Vera Lengsfeld / 09.01.2015 / 13:30 / 16 / Seite ausdrucken

Selber schuld, Charlie!

Es gibt offenbar nichts, wovor unsere feingeistigen Gutmenschen zurückschrecken. Lesen Sie, was Gerd Buurmann gehört hat:


.Auf WDR 5 fand nicht mal vierundzwanzig Stunden nach dem mörderischen Terroranschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo ein Tagesgespräch statt, bei dem erklärt wurde, warum wir “uns nicht wundern dürfen”, dass in Paris gemordet wurde, dass wir irgendwie selber Schuld seien am Hass und einfach mal gewisse Dinge nicht mehr kritisieren sollten. Am Ende verstieg sich die Sendung sogar darin, dass irgendwie Israel an allem Schuld sei.

All das wurde abgesegnet vom ruhigen Ton des Selbsthasses, sonor geschnurrt vom eingeladenen Experten, Hajo Funke, für den in alter rassistischer Tradition Muslime traumatisierte und schuldunfähige Unzurechnungsfähige sind, für die geringere Maßstäbe gelten sollen als für vollwertig vernünftige Menschen. Unfassbar!

Hier ein paar Höhepunkte der Sendung:

Der erste Anrufer erklärte “Wir sollten mit der Meinungsfreiheit bewusst umgehen und sie nicht überstrapazieren!” Dann erklärte er, auch Worte könnten töten. Der “Experte” der Sendung erklärte daraufhin: “Ich stimme dem Herrn ausdrücklich zu. Das ist ein sehr differenzierter Beitrag, mit dem Sie die Sendung begonnen haben!”

Keine vierundzwanzig Stunden nach dem Mord an mehrere Karikaturisten, die abgeschlachtet wurden, weil sie Bilder gemalt und Witze gemacht hatten, stimmte ein Experte des WDR dem “differenzierten Beitrag” zu, man solle die Meinungsfreiheit “nicht überstrapazieren”.

Der Höhepunkt des zweiten Anrufers war dieser Ausspruch: “Wir müssen uns alle ändern. Wir müssen Minderheiten schützen, und zwar alle Minderheiten. Wir müssen zum Beispiel den Pädophilen helfen, diesen 800.000 Menschen, die eigentlich nichts dafür können.”

Keine Ahnung, was das sollte, aber am Ende sagte er noch: “Wir müssen die Befindlichkeiten der Muslime bedenken”, und war sich daher nicht sicher, ob Mohammad gezeichnet werden dürfe.

Mit Befindlichkeiten konnte der Experte sofort was anfangen. Er erklärte Islamisten zu einer verzweifelten “lost generation”, die im Dschihad eine Perspektive fänden. Schuld war für ihn zunächst nicht der Islamist, sondern die Gesellschaft und das “koloniale Erbe”.

“In diesen vielen Schritten bis zur Tat, zur brutalen Tat, hätte es womöglich Interventionschancen gegeben.”

Die Möglichkeit des Vorhandenseins von Vernunft und Menschlichkeit im Geiste des Täters schien ausgeschlossen.

“Ich bin kein Nazi, aber …”

Kennen Sie diesen Satz? Einen ähnlichen Satz haute die nächste Anruferin raus:

“Ich finde die Gewalttaten furchtbar und lehne sie ab, aber …”

Und dann ging es los: “… aber ich versuche auch immer, die Menschen zu verstehen.”

Und sie verstand! Wir sind schuld! Weil wir es zulassen, dass manche Menschen keine Arbeit finden, was sie ausgrenzt und ihnen Zeit gibt, über “dumme Dinge nachzudenken!”

Jaja, das waren echt dumme Lausbubenstreiche am 7. Januar 2015 in Paris, aber nur “die Spitze des Eisbergs”.

Der nächste Anrufer forderte, man solle den Islam mit den Werten der Aufklärung kompatibel machen, so wie einst das Christentum mit der Aufklärung kompatibel gemacht worden sei. Der Experte behauptete, der Islam in Deutschland sei bereits kompatibel mit der Aufklärung. Daraufhin warfen sich Experte und Anrufer gegenseitig “Blauäugigkeit” vor und die Moderatorin sagte: “Gut!”

Beim nächsten Anrufer kamen die Aber-Geister wieder. Auch er verurteilte “auf das Schärfste” den Anschlag, aber “wir wissen seit Jahren, dass die islamische Kultur sehr empfindlich auf Karikaturen dieser Art reagiert. Ich denke mir, können wir in der sogenannten westlichen Welt nicht etwas großzügiger sein, oder von mir aus auch klüger sein und nicht ständig Öl ins Feuer gießen?”

Charlie Hebdo hat einfach zu viel Ölfarbe vergossen! Dem Experten gefiel diese Frage! Er sprach von einer “Kette der Demütigungen”, die die Täter erlebt hätten und gestand:

“Ich teile den Impuls, den er eben formuliert hat. Ich mache so etwas nicht! Und zwar im Wissen um die diplomatischen Notwendigkeiten in einer Welt der islamischen Eskala…, äh, nicht islamischen” (da hätte er sich doch fast verplappert) “Eskalation in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens.”

