Clemens Wergin
Das Regime von Muammar al-Gaddafi ist offenbar dabei, langsam zu zerbröseln. Nun hat sich Außenminister Mussa Kussa davon gemacht und in Großbritannien Asyl beantragt. Mussa war nicht irgendjemand im engen Zirkel um Gaddafi, sondern eine wichtige Stütze des Regimes. Schließlich hat er von 1994 bis 2009 als Minister die libyschen Geheimdienste geleitet. Da wird er seinen britischen Gastgebern einiges zu erzählen haben. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13029353/Flucht-des-Aussenministers-besiegelt-Gaddafis-Ende.html
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Tatsächlich ist der 61-Jährige die beste Insider-Quelle, die der Westen sich wünschen kann. Seit 30 Jahren ist Mussa Kussa einer der engsten Vertrauten des Diktators. Von 1994 bis 2009 war er Chef des Auslandsgeheimdienstes, bevor er als Außenminister ein stärkeres öffentliches Profil annahm. “Er war Gaddafis rechte Hand”, sagt der libysche Oppositionelle Guma al-Gamaty. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,754300,00.html#ref=rss