Stephan Kloss, Gastautor / 07.09.2022 / 06:00 / Foto: Mini Misra / 65 / Seite ausdrucken

Sächsisches Netzwerk deckt Impfnebenwirkungen auf

In Sachsen hat ein gut organisiertes Netzwerk aus Pflegekräften im ambulanten und stationären Bereich, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Psychotherapeuten, Osteopathen, Logopäden, Podologen, Diätassistenten, Labormitarbeitern, Feuerwehren, Rettungsdiensten, Ärzten, Zahnärzten und Heilpraktikern über 1.400 Fälle von zum Teil schweren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung sowie 60 Todesfälle ermittelt.

Für die Gewinnung der Daten wurden 100.000 Postkarten-Flyer im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Teilen Dresdens verteilt. Die Aktion ist privat finanziert. Auf der Postkarte waren die häufigsten Impfnebenwirkungen aufgelistet. Die Empfänger konnten jeweils ankreuzen, welche Art von Nebenwirkungen ihrer Meinung nach auf sie zutrifft. Mehrfachnennungen waren möglich. Danach konnte die Postkarte zusammengefaltet und an das Netzwerk zurückgeschickt werden. Die Erhebung fand anonym statt. Persönliche Daten von Teilnehmern wurden nicht erhoben.

Klassifiziert wurden:

-       Häufigkeit aller Nebenwirkungen

-       Häufigkeit der Nebenwirkungen nach Geschlecht

-       Häufigkeit schwerer Nebenwirkungen

-       Anzahl der Todesfälle (nach Geschlecht)

-       Häufigkeit der Nebenwirkungen nach Alterskohorten

Die 14-seitige Auswertung der Rückmeldungen (Stand: 28.8.2022) ergab die folgenden mitgeteilten schweren Impfnebenwirkungen, der Reihenfolge entspricht der gemeldeten Häufigkeit:

Herzrhythmusstörungen, Gürtelrose, diverse Thrombosen, Schlaganfall, Schilddrüsenprobleme, Zyklusprobleme mit starken Blutungen, Herzmuskelentzündungen, Autoimmunerkrankungen, vorübergehende Fazialisparese, Herzinfarkt, Embolien, unklare Halbseitenlähmung, Nesselsucht, Tumorrezidive innerhalb kürzester Zeit, Quincke Ödem, Guillian-Barre-Syndrom, Früh-, Fehl-/Totgeburt ohne erkennbare Gründe (Auswertung, Seite 10).

Alle Nebenwirkungen (schwer und leicht) zusammengefasst ergaben das folgende Schema, die Reihenfolge entspricht der gemeldeten Häufigkeit:

Blutdruckschwankungen/Schwindel, Schüttelfrost / allg. Unwohlsein, unklare Schmerzsymptome, Gleichgewichtsstörungen, chronisches Erschöpfungssyndrom / Fatigue Syndrom, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des Arms, starke Kopfschmerzen, Wortfindungsstörungen, diverse Hirnleistungsstörungen, unklarer Husten und Hitzewallungen (Auswertung, Seite 4).

Die Todesfälle aus den Rückmeldungen ergaben folgendes Bild:

Gesamt: 60 / davon männlich: 23 (Alter 36 bis 98) / weiblich: 22 (45 bis 99). Bei 15 Todesfällen (Alter 47 bis 104) wurde das Geschlecht nicht mitgeteilt (Auswertung, Seite 11). Es kann davon ausgegangen werden, dass die Meldungen von Personen stammen, deren Angehörige offenbar im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung verstorben waren bzw. der Todursache der Impfung attribuiert wird. 

Auffällig ist die Häufigkeit von gemeldeten Impfnebenwirkungen in den Alterskohorten zwischen 50 und 89 (Auswertung, Seite 13).

