Gestern gab es eine neue Aufführung im politischen Theater mit Olaf Scholz in der Rolle des Bundeskanzlers und Friedrich Merz als Oppositionsführer-Darsteller, umweht vom Geist der "Großen Koalition".
Innenpolitisch geht es in diesen Tagen zwischen dem mörderischen islamistischen Messeranschlag in Solingen und den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen plötzlich um die normalerweise gern verdrängten Themen illegale Einwanderung und Islamisierung, auch wenn sie natürlich lieber irreguläre Migration und islamistischer Extremismus genannt werden. Die etablierten Politiker möchten aus lauter Angst vor einem AfD-Wahlsieg in Sachsen und Thüringen irgendwie glaubhaft Handlungsbereitschaft signalisieren. Doch wie soll man das tun, wenn die Ankündigungs-Textbausteine schon zu oft eingesetzt wurden, ohne dass dann Taten folgten?
Praktisch machbar ist in diesen wenigen Tagen bis zur Wahl tatsächlich nichts. Außer natürlich eine Neuinszenierung im deutschen Polittheater. Eine gab es gestern, nämlich das innerdeutsche Gipfeltreffen von Olaf Scholz in der Rolle des Bundeskanzlers und dem Oppositionsführer-Darsteller Friedrich Merz.
„Dem Bundeskanzler entgleitet mittlerweile das eigene Land“, war der zitierfähige Oppositionssatz des CDU-Vorsitzenden in einer Pressekonferenz zu diesem Treffen am Dienstagnachmittag in Berlin. Dann bot er das, was er wahrscheinlich unter einem staatsmännischen Auftritt versteht, als er forderte, die „demokratischen Parteien der bürgerlichen Mitte“ müssten nach dem Terroranschlag von Solingen zu gemeinsamen Lösungen kommen, um „die illegale Migration stärker zu begrenzen und zurückzudrängen“. Die Unterschiede zu den Textbausteinen des Kanzlers liegen im Detail. Während Merz von "illegaler Migration" spricht, hieß es von Scholz nach dem innerdeutschen Gipfel auf einer Wahlkampfveranstaltung der SPD in Jena: „Wir müssen die irreguläre Migration begrenzen, sie ist zu hoch.“
Alles schon gehört
Und dann hörte das Publikum nur, was es schon nach dem islamistischen Attentat von Mannheim gehört hatte, Straftäter müssten auch nach Syrien und Afghanistan abgeschoben werden, woran die Regierung arbeite. Ja, und wenn diese Regierung das tut, was sie "arbeiten" nennt, dann kann das schon noch eine Weile dauern. So lange mögen die Bürger Geduld haben und sie weiter wählen. Nein, das sagte er bei der Wahlkampfveranstaltung so nicht, aber so ist es sicher gemeint. Allerdings schwindet bei den Protagonisten selbst sichtbar der Glaube, dass diese Art der Kommunikation noch nennenswerte Erfolge erzielt. Auch die Floskel, die Bundesregierung werde dem islamistischen Terrorismus mit aller Kraft und Härte begegnen, dürfte beunruhigte Bürger kaum beruhigen. Denn seit Jahr und Tag bleibt es für islamistische Kämpfer denkbar einfach, sich in Deutschland niederzulassen und dabei auch noch die Alimentation durch den deutschen Steuerzahler zu genießen.
Auf solche Kleinigkeiten ging der Kanzler nicht ein, aber er versprach, in Migrationsfragen nun mit der Opposition zusammenarbeiten zu wollen. Mit Opposition meinte er aber selbstverständlich nur die CDU und die CSU. Noch oppositioneller mag es der Kanzler nicht, denn da steht ja schließlich die Brandmauer.
Merz erklärte zu dem innerdeutschen Gipfel noch, er hätte Scholz vorgeschlagen, Gesetzesänderungen zu erarbeiten und diese in der Haushaltswoche im September zu verabschieden. Dazu sollten seiner Ansicht nach zwei Unterhändler konkrete Vorlagen erarbeiten.
Konkret müssten der Zuzug über die Kontrolle der deutschen Staatsgrenze geregelt und Menschen zurückgeschickt werden. Merz erklärte, dass nach EU-Recht der Asylantrag im Land des Erstzutritts gestellt werden müsse und das sei in der Regel nicht Deutschland. Außerdem bräuchte es mehr Vertrauen, mehr Kompetenzen und mehr Ausstattung für die Bundespolizei, um das durchzusetzen.
Das wäre im Prinzip nichts weiter, als die Durchsetzung dessen, was einmal Recht und Gesetz war, bevor dessen Durchsetzung vor neun Jahren von einer CDU-Bundeskanzlerin nachhaltig unterbunden wurde. Während Friedrich Merz die jetzige Bundesregierung wegen ihrer Migrationspolitik kritisiert, hofft er offenbar zugleich, es sei mit einem Halbsatz über die Mitverantwortung der eigenen Partei erledigt und niemand redet mehr darüber, dass diese Politik nur die Fortsetzung des Merkel-Kurses ist.
