Von Peter Holzer.
Ohne eine starke Wirtschaft, die Geld in die Kassen spült, ist die Party vorbei. Das Licht geht aus. Damit das Licht wieder angeht, muss die Wirtschaft wachsen – nicht der Staat.
Der Wahlkampf ist vorbei, die Bundestagswahl gelaufen. Jetzt kommt es auf eine schnelle Regierungsbildung an. Und darauf, dass hoffentlich bald wieder regiert wird. Gut regiert. Aber was bedeutet das? Trump, Putin, Ukraine … Aktuell überschlagen sich die Ereignisse, so dass wir im Lärm des Weltgeschehens schnell den Blick für das Wesentliche verlieren können. Deswegen lassen Sie uns darüber nachdenken, worauf es am Ende wirklich ankommt. Eine Regierung kann alles Mögliche tun und lassen. Doch eine Sache ist absolut spielentscheidend, die, wenn sie nicht mehr da ist, alles andere zusammenbrechen lässt. Und das ist: eine ertragsstarke Wirtschaft.
Die neue Regierung muss die Rahmenbedingungen schaffen, die notwendig sind, um Deutschland endlich wieder zu einer florierenden Wirtschaftsnation zu machen. Mit Rahmenbedingungen ist auch nur genau das gemeint. Also kein Subventionswahn und staatlicher Dirigismus.
Rahmenbedingungen sind eher ein Sprungbrett. Anlaufen und draufspringen müssen wir als Bürger und Unternehmen schon selbst. Ohne eine starke Wirtschaft, die Geld in die Kassen spült, ist die ganze Party schnell vorbei und das Licht geht aus. Um das Licht anzulassen, muss die Wirtschaft wachsen – aber nicht der Staat.
Wäre Deutschland ein Unternehmen, dann würden wir alles daransetzen, den Zweck so günstig und effizient wie möglich sicherzustellen. Prozesse vereinfachen und beschleunigen. Innovationen, die für mehr Qualität oder günstigere Kosten sorgen. Denn am Ende muss finanziell ein nachhaltiger Gewinn entstehen. Übertragen auf den Staat bedeutet das: Der Staat muss so schlank wie möglich sein.
Kernaufgaben des Staates
Aber wie kann man dem Staat die dringend notwendige Schlankheitskur verpassen? Es ist der normale Lauf der Dinge, dass zuerst Verwalter und dann immer mehr Bürokraten das Ruder übernehmen. Gesellschaften entseelen. Die Menschen denken immer mehr an sich. Wenn dann der Niedergang einsetzt, kommt auch noch Panik ins Spiel. Es braucht dringend eine Revitalisierung. Aber wie kann das gelingen? Es ist hier nicht der Platz, in den Dschungel des modernen Staatswesens einzutauchen. Wenn ich Unternehmen berate, stecken die Führungskräfte ebenso mit beiden Füßen im operativen Dschungel fest. Da helfen nicht noch mehr Details. Die hohe Kunst ist, in diesem Sumpf die entscheidende Essenz zu entdecken. Das Wesentliche.
Erhöhen wir also unsere Flughöhe, verlassen den operativen Tagesgeschäfts-Tornado und schauen von oben auf die Themen. Das gesamte Staatswesen ist bereits so verklebt und vernetzt, dass kaum noch jemand durchblickt. Es braucht grundsätzliche Prinzipien, damit wir Klarheit gewinnen, was wir eigentlich wollen. Bevor wir uns in einzelnen Gesetzen und unzähligen Details verlieren, überlegen wir an dieser Stelle also grundsätzlich, was die Kernaufgaben des Staates sind. Aus meiner Sicht sind es diese:
- Recht und Ordnung. Wir Bürger müssen uns sicher fühlen. Dazu braucht es eine klare Gesetzgebung, konsequente Strafverfolgung durch Polizei und Justiz sowie den Schutz unserer Bürgerrechte.
- Landesverteidigung. Unser Staat muss sich gegen äußere Bedrohungen verteidigen. Dazu braucht es eine schlagkräftige Armee, eine friedenssichernde Verteidigungspolitik und die Beteiligung an internationalen Sicherheitskooperationen.