Nicht repräsentativ, aber explorativ

Die Flyer-Aktion ist keine repräsentative Stichprobe im statistischen Sinne mit Gütekriterien wie Validität und Reliabilität. Das schreiben die Autoren auch selbst auf Seite 14 der Auswertung. Doch die Erhebung hat eindeutig einen explorativen Charakter. Bei solchen Erhebungen weiß man: Da ist möglicherweise etwas, wir wissen noch nicht genau, was, da müssen wir mal näher reinschauen. Die Netzwerker wollten darauf hinweisen, so die Aussage gegenüber diesem Autor, dass Impfschäden offenbar flächendeckend in Sachsen existieren. Zum Vergleich die Zahlen des Sächsischen Sozialministeriums (Stand: 7.7.2022)

Anzahl der offiziell gemeldeten Impfschäden im gesamten Freistaat Sachsen: 833

342 (41 Prozent) der übermittelten Verdachtsfälle wurden als schwerwiegend eingestuft. Die konkreten Symptome waren u.a.: zerebraler Infarkt (52 Fälle), Lungenembolie (29 Fälle), Thrombose (24 Fälle), Peri-/Myokarditis (23 Fälle), Schwindel (16 Fälle), Kopfschmerzen (15 Fälle) sowie Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörung, Fazialisparese und Sensibilitätsstörung der Haut (je 10 Fälle). 

Anzahl der Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung: 50 (21 Frauen und 29 Männer – zwischen 37 und 91 Jahre alt)

Die Art der erfassten Impfschäden bei der Flyer-Aktion – inoffiziell – und beim sächsischen Sozialministerium – offiziell – ähneln sich.

Auffällig jedoch ist die quantitative Diskrepanz:

1.426 Fälle für einen Landkreis plus Teile von Dresden versus 833 Fälle für ganz Sachsen. Wenn man die explorativen Zahlen der Netzwerker auf alle 10 Landkreise im Freistaat hochrechnet, würde das über 14.000 Fälle von Impfnebenwirkungen ergeben für ganz Sachsen. Diese Zahl könnte realistisch sein, denn begründete Vermutungen gehen von einem Untererfassungsfaktor bei Impfnebenwirkungen zwischen 10 und 40 aus (die Achse berichtete mehrfach).

Warum wiegelt die Landesärztekammer ab?

Als die Landesärztekammer Sachsen Wind von der Flyer-Aktion bekam, verschickte sie am 27. April 2022 die folgende Pressemitteilung u.a.:

„Dresden: Derzeit werden sächsische Ärzte mit einem Aufruf aus der impfkritischen Szene überschwemmt, Meldungen über eine Vielzahl von Krankheiten und/oder anderen Auffälligkeiten über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen nach einer Impfung als Impfnebenwirkung zu lancieren… Den Aufruf sollten Ärztinnen und Ärzte ignorieren“.

Die gesamte Pressemitteilung ist hier nachzulesen .

Warum wertet die Landesärztekammer die Datenerhebungen des Netzwerkes ab? Abgesehen von der Flyer-Aktion gibt es im Freistaat Sachsen bis heute keine unabhängige Instanz, die versucht hat, valide Daten über Impfnebenwirkungen zu erheben. Auch die Landesärztekammer hat keine Daten erhoben. Warum eigentlich nicht? Stattdessen wird auf die „offiziellen Zahlen“ verwiesen. Weil nur „offizielle Zahlen“ richtig sind? 

Die explorativen Erhebungen des sächsischen Netzwerkes deuten darauf hin, dass Impfnebenwirkungen im Freistaat wahrscheinlich viel stärker verbreitet sind als bisher gedacht. Wie das Netzwerk mitteilt, kommen weiterhin jeden Tag bis zu 20 Rückmeldungen aus der Flyer-Aktion an, die in die Auswertung eingearbeitet werden. 

 

Stephan Kloss ist freier Journalist. Er lebt in Leipzig und studiert Psychologie.

Foto: Mini Misra

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S.Busche / 07.09.2022

Wir sollten damit anfangen, ALLE, die sich für diese sogenannten Impfungen einsetzen, daran mitgewirkt haben oder diejenigen, die Impfskeptiker öffentlich oder privat diffamiert haben aufzulisten. Namentlich. Inklusive Mehrfachnennungen. Jeden lokalen Journalisten, Promi, Unternehmer, Hausarzt, Apotheker, Politiker, Lehrer, Sicherheitsfritzen etc. Alle diese selbsternannten Corona-Helden. Besonders auch zur Sammlung der Treiber aus dem Mikrokosmos des persönlichen Umfeldes. Wer hat da mitgemacht? Daran verdient, andere ihrer Rechte beraubt. Mittäter und Täter endlich öffentlich benennen. Dann kann man bei Zeiten da mal durchsortieren und Recht walten lassen. Spricht irgendetwas dagegen? Ist das verboten? Hat davor irgendwer Angst? Die Aktion der Aufrichtigen in Sachsen ist ein leuchtendes Beispiel für Menschen, die noch Herz und Verstand haben und an das Recht auf Unversehrtheit erinnern. Es sollte ein leuchtendes Beispiel für viele andere werden, wenn es anderswo noch Stolz, Anstand und Berufsehre gibt. Es kommen ja immer mehr zur Besinnung. „Bravo“ nach Sachsen! Sehr gut!

