Vera Lengsfeld / 07.04.2017 / 06:00 / 4 / Seite ausdrucken

Schlepper: Deutsches Konjunkturprogramm für die Mafia

Der italienische Schriftsteller und Journalist Roberto Saviano hat mit euronews ein spannendes Interview geführt. Saviano ist berühmt für seine investigativen Recherchen zur Mafia. Er lebt seit Jahren unter Polizeischutz. In dem Interview weist er darauf hin, dass es die türkische, libysche und libanesische Mafia ist, die das blühende Schleppergeschäft steuert, das durch Merkels Grenzöffnung im Herbst 2015 ermöglicht wurde:

“All die Boote, die das Mittelmeer überqueren, werden von Kartellen betrieben. Aber nicht von italienischen Kartellen, wie man glaubt. Die Mafia hat dort nichts zu sagen. Das sind türkische, libysche und libanesische Gruppen, die schon immer in den Menschenschmuggel investiert haben, und Europa hat nicht die leiseste Idee von dieser Dynamik. Die Kartelle, die den Strom der Syrer nach Europa organisiert haben, gehören alle zur türkischen Mafia, und es ist dieselbe Mafia, die den Heroin-Schmuggel aus Afghanistan leitet.“

Die italienische Mafia hingegen kann immer unbeschwerter ihr Geld bei den europäischen Banken waschen. Diese „buhlen“ sogar um das Mafia-Geld, denn sie haben aufgrund der perpetuierten Eurokrise massive Liquiditätsprobleme.

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Horst Jungsbluth / 07.04.2017

Als ich   das vor einigen Monaten in einem Kommentar zu einem Beitrag zur Flüchtlingskrise des Wochenmagazins “Die Zeit” so ähnlich wie der italienische Journalist formulierte, da wurde dieser mit der Bemerkung gelöscht, dass das den Asylsuchenden nicht gerecht werde., womit das Magazin natürlich jene meinte, die aus echter Not flüchten. Zur Ehre der “Zeit” muss ich sagen, dass mir nur ganz wenige Kommentare gelöscht werden, obwohl ich dort im “sogenannten linken Forum”  einen schweren Stand habe. Es sind leider nicht nur die diversen Mafia-Verbände, die von den organisierten Flüchtlingsströmen wirtschaftlich profitieren, sondern auch die Vermieter, die Caterer, die Ausrüster, die Ärzte, die “Hilfsorganisationen” und viele andere hier bei uns und auch die, denen es neben der “Knete” um die Destabilisierung unseres Landes geht.  Und haben nicht schon in den neunziger Jahren unsere “Gutmenschen”, als das alles schon einmal so ablief, lauthals gefordert, dass “die Deutschen gefälligst das Maul halten sollten und erst wieder öffnen dürften, wenn mehr als 50 Millionen Ausländer ins Land kämen”.  Man braucht nur im Zeitungsarchiv   zu stöbern, um fündig zu werden.  .

Karla Kuhn / 07.04.2017

Wenn das so ist, dann wäre das ein Skandal erster Güte.  Und wenn es so ist, WAS wissen unsere Politiker darüber ??

Stephan Lüno / 07.04.2017

Mir kommt es schon seit etlichen Jahren so vor, als ob unsere Chefpolitiker, Chefjuristen und dergleichen von türkischen, libanesischen und einigen weiteren Mafias, mit unvorstellbar grausamen Methoden zu Ihren oft unfassbaren und absolut nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, erpresst werden. Schöne Grüße aus Berlin.

Wilfried Cremer / 07.04.2017

Nicht nur der Transfer läuft mafiös. Wird eigentlich nicht kontrolliert, woher das Geld für Immobilienkäufe stammt?

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