Das Münchner Trinkwasser kommt zum größten Teil aus dem Voralpenland: Im Mangfalltal werden im Durchschnitt 75 Prozent des Wasserbedarfs aus natürlichen Quellen gewonnen, und die Gewinnungsanlage im Loisachtal kann bei Bedarf bis zu 15 Prozent beitragen. Ist der Wasserbedarf außergewöhnlich hoch oder fallen andere Quellen aus, stehen in der südlich von München gelegenen Schotterebene weitere fünf Brunnenanlagen zur Verfügung, die im Fall von Bedarfsspitzen zeitlich begrenzt bis zu 10 Prozent des Münchner Trinkwassers aus diesem großen Grundwasserspeicher hochpumpen – für einen Dauerbetrieb sind diese jedoch nicht vorgesehen.
Die Münchner brauchen im Durchschnitt etwa 300 Millionen Liter Trinkwasser am Tag, an kühlen und nassen Tagen reichen bisweilen auch 270 Millionen Liter. Ende Juni 2026 lag der Rekord-Peak jedoch bei einem Wert von rund 400 Millionen Litern täglich. Am Tag des städtischen Verbots, am 14. Juli 2026, zapften die Münchner 370 Millionen Liter ab, während die Schüttung der Hauptquellen im Mangfalltal bei 2.600 Litern pro Sekunde lag: Die Quellen lieferten zu diesem Zeitpunkt also knapp 225 Millionen Liter frisches Wasser pro Tag nach. Der restliche Bedarf musste aus den beiden anderen für Bedarfsspitzen angelegten Trinkwassergewinnungsanlagen, dem Loisachtal und der Schotterebene, gefördert werden, die demzufolge wohl auf Hochbetrieb liefen. Besteht dann immer noch die Gefahr, dass sich die Hochbehälter in den Nachtstunden nicht ausreichend auffüllen können, muss die Stadtverwaltung zum Trinkwassersparen aufrufen.
Die Quellen im Mangfalltal, die den größten Teil des Münchner Trinkwasserbedarfs decken, liegen etwa 100 Meter über Münchens Stadtzentrum – das Wasser fließt ohne den Einsatz von Pumpen und größerer Wasseraufbereitung – in die Münchner Hochbehälter.
Das ist eine sehr komfortable und ökologische Art der Trinkwassergewinnung. Es ist allerdings mit einem gewissen Risiko verbunden, die Trinkwasserversorgung einer 1,6-Millionen-Stadt hauptsächlich von der Ergiebigkeit einer Gruppe von oberflächennahen, natürlichen Quellen abhängig zu machen.
Niedriger Grundwasserspiegel wurde bereits im Winter und Frühjahr verursacht
Bis das an den Berghängen einsickernde Wasser durch die Gesteinsschichten in den Hangquellen ankommt, vergehen für die schnellste Durchlaufvariante wenige Tage bis Wochen, für die Hauptmenge des Quellwassers im Schnitt ein Jahr, und maximal sind es etwa zehn Jahre. Das bedeutet: Die klimatischen Bedingungen des Vorjahres und des aktuellen Frühjahres entscheiden darüber, wie viel Wasser in diesem Sommer als Quellschüttung ankommt. Diese Verweilzeiten des Wassers im Untergrund wurde mit Markierungsversuchen ermittelt, die notwendig sind, um die Zonen des Wasserschutzgebietes überhaupt räumlich festlegen zu können.
Vom Herbst 2025 bis zum Frühjahr 2026 kann es zu einer Verkettung außergewöhnlich niederschlagsarmer Phasen. Der November 2025 fiel ungewöhnlich trocken aus: Es fiel nur etwa ein Viertel der üblichen Regenmenge. Das verhinderte die wichtige spätherbstliche Grundwasserneubildung. Auch der Dezember 2025 und der Januar 2026 fielen zu trocken aus. Eine dauerhafte Schneedecke blieb in den niederen und mittleren Voralpenlagen aus. Der Februar war nass und mild, der vorhandene Schnee taute schnell ab, anstatt im Laufe des Frühjahrs als Schmelzwasser langsam in den Boden einzusickern und die Grundwasserspeicher aufzufüllen. Auch von März bis Mai 2026 war es extrem trocken: Verglichen mit dem langjährigen Mittel fiel nur knapp die Hälfte des Niederschlags. Die Grundwasserspiegel der oberflächennahen Speicher sind daher mit einem Defizit in den Sommer gestartet.