Schöner wurde “Selber Schuld” selten formuliert! Hajo Funke kann aber auch grob:

“Die Präsentation Frankreichs als besetzt und unterworfen dem Islam, das ist sozusagen, wenn es nicht satirisch gemeint ist, Islamophobie. Und deswegen kann es sein, dass die, wie soll ich sagen, also wenn, die gleiche Zeitung genauso sich selbst auf’s Korn genommen hätte, mit ihrer Überzeichnung, der satirischen Überzeichnung, dann wäre da ein anderer Schuh draus geworden.”

So aber wurde ein Mord an zwölf Menschen draus. Schuhe halt!

Tiefer geht es nicht mehr, sollte man denken, aber man darf nie die Zuhörer vom WDR unterschätzen. Die letzte Anruferin machte alles klar:

“Ich würde die Sache ganz gerne noch mal ein wenig von der Frage Ursache und Wirkung betrachten und auch die Frage beleuchten, was können wir eigentlich als westliche Demokratie versuchen, dagegen zu tun (…) Irak (…) weltweit werden Muslime verfolgt und denunziert (…) gucken Sie sich Israel-Palästina an (…) immer schlimmer (…)”

Der Experte antwortet: “Ja, die Frau hat recht! (…)” Die Frau erwiderte: “(…) Wir müssen uns nicht wundern (…) Wenn in Palästina sich nicht endlich was verändert, man gräbt den Leuten dort das Wasser ab (…) und da wird nicht drüber berichtet (…) dann müssen wir uns nicht wundern (…) und es wird noch schlimmer, das fürchte ich auch.”

Der Experte sagte daraufhin: “(…) Israel-Palästina (…) Zweistaatenlösung.”

Ende der Show!

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David Winter / 09.01.2015

Es ist, ich hoffe, dass ich das sagen darf, ekelhaft, auf diese Weise mit den (Nicht-)Argumenten der Appeasement-Bewegung konfrontiert zu werden. Besser kann man das Stockholm-Syndrom wohl nicht dokumentieren. Danke für diesen Beitrag, obwohl mir nun der Zorn noch höher kocht. Wir fassen zusammen: Alle sind schuld (jene, die „Meinungsfreiheit“ tatsächlich als solche verstehen, der privilegierte westliche Mann, gerne und immer wieder auch Israel, die Amis sowieso) – aber niemals der Mann mit dem Gewehr oder der Machete, niemals jene Lehre, die er während des mörderischen Aktes lobpreist. Als das 21. Jahrhundert begann, hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können, so eine Zeit erleben zu müssen: Dass in Berlin im Jahr 2015 im Namen blanken religiös-rassistischen Hasses Juden verprügelt werden, dass auf Demos in deutschen Fußgängerzonen „Juden ins Gas“ geschrien werden darf, dass Juden in Scharen Frankreich verlassen, weil sie ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet sehen, dass britische Soldaten, amerikanische Journalisten und französische Karikaturisten abgeschlachtet werden - und das einzige, was den linken Wohlfühl-Medien einfüllt, ist beschwichtigen, abwiegeln, relativieren, im eigenen Bauchnabel auf der Suche nach Fehlern herumzupuhlen. Eine „Schande für Deutschland“? Ja, Herr Justizminister, die ist wahrlich zu beklagen. Aber sie läuft nicht durch die Straßen von Dresden. Ich hoffe, wenn mehr Menschen zur Vernunft gekommen sind, wenn wir als Land und als Zivilisation endlich aufhören, permanent auch noch die andere Wange hinzuhalten, dass man sich genau erinnert, wer in den Redaktionen das „Hat alles nichts mit dem Islam zu tun!“-Mantra vorgebetet hat.

Frank Stricker / 09.01.2015

Werte Frau Lengsfeld, wer den gestrigen Kommentar von WDR-Chef Buhrow gehört hat, den wundert auch nicht so eine grotseke Sendung auf WDR 5. Herr Buhrow schaffte das fast unmögliche, die grauenvollen Ereignisse von Paris mit der Pegida-Bewegung zu verknüpfen. Man hatte fast den Eindruck die 12 Toten schienen eher Mittel zum Zweck zu sein um auf die “demokratiefeindlichen Bewegungen” hinzuweisen.

Thomas März / 09.01.2015

Ich bin ja vom Westdeutschen Rotfunk schon ziemlich vieles gewohnt… aber das kann doch bitte nur eine (sehr geschmacklose) Satire gewesen sein… Unglaublich… es deckt sich jedoch leider, trauriger Weise, mit meinen eigenen Beobachtung.. je weiter der Zeitraum zur Tat voranschreitet um so häufiger und auch gewichtiger wird jedesmal ein “ABER…” eingeworfen… Traurig, Traurig

Mario Bernkopf / 09.01.2015

Ich wette, die meisten Ostdeutschen hätten uns Westlern bei der Wende diesen morbiden Selbsthaß nicht zugetraut. Meine Frau, die aus Jamaika stammt, hat es zwischenzeitlich aufgegeben, sich über uns zu wundern.

