Nebenwirkungen der neuen Impfstoffe sind ein heikles Thema in der Ärzteschaft, lieber beschäftigt man sich nicht damit. Eine Ärztin erzählt von ihren Erfahrungen.
Von Claudia Richter.
Nach mehreren Coronaimpforgien bei uns im Krankenhaus ist nun die Mehrheit der Mitarbeiter geimpft. Mindestens seit Anfang März hatten wir keinen einzigen Corona-positiven Patienten. Auch keine asymptomatisch „kranken“ Mitarbeiter, weder unter den Geimpften noch bei den Nichtgeimpften. Nach dem anfänglichen Druck auf Ungeimpfte durch Leitung und Kollegen hat sich der Betriebsrat unseres Hauses beispielhaft dafür eingesetzt, dass die ungeimpfte Minderheit keine Nachteile und keinen Druck erfährt.
Die letzten Monate sind in unserem Krankenhaus, wie auch im ganzen Land, geprägt von konfusen und paradoxen Regeln, die in ihrer Willkür nahezu jeder Logik und medizinischen Sinnhaftigkeit entbehren. Jedes Hygienekonzept wird so konstruiert, dass im Falle eines Coronafalls die eigene Unschuld nachgewiesen werden kann. Diese Regeln führen komplett in die Absurdität. Beispielsweise wird eine Blutentnahme bei einem Patienten „ganz normal“ nur mit Maske und Handschuhen durchgeführt, während aber fast gleichzeitig beim gleichen, asymptomatischen Patienten ein Coronaabstrich in voller „Vermummung“ (FFP2-Maske, Face Shield, wasserundurchlässiger Einmalkittel und Handschuhe) abläuft. Geimpfte Patienten werden von symptomfreien, geimpften Angehörigen besucht, und beide Seiten müssen Masken tragen. Besuchszeiten sind nicht länger als eine Stunde am Tag (wie im Gefängnis) und nur von einer Person. Das bedeutet, dass zwei Töchter ihre Mutter nicht gleichzeitig besuchen können, sondern nur an verschiedenen Tagen. Es liegt in der Großzügigkeit eines Oberarztes, Angehörigen, die über hunderte Kilometer angereist sind, zu erlauben, einen Patienten mehrere Stunden oder mit mehreren Personen zu besuchen. Das alles läuft natürlich unter dem Motto „Schutz der Patienten“. Ob die Patienten das wollen oder nicht, interessiert keinen.
Im Rahmen meiner Tätigkeit habe ich viel Kontakt zu Medizinstudenten. Viele von ihnen sind sicherlich sehr klug und können viel auswendig lernen. Was ich schon immer sehr kritisch bei vielen jungen Ärzten sowie Studenten gesehen habe, ist, dass sie oft nur über eine beschränkte Allgemeinbildung verfügen und zu „Fachidioten“ erzogen werden. Ein Gespräch über z.B. Kunst, Geschichte oder klassische Literatur ist überwiegend zwecklos. Was ich aber aktuell erlebe, ist für mich der absolute Abgrund. Ein sehr fleißiger Student erzählte mir in einem Gespräch, vollständig geimpft zu sein. Nachdem ich gesagt hatte, dass er ein mutiger Mensch ist und dass sein Risiko für Nebenwirkungen von der Impfung viel größer ist als einen schweren Coronaverlauf zu bekommen, hat er mich nur verwundert angeguckt. Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass er weder über die Herzmuskelentzündungen bei jungen Männern noch über Embolien, Gesichtslähmungen und andere bereits breit bekannte und anerkannte Nebenwirkungen Bescheid wusste. Ich konnte im Gespräch sehen, wie seine Augen größer und größer wurden. Am Ende des Gesprächs war er ziemlich geknickt und meinte, dass er sich belesen muss.
Fürchten Ärzte, in die Nähe von „Coronaleugnern“ gerückt zu werden?
Als ich im Arztzimmer über mögliche Impfnebenwirkungen bei einem Patienten sprach, hat die dabei anwesende Studentin gekichert und, ohne die Ernsthaftigkeit zu begreifen, mit einem blöden Lächeln im Gesicht erzählt, dass sie auch schon geimpft sei und bereits den Chip im Arm hat. Ich hoffe, dass weder ich noch meine Familie irgendwann Patienten von ihr sein werden.