Wasserspeicher regenerieren langsamer bei hohem Bedarf
Der Wasserverbrauch in Städten verläuft extrem ungleichmäßig. An heißen Sommertagen entsteht eine ausgeprägte Spitze zwischen 18 und 22 Uhr (Garten gießen, Pools befüllen, Duschen). In diesen vier Stunden steigt der Bedarf auf ein Vielfaches des durchschnittlichen Verbrauchs. Um das abzupuffern, gibt es Hochbehälter als Zwischenspeicher: Sie füllen sich in den verbrauchsarmen Nachtstunden – zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens – und können in den Zeiten der Verbrauchsspitzen schnell eine große Wassermenge abgeben. Die drei Hochbehälter Deisenhofen, Forstenrieder Park und Kreuzpullach fassen zusammen 306 Millionen Liter, was etwa einem normalen Tagesverbrauch entspricht.
Das Wasser, das aus den Hochbehältern in 16 Stunden entnommen wird, muss sich allerdings in den sechs Nachtstunden auffüllen können, um die Versorgungssicherheit zu erhalten. In normalen Nächten sinkt der Verbrauch fast auf Null. Während extremer Sommerhitze bleibt jedoch auch der Nachtverbrauch ungewöhnlich hoch, denn in Gärten und Sportanlagen laufen automatisierte Rasensprenger oft gezielt nachts, Pools und Planschbecken werden gerne über Nacht befüllt und gewerbliche Kühlanlagen benötigen durchgehend Wasser. Dadurch fließt dann auch in den tiefen Nachtstunden weiterhin Wasser aus den Hochbehältern ab.
Wenn die Wasserspeicher nachts nicht mehr voll werden, liegt das also in erster Linie nicht am fehlenden Wasser in den Grundwasserspeichern, sondern daran, dass in der kurzen Nachtspanne mit niedrigerem Verbrauch nicht ausreichend viel Wasser durch die vorhandenen Rohre in die Hochbehälter gefördert werden kann.
Wie hängt die Trinkwasserkrise in München mit dem Steigen der Einwohnerzahl zusammen?
München hatte im Jahr 1990 rund 1,2 Millionen Einwohner, im Jahr 2026 sind es 1,6 Millionen. München ist also um eine ganze Stadt in der Größe von Wuppertal oder Bochum gewachsen. In der Grundlast und an Herbst- und Frühlingstagen fällt dieser Zuwachs nicht dramatisch auf, weil seit den 90ern der Pro-Kopf-Verbrauch gesunken ist.
An Hitzetagen jedoch kollabiert das System durch die pure Masse an Gleichzeitigkeit. Bei 400.000 mehr Menschen gibt es tausende mehr Aufstellpools, die an heißen Tagen zeitgleich aufgefüllt werden. Wenn nur zehn Prozent aller Haushalte in den Abendstunden gleichzeitig den Balkon gießen, den Rasen bewässern oder das Planschbecken füllen, waren das im Jahr 1990 schätzungsweise 60.000 Haushalte, während es im Jahr 2026 gut 80.000 Haushalte sind.
Das sorgt dafür, dass die Verbrauchsspitzen in den Stunden zwischen 18 und 22 Uhr wesentlich höher ausfallen als noch im Jahr 1990. Und genau in dieser Situation kommt die vorhandene alternde Wasserversorgungsinfrastruktur einfach nicht mehr mit der Lieferung nach.
Wie lange war die Trinkwasserinfrastruktur in München tatsächlich überlastet?
Die Notlage in München ist eine klassische Spitzenlast-Krise, ausgelöst durch hochsommerliche Hitze. Das bedeutet auch: Sobald die Hitze endet und Regen einsetzt, bricht der exzessive Privatverbrauch von einer Stunde auf die andere schlagartig ein, und zwar auch ohne eine „Allgemeinverfügung zur Wassernutzung“. Rechnet man die Wetterdaten und den Krisenverlauf im Juli 2026 exakt durch, zeigt sich recht anschaulich, wie viele Tage das strenge Verbot tatsächlich zwingend notwendig war:
Dienstag, 14. Juli: Erlass der Verfügung. Die Hitzewelle erreichte ihren Höhepunkt, der Verbrauch kletterte auf 370 Millionen Liter pro Tag bei historisch schwachen Quellschüttungen. Die Notfallanordnung tritt in Kraft.
Mittwoch, 15. Juli bis Donnerstag, 16. Juli: Weiterhin sommerlich heiß und trocken. Die Situation in den Leitungen und den Hochbehältern bleibt extrem angespannt.
Freitag, 17. Juli: Der Wetterumschwung. Eine Kaltfront zieht durch. Schwere Gewitter bringen kühlere Luftmassen mit sich. Die Temperaturen stürzen von über 30 °C stellenweise auf 15 bis 18 °C ab.
Seit dem 17. Juli: Mit dem Regen und den deutlich gedämpften Sommertemperaturen sinkt der Wasserverbrauch der Stadt schlagartig wieder auf das normale Niveau von ca. 300 Millionen Liter pro Tag.
