Von Elisabeth Dampier.
Symbole wie die Nationalflagge, die eigentlich zum offiziellen Erscheinungsbild des Staates gehören, werden zunehmend zum Ausdruck einer inneren Rebellion. Das zeigt in Großbritannien die populäre Aktion "Flagforce UK".
Plötzlich hängen in vielen Orten Englands wieder Nationalflaggen: das rote Sankt-Georgs-Kreuz auf weißem Hintergrund. Mittlerweile wehen über 50.000 Flaggen an Straßenlampen, Masten und Gebäuden, wenn man den lokalen Facebook-Gruppen glauben darf. Auch weiße Zebrastreifen und Kreisverkehre werden rot bemalt, sogar Gullydeckel und Schlaglöcher. Ungewöhnlich ist dabei, dass viele Gemeinden diese Flaggen regelmäßig wieder entfernen. Aktivisten der in York gegründeten Gruppe Flag Force UK hängen sie jedoch erneut auf, teilweise nachts und von maskierten Bürgern, um nicht von den zahlreichen Überwachungskameras erfasst zu werden. Die Gruppe ist in den sozialen Medien aktiv und konnte innerhalb kurzer Zeit mehr als 11.000 Pfund Spenden sammeln, um neue Flaggen zu kaufen.
Auslöser dieser Bewegung war der sexuelle Übergriff eines äthiopischen Asylbewerbers auf eine 14-jährige Schülerin in Epping (Essex). Der 41-Jährige war in einem Migrantenhotel untergebracht worden, nachdem er ohne Ausweispapiere in einem Schlepperboot über den Ärmelkanal nach Großbritannien gekommen war. In der sonst so soliden Mittelklasse-Kleinstadt kam es daraufhin zu tagelangen wütenden Protesten der Anwohner. In einer umstrittenen Aktion eskortierte die Polizei Gegendemonstranten der Organisation Stand Up for Racism nach Epping, was breite Kritik auslöste. Obwohl Videomaterial vorlag, stritt die Polizei dies ab. Inzwischen wurde bekannt, dass die Organisation von Labour-nahen Gewerkschaften von der Abgeordneten Diane Abbott unterstützt wird.
Viele Medien werfen den Flaggen-Aktivisten vor, ausländerfeindlich zu sein und Rassismus zu schüren. Doch die öffentliche Stimmung in England hat sich so sehr nach rechts verschoben, dass deutsche Beobachter wohl fassungslos wären, wenn sie die Diskussionen vor Ort mitverfolgten. Nigel Farage, der Parteivorsitzende von Reform und – glaubt man den Umfragen – der vielleicht nächste Premierminister Großbritanniens, hat als Reaktion auf Epping Massenabschiebungen gefordert. Sollte Reform die nächsten Wahlen gewinnen, möchte Farage dies umsetzen.
Dieser Ärger und Unmut rührt auch von der Untätigkeit jeder gewählten Regierung der letzten 15 Jahre von Tory bis Labour, versprochen zu haben, Migration zu kontrollieren und stark zu reduzieren. Die Ernüchterung über Masseneinwanderung und den offensichtlichen Missbrauch des Asylrechts hat deutliche Spuren hinterlassen. Verstärkt wird dies durch eine als doppelmoralisch empfundene Rechtsprechung sowie durch den Umgang von Staat und Kommunen mit Zuwanderern.
Als Symbol der Bürger gegen den Staat wahrgenommen
In Londoner Stadtteilen wie Tower Hamlets wurden die England-Flaggen am nächsten Morgen wieder entfernt. Dieselbe Gemeinde hatte jedoch keine Einwände, im Jahr 2023 nach dem 7. Oktober palästinensische Flaggen dort hängen zu lassen. Geleakte E-Mails der Stadt Birmingham zeigen außerdem, dass sie dort Angst haben, die Palästina-Flaggen, die dort bis heute hängen, ohne Polizeischutz abzuhängen, aber derweil keine Probleme haben, den Union Jack oder die St. Georgs Flagge zu entfernen, da diese den Verkehr angeblich stören würden. In Birmingham wurde zudem am pakistanischen Unabhängigkeitstag die pakistanische Flagge vor der Stadtbibliothek gehisst. Dass die Unabhängigkeit eines anderen Staates offiziell in England gefeiert wird, verdeutlicht das wachsende Konfliktpotenzial zwischen Zuwanderern und Einheimischen. Dazu tragen nicht zuletzt die zahlreichen Fälle von Grooming-Gangs sowie bekannte Gewalttaten und Terrorattacken durch Migranten im Vereinigten Königreich bei.
