Roman Starowoit war nur ein Jahr im Amt und wurde heute von Präsident Wladimir entlassen. Kurz darauf wurde er mit einer tödlichen Schusswunde in seinem Auto entdeckt.
Der ehemalige Verkehrsminister Roman Starowoit wurde tot mit einer Schusswunde in seinem Auto in Moskau gefunden, meldet bild.de. Die Behörden vermuten einen Selbstmord. Allerdings werden in Russland Mordanschläge auf unerwünschte Personen gern als Selbstmord deklariert. Starowoit wurde gerade erst von Putin, ohne Angabe von Gründen, nach nur einem Jahr im Amt entlassen. Sein vorheriger Stellvertreter Andrej Nikitin tritt kommissarisch seine Nachfolge an.
Russische Medien spekulieren, dass diese Absetzung mit Versäumnissen in seiner früheren Position als Gouverneur des Gebiets Kursk zusammenhängen könnte, insbesondere als ukrainische Truppen die Region kurzzeitig besetzten. Der direkte Auslöser dürfte aber ein anderer sein: Kurz vor Starowoits Entlassung ereignete sich am Wochenende an russischen Flughäfen ein massives Flugchaos, verursacht durch ukrainische Drohnenangriffe.
