Immer wieder wird die ARD-Fernsehsendung „Tagesschau“ wegen ihrer einseitigen Berichterstattung über Israel angeprangert. Kritiker, darunter auch Bundestagsabgeordnete von CDU und SPD, werfen der „Tagesschau“ vor, zu „eskalieren“, zu „betrügen“ und „Propaganda“ zu betreiben und durch verzerrende Filmberichte „dem Hass auf Israel Nahrung“ zu geben. Im Januar 2017 behauptete ein „Tagesschau“-Korrespondent gar, Donald Trump habe „angedeutet“, dass er „möglicherweise die US-Regierung nach Jerusalem verlegen würde“.
Und jetzt das: Die „Tagesschau“-Website tagesschau.de berichtet, dass Israel Ausweisungsbescheide an Afrikaner verteilt habe, die illegal ins Land eingereist waren. Die Überschrift des Artikels lautet: „Flüchtlinge sollen Land verlassen: Israel verteilt Ausweisungsbescheide.“ Das Foto über der Überschrift, das nach Protesten von Lesern ausgewechselt wurde, ging über die ganze Breite der Seite und zeigte dunkelhäutige nackte Männer, in Ketten gelegt und geknebelt. Es trug keine Bildunterschrift.
Zusammen mit der Überschrift entstand, insbesondere bei jenen Lesern, die nur die Überschrift und das Foto wahrgenommen haben, der Eindruck, die israelischen Behörden würden Flüchtlinge behandeln wie früher Sklavenhändler ihre afrikanischen Sklaven. Juden als Sklavenhalter – das ist ein klassisches antisemitisches Klischee und ein Topos, den auch die britische Antijudenaktivistin Jacqueline Walker verbreitet, die gerade auf Einladung der Partei Die Linke in Berlin gastiert. Darauf wies ich die Verantwortlichen von tagesschau.de hin und bat um eine Stellungnahme. Christiane Krogmann, Redaktionsleiterin tagesschau.de, schreibt:
“Das von uns verwendete Foto kann nicht singulär betrachtet werden. Wir hatten dieses Foto zur Einordnung nicht nur an die Spitze der Meldung gestellt, sondern ein weiteres Mal im Text verwendet - mit einer Bildunterschrift, die den Zusammenhang deutlich erklärt. Darüber hinaus erhält der User automatisch eine Bildbeschreibung, wenn die Maus über das Bild fährt - auch dadurch wird der Hintergrund des Fotos deutlich (Text: „Eritreische Flüchtlinge demonstrieren am 17.01.2018 in Jerusalem als in Ketten gelegte Sklaven vor dem Knesset Gebäude. Bildquelle: dpa“).
Dennoch konnte durch das Zusammenspiel von Foto und Überschrift ein Eindruck entstehen, den wir bedauern und der auf keinen Fall entstehen sollte. Die Redaktion hat das Foto nach sehr kurzer Zeit noch am selben Nachmittag ausgetauscht. tagesschau.de ging es zu keinem Zeitpunkt um etwas anderes, als nachrichtlich über die Pläne der israelischen Regierung und über Proteste dagegen zu informieren. Jeden Vorwurf antisemitischer Tendenzen bei unserer Berichterstattung weisen wir zurück.“
Man versteht nicht, ob der Eindruck, der angeblich auf keinen Fall entstehen sollte, nun entstehen konnte oder nicht. Und wenn der Eindruck nicht entstehen sollte, dass Israel „eritreische Flüchtlinge“ wie „in Ketten gelegte Sklaven“ behandelt, warum wurde dann für diesen Artikel überhaupt ein Foto einer PR-Aktion ausgewählt, die anstrebte, eben diesen Eindruck zu erwecken?
Um Ausflüchte jedenfalls sind die Verantwortlichen der „Tagesschau“ nie verlegen. Man erinnere sich, wie sie auf die Kritik an einem Beitrag reagierten, in dem Israel vorgeworfen wurde, schuld daran zu sein, dass die arabische Familie Osman im Ort Salfit nicht genug Wasser habe, um Geschirr oder Wäsche zu waschen – die israelische Siedlung Shilo, so die ARD-Aktivisten Markus Rosch und Susanne Glass, bekäme "viel Wasser", während arabische Dörfer wie Salfit "oft leer ausgehen".
Als der als aktuelle Nachricht („Streit um Wasser im Westjordanland“) getarnte "schlecht bis gar nicht recherchierte“ „Tagesschau“-Beitrag von vielen Seiten gerügt wurde, weil israelischen Experten vorsichtshalber gar nicht erst Gelegenheit gegeben worden war, die falsche Behauptung zu berichtigen, antworteten Rosch und Glass, man habe wegen eines „hohen jüdischen Feiertags“ leider keine O-Töne israelischer Experten einholen können und schließlich „der Schnelligkeit den Vorrang gegeben“.
„Tagesschau“-Beiträge über Israel haben immer zwei Teile: Anklage und Verurteilung. Manchmal reichen dazu ein Foto und eine Überschrift.

Juden als Sklavenhalter? Typisch für das Geschichtsverständnis der Mainstream-Medien. Wer waren tatsächlich die schlimmsten Sklavenhalter und -händler in Afrika? Islamische Araber! Ihre Gräueltaten begannen lange vor den Sklaventransporten der Europäer (die ihre "Ware" teilweise auch von arabischen Händlern erhielten), dauerten bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts fort und konnten erst durch Intervention der Europäer beendet werden. Ich habe erst vor einem Jahr den ehemaligen arabischen Sklavenmarkt in Sansibar besucht und konnte mich dort von der Barbarei der Araber überzeugen. Aber mit Hilfe der europäischen MSM dürfen sich islamische Araber ja heute in der Opferrolle sonnen und in ihren Ländern moderne Sklaverei betreiben (z.B. Katar), während ausschließlich (christliche) Europäer und natürlich Juden an allem Unglück dieser Welt schuld sind.