Längst stehen für die „Medizin“ und die ihr angeschlossenen „Wissenschaften“ andere Ziele im Vordergrund als kranke Menschen. Darüber spricht der renommierte Mediziner Peter Nawroth, Autor des neuen Buches "Nackte Medizin". Die Fragen stellt Dr. Gunter Frank. Heute: Man muss den Patienten schulen.
Peter Nawroths Neuerscheinung Nackte Medizin – Bloßstellung einer ideologisierten Wissenschaft – erscheint in der Achgut-Edition und kann ab sofort hier im Achgut-Shop bestellt werden.
Auch wenn die Wissenschaft grundsätzlich unterschiedlich von der Demokratie ist, so geht sie doch Hand in Hand. Ist Herr Sarrazin ein Mediziner? Kaum einer verteidigt die Wissenschaft (auf dem neuesten Stand) so stark und fundiert wie er. Man muß seinen Humor verstehen, dann wird es vielleicht leichter. Daß man die Helmut-Schmidt-Universität von allen politischen Seiten angreift, ist für mich ein Beweis, daß er seinen Job als Politiker mehr als gut gemacht hat. Bis zur Erschöpfung. Er hat den schweren Weg gewählt – mit Freundinnen und Freunden. Ist das akzentfrei? Nordstream2? Schon seltsam, dass sie erst fast jeder im Parlament toll fand und plötzlich niemand mehr. Kommentare nach Mitternacht zu schreiben macht ja auch keinen Sinn. Feinde von gestern, werden keine Freunde von morgen. Gute Nacht EU. Irgendwie besser. Ganz frei nach Klaus Wowereit: Null sexy. Mann, Mann, Klaus. Dachtest Du, Du schaffst das?
Ab einem gewissen Alter und mit einer gewissen Schwere an Erkrankungen im Gepäck kann ich jedem nur dringend raten, sich mit einem guten „Assistenten“ in den Medizinbetrieb zu begeben. Zu viele Cofaktoren spielen mittlerweile im Arzt-, Krankenhaus-, Reha- und Versicherungsbetrieb eine Rolle – das gesundheitliche Wohlbefinden des Einzelnen ist nur noch einer davon. Diese Assistenz ist m.E. einerseits erforderlich, um das, was die Medizin alles auf Lager hat, so zu steuern, dass der vom Patienten gewünschte Effekt eintritt (z.B. verbleibende Lebensqualität statt Lebensverlängerung um jeden Preis) – aber auch, um ggf. sinnvolle und mögliche Ansprüche gegenüber den Kostenträgern durchzuboxen. Ab einem gewissen Alter wird man gerne auch mal „aussortiert“.
Ich arbeite im „Medizinsektor“ und erlebe das regelmässig. Als geschwächter, vielleicht auch verängstigter Patient ist man sonst ggf. auf verlorenem Posten.
Ich möchte das nicht als Vorwurf an den einzelnen Beschäftigten in dieser Gesundheitsmaschinerie verstanden wissen. Sie alle sind nur Spielball in einem System, das sich mittlerweile verselbständigt hat…und selbst krank ist.
p.s.: Ich bin mal dummerweise gegen eine Laterne gelaufen und habe mir eine blutende Platzwunde zugezogen. Im 100 Meter entfernten KH ließ ich ein Pflaster und Desinfektion drauf machen. Die wollten nichtmal meine KV-Karte. Genaus SO muss Doitschland wieder werden… und das geht NUR mit der AfD!!!
Ich habe mir eben den Finger schwerst gequetscht, soweit, dass es seit über 3 Stunden durch 3 Pflaster blutet. 1 IBU erstma und gut ist. Ich käme aber niemals auf die Idee, meinen „Familienclan“ zusammen zu trommeln und mit 20 Leuten in die Notaufnahme zu fahren. Andere denken so… my 50 Cent…