
Wenn man innerhalb von 24 Stunden im öffentlich rechtlichen Fernsehen Leute wie Frau Kahane, Herrn Brähler, Frau Mika und Herrn Christian Ströbele mit ihrer ideologischen Rassismusdefinition gegen das dumme Volk eifern sieht, hat man das Gefühl, dass sich dort etwas verselbständigt hat: Der gebührenfinanzierte Versuch, kritische Stimmen ins Abseits zu stellen. - Wie links dieses ganze Vorhaben ist, erkennt man an der Provenienz seine Aktivisten. Die Nähe zum antikapitalistischen Terror/Blockupy, zur Stasi oder zur ewigen Antifa ist kein Makel, sondern schon moralischer, öffentlich-rechtlicher Adel! Da ist es ermutigend zu hören, dass Sie, liebe Frau Lengsfeld, so viele Unterstützer aktivieren konnten. Ich stelle mir vor, wie aufgeregt die stets schlagbereite Antifa wäre, wenn wir uns eines Tages alle mal - ganz friedlich, versteht sich! - an irgendeinem schönen, symbolträchtigen Ort treffen würden. Ich denke da an Kreuzberg, den Stadtteil, in dem sich seit gefühlten Jahrzehnten ein bekannter Gutmensch mit einem Kneipen-Direktwahlkampf erfolgreich zum Parlamentarier machen lässt. (Das war Satire!) Der Triumph, den Sie schon jetzt feiern können, ist der, dass Sie nichts dafür tun mussten, um vorzuführen, dass Linke mit Demokratie und Toleranz nichts am Hut haben und nie hatten.
Es ist schön zu erleben, dass es mit ein bisschen Einsatz doch noch gelingt der Demokratie zu ihrem Recht zu verhelfen. Ich freue mich für Frau Lengsfeld.
Was lernen wir daraus…? Dass es sehr wohl Sinn macht, den linken Denunzianten und Gesinnungsschnüfflern entgegenzutreten. Dass diese Meutenfeiglinge zurückzucken, wenn man sich gegen sie solidarisch zusammenschließt, sagt eine Menge über den Charakter dieser Leute aus. Von daher: Gratulation und meinen Respekt, Frau Lengsfeld.
Ich habe noch nachträglich eine Protestmail nach Zwickau gesandt. Machen Sie weiter so!!!
Welch’ ein schöner Erfolg, welch’ gute Nachricht, Ich freue mich mit Ihnen, Frau Lengsfeld. Vielleicht helfen Proteste doch und befördern Umdenken? Dem MDR beispielsweise wäre dies auch zu wünschen. In seiner gestrigen Sendung “FAKT ist” zur Flüchtlingsproblematik und der Situation im Ort Trögelitz durfte Frau Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung die Zuschauer über Toleranz und Demokratie aufklären. Als langjährige Mitarbeiterin mit einer fast 800 Seiten umfassenden Akte spitzelte sie unter dem Decknamen Victoria in der DDR erfolgreich für die Stasi(Welt vom 25.09.2007). Vielleicht hätte das Zwickauer Bündnis statt Ihrer diese Dame einladen sollen, das hätte zumindest im allgemeinen Trend gelegen.
Sehr geehrte Frau Lengsfeld, lassen Sie sich nicht entmutigen, couragierte Leute werden benötigt, um den Marsch in die Demokratiesimulation aufzuhalten, die im Bürger nicht mehr den Souverän sieht, sondern nur an einer artgerechten Weidehaltung als steuerliches Nutzvieh interessiert ist. Der Trend zum “Nudging” zeigt die Richtung der Reise klar auf.
Da bleibt nur noch zu sagen:“Gut so!”
Es ist doch noch nicht alles verloren…die Toleranz und das Gespür der sog. “einfachen” Bürger betreffend, welche auf diesen skandalösen Vorgang instinktiv und in bester demokratischer Weise reagiert haben! Das bestätigt einen doch im Wissen, daß es um die Demokratie und wirklich öffentliche Meinung in Deutschland gar nicht so schlecht bestellt sein kann!
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