Thomin Weller / 07.09.2022

Es ist unglaublich wie das staatliche Framing in meiner Umgebung unterschwellig wirkt. Wenn jemand im zeitlichen Zusammenhang(<~10 Tg.) der Impfung gestorben ist, kommt sofort der Reflex und die Frage “mit oder ohne Vorschäden?” Als wenn das ein vernunftbegabte Frage ist, “Selbst Schuld, du hattest Vorschäden der Tod ereilt dich” zur Entschuldigung das die Impfung das Unausweichliche erreichte? Massenpsychose durch unterirdische Leidmedien teils durch die GEZ und Kirchensteuer finanziert religiöse Kriegstreiber die ebenso die Triage der Ungeimpften befürworten, trifft wohl den Kern. Die Redeaktionsverantwortliche Leiterin des Humanistischen Pressedienst, HPD ist ultra extrem mörderisch widerlich seit der Pandemie. Ihre Inhalte/Aussagen stehen auch in der öffentlichen Liste… sie ist studierte Philosophin, Theologin und Germanistin. Ihre Inhalte passen locker zu den DS, Deutschen Christen. Angeekelte Grüße zu dem Verein dessen Inhalte diametral zur guten Aktion in Sachsen steht. Wäre mal interessant wie unterschiedlich sich die west-ost Kirche verhält. Da könnte es mächtig rumoren.

Barbara Binschus / 07.09.2022

@Hr. Dörre – die für unsere Gesundheit zuständigen zuständigen Institutionen und Ärzte müssten Wissenschaft aus den Meldungen der „Laien“ machen! – ich fühle mich für meinen Körper übrigens als einziger Fachmann! - Die Meldung beim PEI sollte der Anlass sein, dass Wissenschaftler untersuchen, ob der vermutete Zusammenhang besteht. Aber das passiert nicht, jedenfalls nicht im Ansatz ausreichend. Auch Ärzte berichten, dass Meldungen, die sie gemacht haben monatelang nicht verfolgt, bearbeitet werden, manchmal auch nicht mehr auffindbar sind. Prof. Kuhbandner hat sich ans RKI, ans PEI, an die Stiko gewandt mit seiner Analyse bezüglich der Korrelation von Nebenwirkungen inkl. Übersterblichkeit und Impfungen als ein Argument gegen die Impfpflicht. Es wurde ihm mitgeteilt, dass man grundsätzlich einer Untersuchung eines Einzelwissenschaftler mangels Personal nicht nachgeht. Eruieren können sie das auf oval media im Beitrag NARRATIVE #86 by Robert Cibis | Prof. Dr. Christof Kuhbandner. Da erfahren sie jede Menge über das wissenschaftliche Arbeiten der Institutionen z. B. des PEI mit seiner „Variante“ der observed vs. expected Analyse. Nicht die Meldung durch den Plebs verstößt gegen wissenschaftliche Prinzipien, die Bearbeitung durch die zuständigen Behörden gedeckt durch die Politik treten Wissenschaft mit Füßen.

S.Busche / 07.09.2022

Gibt es überhaupt irgendeinen Geimpften (der noch lebt), der nicht eine oder mehrere unerwartete deutliche Veränderungen in seinem Körper festgestellt hat. Ich kenne wirklich nur eine einzige Person. Alle anderen, auch international, haben irgendwelche unerwarteten negativen (auch massiven und schweren) Auswirkungen erfahren. Unverändert, dauerhaft, ohne Heilungsaussicht. Corona, zumindest als PCR positiv-Test hatten entsprechend auch alle. Ergo: Versprechen und Zielvorgabe zu 100% verfehlt, Schwerster Betrug an der Menschheit in mehrfacher Hinsicht. Die Pharmafia macht massiv weiter, solange es irgendwie geht. Geld regiert die Politik. Man sollte über die Wiedereinführung der Todesstrafe nachdenken. Wäre in Anbetracht des Sterbens und Leidens tatsächlich verhältnismäßig und gerechtfertigt!