Setzt man die Notwendigkeit rein an der akuten hydraulischen Notlage im Leitungsnetz an, war das Verbot nur an etwa drei bis maximal vier Tagen (vom 14. bis 17. Juli) – oder anders ausgedrückt in einem Zeitfenster von 72 bis 96 Stunden – technisch unumgänglich. Sobald der Regen am 17. Juli einsetzte und es abkühlte, hörte das exzessive Rasensprengen und Nachfüllen von Pools ganz von selbst auf. Ab diesem Tag müsste das Wassernetz der Stadt – selbst bei schwächeren Quellen – wieder in der Lage gewesen sein, den normalen Tagesbedarf hydraulisch zu bewältigen. Sobald das Wetter abkühlt und der Regen einsetzt, reichen wenige Nächte aus, um auch die Hochbehälter wieder komplett aufzufüllen.
Gab es solche Jahre mit Wassermangel in München früher schon?
Auch in den Jahren 2003, 2018 und 2019 wurde im Sommer von der Münchner Stadtverwaltung zum Wassersparen aufgerufen. Das Dürrejahr 1947 und das Hitzejahr 1976 waren Schlüsselmomente für die Münchner Wasserversorgung, denn der Trinkwasserbedarf stieg massiv an und das Netz stieß an seine Grenzen. In diesen extrem trockenen und heißen Sommern stieg – genau wie jetzt – der Pro-Kopf-Verbrauch sprunghaft an, und um die Versorgung der Haushalte mit Trinkwasser zu sichern, erfolgten Aufrufe zum Trinkwassersparen. Diese Hitzeperioden machten deutlich, dass die Quellen des Mangfalltals als Hauptquelle bei Spitzenbelastungen nicht mehr ausreichten. Um solchen Engpässen in Zukunft vorzubeugen, wurden von 1949 bis 1954 die Grundwasservorkommen in der Münchner Schotterebene erschlossen. Um ein zweites Standbein neben dem Mangfalltal zu schaffen, begann in den 1960er-Jahren die Erschließung des Loisachtals für die Trinkwassergewinnung. Die Inbetriebnahme der Anlagen bei Farchant/Oberau erfolgte im Jahr 1984.
Wie viel Wasser wird durch die Abschaltungen der Brunnen eingespart?
Die zehn von der Stadt München ausgewählten Brunnen – darunter der Fischbrunnen am Marienplatz und der Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten – werden mit frischem Trinkwasser aus dem städtischen Netz betrieben, sie verfügen also nicht über ein Umlaufsystem. Ihre Abschaltung reduziert also tatsächlich den Trinkwasserverbrauch. Die Zierbrunnen mit Pumpenkreislauf haben einen viel geringeren Frischwasserbedarf; diese waren nicht komplett abgeschaltet, sondern wurden mit reduzierter Laufzeit weiter betrieben.
Die Frage ist: Wie viel Wasser wurde dadurch eingespart? Das Baureferat gibt an, dass durch die Abschaltung dieser Brunnen der Wasserverbrauch aller städtischen Zierbrunnen um rund 43 Prozent reduziert werden konnte. Das hört sich nach viel an – aber ist es das auch? Sämtliche Münchner Zierbrunnen verbrauchen im normalen Sommerbetrieb 1,65 Millionen Liter Trinkwasser täglich. Die Abschaltung der größten Durchlaufbrunnen spart 0,71 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag ein. Bei einem hohen sommerlichen Münchner Tagesverbrauch von 370 Millionen Litern macht diese Ersparnis also rund 0,17 Prozent aus, und ausgehend von einem normalen Tagesverbrauch von 300 Millionen sind es 0,23 Prozent. Fazit: Es bringt eine verschwindend kleine Entlastung für das lokale Innenstadtnetz, die Einsparung ist jedoch zu vernachlässigen.
Wassermangel deutlich sichtbar für Bevölkerung und Besucher zu inszenieren
In den Hitzesommern 2003, 2018 und 2019 gab es keine flächendeckenden Notfall-Abschaltungen städtischer Trinkwasserbrunnen. Stattdessen begnügte sich die Stadtverwaltung damit, schriftliche und mündliche Sparappelle an die Bevölkerung zu richten. Dass die Zierbrunnen in München im Hochsommer als Notfallmaßnahme gegen Trinkwassermangel abgeschaltet werden UND die Brunnen auch noch baulich verkleidet werden ist bisher noch nicht vorgekommen: Das ist ein Novum. Das Verkleiden mit Holzbrettern ist eigentlich als Winterschutz gegen Eis- und Frostschäden gedacht: Er wird normalerweise im Spätherbst aufgebaut und zu Beginn des Frühjahrs wieder abgebaut. Man hat also das Winterkleid der Münchner Brunnen mitten im Juli 2026 extra aus dem Lager geholt, um den Wassermangel deutlich sichtbar für Bevölkerung und Besucher zu inszenieren.