- Bildung und Forschung. Als rohstoffarmes Land ist angewandtes Wissen unsere wertvollste Ressource. Unser Staat muss die Rahmenbedingungen sicherstellen, damit Bildung und Forschung auf Spitzenniveau stattfinden.
- Sozial- und Gesundheitswesen. Nicht jeder Lebensweg ist immer von Erfolg und Gesundheit geprägt. Der Staat sollte ein Grundniveau an sozialer Sicherheit und Gesundheitsversorgung sicherstellen. Dabei erscheint sinnvoll, dass er weniger direkt in diese Bereiche eingreift, sondern eher den richtigen Rahmen setzt und private Anbieter überwacht.
- Infrastruktur. Ohne Infrastruktur geht nichts. Um eine Grundversorgung sicherzustellen, müssen wesentliche Teile wie Verkehrswege, Wasserversorgung und Energieinfrastruktur in staatlicher Hand bleiben. Andere Aspekte wie beispielsweise Kommunikation können unter staatlicher Aufsicht privatisiert werden.
- Umwelt. Unser Dasein darf nicht die Ressourcen der Natur auffressen. Der Staat muss dafür sorgen, dass wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen ausgewogen und zukunftsorientiert sind.
Wenn der Staat hier seine Hausaufgaben macht, zahle ich auch gerne meine Steuern. So unterschiedlich diese Bereiche sein mögen, sie alle vereint ein gemeinsames Ziel: die Rahmenbedingungen so optimieren, dass unser wirtschaftlicher Erfolg heute und in Zukunft gesichert ist. Denn wie gesagt: Ohne Geld geht in unserem Land das Licht aus.
Mut zum radikalen Rückschnitt
Insofern erscheint es fragwürdig, wenn der übergriffige Bürokratiewahnsinn des Staates in immer mehr Lebensbereiche wuchert. Der Bürokratie-Apparat gleicht einer Reinigungskraft, die anfangs zum Putzen kam. Dann zusätzlich auf- und auch noch umräumt. Auf einmal auch noch die Einkäufe erledigt. Und plötzlich sogar bestimmt, was gekocht wird. Am Ende entscheidet sie auch noch, was abends im Fernsehen gestreamt wird. Wie immer, wenn die Dinge unkontrolliert wuchern, braucht es beherzten Mut zum radikalen Rückschnitt. Hier ein paar Beispiele, aus denen wir den Staat wieder zurückdrängen müssen:
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Lebensstilentscheidungen. Staatliche Übergriffe in die persönliche Freiheit und Selbstverantwortung der Bürger sind tabu. Eines von unzähligen Beispielen für die übergriffige Regulierungswut des Staates ist der Wunsch, ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel einzuführen.
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Moralische Normen. Den Bürgern vorzuschreiben, was „richtig“ und was „falsch“ sei, ist übergriffig. Wenn staatliche Institutionen beispielsweise Gendersprache verwenden (manche Ämter) oder gar die Gendersprache von Bürgern einfordern (manche Universitäten), obwohl sie kein offizielles Deutsch ist, maßt sich der Staat eine Macht an, die ihm mit aller Konsequenz zu entreißen ist.
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Quotenregelungen. Zur Freiheit des Menschen gehört auch die unternehmerische Freiheit, die Menschen einzustellen, die man einstellen will. Eine verbindliche Geschlechterquote, die vorschreibt, dass Frauen beziehungsweise Männer zu einem bestimmten Mindestanteil in Gremien wie Vorstand oder Aufsichtsrat vertreten sein müssen, gehört nicht zu den Aufgaben eines schlanken Staates. Stattdessen müssen diese Wahlfreiheiten den Unternehmen überlassen werden, damit sie das Prinzip „Kompetenz vor jeglicher Quote“ im Einzelfall selbst entscheiden können.
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Familienpolitik. Ob Karriere und Familie vereinbar sein müssen, ist keine Entscheidung, die der Staat treffen muss. Auch muss der Staat nicht die notwendige Infrastruktur zur Kinderbetreuung anbieten. Denn wenn wir Bürger diese Vereinbarkeit wollen, werden sich ausreichend viele Unternehmer finden, die daraus Kapital schlagen wollen und die entsprechenden Angebote zur Kinderbetreuung anbieten werden. Dazu braucht es keinen überfürsorglichen Staat.
