
Gestern Abend 19:00 Uhr, ZDF heute, ein Kommentar von Theo Koll: Der Rücktritt einer Frau stelle bei dem linken Flügel der Grünen ein schier unlösbares Problem dar, einerseits müsste, um das Geschlechterverhältnis in der Balance zu halten, wieder eine linke Frau in die Regierung kommen, andererseits soll Anton Hofreiter, das Versprechen in der Tasche haben, der erste Nachrücker zu sein, sollte ein grüner Platz im Kabinett frei werden. Letzter Satz von Koll: “Aber vielleicht entscheidet auch einfach Qualifikation.” Das wiederum kommentiert von der Moderatorin mit einem verhaltene Lachen…..
Warum greift keiner Frau Dreyer an ? Geniest sie einen Kranken-Bonus ?
Erinnert einen an Lenins “Idee”, selbst eine Köchin müsste Russland regieren können.
Bei einer unabhängigen Justiz wäre Spiegel noch vor der Flutkatastrophe in RLP Geschichte gewesen. Personalpolitik an Gesetzen vorbei, illegale Wahlwerbung.
Die Psychologie dieses Desasters wäre ein Artikel wert - speziell über Frauen, die drei Leben auf einmal leben wollen, müssen oder können. - Das geht nur, wenn alles seitlich Sehende verdrängt wird und man über Leichen geht oder gehen muß. Die schlechten Berater gehören dazu. - Normalerweise endet das mit einem “Herzinfarkt”. Ich war noch mehr entsetzt über das Gesäusel der “kleinen kräftigen durchtrainierten” Vorsitzenden der gleichen Partei.
Anne Spiegel, ihre Kollegen und die Journaille haben es fertiggebracht, von ihren Vergehen nur das letzte und kleinste, nämlich den Urlaub NACH der Katastrophe, ins Rampenlicht zu stellen. Ok, zurücktreten musste sie trotzdem. Das ist gut so, reicht aber bei weitem nicht aus, zumal sie garantiert auf eine hochbezahlte Sinekure entsorgt wird, statt einfach ´raus zu fliegen. Man hätte ihre Vergehen nach Bedeutung staffeln müssen: am schlimmsten waren Spiegels Behauptung am 14.07.201, es werde kein extremes Unwetter geben, nachdem es schon angefangen hatte und ihre Unerreichbarkeit am Abend. An zweiter Stelle kam ihre Besorgnis um richtig gegenderte, interne Nachrichten und besonders um “das richtige Wording” in einer Situation, in der Katastrophenschutz an 1. bis 10. Stelle hätte stehen müssen., Erst unter ferner liefen kam da der pietätlose Urlaub 10 Tage später. Als sie sich rechtfertigen musste, troff sie von Selbstmitleid. Auf die Idee, für etwas verantwortlich zu sein, ist sie nie gekommen. Die - vielleicht - etwas verantwortungsbewussteren Kollegen hätten nicht ihr “menschlich bewegendes” Geflenn beurteilen dürfen, sondern Klartext über die Verantwortungslosigkeit unmittelbar vor und während der Katastrophe sprechen müssen. Intern ist da sicher auch einiges gesagt worden. Aber es hätte in die Öffentlichkeit gehört, und Rücksichtnahme auf die plärrende Ministerin war vollkommen falsch. Sie war eben nicht nur überfordert, in diesem Fall hätte sie niemand anderen an notwendigen Maßnahmen gehindert. Nein, sie verstand ihren Posten als etwas, das mit Gendersprech und Propaganda-Auftritten verbunden ist, die weit vor jeder Verantwortung rangieren.
Politiker und Manager ( Beispiel : HSV-Manager ) mit Rucksack haben ihre Kompetenz nicht im Kopf, sondern auf dem ( verlängerten ) Rücken….........und manche Frauen, die sich in der Politik versuchen, in der Handtasche….....
Dieses Schauspiel ihrer familiären Selbstbezogenheit während ihrer Presseerklärung war an Erbärmlichkeit nicht mehr zu überbieten. Hätte nur noch gefehlt, dass am Ende eine R. Lang oder Roth ihr Kindchen Spiegel vor der bösen Welt der Frauendiskriminierung schützend in den Arm genommen hätten, das Rührstück wäre komplett gewesen und das grünrote Volk wäre ob der vorgeführten Empathie und menschlichen Größe entzückt gewesen. Da muss noch unbedingt an der Dramaturgie gearbeitet werden! Und dann sind da noch die 134 Toten, naja…...
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