Insgesamt ist die Thematik möglicher Impfnebenwirkungen schwierig. Der Versuch, an meine Kollegen zu appellieren, dass wir es unserer Gesellschaft und insbesondere unseren Kindern schulden, eine saubere Registrierung und Meldung von Verdachtsfällen vorzunehmen, wurde mit einem genervten „Ja, du hast recht!“ oder mit Schweigen und dem Blick auf den Boden beantwortet. Es gibt überhaupt kein Interesse in der breiten Masse der Ärzteschaft an einer wissenschaftlichen und ehrlichen Aufarbeitung von Impfnebenwirkungen. Liegt es vielleicht daran, dass sie selbst alle geimpft sind und die Objektivität verloren haben? Oder wollen sie mit allen Mitteln verhindern, in die Nähe von „Querdenkern“ oder „Coronaleugnern“ gebracht zu werden?
Ich bin nun sehr viele Jahre als Ärztin tätig und habe mir aufgrund meiner Erfahrung ein Gefühl zu den Häufigkeiten bestimmter Erkrankungen bzw. zu bestimmten Patientengruppen, die eine Erkrankung entwickeln, angeeignet. Man kann mir natürlich vorwerfen, dass ein Gefühl nur ein Gefühl ist. Aber in der Medizin sind ärztliche Intuition und das Gefühl neben Wissen und Können die wichtigsten Werkzeuge. Aktuell nehme ich wahr, dass bestimmte Krankheitsbilder, die aufgrund eines inkompetenten Immunsystems entstehen, embolische Ereignisse ohne greifbares Risiko dafür, schwer entgleiste Blutdrücke und akute Verschlechterungen von kognitiven Leistungen bei mehreren Patienten, die vor kurzem mit einem Impfstoff gegen Covid-19 geimpft wurden, gehäuft auftreten.
„Sie haben mich gebrochen!“
Im Krankenhaus profitieren wir als Mitarbeiter immerhin noch von einer breiten Führungsriege, einem Betriebsrat und vielen arbeitsrechtlichen Regeln, während die Mitarbeiter im ambulanten Gesundheitssektor nur ihrem Dienstherrn unterstellt sind. Die Ärzteschaft heutzutage neigt zu Übereifer, wenn es um die Umsetzung von Coronaverordnungen geht. Eine niedergelassene Kollegin von mir wurde aus einem fachbezogenen Arbeitskreis, der sich mit dem Umgang mit „schwierigen“ Patienten beschäftigt, mehrmals bloßgestellt, weil sie ungeimpft ist – und schlussendlich rausgemobbt. Ein anderer niedergelassener Kollege prahlt überall damit, dass die ganze Praxis einer einzigen ungeimpften Kollegin das Leben schwer macht. Sie sitzt jetzt allein im Glaskasten und wird von der ganzen Praxis ignoriert.
Die Gesellschaft wird von der Politik angestachelt, Menschen aus dem Freundeskreis oder beruflichen Umfeld, die nicht geimpft sind, zu ächten. „Sozialschädlinge“, „Pandemie der Ungeimpften“, „Wir machen den Ungeimpften das Leben unbequem“ – und schon wieder ist das deutsche Volk bereit, seiner Regierung blind zu folgen. Es ist eine Reifeprüfung der Gesellschaft. Wer aus dem Freundeskreis wird sich bewähren und wer nicht?
Mir geht der Spruch von Gandhi durch den Kopf: „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nicht lehrt.“ Jede große Katastrophe der Menschheitsgeschichte fing immer mit Kleinigkeiten an. Man darf nicht ins Schwimmbad gehen, man darf nicht ins Kino gehen, man darf den Beruf nicht ausüben, man darf die Mutter nicht im Pflegeheim besuchen…
Die neue Verordnung der Regierung ist bösartig und teilt die Menschen in diesem Land mal wieder in zwei Gruppen. Eine Kollegin von mir wollte sich bewusst nicht impfen lassen. Kürzlich schrieb sie mir: „Sie haben mich gebrochen! Ich habe mich impfen lassen, ich habe Angst.“ Die Mutter der Kollegin ist dement und lebt im Pflegeheim. Ihre Tochter ist die einzige Person, die sie noch erkennt, und sie besucht sie fast täglich. Wenn sie mal einen Tag nicht da war, hat die Mutter Schwierigkeiten, sie wiederzuerkennen. Meine Kollegin schrieb mir, sie habe das für ihre Mutter gemacht, weil sie sie nicht hängen lassen kann. Die täglichen Tests würden für sie den finanziellen Ruin bedeuten.