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Wohnpolitik. Eingriffe des Staates, wie die Mietpreisbremse, funktionieren in der Praxis selten wie gewünscht. Statt zu mehr Wohnraum führen sie vielerorts zum Gegenteil: einem Rückgang des Wohnungsbaus. Statt also immer mehr Vorgaben und Regeln zu produzieren, darf der Staat nur minimal-invasive Rahmenbedingungen setzen, die dann die unternehmerischen Freiheiten entfesseln, damit der gewünschte Wohnraum gebaut wird.
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Wirtschaftliche Eingriffe. Die Betrachtung von Subventionen wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das feste Einspeisevergütungen für Strom aus erneuerbaren Quellen garantiert, zeigt: Die Branche hatte trotzdem keinen nachhaltigen Erfolg in Deutschland. Die Staatseingriffe kosteten uns Bürger jedoch ein Vermögen. Statt sich als Kommandeur einer planwirtschaftlichen Wirtschaft aufzuspielen, muss der Staat den Platz räumen und uns Bürgern Markt und Wirtschaft überlassen.
Unternehmerfeindliches Bild
Der Bürger ist aus meiner Sicht nicht das Problem. Auch nicht die Unternehmer. Sicherlich mag es Einzelfälle geben, wo schwarze Schafe sich schlecht verhalten. Aber das sind bloß statistische Unfälle. Wegen dieser Einzelfälle sollten wir nicht in Regelungswut verfallen und für jeden Mist ein Gesetz und zehn Verordnungen erlassen. Besser wir behalten den Glauben an die Vielzahl der guten Menschen – und bestrafen lieber im Einzelfall die schwarzen Schafe konsequent.
Menschen, die Verantwortung übernehmen, die Eigeninitiative zeigen, die mutig sind, sorgen dafür, dass wir in eine gute Zukunft kommen. Unternehmer gehören zu dieser Gruppe. Ich weiß nicht, warum in vielen Köpfen ein so unternehmerfeindliches Bild herrscht. Lohnbetrug, Lohndumping, Kurzarbeit, Kündigungen, Schwarzarbeit, Mitarbeitermanipulation, Intrigen – man könnte fast meinen, manche Menschen verbinden Unternehmer mit moderner Sklaverei.
Dabei ist das Gegenteil der Fall: Unternehmer sorgen für Spielfelder, auf denen Angestellte persönlich wachsen und arbeiten können. Ohne Unternehmer keine Arbeitsplätze.
Alles Große beginnt mit einem verrückten Traum
Ach, stimmt: Mit den Arbeitsplätzen haben wir ja auch ein Problem. Es gibt zu wenige Arbeitskräfte. Stichwort demografischer Wandel. Der schlanke Staat, dem wir die Fesseln anlegen, wäre jedoch eine Klatsche, mit der wir gleich einen ganzen Fliegenschwarm erschlagen. Denn schlanker Staat bedeutet: Weniger Verwaltungsaufwand. Weniger Ämter, Ministerien und Staatseinrichtungen, die keine sind. Was wäre, wenn wir ein verrücktes Ziel aufrufen: die Hälfte der Staatsdiener zu entlassen?
Das geht nur, wenn wir den Staat radikal schlank denken. In der Folge entstehen dann weniger Kosten. Dadurch können wir die Schuldenbremse einhalten. Statt mehr Schulden zu machen, können wir Schulden abbauen. Und mit Sicherheit sogar die Steuern senken. Und was machen wir mit den vielen Staatsdienern, die dann keine Arbeit mehr haben? 2017 waren es 2,9 Mio. Menschen; im Jahr 2023 waren es bereits 3,3 Mio.
Wenn wir davon 1,5 Mio. Menschen „einsparen“, könnten wir sie umschulen und als Produktivkräfte in der Wirtschaft einsetzen. Ich weiß, ein verrückter Traum. Doch verrückt ist gut. Denn das Denken in kleinen Dimensionen bedeutet eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Alles Große aber beginnt mit einem verrückten Traum. Was wäre, wenn …?
