Der traditionelle Feind eines Staates ist nicht mehr zwingend ein anderes Land oder eine fremde Macht. Vielmehr scheint der Feind zunehmend aus den eigenen Reihen zu kommen: die politischen Eliten selbst.
Umberto Eco berichtete einmal eine aufschlussreiche Anekdote aus einer seiner Reisen in die USA. Ein amerikanischer Taxifahrer fragte ihn direkt: „Who is Italy's enemy?“ Eine simple Frage, die in einer Welt klarer Fronten und Konfrontationen zu leben scheint. Eco, der brillante Denker und Analytiker, war jedoch verblüfft, denn Italien hatte keinen offensichtlichen Feind. Das Land, so erklärte er, sei historisch geprägt von wechselnden Allianzen, Diplomatie und einer flexiblen politischen Haltung. Das Konzept eines ständigen, unverrückbaren Gegners schien ihm fremd. Diese Geschichte wirft eine tiefere Frage auf: Wer ist heute der Feind eines Landes?
Betrachtet man die aktuelle Weltlage, insbesondere in Europa, wird deutlich, dass der traditionelle Feind nicht mehr zwingend ein anderes Land oder eine fremde Macht ist. Vielmehr scheint der Feind zunehmend aus den eigenen Reihen zu kommen: die politischen Eliten selbst. Politiker, die ihre Bürger missachten, Entscheidungen gegen deren Wohl treffen und nicht für ihr Land, sondern für ihre eigenen Interessen und Machterhaltung agieren. Diese Entwicklung lässt sich besonders in Deutschland beobachten.
Würde man heute, analog zur Anekdote Ecos, einen deutschen Intellektuellen fragen: „Who is Germany's enemy?“, wäre die bittere, aber ehrliche Antwort: „Die deutschen Politiker!“ Denn anstelle von Diplomatie und wechselnden Allianzen, die in der Vergangenheit die politische Kultur Europas geprägt haben, rückt nun ein aggressiver Konfrontationskurs in den Vordergrund. Wo früher Zurückhaltung und Verhandlungen Priorität hatten, scheint es heute darum zu gehen, sich international in militärische Eskalationen zu verstricken.
Zunehmend autoritär und bürgerfeindlich
Ein Land, das sich einst als Hort des Friedens verstand, wird von seinen eigenen politischen Eliten in eine Richtung gesteuert, die weder dem Wohl der Bevölkerung dient noch im Sinne einer nachhaltigen, diplomatischen Lösung globaler Herausforderungen agiert. Politiker handeln nicht mehr für das Volk, sondern gegen dessen Interessen. Entscheidungen in der Innen- und Außenpolitik folgen nicht mehr dem Prinzip der bestmöglichen Entwicklung des Landes, sondern persönlichen und parteipolitischen Machtspielen und Ideologien.
Deutschland steht exemplarisch für diese Entwicklung. Steigende Steuern, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, das Ignorieren der sozialen Schieflagen und das bewusste Herbeiführen wirtschaftlicher Unsicherheiten zeigen, dass es nicht mehr um die Menschen im Land geht. Die Politik hat sich von ihrer eigentlichen Aufgabe entfremdet und verfolgt stattdessen einen Kurs, der zunehmend autoritär und bürgerfeindlich wirkt.
Zurück zu Umberto Eco: Seine Erkenntnis, dass Italien keinen festen Feind hat, beruhte auf einer flexiblen, geschichtsbewussten Sichtweise. Diese Haltung hat Europa lange Zeit geprägt. Heute jedoch scheint sich diese Weisheit umzukehren: Wo einst Diplomatie herrschte, regiert nun das Prinzip der Konfrontation. Wo einst Politiker für das Wohl ihrer Länder arbeiteten, handeln sie nun für sich selbst.
Wann durchbrechen wir diesen Kreislauf?
Es bleibt die Frage: Wer ist unser Feind? Die Antwort ist unbequemer, als sie es früher je war. Nicht fremde Mächte, nicht konkurrierende Nationen, sondern diejenigen, die eigentlich unser Wohl vertreten sollten, aber stattdessen mit Verachtung auf ihr eigenes Volk blicken. Und solange sich daran nichts ändert, müssen wir uns selbst fragen: Wie lange noch wollen wir uns von den eigenen Vertretern regieren lassen, wenn sie nicht mehr unsere Interessen vertreten?
Doch was bleibt uns überhaupt? Wir wählen immer wieder jene, die sich als „einer von uns“ darstellen, als volksnahe Repräsentanten, die unsere Sorgen und Nöte kennen. Doch kaum sind sie gewählt, wechselt ihre Farbe schneller als ein Chamäleon auf LSD. Plötzlich stehen nicht mehr die Bürger im Mittelpunkt, sondern Machterhalt, Lobbyismus und die eigene Karriere.