Fazit: Was ist notwendig, was Symbolpolitik?
In den 1990er Jahren hatte München 1,2 Millionen Einwohnern, im Jahr 2026 sind es über 1,6 Millionen. Die Trinkwasserinfrastruktur der Stadt ist nicht in diesem Maße mitgewachsen. In der Grundlast funktioniert das noch, weil der Pro-Kopf-Verbrauch seither gesunken ist. Aber die Spitzenlast bei sommerlichen Hitzewellen ist durch die schiere Gleichzeitigkeit der Wasserentnahmen nicht mehr zu bewältigen. Aktuell kommt hinzu, dass der größte Teil des Münchner Trinkwassers aus natürlichen oberflächennahen Quellen kommt. Wenn diese – was rein statistisch jederzeit vorkommen kann – aufgrund eines sehr trockenen Winters und Frühjahrs nur eine geringe Schüttung haben, reichen die Kapazitäten der vorhandenen Wassergewinnung gerade noch aus.
Für einige Tage zum Wassersparen aufzurufen, ist in diesem Fall absolut notwendig, um die Spitzenlast zu senken. Das Abschalten der Brunnen hingegen bringt eine vernachlässigbar kleine Wassereinsparung. Und den Brunnen außerdem die winterliche Holzverkleidung anzulegen, ist reine Symbolpolitik.

„Ulrich Drübbisch / 29.07.2026
Netter Bericht!
Als Leser ist mir aber auch klargeworden, dass wir das Trinkwasser auch für “Spielkram„ wie Zierbrunnen und Pools verplempern.“ – Und was man auch nicht vergessen sollte sind Kälteanlagen, die über keinen Luftwärmetauscher verfügen und am Leitungswasser nur die niedrige Temperatur schätzen, das sie dann mit etwa 30°C in den Abguß entsorgen. Viele Eismaschinen funktionieren so.
Interessant ist nicht der Wasserverbrauch selbst, sondern die 400.000 zusätzlichen Einwohner…
„Lutz Herrmann / 29.07.2026
“Das untere Grundwasserstockwerk, das besonders hochwertiges Wasser hat, wie man es für gutes Bier zwingend braucht,„
Völlig falsch. Also so richtig daneben. Wozu immer diese falschen Belehrungen? Volvic Werbung?“ – Wo man den Biergeschmack in den letzten Jahren so völlig großindustriell verhunzt hat, kommt es auf die Wasserqualität bestimmt nicht mehr an
Um die Argumente des grünen OB abzugleichen mit der Ausarbeitung der Frau Böttcher, müßte ich tief, tief in die Materie einsteigen. Kann und will ich nicht. Also traue ich erst einmal der Ach so Guten Autorin.
„Das untere Grundwasserstockwerk, das besonders hochwertiges Wasser hat, wie man es für gutes Bier zwingend braucht,“
Völlig falsch. Also so richtig daneben. Wozu immer diese falschen Belehrungen? Volvic Werbung?
Öffentliche Brunnen sind nur dann mit Trinkwasser befüllt bzw. in dessen Kreislauf, wenn diese ein Trinkwasserkennzeichen haben. Der vernagelte Fischbrunnen in München hat nachweislich kein Trinkwasser. Für einen seriösen Wasserhaushaltsartikel ist eine Unterscheidung zwischen Trink- und Brauchwasser nützlich.
Es gibt auch keinen Grund, die Münchner nicht zum Wassersparen aufzurufen, wenn es heiß ist. Und es gibt vor allem auch keinen Grund kein Wasser zu sparen, wenn es knapp ist. Aber das muss geschehen, indem man zuerst den Verstand anspricht und dann erst völlig überzogene Strafgebühren kommuniziert. Ganz falsch ist der Versuch, die destruktiven Kräfte zu nutzen. Also Wasserverbrauchs-Meldeplattformen nur im nötigen Umfang. So viel wie nötig, statt so viel wie möglich. Ansonsten kann man der Münchner Stadtverwaltung nur empfehlen, zwangsweise Smart-Wasserzähler mit viertelstündlicher digitaler Meldung zu installieren und über die Blockwarte die strikte Entnahmekontrolle durchzusetzen. Oder die Installation zur Bürgerpflicht machen, dann hat man keine Mühe damit. Schutzhaft für Wasserverschwender wäre auch angemessen. Bestrafe einen, erziehe Hunderte. Allerdings gibt es da ein Problem. Wenn man immer den Sündenbock bestraft, den die Gutmenschen verachten, erzeugt das die umgekehrte Regulierung. Die verbrauchen dann alle extra mehr, damit die Strafe für den Gottseibeiuns noch härter ausfällt. Man müsste einfach den Blockwart wieder seine Arbeit machen lassen! Wenn es mit der Vernunft nun doch zu spät ist.