Peter Holzer ist seit 2009 Sparringspartner für Familienunternehmen. Als Berater und Redner fokussiert er sich auf Führung, Generationswechsel und Veränderungsprozesse. Zuvor leitete er den Vertrieb eines Mittelstandsfonds. Er studierte BWL und Wirtschaftsinformatik in Oestrich-Winkel, Auckland und Chicago.
Sein neuestes Buch heißt „Aufstand der Leistungsträger“ und ist unter folgendem Link bestellbar.
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Alles richtig und doch alles falsch. Ein Beispiel. Die Hardcore-Nuklear-Falken werfen dem Merz gerade Defätismus und Feigheit vor dem Feind vor. Aber wer soll denn die „alten neuen, wieder eingeschalteten“ Kernkraftwerke betreiben? Die bisherigen Betreiber sind dazu gar nicht bereit. Sie vollziehen ihre gesetzliche Pflicht zum „Rückbau“. Das Geheul, die Grünen würden die Rohre mit Säure füllen und seit zehn Jahren verrottete Kühltürme sprengen, ist SCHWACHSINN! Es sind die BETREIBER, die das tun. Die völlig falsche Propaganda, „Kernkraft wieder möglich zu machen“, die gegen jede Vernunft und jeden SACHVERSTAND weiter verbreitet wird, und die sich an den STAAT wendet könnte nur zu vom Staat betriebenen Kernkraftwerken führen. Das wird den Fanatikern aber gar nicht klar, weil es denen nicht um Leistungsfähigkeit geht, sondern um die Durchsetzung ihrer Nuklearideologie um jeden Preis, auch mit Angstmache vor dem Blackout und völlig verdrehten Argumenten, wieso der Strompreis negativ wird. Der Strompreis wird negativ, wenn der aktuelle Strombedarf gerade zu 100% gedeckt wird. Das ist davon unabhängig, wie der Strom erzeugt wird. Und dass die Hauptschwäche dieses Systems eben gerade darin besteht, das „Gleichgewicht“ zwischen Angebot und Nachfrage nicht herzustellen, wird GENAU DADURCH SICHTBAR, dass der Strompreis in dem Moment, wo das Ziel des ganzen Systems erreicht ist, dass der Bedarf gerade zu 100% gedeckt wird, dass der Preis dann negativ wird. DAS IST DER FEHLER. Und der resultiert aus der pseudo-liberalen, in Wahrheit staatswirtschaftlichen Reglementierung, die eine Folge falsch verstandener und falsch umgesetzter Marktwirtschaft ist. Es sind die Gehirnfür*e der Gelben und Schwarzen, die dieses irre System hervorgebracht haben.
Der Autor regt sich ueber den uebergriffigen Staat auf, nicht den Beamten an sich. Allerdings ist dieser Staat fest im Land etabliert und ohne ihn funktioniert nichts mehr. Aus dem Land der Dichter und Denker ist das Land der Untertanen und Handaufhalter geworden weil alles wahrhaft Alternative plattgemacht wurde. Die Probleme sitzen viel tiefer als nur in der Buerokratie, Deutschland ist eine reife Person geworden die es sich gut gehen laesst und sich nicht mehr fordert. Und wozu auch?
Jetzt habe ich doch bei CF gelesen, das Merkel und Scholz von der Corona Seuche aus Wuhan, wo Drosten Editor war wussten und zur Täuschung des Volkes diese Akte im Tresor verschlossen wurde. Damit hat man einen riesigen Bürokratieapparat von Sozialarbeitern auch durch Migration, von Psychologen als Pseudo Berufsgruppe zum Leben erweckt, die die ideologische Linientreue beim knurrenden Volk überwachen sollten. Alles künstlich aus dem Boden gestampfte Beschäftigungen, um zu verschleiern, das wir schon damals ich schätze mal 10 Mio Arbeitslose hatten. Welcher Esel glaubt denn noch Bilanzen, die unsere Politganoven selbst gefälscht haben? Die SPD besteht darauf 500.000 Migranten pro Jahr in D. auf zu nehmen, das deutsche Volk stört, es soll weg, wie Edelpfaffe Gauck so schön formulierte. Wieder Zusatzkosten, damit die Umvolkung klappt. Früher wurden in Epidemie Zeiten Reisen in diese Länder oder aus diesen Ländern untersagt zum Schutz der eigenen Bevölkerung, aber dank Bill Gates und WHO hat man uns als Versuchsratten an denen man verdienen kann benutzt, weil der Wahnsinnige glaubt, er könne alle Krankheiten in der Welt besiegen. Das ist auch noch der eigentliche Skandal dahinter. Krankheiten die in Europa bekämpft waren, wie TBC wurden putzmunter wieder eingeschleppt. Übrigens Herr Szabo danke für Ihren für mich auch lehrreichen Beitrag, denn ich habe Kafka nie gelesen, aber da ist alles beschrieben, was man zu dem Thema wissen sollte.