Bianca Darius / 09.01.2015

Danke für Ihre Zettelsammlung aus der Meinungsmanipulationsmaschine des WDR, verehrte Frau Lengsfeld! Zitat: “Ende der Show!” , bemerken Sie jedoch abschließend - und genau dem kann ich mich jedoch leider nicht anschließen. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert trommeln die Redaktionen des WDR, üppigst ausgestattet mit Milliarden Zwangsabgaben, per TV und Radio die unfrohe rotrotgrüne Botschaft ins Land, die an Primitivität nicht mehr zu unterbieten ist. Der WDR wusste ja auch schon zu Beginn der Woche, dass Houllebecqs “Soumission” rassistisch ist. Der WDR weiss auch, dass jedwede Thematisierung von Migration, so sie nicht im explizit rotrotgrünen Korrektsprech erfolgt, rechts ist und damit rassistisch. Selbst die Krimis im WDR dienen der ideologischen Unterweisung: Der Mörder steht immer schon in den ersten Minuten fest; denn der Mörder ist immer der Besserverdienende/ der Akademiker / der Unternehmer / der Arzt / der Rechtsanwalt. So geht Propaganda. Aus allen Rohren. Jeden Tag. Und ein Ende ist da leider absolut nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die sich jetzt schon deutlich abzeichnende Allparteienkoalition gegen die paar Leutchen in Dresden (die doch de facto noch nicht einmal ein Fussballstadion der Kreisklasse hier im Westen füllen würden!!!) lässt für die Zukunft Schlimmstes befürchten. Die Politisch Korrekte Einheitspartei. (“Deutschlands” wird dann natürlich auch in keinem Parteinamen mehr auftauchen)

Herbert Manninger / 09.01.2015

Ich bin für absolute Meinungsfreiheit, auch wenn diese Anrufer und ,,Experten” neue Dimensionen der Blödheit eröffnen. Für linksdoofe Typen gibt es in der Weltgeschichte nur 2 Sorten von Menschen, die ohne Abstriche für ihre Taten verantwortlich zu machen sind: Nazis und Israelis. Allen anderen wird Verantwortungslosigkeit auf Babyalterniveau zugestanden, egal, wie groß ihre Verbrechen auch sein mögen…..

Arno Greutz / 09.01.2015

Ja, unter dem Patronat der SPD hat der WDR konkurrenzlose Narrenfreiheit in NRW. Hat man dort doch bereits vor Jahrzehnten jedwede private Konkurrenz unterbunden, in dem man nur kleine Vorortradios zuliess und deren Nachrichtenredaktionen sogar noch unter Aufsichts des WDR stellte (WDR Beteiligung am zentralen Lokalradio in Oberhausen). Zu was diese Konstellation in der Vergangenheit geführt hat sah man an den exorbitanten Wahlsiegen der SPD in NRW. Zu was freie Medien und freie Informationen führen sieht man zurzeit daran, dass die Wahlsiegerin Kraft bei der letzten Landtagswahl das zweitschlechteste Ergebnis seit Kriegsende eingefahren hat. (Böse Zungen behaupten, seit der Wahl-o-maten im Internet zugänglich ist würden die Leute nicht mehr Oppa´s - Partei wählen sondern die Gruppierung, die ihre Meinung vertritt.) Aber das es heutzutage alternative Möglichkeiten der Informationsbeschaffung gibt, das hat sich beim WDR leider noch nicht wirklich herumgesprochen. Die glauben nach wie vor, sie hätten das Meinungsmonopol in NRW, verfälschen Informationen (Mein Vater wurde mal zu einem Randthema der Ausländerkriminalität für die Aktuelle Stunde interviewt, das dann nur in kastrierter Form gesendet wurde) und giften entsprechend in Richtung alternativer Ansichten. Wahrscheinlich beten sie dort das Vaterunser in der Variante “...unseren täglichen Nazi gib uns heute ...”, denn es ist schon erstaunlich, wo man überall NationalSOZIALISTEN und Neonazis sowie Bezüge dazu finden kann. Insgesammt langweilt die dauernde Wiederholung ein und des selben Thema´s in den diversen Sendungen des WDR, so dass man abschaltet. Insgesammt fragt man sich, wozu die dort an jeder Straßenbahnhaltestelle ein Studio unterhalten, wenn Informationen von Interesse in den Sendungen des WDR garnicht vorkommen? Kurz gefasst: Ich will wissen, ob ich mein Haus besonders sichern muss, weil in der NAchbarschaft mal wieder Einbrecherbanden durchziehen. Was ich aber nur erfahre ist - nichts darüber; viel darüber dagegen, dass mal wieder irgendein Idiot einen Rohbau mit nepalesischen Symbolen beschmiert hat.

Joachim Glauer / 09.01.2015

Es ist erschreckend wie wenig Mitgefühl einige Gutmenschen mit den Opfern des islamistischen Terrors haben. Wenn einige der guten Welterklärer wenigstens mal ein paar Tage den Mund halten könnten.

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