Dass die Flaggen diese Reaktionen hervorrufen, zeigt vor allem auf, wie sie von vielen Menschen als Symbol der Bürger gegen den Staat wahrgenommen werden. Nicht mehr nur als ein reines Symbol des Patriotismus. LGBTQ-Flaggen sieht man überall hängen, fast schon wie aus dem Roman 1984 von George Orwell, sind sie in ganz London zu sehen, wohingegen der Union Jack sich oft nur vor Kriegsdenkmälern und offiziellen Staatsgebäuden findet, und gleichzeitig weht meist auch die LGBTQ-Flagge daneben, ganz ohne Beanstandung.
Die Gemeinde in Epping sah sich übrigens inzwischen gezwungen, gegen die Unterbringung von Migranten in Hotels rechtlich vorzugehen und gewann in erster Instanz. Allerdings möchte die Labour-Regierung diese Entscheidung anfechten, denn wo soll sie die vielen Flüchtlinge unterbringen? Bisher sind nur Pläne vorgesehen, diese Menschen in Wohnhäusern in Städten verteilt auf das ganze Land zu verteilen. Dies dürfte die soziale Lage noch mehr verschärfen, da dann zusätzlich die Immobilienpreise im ohnehin schon extrem angespannten Wohnungsmarkt weiter ansteigen werden. Es stehen also die Interessen der Anwohner direkt denen der Regierung gegenüber. Die Kosten für Flüchtlinge und das Risiko dieser undokumentierten Menschen, häufig junge Männer aus dem Nahen Osten, Afrika oder Pakistan, tragen die Bürger jedoch alleine auf ihren Schultern.
Und auch hier in Deutschland ist die Nationalflagge kein Objekt ohne Kontroverse. Unvergessen bleibt, wie Kanzlerin Merkel 2013 Generalsekretär Hermann Gröhe ein Deutschlandfähnchen aus der Hand riss. Der Reichsadler als Symbol gilt nun wohl auch laut dem Verfassungsschutz in Brandenburg als kontroverses Symbol. Er wirft Dennis Hochloch (AfD) "geschichtsrevisionistisches Milieu vor“, weil er einen Adler in seinem Büro auf dem Tisch stehen hat. Das Nibelungenlied zu mögen oder zu thematisieren, gilt mittlerweile auch als höchst suspekt, wie man an der Causa Joachim Paul in Ludwigshafen gesehen hat.
Mythen und Symbole wie die Nationalflagge, die eigentlich zum offiziellen Erscheinungsbild des Staates gehören, werden – wie man in Großbritannien sehen kann – zunehmend zum Ausdruck einer inneren Rebellion. Es ist eine Revolte von Menschen, die fordern, dass ihre Regierungen das eigene Volk an erste Stelle setzen, statt die Interessen der Eliten zu bedienen.
Diese wiederum vertreten die Auffassung, der Reichtum der Nation müsse mit Migranten und Flüchtlingen geteilt werden, die in vielerlei Hinsicht sogar mehr Rechte genießen, da ihre Kultur auf eine Weise gefeiert werden darf, die den Einheimischen verwehrt bleibt. Langfristig jedoch scheint dieses Modell nicht tragfähig: Wenn die Nation nur noch als juristisches Konstrukt existiert und nicht mehr auch der Ausdruck eines eigenen Volkes ist, wird sie zerfallen.
Elisabeth Dampier, geboren 1989, hat nach dem Studium der Medienwirtschaft in Stuttgart und des Financial Management in Luzern viele Jahre im Dokumentar- und News-Bereich in England gearbeitet. Momentan schreibt sie als freie Journalistin für britische Print- und Onlinemedien wie The Spectator, The Daily Telegraph und The Critic. Sie lebt mit ihrer Familie im Südschwarzwald.
Nach Maslow hat ein Mensch ja fünf Grundbedürfnisse, vom einen zum andern ganz verschieden ausgeprägt, das Subsidiaritätsprinzip ein Ansatz, deren Erfüllung mit übergeordneten Institutionen zu erzielen, die erste – natürlich! – Familie, von der Kleinfamilie bis Clan, in allen Farben und Formen verfügbar. Weiter gibt es Kirchen, Vereine, Gewerkschaften …
Die Nation ist abstammungsgeschuldet der Familie näher als eine UN-Weltherrschaft über alle Menschenkinder. Und EU wie UN nichts als Machtapparate. Auch die Nation ist dem Individuum näher als der Apparat des Staats, den Menschen bekömmlicher. Interessant ist der Treueschwur Pledge of Allegiance der US-Amerikaner welche hunderte Ethnien und Nationen mit am erfolgreichsten zu einer neuen Nation verschmolz. Und der Clou ist: Die Fahne ist das Symbol der Republik, für die sie steht! Und nicht der Staatsdiener-Sippschaft.