Wir müssen keine 1,5 Mio Staatsdiener umschulen. Der Staat greift häufig gut ausgebildete Leute mit Arbeitsbedingungen ab, die kein oder nur wenige Unternehmen bieten können. Und dann sind sie für die Wirtschaft verloren. Das Groteske dabei ist, dass die Arbeitnehmer noch in den Unternehmen ausgebildet wurden und Erfahrung sammelten. Ein absolut krankes System.
Beamte/Angestellte entlassen? Das würde diesen Blockpolitikern niemals einfallen. Sie sind doch die Stütze dieses woken Staates oder man kann auch sagen: Tiefen Staates. Niemand der Blockpolitiker ist gewillt, irgendetwas zu ändern. Man stelle sich mal vor: Wir haben nur noch eine geschäftsführende Regierung und ein Parlament, deren Mitglieder teilweise nicht mehr dem neuen Parlament angehören werden. Und was machen die? Sie wollen das Grundgesetz (!) heute ändern, wofür sie nicht mehr befugt sind. Das Primat der Wirtschaft wollen die Blockpolitiker nicht verstehen. Ohne florierende Wirtschaft ist nichts mehr möglich. Mit Geld kann man sich höchstens Zeit erkaufen, mehr nicht. Die Arbeitsgruppen für die neue Regierung bestehen u.a. aus Ministern der alten Regierung. Die werden sich doch nicht selbst ein Bein stellen. Diese neuen Schulden, die mit der Aufweichung der Schuldenbremse verkleistert werden sollen, wird auch der Sargnagel von Merz. Das wird er wohl selbst nicht einsehen und noch bis zum ganz bitteren Absturz Deutschlands im Amt bleiben wollen. Angesagt ist jetzt Popcorn und zurücklehnen, um den Fall eines Industriestaates genießen zu können. Geschichte live. Wer hätte das ahnen können. Aber, die Wähler wollten es so. Nun sollen sie sich mit ihrer falschen Entscheidung für Merz auch ausbaden müssen. Ich habe die Blockparteien nicht gewählt, werde aber mitleiden müssen, aber mit innerer Schadenfreude. Den CDU-Wählern gönne ich den Salat von ganzem Herzen, da sie zu feig waren, eine Änderung herbei zu wählen.
Ich habe da eine Idee die typisch deutsch, deutsch und teuer ist und deshalb auch ohne weiteres akzeptiert werden soll. WIr machen ein neues Gesetz um alles zu vereinfachen. Es sollte lang sein, mindestens 100 Seiten. Besser noch 1000. Im Gesetz wird eine neue Behörde etabliert: ein Amt für die Vereinfachung des Staatsapparats. Mindestens 100.000 Beamten sollten da hin. Am bestens neuen. Meine Beamten sollten natürlich weite und breite neue Befügnisse haben – inklusive Konfiszierung des Eigentums. Ich kann der Chef sein. Wir werden keinem stören. Es geht nur um möglichst komplexe Abläufe und das Geld Ausgeben und die Macht ausüben. Das neue Amt sollte eine Abteilung für die bewaffnete Vollstreckung haben. So ausgestattet könnten wir alles vereinfachen. Wenn wir dazu lust hätten.
@Rainer Niersberger, deutsche Beamte sind sehr wohl kündbar. Zumindest dann, wenn sie Stephan Kohn oder Christian Dettmar heißen. Wir sollten sie nicht vergessen!