Nötigung zur Impfung mit einem so neuen Medikament ist ein Skandal
Jeder von uns hat soziale Verantwortungen: unseren Familien, unseren Kindern oder unseren Eltern gegenüber. Diese sozialen Verantwortungen werden zu den sensibelsten Angriffsflächen dieser Verordnungen. Die Abhängigkeit der Bürger beim Besuch von Pflegeheimen oder Krankenhäusern oder auch anderen Dingen wird eiskalt ausgenutzt, um die Menschen zur Impfung zu nötigen.
Es ist nie gerechtfertigt, Menschen in Bezug auf medizinische Maßnahmen zu nötigen, aber bei einem so neuen Medikament, bei dem die wissenschaftliche Bewertung von Wirkung und Nebenwirkung noch nicht einmal abgeschlossen ist, ist es ein Skandal. In der Vergangenheit gab es einige große Rückrufaktionen, da sich neue Medikamente plötzlich doch als nicht ungefährlich erwiesen. Bedenkenswert ist dabei, dass andere Medikamente im Gegensatz zu Impfungen an einer viel kleineren Gruppe von Menschen angewandt werden, nämlich jenen, die an einer Erkrankung leiden. Daraus leitet sich auch ein wesentlich höherer Sicherheitsanspruch für Impfungen ab, da diese am Gesunden angewendet werden sollen.
Wie viele Opfer werden noch benötigt, um diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen, in Ruhe zu lassen?
Ich erinnere mich an den Vioxx-Skandal im Jahre 2004. Vioxx war ein damals recht neues Medikament zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und Schmerzen. Nicht zuletzt wegen eines guten Marketings wurde das Medikament wie „Smarties“ verteilt. In einer Studie nach der Zulassung zeigte sich im Vergleich zu einem Placebo eine verdoppelte Rate an Herzinfarkten und Schlaganfällen. Das Medikament wurde am 30.9.2004 vom Markt genommen. Jedoch wurde dieses Medikament Anfang September desselben Jahres noch zur Anwendung bei Kindern ab 2 Jahren zugelassen, obwohl die Studienergebnisse bereits vorlagen. Schon 2001 haben firmeninterne Analysen eine höhere Sterblichkeit bei Vioxx-Patienten gezeigt. Viele Wissenschaftler haben damals die Vermutung geäußert, dass bereits Fakten bei den Zulassungsstudien vertuscht wurden und dass es schon vorher Anhaltspunkte gab, das Medikament vom Markt zu nehmen. Erst 2008 wurde schließlich bekannt, dass die Zulassungsstudien zu Beginn manipuliert worden waren, um das Medikament besser aussehen zu lassen.
Wir leben aktuell in gesellschaftlich schweren Zeiten, in der eine Spaltung der Gesellschaft durch die Impfungsfrage immer offensichtlicher wird. Noch nicht absehbar ist aber, welche Folgen diese Aktionen für die Gesundheit der gesamten Bevölkerung haben werden. Sind unser Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft in der Lage, so etwas zu bewältigen?
Danke für diesen (leider erschreckenden) Bericht.
Leider kann der Bürger kaum etwas tun, wenn er als „Abweichler“ leben möchte. Mit Corona und dem eingeschlagenen Weg der Politik und Medien mit „Hetze“ und Aushebelung des Grundgesetzes über Bande „Privat“ ist für mich die Legitimität unserer Regierung und auch der Medien verloren gegangen.
Und Klagen? Scheitern am BVerfGE.
Mitbürger, die auf ihre Bio-Ernährung achten, Glyphosat für krebserzeugend halten, gehen willig zum Impfen mit irgendwelchen nur ein paar Monate getesteten Impfstoff. Weil er ja schon seit Jahren erfolgreich in der Krebsbehandlung angewendet wird.
Autopsien auf Coronatod oder Impftod? Geht ja gar nicht. Vertrauen wir auf das RKI. Zusammen mit dem PEI und der WHO sind wir damit doch in guten Händen. Zwar nicht in den eigenen, aber das ist doch nicht „schlimm“.