Vielleicht ist es eine Art politisches Naturgesetz: Vor der Wahl ein treusorgender Volksfreund, nach der Wahl ein entfesselter Machtmensch mit Amnesie gegenüber den eigenen Wahlversprechen. Warum wählen wir sie dann immer wieder? Vielleicht weil wir hoffen, dass dieses Mal einer anders ist – so wie man hofft, dass die zehnte Diät wirklich funktioniert. Es ist ein Kreislauf, den wir zu oft akzeptieren. Doch die Frage ist: Wann durchbrechen wir ihn endlich? Auf gute Zeiten für jeden, denn zusammen haben wir es ja erfolgreich ruiniert.
Ahmet Refii Dener, Türkei-Kenner, Unternehmensberater, Jugend-Coach aus Unterfranken, der gegen betreutes Denken ist und deshalb bei Achgut.com schreibt. Mehr von ihm finden Sie auf seiner Facebookseite, bei Instagram sowie auf seinem Blog.

Selbstverständlich sind die Eliten meine „ Feinde “. Warum ? Ganz einfach : Ich traue Ihnen nicht. Niemals !
merz war niemals ein treusorgender volksfreund, sondern immer blackrock-ceo. merkel war niemals landesmutti. cum-ex-scholz? :))
Wie können Sie die politische Führung als Eliten bezeichnen? Es sind dies doch in der weitaus überwiegenden Mehrheit ungebildete, lebensfremde, durch Intrigen emporgespülte Versager.
Alles nachzulesen bei Rainer Mausfeld: Hybris und Nemesis. Er beschreibt darin genau, daß seit tausenden Jahren immer eine parasitäre Elite das jeweilige Volk ausbeutet und unterdrückt – von Volk zu Volk verschieden aber in Deutschland hat es jetzt wieder einen Höhepunkt erreicht. Höchste Steuern und Abgaben – geringste Freiheitsrechte !!! Bauernkrieg 1525 bis heute.
An die Jungen: Hütet euch vor alten Männern, denn sie haben nichts zu verlieren … .
Die dümmsten Kälber wählen nicht nur ihre Metzger selber, sondern beschimpfen obend’rein auch ihre Retter, die von den Metzgern als Metzger verunglimpft werden. Immer das gleiche wählen, um stets etwas anderes erwarten, ist frei nach Einstein der Beweis für Wahnsinn. Der Mensch ist süchtig nach Helden, ja Lichtgestalten, egal ob gut oder böse, und hat somit eine Schwäche für Täter, möglichst heftige, starke. Unter diesen formt sich Masse, die Herde, in welcher der Denkende nur zu gern zum Gelenkten wird. Doch Menschen sind keine Wölfe, deren Rudel sich auf das Leittier verlassen kann. Menschen sind sich ihrer Endlichkeit bewußt und denken somit in erster Linie an sich selbst, wenn es sein muß ausschließlich. Im Kampf um die Spitze siegt bei Tier wie bei Mensch das brutalste Wesen, sei es geistig oder körperlich, jedoch lediglich beim Menschen allzu oft ein gefährlicher Psychopath. Generell gilt: Feinde der Menschen sind stets nur ihre Führer – auch verführt, gekauft oder gezwungen von Eliten – und zwar nationenübergreifend, leider zu oft sogar in Abstimmung untereinander.
Die besagten, dekadenten, bösartigen Pseudo-Eliten trafen sich in Istanbul (wie ich meine mich zu erinnern) oder anderswo in der Türkei, mit Erdogan (Bilderberger), in der Vergangenheit. Das gilt als überprüfbar. Und auch in Marokko (Marrakesch: Konkretisierung und endgültie Planung der illegalen Migration nach Europa und in die USA. Einer der Eumel, der in den inoffiziellen Vorstand dieser Gesellschaft von Banditen befördert wurde, nennt sich António Vitorino, Sozialist und Mitglied der einfältigen, kriminellen Freimaurer, die in Portugal im Jahr 1802 gegründet wurde, durch einen englischen Abgesandten. Lügipedia hat mittlerweile den Eintrag GELÖSCHT, ich jedoch habe noch rechtzeitig einen Screenshot machen wollen.) ++ Freimaurer bezeichnen sich selbst als Brüder. Ist aber alles nur geheuchelt. Manche bleiben gleicher als der Rest. ++ Diese verschwiegene Gemeinschaft von Kriminellen fördert die Einheitsweltreligion. Und Teil davon ist der Islam. Wie pervers das auch immer klingen mag, so sind deren Pläne. Unausgegoren, dumm, wird aber durchgezogen. ++ Nur echte Katholiken sind davon kategorisch ausgeschlossen, verhaSSt. ++ Der Autor sollte also sehr viel tiefer schürfen, suchen und die Verbrecher beim Namen nennen. An Informationen herrscht noch kein Mangel. ++ Die Erschaffung eines „neuen“ Menschen. Der Wunsch-Albtraum eines jeden Kommunisten. Hat noch nie funktioniert, führte zu zig Millionen von Toten. Ist diesen Psychopathen aber egal. ++ Wer Hitler als Katholiken bezeichnen sollte, ist auch ein Psychopath. Hitler haßte das Christentum und so hat er auch gehandelt. Nur das zählt. Ist den Psychopathen aber egal. Logik ist bei vielen unlogisch. Da hilft auch kein Studium der Geschichte. Im Falle des Falles.