Thomin Weller / 07.09.2022

@Ulla Schneider Denken führt häufig zu den selben Ergebnissen, wie ich feststellte. Das gilt auch für Patente. Der LTO Newsticker sollte für Interessierte ein muss sein. Die erwähnte Kanzlei vertritt, soweit ich das verstehe, zivilrechtlich Impfgeschädigte. Die ganze Zeit überlege ich wie die Mehrheit der durch staatliche Willkür geschädigte sich verteidigen können. Seit über 2 Jahren sind über 80 Mio nat. Personen durch den Staat drangsaliert. Mit staatlichem Versagen ist das nicht abzutun denn eines trifft a la Generalstaatsanwalt Fritz Bauer zu, die Vergangenheit kann jederzeit sehr schnell Gegenwart werden. Es wird ein dauerhaft wirk-mächtiges juristisches Schwert für jeden einzelnen Bürger gegen staatliche Willkür benötigt und sollte das Ziel sein. Eine Grundsatzklage “Wir Millionen Bürger gegen den Staat” wäre nicht übertrieben da es KEIN Staatsversagen ist. Denn mit dem wird das Ganze ganz schnell als “Organisationsverschulden” fürn paar Euro und billigen Tricks ganz woke unter den Teppich gekehrt. Die Frontlinie der Bürger-Schwerter sollten bei staatlichen Funktionsträger vulgo Beamte aller Gewalten betrachtet werden. Ultra peinlich auch die biomilitärische Forschungsanstalt auf der Insel Riems. Diese Beamten sollten alle mittels Schwert entmachtet und zum Schadenersatz verpflichtet werden. Es werden viele Fakultäten benötigt, die Klage wird vermutlich nur außerhalb Europas gegen Filz-Deutschland erfolgen können. Die Finanzierung ist z.B. als Mitgliedschaft von Millionen Menschen locker möglich. MfG

Ilona Grimm / 07.09.2022

@Joerg Machan: Es fällt mir schwer, auf derart unqualifizierte Äußerungen zu antworten. Ich tue es trotzdem. Schon vor einigen Wochen habe ich versucht, Sie anhand des ORIGINAL-Textes aus dem Buch Jesaja „aufzuklären“. Es hat offensichtlich nichts genützt, aber ich wiederhole die Erklärung: Bei Jesaja 7, 14 (Altes Testament) ist in den Lutherbibeln zu lesen: „Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.“ (Querverweis zu Mt. 1,23) Hier steht also „eine Jungfrau ist schwanger“. Im hebräischen—-O r i g i n a l—- wie auch in der Septuaginta ist jedoch zu lesen:. „DIE [bestimmter Artikel] Jungfrau ist schwanger.“ Es geht also um eine ganz bestimmte Jungfrau – nicht um eine „junge Frau“ und nicht um eine x-beliebige Teenagerin, sondern um DIE ganz spezielle, von Gott auserwählte! (In der alten Elberfelder, in der Elberfelder Studienbibel und in anderen Übersetzungen, die ich nutze, heißt es ebenfalls „die Jungfrau“ Der Originalbegriff lautet עַלמָה – `almah und hat die Bedeutung „Mädchen, Jungfrau im heiratsfähigen Alter bis zur Geburt des ersten Kindes.“ - - -Matthäus 1:25 berichtet über Josef →»... und er erkannte sie nicht, BIS sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen Jesus«. Erst nach der Geburt von Jesus (vom heiligen Geist gezeugt, von einer irdischen Jungfrau zur Welt gebracht) unterhielten Maria und Josef sexuelle Beziehungen. Auch die King James Bible sagt eindeutig „virgin“, also Jungfrau: »Therefore the Lord himself shall give you a sign; Behold, a virgin shall conceive, and bear a son, and shall call his name Immanuel.« Wenn Sie an einer ernsthaften Bibeldiskussion interessiert sind, dann lassen Sie sich von der Achse-Redaktion meine E-Mail-Adresse geben. Ich antworte. Versprochen.

