Seit 2009 treibt das Beschaffungsamt in Koblenz – BAAINBw – ein Projekt voran, das zunächst unter dem Namen Mehrzweckkampfschiff 180 in der Bundeswehr geführt wurde. Es sollte die kampfstärkste, wendigste und einsatzfähigste Waffe der Deutschen Marine werden. Dies tat not, nachdem die F125 als „Konsolidierungsfregatte“ von Anfang mit unzureichender Bewaffnung konzipiert worden war und daher ihr Einsatz in Konfliktzonen nur begrenzt möglich wurde.
Schon bei den Fehlplanungen zur Fregatte 125 waren Defizite im Planungs- und Beschaffungsmanagement des BAAINBw aufgetaucht. Sie sollten sich bei F126, wie das Projekt bald genannt wurde, wiederholen. Denn nachdem die – europaweite – Ausschreibung für das Kampfschiff 2010 gestartet worden war, dauerte es Jahre, bevor ein engerer Kreis von Wettbewerbern herausgefiltert wurde, der überhaupt befähigt war, das Kampfschiff mit einzigartigen Anforderungen zu konzipieren und zu bauen.
2020 endlich erfolgte der – erstaunliche – Zuschlag zugunsten eines niederländisch-französischen Konsortiums, bestehend aus Damen und Thales. Damen sollte Konzeption Planung und Generalunternehmerschaft durchführen, während Thales für die Elektronik zuständig war. Weder ein solches Konsortium noch Damen hatte jemals ein solches Kampfschiff gebaut. Daher fragte sich die Branche, nach welcher Ratio und mit welchem Bewertungskriterien das BAAINBw zu dieser Entscheidung gelangt war.
Natürlich spielte auch die nationale Betroffenheit eine Rolle. Warum vergibt Deutschland einen Riesenauftrag an ein niederländisch-französisches Konsortium? Nach langen vergaberechtlichen Streitigkeiten mit der deutschen mittelständischen Werftindustrie fand sich schließlich eine Lösung, die auch die Lürssen-Werften und sogar die German Naval Yard einbezog. Dennoch kam das Projekt nicht voran, weil die für die Fertigung der Fregatte notwendigen Konstruktionspläne und Arbeitsanweisungen von Damen nicht geliefert wurden. Dennoch hielt man in Koblenz und Berlin an dem Projekt fest. Entgegen aller Erkenntnisse sollte nicht sein, was nicht sein darf. Dabei konnte jedes Kind sehen: Wer bislang Pkws gebaut hat, ist nicht notwendigerweise zum Bau eines Formel-1-Rennwagens qualifiziert.
Keine personellen Konsequenzen
Verspätung über Verspätung häufte sich aneinander. Dennoch erklärte Minister Pistorius 2024 anlässlich der Kiellegung der ersten Fregatte die Unveränderlichkeit und Unverzichtbarkeit des Projektes unter den bestehenden Partnern. Vollmundig versprach er sogar zwei Fregatten 126 mehr zu bauen. Nicht einmal die Übernahme des Projektes durch die Lürssen-Werft – mittlerweile bei Rheinmetall – führte zu einer Änderung der Einschätzung.
Nun Ende Juni 2026, also nach einem 16 Jahre langen Planungsprozess muss das Verteidigungsministerium die Notbremse ziehen. Zwei Milliarden Euro sind bereits verauslagt worden. Ein für die Marinerüstung als unverzichtbar qualifiziertes Projekt wird nicht länger – wie von Pistorius noch 2024 verkündet – auf Kiel gelegt, sondern in den Papierkorb geschoben.
Personelle Konsequenzen sind weder im Beschaffungsamt in Koblenz noch im Verteidigungsministerium ersichtlich. Der F-126 Projektleiter Rudolf Braun und die Präsidentin die Präsidentin des Koblenzer Beschaffungsamtes sind weiter im Amt. Der Rüstungsstaatssekretär Plöttner hat nicht einmal eine hausinterne Untersuchung veranlasst. Wie unter diesen Bedingungen Werftunternehmen sich an kostspieligen Planungen im Beschaffungswettbewerb beteiligen sollen, ist nicht zu vermitteln.
Die Realität hat den in Öffentlichkeit selbstbewusst agierenden Minister eingeholt. Anscheinend hat Minister Pistorius nicht einmal einen Überblick über die Planungsdefizite seines Hauses.