Eine „ Nationalflaggenphobie“ scheint das inoffizielle Erkennungsmerkmal
Hardcore Kommunisten zu sein,wie man unschwer an unserer wunderbaren Bundeskanzlerin erkennen konnte.
Möge es das Schicksal so fügen,das die Regenbogenlappen im Orcus der Geschichte verschwinden und der seit Jahrhunderten gewachsene Nationalstaat wieder eine Wiederauferstehung feiert.
Danach möchte ich unsere
„ Flaggenentsorgerin“ am liebsten nicht mehr beim Italiener sichten, wo sie unsere Steuergelder in Pizza und Pasta versenkt, sondern in Stammheim.
Ja, wenn man die diversen Kanäle auf YouTube verfolgt, erkennt, dass es in UK brodelt. Selbst Leute die einen Flaggenmast mit dem Union Jack im eigenen Garten stehen haben, werden zuerst von Nachbarn angegangen, weil diese die Britische Nationalflagge als „offensive“ wahrnehmen und wenn das nicht zieht, werden die Behörden eingeschaltet. Und dann flattern Briefe der Verwaltung ins Haus. Wie ein Beispiel aus Berlin zeigt, sind wir in „Germoney“ schon ein Stück weiter, wie das Beispiel eines Rentners vor geraumer Zeit zeigte, er wagte es eine Deutschlandflagge auf dem Balkon aufzuhängen, als eine Linksextreme Demo an seinem Haus vorbeizog. Es flogen Gegenstände und das Haus wurde für eventuelle nächtliche Besuche „markiert“
@jmonig Die gesamte Entwicklung und Zerstörung war für alle politisch interessierte Personen seit min. 1997 sichtbar. PPP, ÖPP, CBL, Krake und Kriegstreiber Bertelsmann und andere waren seitdem aktiv. Besonders der Kohl und sein heiliges 4. Großreich die EU. Prägnantes Beispiel die Klage ~2000 „Günther Stohmann verklagt Politiker-Elite. Vom Amtseid und dem Freibrief für die Politik. Er stellt Strafanzeige gegen Dr. Helmut Kohl MdB, Bundeskanzler a.D. und Ex-Minister Dr. Manfred Kanther, wegen mehrfachen Meineids.“ Der Amtseid ist einzig nur eine Floskel, damit Kohls „Motivationsirrtum“, Lügen/Meineid vor Gericht wirkungslos sind. Seitdem müssen Jurastudenten diesen Irrtum, professionelles Lügen, lernen. Dank Merz und Konsorten sind viele Politiker Berufslügner. Kein einziges Wort darf der polit Mafia geglaubt werden, sie werden seitens Büchner Justiz, Militär aktiv geschützt. In den USA wären viele Politiker längst z.B. wegen Wirecard, HSH Nordbank, CumEx vom FBI verhaftet. Ein internationaler Haftbefehl notwendig. Erst recht der Massenzustrom gepaart mit der Lüge eines Fachkräftemangel. Es geht um billigste Arbeitskräfte und kostenlose Überstunden der bisherigen Angestellten die zu 10 Stunden im Monat verpflichtet werden können. Weit über 1 Milliarden kostenlose Überstunden jedes Jahr und die Sozen klatschen Beifall. Mathe Prof Bosbach hat diese Regierung schon längst zerfetzt. „Statistiker Bosbach im tagesschau.de-Interview. Viele Gruppen hätten Interesse, hier gezielt Angst zu schüren – und Langfrist-Prognosen seien ohnehin abstrus. Aber auch im vergangenen Jahrhundert hat man versucht, Panik zu schüren. In der Weimarer Republik sprach und schrieb man vom “aussterbenden deutschen Volkskörper„…. Dabei ist die Bevölkerung mehr als eine Anzahl von Menschen. Diese Menschen leisten auch etwas. Und wenn es nur auf den Anteil der Jugend ankäme, dann müsste es vielen afrikanischen Ländern sehr gut gehen.“<< SPD Wording, Dogma, Handlung.
@>Lutz Herrmann: Schwarz-Rot-Gold waren auch die Farben der beiden Fürstentümer Reuß älterer Linie und Reuß jünger Linie. Reuß älterer Linie war 1910 der einzige deutsche Staat ohne Schulden – heutzutage geradezu unvorstellbar.
@O. Ganser: Das ist mit Sicherheit der Plan. Die Frage ist nur: Lassen wir das zu, oder wachen wir auf . Die Menschen sind für die globalistische „Elite“ nur Verbrauchsmaterial. Nix mit Menschenwürde oder -Rechten. Das müssen jetzt nur noch die restlichen 80% begreifen.
Danke ACHsehrGUT!