Die „Impfung“ ist für die Sekte der Zeugen Coronas, der mittlerweile die Mehrheit der Deutschen angehört, kein medizinischer Eingriff, sondern ein religiöses Ritual. Die „Impfung“ ist die Taufe der Zeugen Coronas. Mit der „Impfung“ legt man ein Glaubensbekenntnis ab: „Ich glaube an den Teufel in Form des Corona-Virus. Ich glaube, dass die ganze Menschheit vom Corona-Virus befreit werden muss. Wer sich nicht impfen lässt, ist ein Sünder, der die ganze Menschheit in den Coorna-Untergang schickt.“ Ein religiöses Ritual kann man nicht wissenschaftlich begründen. Wer das versucht und wissenschaftliche Beweise liefert, warum die „Impfung“ gefährlich ist, ist ein Gotteslästerer aus der Sicht der Zeugen Coronas. Die Aufklärung darüber, das es sich bei der „Impfung“ um einen unheilvollen religiösen Akt handelt, ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, diesen Fanatismus zu beenden. Wir sind leider im Mittelalter angekommen und es tobt ein Religionskrieg.
Ich verweise auch auf den Skandal im Zusammenhang mit der 2009 Schweinegrippe. Ich hoffe ich habe die Zahlen richtig im Kopf:
Ca. 5,6 mio Schweden wurden für „bescheidene“ 22 Tote im Zusammenhang mit der Schweinegrippeinfektion geimpft. Ca. 700 Meldungen von Narkolepsie wurden gemeldet. Ca. 440 wurden von der Pharmaversicherung anerkannt. Neulich wurde die Höchstgrenze für die Entschädigung dieser einzelnen Betroffenen festgelegt (entspricht ca. 1 mio Euro).
Das Leben von mehr als 400 Leuten ist mit Narkolepsie aufgrund dieses Impfstoffes ruiniert…
Und hier wird für eine Krankheit die mit den Verlusten bei einer Grippe vergleichbar ist, wiederum versucht eine ganze Gesellschaft mit einem experimentellen Impftoffkonzept zu beglücken.
Das ist des Pudels Kern: „Es ist eine Reifeprüfung der Gesellschaft. Wer aus dem Freundeskreis wird sich bewähren und wer nicht?“ Dieses Argument werde ich mir merken, um es den Impf- und Lockdownmissionaren, die mir begegnen und die mich nicht in Ruhe lassen können mit ihrer Regierungspropaganda genau so sagen. Damit dürfte dann jede weitere Diskussion um falsche und (vermeintlich) richtige Meinungen beendet sein. Es ist erschütternd zu hören, dass selbst die Fachkreise beim Impfthema die medizinische Ebene verlassen und sich einer politisch verordneten Sichtweise unterwerfen, ohne sie im geringsten zu hinterfragen. Dabei liegt mit der lückenlosen Meldung aller Impffolgen die Verantwortung für eine realistische Einschätzung der Impfwirkung gerade bei der Ärzteschaft. Verweigert sie sich, werden mehr Menschen geschädigt, ohne einen Nutzen zu haben. Es ist eine politische Körperverletzung, die von der Medizin zugelassen wird. Eine beschämende Entwicklung.
Tja, Ärzte mögen zwar ihr Handwerk verstehen, aber Ärzte sind auch häufig nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Um so erstaunlicher ist es, wenn Ärzte aus ihren Sumpf heraus wachsen und mal ihren Kopf anmachen.
Alles schoen und gut, aber leider ist der Käse gegessen. Die Masse, geführt und verführt von den Regierenden, die wiederum von der Masse gesteuert werden, hat gesiegt, die Vernunft hat verloren. Es geht jetzt nur noch darum, dass der Niederlage in dieser Schlacht keine Katastrophe folgt. Zur Vernunft gehört eben auch, eingestehen zu koennen, wenn man verloren hat. Selbst wenn diese Impfstoffe noch so toxisch sein sollten, wir werden sie appliziert bekommen, das ist nur eine Frage der Zeit. Warum der Weg ueber einen impfzwang auf gesetzlicher Grundlage, die vernunftsloesung auf der Befürworterseite nicht eingeschlagen wird, bleibt ein Rätsel. Geht es wirklich darum, den Willen der Gegner regelrecht zu brechen? Die leugner und Skeptiker zu demütigen? Ich weiß keinen anderen Grund.