Jeder kann die Kinder bekommen, die er will, er sollte aber selbst für ihren Unterhalt aufkommen. Der Staat muss seinen Beitrag durch das staatliche Bildungssystem leisten. Zur Intelligenz führe ich nur einen Dreisatz durch. Erstens: Die bei Menschen gemessenen Intelligenzunterschiede sind zu 50 bis 80 Prozent erblich, das sagt die Wissenschaft. Zweitens: Gebildete Menschen bekommen deutlich weniger Kinder, das sagt das Statistische Bundesamt. Intelligenz und Bildung sind, wie nicht anders zu erwarten, positiv korreliert. Daraus folgt drittens: Wenn sich der Trend fortsetzt, dass die weniger Intelligenten mehr Kinder bekommen, dann sinkt die durchschnittliche genotypische Intelligenz, also der erbliche Anteil der Intelligenz in der Bevölkerung. http://kurier.at/nachrichten/4154805.php