Kurz nachdem mein letzter Beitrag "Kinderimpfung: Nicht mit den Schweden" bei Achgut.com veröffentlicht wurde, kam am Dienstag 7.9.2021 endlich die ersehnte Mitteilung der schwedischen Regierung. Im Prinzip alle verbleibenden, einschränkenden Corona-Restriktionen werden zum 29.9. aufgehoben. Übrig bleiben im wesentlichen grundlegende Hygieneempfehlungen (wenn möglich, Abstand halten, an gute Händehygiene denken usw.). Damit hat die schwedische Regierung das Ende der Pandemie erklärt. Auch wenn das so nicht explizit gesagt wird.
Ein vielleicht perfekter Zeitpunkt also, um ein kleines privates Resümee des schwedischen Coronaweges der Jahre 2020/21 anzubieten.
- Vom Anfang der Pandemie bis zum heutigen Tage habe ich (und meine Familie) in Schweden (Stockholm) nicht ein einziges Mal eine Maske getragen (Ausnahme: vor und nach Flugreisen am Flughafen).
- Vom Anfang der Pandemie bis zum heutigen Tage haben meine Kinder (12/14) geschätzt 5-10 Schultage coronabedingt verpasst. Sie haben nicht ein einziges Mal eine Maske getragen (weder in der Schule noch privat – Ausnahme Flughafen). Es gab nie eine vorgeschriebene „Ausdünnung“ der Schülerzahlen, kein Stoßlüften oder Ähnliches.
- Vom Anfang der Pandemie bis zum heutigen Tage war ich fast jeden Tag in meinem Büro und saß auch fast jeden Tag in den üblichen „Lunchrestaunger“ in der Nähe des Büros (hierzu will ich erwähnen, dass viele diese Freiheit nicht hatten, weil ihre Firmen der Empfehlung folgten, so viel wie möglich von zu Hause arbeiten zu lassen; ins Restaurant konnten man aber immer gehen). Wohlgemerkt, ohne Maske, allerdings wurden 2021 Abstandsregeln eingeführt, die die Zahl der Gäste in den Restaurants etwas reduzierte.
- Vom Anfang der Pandemie bis zum heutigen Tage konnte man alles und überall einkaufen. Ohne Maske (es gab allerdings teilweise Mengeneingangskontrollen und fast alle bemühten sich, die Abstandsregeln einzuhalten). Es gab also keinerlei Lädenschließungen.
- Im Verlauf der Coronapandemie steckten sich zahlreiche Bekannte und auch Arbeitskollegen an. Die meisten hatten einen sehr milden erkältungs-/grippeähnlichen Verlauf. Uns selbst „verschonte“ Corona (trotz täglicher Schulgänge, Büroanwesenheit, Arbeit im Krankenhaus, Restaurantbesuche, Maskenlosigkeit etc. etc.). „Erwischt“ hat es dann meine Frau und meine jüngste Tochter bei einem Besuch in Paris (trotz fleißigen Maskentragens ganz nach Vorschrift und trotz vollständiger Impfung meiner Frau). Zuletzt starb dann vor ein paar Wochen die von mir sehr geschätzte 99-jährige Urgroßmutter unserer Kinder. Nach einem Sturz aus dem Bett und Beckenbruch kam sie ins Krankenhaus und verstarb kurz darauf. Warum erwähne ich das? Sie wurde natürlich im Krankenhaus auf Covid getestet und wird vermutlich als Covidopfer mitgezählt, weil sie „positiv“ war. So gesehen haben wir dann doch ein „Covidopfer“ in unserer Familie zu beklagen. Zumindest laut offizieller Statistik.
Alles in allem also „relativ“ normale 18 Monate seit März letzten Jahres. Richtiges „Coronafeeling“ kam (in unserer Familie) immer nur auf wenn wir in „richtige“ Coronapanikländer fuhren (Deutschland, Spanien, Frankreich). Lehrreich für die Kinder, denn dann konnten sie (und auch wir selber) besser verstehen, wie gut wir es in Schweden hatten und haben.
Früher fuhr man eventuell in die „Dritte Welt“, damit die Kinder lernen, dass die Freiheiten, die sie haben (materielle und gesellschaftliche), nicht überall selbstverständlich sind.