Deutschlands dauerhafter Schiffbruch ist gewollt. Deutschland finanziert und entwickelt häufig für andere Länder mittels Steuergelder. Neben Projekt „EURO HAWK“ das US „LAPAS-Projekt“ über 700 Mio. DM Steuergelder, alle Entwicklungen weg. Das DEGOSS-Konsortium, DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) ESG (Elektroniksystem- und Logistik-GmbH), Grob Aircraft AG, OHB-System AG, Surveillance System sind wohl aktuell mehr mit dem Klimaterror beschäftigt als in der Entwicklung. Und was ist mit den Projekten wie EGRETT II, EGRETT G520 „STRATO-1“ und PRISMA? Deutschland korrupt wie immer.
Und wenn man die Inhalte von dem LAPAS, EURO HAWK Skandal genauer aufdröselt, landet man nicht nur im Bommeleeër Affär in Luxemburg bei der NATO, GLADIO, Stay Behind auch bei einem Kollegen von Snowden „Prinz Jean de Nassau arbeitete für Snowden-Firma Booz Allen Hamilton“
Und die Bertelsmann SPD will da jetzt mitmischen!?
@ Herr Hinz: Die deutsche Megakrise ist allein das Werk Putins und seiner Handlanger von der AfD. Massenmigration, Eurokrise, Energiewende, Deindustrialisierung, Coronapandämonie, Eurokratie und NGO-Freundlwirtschaft, überbordende Bürokratie und zerbröselnde Infrastruktur – überall Russen am Werk! Haben Sie schon im Keller nachgeschaut?
So schnell lassen die meisten Deutschen ihren geliebten, lang schon sehnsüchtig erwarteten Starken Mann nicht fallen, auch wenn er das nur mit dem großen Mund ist und sich Böcke erlaubt.
„Doch nun hat er jüngst das Projekt der Megafregatte F126 versenkt. Das war es dann wohl mit der Legende vom tüchtigen Verteidigungsminister“. Wenn uns der Autor die Gründe des Abbruchs nicht nennt, muß von einer sinnvollen Stop-Loss-Maßnahme zum Wohle des Steuerzahlers ausgegangen werden. Stärkt sogar noch die „Legende vom tüchtigen Verteidigungsminister“.
Jetzt geht eine neue Verschwörungstheorie viral: Der wertlose Westen will Putin provozieren, damit hier alles in Schutt und Asche gelegt wird. Bevor hier alles von selbst kollabiert. Der Sündenbock wäre dann gefunden. Natürlich ist das Phantasie mit Schneegestöber. Wir haben, wie ein Kanzler sagt, viele gute Jahre vor uns, #wenn wir es jetzt richtig machen.#
Lutz Herrmann / „Und den verbitterten sächsischen Rentnern erzählt der Putin, er müsse sich vor solch einer Nato fürchten. Lächerlich.“
Putin erzählt sächsischen Rentnern was? Wann? Wo? Über welche Kanäle? Hören die alle Feindsender, oder kommt er persönlich vorbei?
Oder ist es vielleicht genau umgekehrt? Uns allen wird erzählt, wir müssen und vor dem Angriff des blutsaufenden Wladimir und deiner Barbarenhorden fürchten?
Unter welcher Psychiatrischen Kategorie kann ich das abheften?
Jedenfalls Gute Besserung!
Hallo,es ist wirklich lieb zu lesen,dass in diesem Staat und seinen Bediensteten und unseren politischen Elite irgendwas nur annähernd Erfolg zeigte.Vom Bahnhof in Stuttgart,unser Autobahnkreuz in Weinheim,da schrauben die Pfeifen schon seit 2 Jahren ohne jeglichen Abschluss rum.Das Kanzleramt,dass keiner braucht .Ich gehe davon aus,dass auch der Flugplatz in Berlin auch noch nicht funktioniert.Da war noch was mit der Gorch Fock,den U-Booten von denen nur eins einsetzbar ist. Panzer die nicht fahren.Gerade in der Waffenbeschaffung klemmt es erheblich -Warum kümmert sich keiner um diese Verhältnisse.Aber keine Angst das Geld ist nicht verloren, es ist nur in Taschen anderer.Da ist unser Problem zu suchen.