Als Reaktion auf Antisemitismus-Vorwürfe gegen die Partei hat der Vorstand nach taz-Informationen in letzter Minute beschlossen, ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht Israels in dem Text zu verankern. Ebenfalls wurde mit breiter Mehrheit die Formulierung eingefügt, die Linkspartei trete für die Beilegung des Nahostkonflikts mit einer Zweistaatenlösung ein. Einen entsprechenden Änderungsantrag hatten die ParteichefInnen Gesine Lötzsch und Klaus Ernst eingebracht; er wurde mit großer Mehrheit angenommen. http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/linkspartei-erkennt-israel-an/
Siehe auch:
Gysi - Allein unter Parteifreunden
Seit Beginn dieser Wahlperiode sind Fraktionssitzungen grundsätzlich nicht mehr öffentlich, wie sie es vorher bei Sachthemen gelegentlich waren. Hinter verschlossenen Türen gehen die Vertreter der Strömungen wie Feinde aufeinander los. Die Sieger demonstrierten eine Gnadenlosigkeit, die den Besiegten das kalte Grausen einflößt. Gysi ist Zuschauer des Spektakels. http://www.faz.net/artikel/C30923/gregor-gysi-allein-unter-parteifreunden-30454201.html
IM Dieter
Bundesvorstandsmitglied Dehm soll Bundesvorstandsmitglied Hein wegen abweichenden Abstimmverhaltens gedroht haben, sie werde bei der nächsten Vorstandswahl scheitern, ließ ebendiese Behauptung aber gerichtlich untersagen. Mittlerweile häufen sich Indizien, dass Dehm der Genossin tatsächlich gedroht hat, was Sachsen-Anhalts Landtagsfraktionschef Wulf Gallert wiederum zu der Forderung veranlasste, nun Dehm müsse den Parteivorstand verlassen. Schlechte Zeiten, gute Zeiten? http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1309676356321&openMenu=1013083806188&calledPageId=1013083806188&listid=1018881578522