Ilona Grimm / 07.09.2022

@Joerg Machan, Teil 2: Übrigens brauche ich keinen Rabbiner. Denn die warten ja heute noch auf den Messias und haben ganz übersehen, dass er bereits vor knapp zweitausend Jahren in die Welt gekommen ist. Und das obwohl es im TANAK hunderte von Hinweisen auf den Messias und sogar auf den Zeitpunkt seiner Geburt gibt. Man muss nur die entsprechenden Bibelbücher lesen und studieren und nicht z.B. Jesaja 53, Psalm 22, das Sacharja-Buch oder das Buch DANIEL (Zeitschiene) ignorieren.

Joerg Machan / 07.09.2022

@Ilona Grimm - LXX steht natürlich für die Zahl 70. Aber welche Bedeutung hat siebzig für das Judentum? Siebzig bedeutet Vollkommenheit. Über die Anzahl der Übersetzer soll damit ausgesagt werden, dass es ausreichend viele waren, um dem Anspruch an Vollkommenheit zu genügen. Die tatsächliche Anzahl der beteiligten Übersetzer ist dann unerheblich. Ganz vollkommen war die Übersetzung dann ja leider nicht: Jesaja prophezeit den Messias als jemanden, der von einer ganz normalen jungen Frau geboren wird, während die LXX hier von dem Wunder einer Jungfrau-Geburt spricht. Man sollte sich bei Auslegung und Deutung also immer an das Original halten und sich nicht auf eine Übersetzung beschränken. Fragen Sie also einfach einen Rabbiner ...

Michael Dost / 07.09.2022

@Karsten Dörre: “Wissenschaftlich ist das nicht. Nicht-Mediziner zu Ärzten machen, die ihre Wehwehchen an Corona-Impfungen festmachen, ist abwegig.” Liebe Frau Dörre, wie wissenschaftlich ist die Erfassung von Nebenwirkungen und Impfschäden, wenn ich als Laie mit meinem Wehwehchen zum Arzt gehe, der jeden Zusammenhang ausschließt (kann ja kene Impffolge sein, nach zwei Wochen!) und keine Meldung ans PEI weiterleitet? Wo ist der Unterschied zur Umfrage? Auch der Arzt ist in seiner unsicheren Kenntnislage hinsichtlich der Kausalitäten auf Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten beschränkt. Wenn die Exploratoren selbst das Maß an Validität, Reliabilität und Objektivität ihrer Daten gemäß der Subjektivität der Teilnehmerangaben und der eingeschränkten Repräsentativität korrekt beschreiben, ist das durchaus wissenschaftlich. Es geht nicht um den definitiven Beweis, sondern um Indizien, offensichtliche Korrelationen. Das begründete “Da ist möglicherweise etwas”, sollte genügen, von den staatlich Verantwortlichen zu verlangen, die Karten auf den Tisch zu legen, die konzertierte Verharmlosung zu beenden und ihre Pflicht zu tun: unvoreingenommen und ergebnisoffen die wirklichen Sachverhalte zu ermitteln und zu erforschen und den für die deutsche Corona-Politik kennzeichnenden vorsätzlichen Blindflug durch systematische Faktenerfassung und ehrliche Statistiken nach wissenschaftlichen Standards zu beenden. Dass es in meiner nahen Verwandtschaft ebenfalls Gürtelrose und Thrombose gegeben hat und ich selbst eine seltsame dreitägige Schwächephase mit hohem Fieber (Computer meinte, Myokarditis, aber kürzer) erlebte, kann ich nicht definitiv auf die erhaltene Impfung zurückführen, zumal alles nicht unmittelbar, sondern Wochen später eintrat. Aber in dieser Häufung ist da “möglicherweise etwas”, was über “Vor Corona” hinausgeht, als “Bürger seine Leiden nicht mit Impfung verknüpfen” konnte.

Gudrun Meyer / 07.09.2022

Mehr als eine Umfrage, die als Flugblatt verteilt wurde, hat es in Sachsen also nicht gegeben. Die Umfrage ist noch dazu suggestiv, und zwar aus inhaltlichen Gründen suggestiv, also auch im Fall einer besonnenen Wortwahl. Und dieses Wenige ist alles! Gehört Sachsen eigentlich zur 3. oder 4. Welt? Und wie ist es mit den anderen Bundesländern?

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