Großkoalitionäre Gedankenspiele
Es hat schon ein realsatirisches Geschmäckle, wenn CDU und SPD derzeit so tun, als hätte nicht schon die gemeinsame sogenannte Große Koalition begonnen, das Land in eine heute nicht mehr zu übersehende Krise zu führen. Gleichzeitig aber präsentierte Merz großkoalitionäre Gedankenspiele, indem er sagte, Sozialdemokraten und Christdemokraten könnten notwendige Änderungen auch allein umsetzen, ohne auf Grüne und FDP als Regierungspartner Rücksicht nehmen zu müssen. Dazu müsse der Kanzler seine Richtlinienkompetenz nutzen und das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten freigeben. In eine Scholz-Regierung eintreten will Merz allerdings nicht.
Und damit es besonders entschlossen klingt, sprach Oppositionsführer- und Staatsmann-Darsteller Merz auch gleich noch davon, man könnte eine nationale Notlage ausrufen. Es wird sicherlich niemand daran zweifeln, dass die früheren Großkoalitionäre, wie auch die derzeit regierenden Ampelmännchen, durchaus in der Lage sind, das Land in eine Notlage zu führen. Schöner wäre, man hätte Regierende, die es schaffen, begründete Zuversicht zu wecken, sie könnten das Land aus einer Notlage herausführen. Schade, dass das bei den politischen Verantwortungsträgern in den gegenwärtigen Wahlkampfzeiten kaum ein Thema ist. Zu sehr haben sie sich in den AfD-Abwehrwahlkampf an der Brandmauer eingegraben.
Peter Grimm ist Journalist, Autor von Texten, TV-Dokumentationen und Dokumentarfilmen und Redakteur bei Achgut.com.

Die große Täuschung.
Die Flutung der Grenzen Europas geht unvermindert weiter. Jeden Stunde, jeden Tag. Daran wird sich auch durch diese , der Wahl geschuldeten , „Mobilmachung“
nichts ändern.
Nicht umsonst wurde der Migrationspakt, das UN Umsiedlungsprogramm geschaffen.
Wenn man Bilder aus Spanien, Portugal, England, Frankreich, Holland, Österreich ,Belgien …. ansieht, kann man bei gesunden Menschenverstand nicht verleugnen, was in Europa, Deutschland geschieht.
Egal, wie massiv, angeblich manche Forderungen sind, die die Politik jetzt absondert.
Wenn der Plan wäre, vom Ende her gedacht, Deutschland mithilfe der Einwanderung nazibewundernder judenhassender Muslime aus judenreinen Ländern judenrein zu machen …
Friedrich Merz , der , der den Oppositionführer darstellt ! In diesem Fall ist darstellen und Darsteller die genau richtige Bezeichnung ! Sein Ansinnen ist „ K a n z l e r “ zu werden ! …. und wenn es nur für eine Woche ist !
Dem Vernehmen nach, dem DF zufolge, hat Merz seine „Forderung“ bezogen auf die Aufnahme von Syrern und Afghanen bereits relativiert. Mir ist klar, dass nicht gerade wenige Autoren der sogen alternativen Medien jede noch so winzige, nahezu irreale, Hoffnung auf die CDU und Herrn Merz der AfD vorziehen. Offen bleibt einstweilen, ob das nicht sogar fuer den BSW gilt. Vor allem, und das passt natuerlich dazu, ist ihnen die Loesung der AfD deutlich zu rigide. Sie haette es gerne weicher, zumal es ja jede Menge friedliche und anständige Menschen auch aus dem Morgenland, Nordafrika und dem mittleren Osten gibt. Da faellt eine Loesung, die schon mangels Masse, aber auch wegen der Grenzen der Innenansicht, der Scanner verrät leider nicht die psychokulturellen Vorlieben der „Braven“, alternativlos ist, schon emotional sehr schwer. Man darf auf die Verständigung des Kartellteils zur Einhaltung der Brandmauer und zum Schutze der Untertanen zur Durchführung der neuen Abschiebe – und Grenzsicherungspraxis gespannt sein. Immerhin ist Faeser, SPD, immer noch Innenministerin. Man vergisst es natuerlich leicht. Vermutlich muessten auch die Richter und Richterinnen der Verwaltungsgerichtsbarkeit, die gerne selbst Recht setzen, statt zu sprechen, noch „überzeugt“ werden, dass alle europäischen Laender wie z. B. Griechenland durchaus Aufnahmelaender waeren. Es ist ja nicht so, dass es fuer die Umsetzung der Rechtslage keine Optionen gaebe, die Taeter und ihre Helfer moechten die Herrschaften nur bestmoeglich versorgt wissen. Da bleibt nur Sch’land uebrig. So ein Pech aber auch. Und der hoch alimentierte Biedermann, Buerger genannt, koennte keine Ruhe finden, wenn er nicht wüsste, dass „ man“ sich um die Beladenen typisch „ deutsch“ kümmern wuerde.
Bierdeckel mit Wumms zwei Gesellem als glücksbrineg oder doch mur Luftakrobaten am Hängeseit
Frei nach Baerbock: Mit Merz kommt die 360-Grad-Wende.
Die Pressekonferenz von Herrn Merz hat für mich deutlich werden lassen, dass die Ursache der deutschen Migrationsmisere hausgemacht ist. Mir scheint, dass die „Kartellparteien“ Massenmigration und Pandemie und die mittlerweile erheblichen Ängste und Verunsicherung en der Wähler als Steuerungsmittel der öffentlichen Meinung ansehen. Taten sind überfällig!