfig, verbohrt und aggressiv müssen diese Leute fühlen? Für eingeschworene Kämpfer für die Gerechtigkeit scheinen sie sich zu halten. Wie die Mitglieder eines Geheimbundes scheinen sie sich untereinander blind zu verstehen. Das Ziel vor Augen, scheint sich bei ihnen ein Tunnelblick gebildet zu haben, jetzt bloß keinen Fehler mehr begehen, alles unter Kontrolle behalten, nichts mehr dem Zufall überlassen. Keiner von ihnen scheint an so etwas wie eine freie Gesellschaft zu glauben. Keiner von ihnen scheint echte Demokratie überhaupt für möglich zu halten. Keiner von ihnen glaubt an den Menschen. Sie scheinen einzig ihrer Ideologie und an die Schaffung eines ihnen genehmen Menschen zu glauben. An den erzogenen, an den zurechtgestutzten Menschen. Bis diese Erziehung des Menschen in ihren Augen nicht vollzogen sein wird, werden sie von nun an keine Ruhe mehr geben.