Heute, im Jahre 2021, reicht es, nach Deutschland zu fahren.

Dänemark beendet morgen am 11.9.21 die Pandemie!
@Ulla Schneider: Vielen Dank für den Hinweis zu dem schwedischen Blog von Julia Caesar. Ich habe auch schnell DEN Artikel gefunden, wo die ganze „Sauerei“, die hier überall abläuft, geschildert wird. Musste allerdings erst einmal alles übersetzen lassen, denn schwedisch gehört nicht zu meinen Sprachschatz. War aber kein Problem mit dem automatischen Übersetzer. Man muss es lesen um zu begreifen was für Verbrecher hier weltweit am Werk sind. Unglaublich! Dagegen ist die Mafia ein Heimatverein. Auch die Politiker und Medien wieder mit an vorderster Front. Was da abläuft kann man ganz getrost als organisiertes Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnen. Die gehen über Leichen für Macht und Profit. Ich kann nur hoffen das diese ganzen Lumpen irgendwann ihre gerechte Strafe bekommen. Auch dieser durch und durch korrumpierte WHO-Saftladen. Hier wird deutlich klar warum die unbedingt alle an die Nadel bringen wollen.
An alle die immer noch skeptisch bzw. Angst vor Covid 19 haben, sollen/müssen sich 90 Minuten Zeit nehmen, und den auch hier schon empfohlenen Film ‚Die Pandemie in Rohdaten„ von Marcel Barz anschauen.
Wer dann immer noch an das Narrativ der “tödlichen Pandemie„ glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Frage an den Gastautor: „Maske vor und nach Flugreisen getragen“, bedeutet das, während des Fluges nicht? Falls dem so sein sollte, welche Fluggesellschaft zwingt die Fluggäste nicht zu Masken?
Bzgl. der Todesfälle hochbetagter Menschen in Seniorenheimen und der Deklaration als Covid-Tote haben Schweden noch einiges zu lernen. Nur eine Randnotiz in den örtlichen Medien in Ingelheim Anfang September 2021 sind bereits vier Tote von 29 der insgesamt 30 Heimbewohner, die wie auch die neun Betreuer zweimal, also „durchgeimpft“ waren und allesamt positiv getestet wurden. Was schreibt das Gesundheitsamt? „Die grundsätzliche Wirksamkeit der Impfung wird durch dieses Geschehen nicht in Frage gestellt.“. Die Drittimpfung läuft an…
Emma W. in Broakulla, Danke Frau Emma W. für ihre Aufklärung für „Jens Jensens Hofberichterstattung“, das war mehr als nötig !! Das erinnert mich an das Zitat von John Wilmot, Earl of Rochester: „Bevor ich heiratete hatte ich 6 Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich 6 Kinder und keine Theorie“
@Jens Jensen. Der Autor Sebastian Bauer beschreibt hier ein privates Resümee des schwedischen Coronaweges. Punkt. Was ist daran nur die halbe Wahrheit? Was wurde weggelassen? Was soll die Kehrseite dieses Coronaweges sein? Und letztendlich; was soll der schwedische Coronaweg mit dem Zustand in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu tun haben Das Ideal des unfehlbaren und perfekten Staates scheint nur in ihrem Kopf zuhause zu sein, aber sicherlich nicht in dem des Autors./ Auch dass die Schweden dafür bekannt wären, alles mitzumachen und folgsam zu sein, scheint auch eine nur in ihrem Kopf existierende „Wahrheit“ zu sein. Das ist eigentlich blanker Unfug. Denn der schwedische Corona-Weg ist quasi der einzige, der mit den wenigsten Maßnahmen von oben auskam, sondern vielmehr an die Eigenverantwortlichkeit des Einzeln appellierte – und das mit Erfolg. Folgsam sein/alles mitmachen und eigenverantwortlich handeln sind Gegensätze. Guten Morgen!! Auch die Impfpflicht in Schweden existiert einzig und allein nur in Ihrem Kopf. // Auf der Suche nach der perfekten und heilen Welt wünsche ich Ihnen jedenfalls weiter viel Erfolg. Und wenn man diese halt da draußen in der Realität nicht findet, erschafft man sie sich wenigstens in der eigenen Phantasie…